Vernünftige Entscheidung?


Notfalls darf man die Unwahrheit sagen

Wer  die  Medienberichte zum Wahlkampf im ersten Wahldurchgang beobachtete konnte
schon  feststellen,  dass  wir  nicht  die  Einzigen waren,  die  Van der Bellen  den  Heimat-
Schmäh  nicht  abnahmen.   Scheinbar  dürfte  das  damals auch Van der Bellen und/oder
sein Team begriffen haben. Und so wurden die Plakate seinerzeit gegen Wahlkampfende
geändert.

Nun hat der unabhängigste aller unabhängigen Kandidaten zur Bundespräsidenten-Stich-
wahl am  2. Oktober 2016,  Prof. Alexander Van der Bellen,  schon  wieder  die  Liebe  zur
Heimat  entdeckt.    Auf  seinen  neuen   Wahlwerbeplakaten  finden  sich   beispielsweise
Slogans wie:  „FÜR UNSER VIELGELIEBTES ÖSTERREICH“  udgl.
Allerdings  finden  wir,  dass  die  wiederholt  entdeckte  Liebe  für  Österreich von Van der
Bellen  recht  überschaubar  ist.   Denn anstatt  österreichische  Unternehmen  an seinem
Wahlkampf  verdienen  zu lassen und  damit  Arbeitsplätze im Inland zu sichern,  werden
beispielsweise  Wahlwerbeplakate von  Firmen aus dem benachbarten Ausland montiert.
Möglicherweise sind  die  etwas günstiger. Jedenfalls reicht die Spannweite von Waidhofen
an der Thaya bis nach Wels.
Ironie  des Schicksals erscheint uns die Aufschrift des nachfolgend gezeigten Plakates.  Ob
es tatsächlich eine vernünftige Entscheidung war?  Naja, macht ja nichts, denn laut Van der
Bellen darf man notfalls die Unwahrheit sagen. (Zitat: Der Standard vom 20.09.15)
Wenn  man  sich  die  derzeitigen  Umfragewerte  des  unabhängigsten aller unabhängigen
Kandidaten  ansieht,  dürfte  bei  Van der Bellen  bereits  ein Notfall eingetreten sein und so
darf  er  ohne  Gewissenbisse seinen Ausspruch:  „Notfalls darf man die Unwahrheit sagen“
leben.

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2016-08-30

Neue Rettung für eingesperrte Haustiere


Erste Tier-Notfallversorgung jetzt auch in Österreich

Haustiere  verenden  oft  kläglich,  wenn  Ihre  Halter einen Unfall haben und niemand von den
eingesperrten Tieren weiß.   Fast  35.000 Unfälle  ereignen sich jährlich auf Österreichs Straßen.
Nicht  mitgerechnet sind plötzliche Erkrankungen wie Schlaganfälle und Herzinfarkt.  Die Opfer
sind häufig nicht ansprechbar – mit lebensbedrohlichen Folgen für die zu Hause eingesperrten
Tiere.
Deshalb  hat  der  Verein TIERFREUNDE ÖSTERREICH  jetzt  Österreichs  erste Tier-Notfallver-
sorgung ins Leben gerufen, die solche tragischen Vorfälle in Zukunft verhindert.   Ein spezielles
Notfallhilfe-Set  mit Notfallkarte,  -Schlüsselanhänger und Ecard-Sticker im SOS-Design signali-
siert  Polizei  und  Rettung  im  Ernstfall  sofort,  dass  Tiere eingesperrt sind.   Ein Anruf bei der
Notfallrufnummer  der  TIERFREUNDE ÖSTERREICH genügt,  damit die Rettung und Versorg-
ung  der  Tiere  eingeleitet  werden  kann.   Halter  von  Hunden,  Katzen,  Hamstern,  Fischen,
Vögeln,  Reptilien etc.  können  sich  unter  folgender Adresse registrieren,  damit ihre Tiere im
Notfall überleben:  www.tierfreunde.org  oder  0662/843 255 13.
Screen: tierfreunde.org
Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierhalter.  Sie kämpfen in
Initiativen & Projekten  für  die  Anliegen von  Haustierbesitzern  und  bieten  eine  attraktive
Servicemitgliedschaft mit umfassenden Leistungen und vielen Vorteilen. 
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2013-07-08
 

Ute Bock schießt einen Bock


Keine Verdachtsmomente?

