SPÖ verliert jede Glaubwürdigkeit


Leistbares Wohnen in Wien für Nobel-Genossen

Der  SPÖ-Nationalratsabgeordnete  und Gewerkschaftsboss Josef Muchitsch lebt in
einer  der  günstigsten  Wohnungen  Wiens.   Für  285,99 Euro inkl.  Betriebskosten
lebt  er  in  einem  Haus  der  Sozialbau AG  in der Piaristengasse.   „Die Wohnbau-
kompetenz der Sozialisten liegt nur noch in der Versorgung der eigenen Kamarilla“,
kommentiert  FPÖ-Klubobmann  im  Wiener  Rathaus,  Mag. Johann Gudenus, das
aktuelle Geschehen um Josef Muchitsch, Karl Wurm und Genossen.
Der  sozialdemokratische  Nationalratsabgeordnete  und Vorsitzende der Gewerk-
schaft  Bau-Holz,  Josef  Muchitsch,  bewohnt  eine   Schnäppchen-Wohnung.  Für
285,99  Euro  im  Monat  residiert  er  in  unmittelbarer  Nähe des Parlaments.  Die
Wohnung bekam er über rote Seilschaften bei der Sozialbau AG.
„Rote  Wohnbaupolitik  scheint sich auf die Versorgung der eigenen Funktionäre
mit  Dachgeschoss  und Billigst-Wohnungen zu beschränken“,  verweist der frei-
heitliche Klubobmann im Wiener Rathaus,  Mag. Johann Gudenus, auf ein offen-
kundig problematisches Sittenbild.
„Josef  Muchitsch  als  Großverdiener  wohnt  billiger  als  ein  junger  Mensch im
Studentenheim“, zieht Gudenus einen brisanten Vergleich. „Die Gier der Genos-
sen  hat  sich  als Rohrkrepierer erwiesen.   Niemand ist heute unglaubwürdiger
wenn es um das Thema Wohnen geht, als die SPÖ“, attestiert Gudenus.
Im  gemeinnützigen  Wohnbau  brauche  es nach den jüngsten Skandalen rund
um die Luxus-Gagen von Herbert Ludl,  den WISEG-Deal, die Penthouse-Affäre
um Karl Wurm und dem Fall Muchitsch eine echte Erneuerung.  „Anstand ist am
Ende  des  Tages  durch  keine Compliance-Richtlinie  zu ersetzen.  Genossen-
schaften  müssen  vollends  vom roten Parteiapparat getrennt werden“,  fordert
Gudenus  zudem  externe  Revision  durch den Rechnungshof und Wirtschafts-
prüfer.
„Bürgermeister  Michael  Häupl  und  seine Partei sollten es nicht mehr wagen,
leistbares Wohnen zu plakatieren.   Es ist ihr System,  in dem die Wiener – bis
auf Nobel-Genossen – auf der Strecke bleiben“, schließt Gudenus.
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2015-06-20