Will die SVS, dass man ausschließlich mit Krankenkassa-Brillen herumläuft?

Wer keine Krankenkassa-Brille nimmt, erhält beim Kauf einer anderen Brille keinen Kostenanteil

Die Kleinunternehmerin Frau M. bekam von ihrer Augenärztin eine Brille verordnet. Da Krankenkassa-Brillen – um es sehr höflich auszudrücken – schon immer optisch etwas gewöhnungsbedürftig waren und noch immer sind, beschloss Frau M. sich die Brille ihrer Wahl in einem Fachgeschäft zu kaufen. Der Preis betrug 505,- Euro.

Als Selbständige ist Frau M. bei der SVS zwangsversichert. Also reichte sie die Rechnung – in der Hoffnung zumindest den Kostenanteil für eine Krankenkassen-Brille zurückzubekommen – bei dieser ein.  Geld kam zwar keines, dafür aber eine Ablehnung mit folgender Begründung:

Wenn Sie die im obigen Screenshot gezeigten kryptisch verfassten Worte nicht verstehen, sind Sie nicht alleine. Denn man muss wohl in der SVS-Ablehnungsabteilung sitzen, um diese ausdeutschen zu können. Eine Mitarbeiterin der Zwangsversicherungsanstalt tat dies auch bei einem Telefonat mit Frau M.  Auf gut Deutsch heißt dieser Abatz: Wen man sich eine sogenannte Krankenkassa-Brille nimmt, wird diese bezahlt. Wer sich eine optisch ansprechende Brille im Fachhandel kauft erhält nichts, nicht einmal den Kostenanteil einer Krankenkassa-Brille.

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Brief eines Türken


Gastautoren-Beitrag

Zum   Jahresausklang möchte ich den  Leser(innen)  dieses   Online-Magazins noch
ein Gedicht   präsentieren.   Dieses soll dazu  anregen darüber nachzudenken,   wie
blöd eigentlich jeder ist, der in diesem Land arbeitet und brav seine Steuern bezahlt.

Brief eines Türken an seine Frau.
 
Sulaika, meine liebe Frau,
ich nix mehr arbeiten am Bau,
auch  viel Kollega schon entlassen,
Polier sagt  nix mehr Geld in Kassen,
doch du nix denken,  das sein schlimm,
ich wissen wie zu Geld ich  kimm,
der Allah hat mich nicht verdammt,
hat mich geschickt zu Arbeitsamt.
 
Die Arbeitsamt ist grosser Tempel,
zeig ich Papier her, machen Stempel.
Ungläubiger gibt viele Blauen,
ich Muselmann erst ganz blöd schauen.
Es scheint hier alles wie verhext,
ich brauch nur schlafen, Konto wächst.
 
Zahlt Arbeitsamt fuer fünfzehn  Kinder,
noch vieles Geld bis nächsten Winter.
Ich bin nun schon 3 Jahre fort,
hast du gemacht noch Kinder dort?
Ist ganz egal, wer Vater is‘,
ein jedes Baby bringt mehr Kies.

Sooft du Rock hebst, froh und  munter,
geht Lohn hinauf und Steuer runter.
Ich sein bald reich als wie ein Scheich,
Allah sei mit Österreich.
 
Heut Zahnarzt sagen, ganz gewiss,
bis morgen hab ich neu Gebiss,
vielleicht, wenn Allahs Wille,
ich nächste Woche neue Brille.

 
In Österreich leben macht viel Spass,
weil  alles zahlt die Krankenkass!
Wenn Ostern Oma  kommt, will sehn,
dass Oma kriegt auch  scheene Zähn.
In Österreich, dem Paradies,
hat jeder eigenes Gebiss.
 
Hast du Sulaika, Zelt geflickt,
von vielen Geld was ich geschickt?
Halt Einsamkeit noch bissl aus,
dann bring ich Geld und baue Haus,
vermiete Zelt um Türkenpfunde,
an christliche Touristenhunde,
die sich im Wüstensande aalen
und sich  erholn vom steuerzahlen.
 
Und nun ich machen Briefe Schluss
und  sende dir ganz viele Gruss,
bleib du gesund  und grüss die Lieben,
sag Papa hat lang Brief  geschrieben,
aus wunderbarstem Land der  Welt,
wo man für Faulheit kriegt noch Geld!
Wenn Vertrag ist aus, dann krieg ich Rent
und Steuerzahler brennt.

Noch einmal lass ich grüssen euch
und Allah sei mit Österreich!

Einen guten Rutsch ins neue Jahr wünscht
Daniel Kreuzer

2010-12-30
 

Arbeitslose Unternehmer ?

 

Krankes Österreich

In einem Beitrag vom April dieses Jahres, haben wir uns mit den Krankenkassen und deren
Krise befasst, die angeblich durch häufige Erkrankungen von Frau und Herrn Österreicher
hervorgerufen wurde.

http://www.erstaunlich.at/index.php?option=com_content&view=article&id=201;ist-oesterreich-so-krank-&catid=1;erstaunliches

Dabei kamen wir auch zur Feststellung, dass die Gruppe der selbständig Erwerbstätigen,

über eine erstaunlich robuste Gesundheit verfügen und die Dienste ihrer Krankenkassa
kaum in Anspruch nahmen.

Die Verführung zur „Arbeitslosen“

In Österreich gibt es rund 360.000 selbständige Unternehmer und Freiberufler. Bei den
Unternehmen handelt es sich vorwiegend um Klein- und Mittelbetriebe. Für diese gibt es
seit Jänner dieses Jahres ein besonderes „Zuckerl“, den es wurde ihnen eine freiwillige
Arbeitslosenversicherung angeboten.

Für eine monatliche Prämie von 70,- bis 211,- Euro, kann man im Bedarfsfall eine Arbeits

-losenunterstützung zwischen 573,- und 1.235,- Euro pro Monat erwarten. Ganze 678(!)
 Personen haben dieses Angebot bis Ende Juli 2009 in Anspruch genommen.

Schon wieder mehr Arbeitslose

Seit geraumer Zeit wird wieder ein Anstieg der Arbeitlosenrate für die unselbständig
Tätigen für den kommenden Herbst diskutiert, obwohl Industrie, Handel und Dienst-
leister dringend Personal suchen.

Unterschied in Disziplin und Moral

So verschieden können die Sorgen von Berufsgruppen sein. Während selbständige
Unternehmer(innen) dringend Personal suchen, verabschieden sich so manche
Arbeitnehmer(innen) in die obligatorische „Arbeitslose“.

Bedenkt man, dass von 360.000 berechtigen Selbständigen, sich nur 678 Personen
arbeitlos versichern liessen, kann von einer hohen Arbeitsmoral und Disziplin der

Unternehmer(innen) ausgegangen werden.

AMS-Kurse

Vielleicht könnten man Arbeitsmoral und Disziplin als Unterrichtsgegenstand in die
Alibikurse des AMS einführen. Sie werden zwar bei den Berufsarbeitslosen nicht
auf fruchtbaren Boden fallen, aber vielleicht ein klein wenig schlechtes Gewissen
erzeugen.
 
Stauni
  
2009-08-12 
  

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