Die Bezeichnungen Nigger und Schlitzaugen sind laut
SPÖ-Politiker nur eine unglücklich gewählte Wortwahl
Das Gutmenschen-Geheul bezüglich der Aussage von FPÖ-Höbart (Erd- und Höhlen- menschen) ist bereits unerträglich geworden. Ob es eine überspitzte Formulierung war, darüber lässt sich streiten. Erstaunlich ist allerdings die Tatsache, dass kein Gutmenschen- Geheul und/oder Rufe nach Rücktritt einsetzte, als der SPÖ-Politiker, Wolfgang Oberer, Schwarzafrikaner als „Nigger“ und Chinesen als „Schlitzaugen“ bezeichnete. Wir haben damals in diesem BEITRAG darüber berichtet.
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Erstaunlich ist die Tatsache, dass auch die SPÖ – in der Person des ehemaligen Wendhals- Verteidigungsministers Norbert Darabos – in das Gutmenschen-Geheul einstimmt. Dieser fordert ebenfalls den Rücktritt von Christian Höbart und meint, dass rassistische Hetze in der Strache-FPÖ zum guten Ton gehöre. Darabos findet es skandalös, weil der FPÖ-Chef Strache im Fall Höbart noch immer keine Verantwortung übernimmt und stattdessen der FPÖ-Generalsekretär Kickl die Aussage von Höbart verteidigt. Da staunen wir aber über so viel Doppelmoral in der SPÖ. Denn als – wie bereits eingangs erwähnt – der SPÖ-Politiker, Wolfgang Oberer, Schwarzafrikaner als „Nigger“ und Chinesen als „Schlitzaugen“ bezeichnete, übernahm der SPÖ-Chef Faymann auch keine Verantwortung. Wobei die Aussagen von Oberer jene von Höbart in den Schatten stellen, denn diese waren eindeutig rassistisch. Zudem verteidigte der unmittelbar politische Vorgesetzte von Oberer, Peter Schröder (SPÖ- Bürgermeister von Oberndorf) seinen Parteigenossen. Dieser äußerte sich dahingehend, dass Oberer weder rechtspopulistisch noch ausländerfeindlich sei, sondern die Kommentare wären einfach nur unglücklich gewählt gewesen. Zudem haben die Gemeinde-Gremien entschieden, dass Wolfgang Oberer Gemeindevertreter der SPÖ in Oberndorf bleibt. Also stellen wir zum Schluss dieses Beitrags zwei Fragen: Wo war im Hochsommer dieses Jahres das Gutmenschen-Geheul? Und wo war die Wortmeldung eines SPÖ-Politikers a la Darabos? Die SPÖ sollte tunlichst vor ihrer eigenen Türe kehren, anstatt krampfhaft Mist woanders zu suchen. ***** 2014-11-09