Wer sich nicht ans Gesetz hält, muss
eben mit Konsequenzen rechnen
Am vergangenen Samstag fanden parallel zwei Veranstaltungen statt, wie sie unter- schiedlicher nicht sein hätten können. Einerseits ging die Regenbogenparade über die Bühne, während andererseits die Veranstaltung „Marsch für die Familie“ stattfand.Während bei der Regenbogenparade für Homosexualität geworben wurde, setzten sich die Teilnehmer des „Marsches für die Familie“ eher für konservative Werte ein. An der vom christlichen Verein „Pro Vita“ am Stephansplatz organisieren Veranstaltung nahmen laut Polizei rund 200 Menschen teil.
Nun kann man über die Ziele beider Veranstaltungen geteilter Meinung sein. Jedem Mensch steht das Recht der freien Meinungsäußerung zu und dies ist auch zu respek- tieren. Während niemand auf die Idee kam, die Regenbogenparade verhindern zu wollen, beabsichtigte dies die linke „Autonome Antifa“ mit der Veranstaltung „Marsch für die Familie“ zu tun.
Sie kündigten ihr Vorhaben in höchst aggressiver Ausdrucksweise an. Sie bezeich- neten die Veranstaltung „Marsch für die Familie“ wörtlich als: „Zusammenrottung homophober, rassistischer, sexistischer und faschistischer Banden.“ Zudem twitterten sie: „Zur Hölle mit dem „Marsch für die Familie!“

Interessant ist dieTatsache, dass es immer wieder Linke sind , die stets Toleranz und Meinungsfreiheit fordern, sich aber in diesen Disziplinen nicht gerade meisterlich ver- halten. Jedenfalls untersagte die Polizei richtigerweise, die angekündigte Gegen- demonstration der „Autonome Antifa“. Trotz alledem fanden sich rund 300 Antifa-Aktivisten (lt. Polizeischätzung) ein, welche die Veranstaltung „Marsch für die Familie“ stören bzw. verhindern wollten. Dabei ver- hielten sich etliche dieser Zeitgenossen sehr aggressiv, sodass die Polizei genötigt war, für die Aufrechterhaltung der Ruhe und öffentlichen Sicherheit zu sorgen. Dabei soll es auch zum Einsatz von Pfefferspray und Schlagstöcken sein. Betrachtet man schon das aggressive Auftreten der „Autonome Antifa“ im Vorfeld, das Ignorieren des Demonstrationsverbotes und den Versuch eine reguläre Veran- staltung verhindern zu wollen, erstaunt uns eine Pressemitteilung der ÖH (Öster- reichische Hochschülerschaft). Diese beschwert sich bitterlich über Polizeigewalt auf der Demonstration gegen „Homophobie und Sexismus“ („Ausdrucksweise der ÖH“). Auch wird über will- kürliche Festnahmen, grundloser Pfefferspray- und Schlagstockeinsatz geklagt. Tja, da bleibt den Herrschaften der ÖH nur mehr eines mitzuteilen. Hätten sich die Antifa-Aktivisten ans Gesetz gehalten (Demonstrationsverbot) und sich etliche Demonstranten vor Ort nicht aggressiv aufgeführt, wäre es zu keinem Polizeiein- satz gekommen. ***** 2015-06-21