Ältere Personen haben öfters eine eingeschränkte Sicht der Dinge. Im Volksmund wird

dies Altersstarrsinn genannt. Diesem dürfte Frau Ute Bock zum Opfer gefallen sein. Das

schließen wir daraus, da sie dem  Wiener Rettungswesen wörtlich  folgenden Vorwurf

macht:  Jetzt sind wir soweit,  dass sich die Menschen nicht einmal mehr trauen,  die

Rettung zu rufen. Eine Schande ist das!“

 

Was war passiert?  Am vergangenen  Donnerstag wurde ein  Sanitäter-Team via Not-
ruf  wegen eines medizinischen Notfalls,  in eine Wohnung im  3. Wiener Gemeinde-
bezirk gerufen.  Am Einsatzort  angekommen,  sahen sich die  Sanitäter mit dreizehn
(13!) tschetschenischen  Personen in einer einzigen Wohnung konfrontiert, die alle-
samt keine  gültigen Ausweispapiere hatten.  Von einer  Krankenversicherung ganz
zu schweigen.

 

Die medizinische Versorgung des Erkrankten wurde trotzdem durchgeführt. Weil aber

einem Sanitäter diese ganze Situation verdächtig vorkam, rief dieser die Polizei. Wir

finden dieser Mann hat richtig gehandelt. Es hätte sich  bei den Personen immerhin
um Schlepper-Opfer oder um Kriminelle handeln können. Denn dreizehn  (13!)  aus-
weislose  Tschetschenen in einer einzigen  Wohnung  entsprechen wohl  nicht der
Normalität und rufen berechtigter Weise Bedenken hervor.

 

Ute Bock diskreditiert Sanitäter

Auf Grund der angegeben Personenzahl rückte die Polizei mit zwei Vans und einem
Funkwagen an.  Auch das bekrittelt  Ute Bock.  Hätte man bei  13 Tschetschenen
einen Rayonsposten zwecks Identitätsklärung vorbeischicken sollen? Aber die nette
alte Dame  setzt noch  einen drauf und meint:  „Die Formalitäten bis zur Abklärung
dauerten für die Beamten der Polizeiinspektion und die völlig verstörten Bewohner-
(innen) rund drei Stunden.“

 

Mit  dem  muss  gerechnet werden,  wenn  man  sich in einem fremden Land ohne
gültige  Ausweispapiere  aufhält.  In Tschetschenien  wären Fremde  wohl mehr als
„völlig verstört“,  wenn sie ohne gültige  Ausweispapiere  von der dortigen Polizei
angetroffen werden.

 

Für den anrufenden Sanitäter hat Frau Bock natürlich auch noch einige nette Worte
übrig und meint:  „Wir sind  soweit gekommen,  dass ein diensthabender  Sanitäter
nichts besseres zu tun hat als Fremde, die nichts verbrochen haben außer krank zu
sein, als verdächtig einzustufen!  Kein Ausweis und keine  Versicherung sind nicht
verdächtig, bitte, sondern eine Tatsache!“

 

Die obige Aussage beweist  die eingeschränkte Sicht der Ute Bock. Dreizehn (13!)
Ausländer  (in diesem Fall Tschetschenen)  ohne gültige Ausweispapiere, allesamt in
einer einzigen Wohnung aufhältig, würden ihr nicht verdächtig  vorkommen. Da kann
man nur  froh sein,  dass Personen wie  Ute Bock  nicht für die Sicherheit unseres
Landes zuständig sind.

 

Wo war der Verantwortliche des Vereins?

Aber das Beste haben wir uns für den Schluss aufgehoben.  Die betreffende Wohn-
ung in der die dreizehn Tschetschenen angetroffen wurden, wird vom Verein der Ute
Bock betreut. Da ergibt sich die berechtigte Frage, warum nicht ein(e) Mitarbeiter(in)
dieses Vereins vor Ort anwesend war?

