Was bewegt die Frauenministerin zu ihrem Männerhass?
Im Zuge der Eröffnung der Frauenenquete „Maskulinismus. Anti. Feminismus“ meinte Frauen-
ministerin Gabriele Heinisch-Hosek heute wörtlich: „Gerade die Obsorge-Debatte hat einige
Männerrechtsbewegungen dazu bewogen, sich zu verstärken, auch wenn die Vaterrechtsszene
in Österreich relativ überschaubar ist. Eine Forderung ist die automatische gemeinsame Ob-
sorge sowie die Doppelresidenz nach Scheidung oder Trennung. Väterrechtler pochen dabei
oft auf ihre Rechte, sprechen aber selten von damit verbundenen Pflichten. Es geht schließlich
vor allem um die Pflege und Fürsorge für das Kind und nicht darum, Macht über Kind und Ex-
Partnerin ausüben zu können.“
Diese Aussagen sind derartig jenseitig, dass es schwer fällt, die richtigen Worte zu finden.
Vätern pauschal vorzuwerfen, sie bemühten sich um eine gemeinsame Obsorge, um Macht
über Kind und Ex-Partnerin ausüben zu können, das ist einem Mitglied einer Bundesregierung
unwürdig.
Wer so agiert, kann nur von Hass getrieben sein. Die tieferen Ursachen dafür sind nicht be-
kannt. Möglicherweise liegen diese in einer gescheiterten Partnerschaft. Allerdings ist diese
Haltung aber sehr zu bedauern. Tatsache ist jedenfalls, dass das Wohl des Kindes ein partner-
schaftliches Miteinander von Eltern benötigt und keine ideologisch getriebenen Politikerin,
die auch noch Salz in die Wunde von Trennungsopfern streuen.
Denn Trennungsopfer, das sind Mütter und Väter, Großmütter, Großväter, Tanten, Onkeln,
vor allem aber die Kinder, die den Kontakt zu ihren Lieben weiter aufrecht erhalten wollen.
Und zwar auch dann, wenn Vater und Mutter nicht mehr unter einem gemeinsamen Dach
leben.
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2013-06-07