Türkischer Außenminister hetzt gegen Österreich


Cavusoglu nennt Österreich „Zentrum des radikalen Rassismus“

Der  türkische  Außenminister  Mevlüt  Cavusoglu  bezeichnete via dem regierungsnahen
Sender  TGRT,  Österreich  als  „Zentrum des radikalen Rassismus“.   Scheinbar  missfällt
es  dem  türkischen Politiker,  dass es die Österreicher nicht gerne sehen,  wenn auf ihren
Straßen innertürkische Konflikte ausgetragen werden.
In den letzten  30 Jahren hat Österreich  hunderttausende Türk(innen) aufgenommen.
Zudem sind von österreichischer Seite unzählige Millionen in Integrationsmaßnahmen
geflossen  und  türkische  Vereine  unterstützt worden.   Doch wie heißt es so treffend?:
„Undank ist der Welten Lohn!“  Und so werden nun scheinbar, die Auswirkungen einer
völlig verfehlten Zuwanderungspolitik sicht– und spürbar.
Wie  die  Türken-Aufmärsche in der Bundeshauptstadt im Juni gezeigt haben,  scheint
eine  Integration  nicht wirklich stattgefunden zu haben,  sondern vielmehr die Bildung
einer Parallelgesellschaft.
Gerade  in Wien zeigt sich,  dass bereits über  vierzig Prozent der Mindestsicherungsbe-
zieher  keine  österreichische  Staatsbürgerschaft  haben,  bei  Personen mit türkischem
Reisepass ist dieser Anteil auffallend hoch – nahezu 10.000 leben mit türkischem Reise-
pass von den Steuergeldern ihres Gastgeberlandes.
Die  Österreicher(innen)  sollten  sich  nicht  durch  die   hetzerischen  und  unqualifizierten
Aussagen von türkischen Politikern provozieren lassen und besonnen bleiben. Allerdings
sollten  sie  doch  überlegen,  ob  sie  im  Angesicht  solcher  Beleidigungen  die  türkische
Wirtschaft  weiterhin  unterstützen wollen,  indem sie dieTürkei als Urlaubsland auswählen.
Denn Alternativen dazu gibt es zuhauf.
Dazu  der freiheitliche Bundespräsidentschaftskandidat,  Norbert Hofer,  der eine Ent-
schuldigung  Ankaras  fordert:.. „Keinerlei Staatsbürgschaften an Türken zu verleihen,
solange  Ankara  die  Zahlen  der Doppelstaatsbürgerschaften nicht offengelegt habe.
Die  Beitrittsverhandlungen  mit  der  Türkei  umgehend  zu  stoppen  und auch keine
Zutritts-  oder   Visaerleichterungen  zu  ermöglichen.    Das  Assoziationsabkommen,
welches   türkische  Staatsbürger  mit   EU-Bürgern  in  vielen  Bereichen  gleichstelle,
müsse ausgesetzt werden.“
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2016-08-05