 

Wir sind uns sicher, dass die in der Wohnung anwesenden Personen die Telefonnum-
mer eines Verantwortlichen des Vereins hatten. Es kommt uns schon erstaunlich vor,
dass die Tschetschenen nicht diesem Verantwortlichen die Erkrankung einer Person
meldeten und  von sich  aus direkt die Rettung gerufen haben.

 

Anstatt sich selbst bei der Nase zu nehmen, diskreditiert Bock lieber einen pflichtbe-
wussten Sanitäter und in Folge das Wiener Rettungswesen. Mit ihren erstaunlichen
Aussagen  zu  diesem Vorkommnis,  hat  Ute Bock  wohl einen kräftigen Bock ge-
schossen.

 

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2011-08-10
 

Alte Menschen in den Knast


LESERBRIEF

Liebes Erstaunlich-Team, werter Herr Reder!

Ich bin ein begeisterter  Leser Eurer  Webseite.  Was  mir an Erstaunlich so gefällt ist,  dass
hier Themen direkt auf den Punkt gebracht werden. Und zwar mit einem Schuss Sarkasmus,

jedoch ohne beleidigend zu werden.

Der Beitrag Wucherpreise in Altersheimen hat mich persönlich betroffen, da innernhalb mei-
ner Verwandtschaft ein Fall vorliegt. Ich habe mir einige Gedanken gemacht und einige Zei-
len verfasst, um deren Veröffentlichung ich ersuchen würde.

Welche schöne Idee!!!

Untertitel: Setzen wir doch ältere Menschen in die Gefängnisse und die Verbrecher in
                    Heime für ältere Menschen. Auf diese Art und Weise:

Hätten unsere alten Leute täglich Zugang zu einer Dusche, Freizeit, Spaziergänge, Arznei-
mittel, regelmäßige  Zahn- und  medizinische Untersuchungen.  Sie würden Anspruch auf

Rollstühle usw. haben…

Sie würden  Geld erhalten,  anstatt  für ihre Unterbringung zu zahlen.  Dazu hätten  sie An-
spruch auf eine konstante  Überwachung durch Video;  würden also  im Notfall sofort Hilfe
bekommen. Ihre Betten würden 2 Mal pro Woche gewaschen und ihre eigene Wäsche re-

gelmäßig gewaschen und gebügelt bekommen.

Sie hätten alle  20 Minuten Besuch vom Wärter ,  und würden Ihre Mahlzeiten direkt im Zim-
mer bekommen. Sie hätten eine speziellen Raum , um ihre Familie zu empfangen. Sie hät-

ten Zugang zu einer Bibliothek, zum Gymnastikraum, physischer und geistiger Therapie so
wie Zugang zum Schwimmbad und sogar kostenlose Weiterbildung.

Auf Antrag wären  Schlafanzüge,  Schuhe,  Pantoffeln und sonst.  Hilfsmittel legal kostenlos

zu bekommen. Privates Zimmer für alle mit einer eigene Außenfläche , umgeben von einem
großartigen Garten.

So hätte jede alte Person Anspruch auf einen Rechner,  einen Fernseher,  ein Radio sowie
auf unbeschränktes Telefonieren. Es gäbe einen „Direktorenrat“, um die Klagen anzuhören,
und die Bewachung hätte einen Verhaltenskodex zu respektieren!

Die Verbrecher würden kalte Mahlzeiten bekommen, sie wären einsam und ohne Überwach-

ung gelassen. Die Lichter würden um 20 Uhr ausgehen. So hätten sie Anspruch auf ein Bad
pro Woche  (wenn überhaupt!),  sie würden in einem  kleinen Zimmer  leben und würden we-
nigstens 2000€ pro Monat zahlen, ohne Hoffnung lebend da raus zu kommen!

Und damit, schließlich gäbe es eine gerechte Justiz für alle!

Mit freundlichen Grüßen
Franz Hofmeister

*****

2010-10-17
 

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