Bei 9,- Euro Stundenlohn müsste er 55 Tage
a 24 Stunden im Monat gearbeitet haben?!
Der SPÖ-Bürgermeister von Traiskirchen,. Andreas Babler, geriet wegen seiner Posten und den daraus resultierenden Bezügen in die Schlagzeilen. Neben seiner Tätigkeit als Ortschef mit einem Salär von knapp 7.800,- Euro brutto, genehmigte er sich nebenbei als „Bürgermeistersekretär“, nochmals knapp 4.000,- Euro brutto. Dazu in einer gestrigen Presseaussendung der FPÖ: „Nun stellte sich also heraus, dass Bürgermeister Babler neben seinen knapp 7.800 Euro Bruttobezug als Bürgermeister auch noch knapp 4.000 Euro Brutto kassierte. Nämlich als sogenannter „Bürgermeister- sekretär“ auf einer 40-Stunden-Arbeitsbasis.Damit hat sich Babler als Nadelstreifsozialist der übelsten Sorte entpuppt, der in diesen zwei Jahren als Körberlgeld also runde 100.000 Euro Brutto in die eigene Tasche ge- steckt hat. Ein moralischer Skandal der Sonderklasse. Babler zeigt einmal mehr sein wahres Gesicht.“ (Ende)
Derart unter Druck geraten gab er nun bekannt, dass er den „Zweitjob“ an den Nagel hänge. Natürlich nicht ohne auf die Mitleidsdrüse zu drücken, welcher beruflichen Belastung er ausgesetzt war. Dies ist auf „monatsrevue.at“ nachzulesen. Im betref- fenden Beitrag auf der genannten Internetplattform fiel uns folgender Satz auf:
Das hat uns natürlich veranlasst nachzurechnen:
Monatslohn 11.800,- / 9,- Stundenlohn ergibt 1.311 Stunden
1.311 Stunden / 24 Stunden = gerundet 55 Tage (exakt 54,63)
Das heißt im Klartext, dass Babler im Monat 55 Tage rund um die Uhr gearbeitet
haben müsste. Bedenkt man, dass dieser Mann auch Traiskirchens Finanzreferent
ist, wäre es vielleicht angebracht, wenn er auch diesen Job an den Nagel hängt.
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2016-03-26