Stöger setzt auf Telefonjoker in der Gesundheits-Millionen-Show
„Der SPÖ-Gesundheitsminister hat offenbar den ‚Telefonjoker‘ im Millionenspiel der Gesund-
heitsversorgung entdeckt“, zeigte sich die freiheitliche Gesundheitssprecherin NAbg. Dr.
Dagmar Belakowitsch-Jenewein entsetzt über die Pläne Stögers Patienten via Telefon zu
behandeln. „Das ist die nächste unsoziale Leistungskürzung, die den Österreichern von
„Gerade-Noch-Gesundheitsminister“ Stöger droht“, so Belakowitsch-Jenewein.
So plane Stöger doch tatsächlich eine Telefonhotline, bei der man mit Ärzten, Apothekern
oder Psychologen sprechen könne und sich so den Weg zum Arzt sparen solle. Damit steu-
ere das sozialistisch geführte Gesundheitssystem direkt in eine Mehrklassenmedizin, in
der sich wohlhabende Menschen auch hinkünftig die Versorgung durch einen Arzt werden
leisten können, während die große Masse in der „Bitte warten“-Schleife des „Facharztes für
Telefonmedizin“ hängen bleibe, so sieht es die FPÖ-Gesundheitssprecherin.
„Fünf Jahre hat Stöger in seiner Funktion als Gesundheitsminister versucht, das System mit
Gewalt an die Wand zu fahren, um seinen Traum von der sozialistischen Gesundheitsversorg-
ung zu rechtfertigen. Während die Welt über ‚Prism‘ entsetzt ist, wurde in Österreich ELGA,
mit Hilfe der schwarz-grünen Phalanx eingeführt. Es wurde eine Gesundheitsreform auf die
Reise gebracht, die noch mehr Verwaltung und damit Verwaltungskosten bringt. Die Kosten
für die ohnehin finanziell angeschlagenen Krankenkassen werden weiter explodieren“, fasste
Belakowitsch-Jenewein die „Leistungen“ Stögers zusammen.
„Glücklicherweise ist für diese Art von Gesundheitszerstörung demnächst Schluss. Dann kann
der Gesundheitsminister seine krausen Ideen wieder an seinem angestammten Arbeitsplatz
bei der VOEST träumen. Die Österreicher haben jedenfalls eine bessere Gesundheitspolitik
verdient!“, so Belakowitsch-Jenewein.
(Quelle: APA/OTS)
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2013-08-09