Denunzianten-Webseite schon wieder
beim Verbreiten einer Unwahrheit ertappt
Wenn man glaubt, dass es an linksextremer Hetzberichterstattung nicht mehr tiefer geht, dann tritt die Denunzianten-Webseite „Heimat ohne Hass“ auf den Plan. Im Impressum von dieser scheint der verhaltensauffällige Kriminalbeamte aus Linz, Uwe Sailer, auf. Mit dem Satz: „Für den redaktionellen Teil ist die Internet-Initiative ´Heimat ohne Hass´ verantwortlich“, glaubt U. Sailer möglicherweise sich der Verantwortung für Berichter- stattungen entziehen zu können. Die angeführte Internet-Initiative „Heimat ohne Hass“ ist eine anonym agierende Truppe oder Einzelperson. Dass sich diese nicht outen wollen, wird bei den Beiträgen auf der besagten Webseite relativ schnell klar. Aber zurück zum eigentlichen Thema. Nachdem man sich bei „Heimat ohne Hass“ bereits an ranghöheren Beamten wie Werner Herbert oder Hannes Stiehl die Zähne ausgebissen hatte, versuchte man diesmal eine „normalen“ Polizistin durch den Dreck zu ziehen. In einem Beitrag auf „Heimat ohne Hass“ zieht man in übelster Weise über Claudia M. her. Unter der Schlagzeile „Das Demokratieverständnis ein Polizistin“ wurde unter anderem folgendes – gar nicht mehr aktuelles Profilbild aus dem Jahr 2008 – von ihrem Facebook- Account veröffentlicht.
Screen: heimatohnehass.at
Offenbar vergisst man bei der Denunzianten-Webseite sehr gerne, dass die FPÖ eine legitime
und demokratisch (von über einem Viertel der Wahlberechtigen) gewählte Partei ist. Was
spricht also dagegen, dass sich M. mit dem Chef dieser Partei, H.C. Strache, ablichten ließ?
Hätte sie sich gemeinsam mit Faymann oder Spindelegger fotografieren lassen, würde das
bei „Heimat ohne Hass“ vermutlich nicht einmal am Rande erwähnt werden.
Bei „Heimat ohne Hass“ merkt man zum obig gezeigten Bild folgendes an: „Nun könnte
man an dieser Stelle schon die Frage aufwerfen, ob ein Foto, aufgenommen offensichtlich
im Dienst, mit einem Politiker, einer Polizeibeamtin wirklich gut zu Gesicht steht.“
Auch das nächste Bild, dass auf „Heimat ohne Hass“ veröffentlicht wurde spricht für sich.
Es soll Claudia M. bei der Demonstration zur Abwehr von Linksextremisten, beim Fest der
Freiheit im Einsatz zeigen.
Screen: heimatohnehass.at
Auf der gleichnamigen Facebook-Seite wurde natürlich auch fleißig kommentiert. Nach-
folgend ein höchst primitiver Kommentar, welcher stellvertretend für etliche andere steht
und das Bild von „Heimat ohne Hass“ abrundet.
Screen: facebook.com (Account: Heimat ohne Hass)
Dazu sei angemerkt, dass Claudia M. die AHS-Matura hat. Ob die Userin Viola Medulin auch
maturiert hat? Aber der Überhammer kommt noch, denn Claudia M. ist gar nicht mehr im
aktiven Polizeidienst. Wieder einmal haben wir „Heimat ohne Hass“ beim Verbreiten einer
Unwahrheit ertappt. Im Beitrag „Linke diskreditierten Schuldirektorin aus Schärding“ haben
wir darüber berichtet.
Nach einem längeren Krankenstand ( ca. 1 Jahr) wegen einer schweren chronischen Erkrank-
ung, auf die wir auf Ersuchen von Claudia M. nicht näher eingehen wollen – befindet sich
diese seit drei Monaten in Berufsunfähigkeitspension. Also kann M. unmöglich bei der
Demonstration zur Abwehr von gewaltbereiten Linksextremisten, beim Fest der Freiheit im
Einsatz gewesen sein. Auf Grund dieser unumstößlichen Tatsache, darf sich der geneigte
Leser nun selbst ein Bild über den gesamten Wahrheitsgehaltes des Beitrages auf „Heimat
ohne Hass“ machen.
Anstatt den Beitrag unverzüglich zu löschen und sich bei Claudia M. in aller Form zu ent-
schuldigen, beließ man es bei „Heimat ohne Hass“ bei nachfolgendem lapidaren Update:
Screen: heimatohnehass.at
Tja, Recherche scheint nicht unbedingt eine Stärke bei „Heimat ohne Hass“ zu sein und
etwas zu glauben heißt noch lange nicht etwas zu wissen. Für uns ist bereits der Eindruck
entstanden, dass die Denunzianten-Webseite unter dem Motto: “Ist der Ruf einmal ruiniert,
dann lebt es sich völlig ungeniert“ agiert. Allerdings eine schwerkranke Frau durch den
Dreck zu ziehen, erscheint wohl nicht nur für uns als absolut letztklassig.
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2014-06-11