Neue und höhere Steuern sind keine Steuerreform


Die Bürger müssen endlich entlastet und

nicht noch weiter belastet werden

Die  von  der  rot-schwarzen Verliererkoalition groß angekündigte Steuerreform zur Entlast-
ung  der  Bürger,  blieb bis dato nur ein reines  Lippenbekenntnis.   Eher das Gegenteil war
der Fall, denn kaum waren die Wahlen geschlagen, wurden die Steuern erhöht.  Siehe bei-
spielsweise die drastischen Erhöhungen bei der NoVA und der motorbezogene Versicher-
ungssteuer.
Die von der SPÖ so gerne in den Mund genommene  „Millionärssteuer“ ist nichts anderes
als  ein  heimtückischer Anschlag auf die noch verbliebenen Finanz-Reserven der Öster-
reicher.   Denn  nicht  die  sogenannten   Millionäre  wären davon betroffen,  sondern  der
ohnehin schon ausgeblutete Mittelstand.
Auch die von der SPÖ  vehement  geforderte Erbschafts- und Schenkungssteuer,  ist nichts
anderes  als eine Abzocke,  der keine wie immer geartete Gegenleistung gegenüber steht.
Abgesehen  davon  handelt es sich dabei um bereits mehrfach versteuertes Geld.   Mit den
Forderungen  der  SPÖ,  die  weitere  Steuererhöhungen  als  Steuerreform  verkaufen  will,
laufen die Bürger in Gefahr schleichend enteignet zu werden.
All  diese  Steuerbelastungspläne der Bundesregierung seien Ausdruck der Unfähigkeit von
Rot und Schwarz, mit dem vorhandenen Geld der Steuerzahler sorgsam umzugehen, denn
Angesichts  der  enormen  Steuerlast ist mehr als genug Geld vorhanden.  Es wird nur völlig
falsch  eingesetzt  und  versickert  in überalterten Proporz- und Verwaltungsstrukturen,  die
durch nichts zu rechtfertigen sind.
Statt  die  Klein- und Mittelbetriebe  zu entlasten, fördert die Bundesregierung multinationale
Großkonzerne,  die ohnehin kaum Steuern abliefern,  während die mittelständischen Unter-
nehmer  eine  pingelige Steuerprüfung nach der anderen zu ertragen hätten.   Ferner leiden
die  KMU unter immer mehr unnötigen Vorschriften,  welche diese in ihrer Arbeit behindern.
Wenn  ein derartiger  Betrieb  frustriert das Handtuch wirft interessiert es niemanden.  Ganz
anders schaut es schon bei den multinationalen Großkonzernen aus.  Sogar wenn diese in
eine  selbstverschuldete  Schieflage  geraten,  brauchen  sie nur mit Verlusten von Arbeits-
plätzen  drohen  und  schon  springt  Papa  Staat mit Steuergeld ein.   Und wenn gar nichts
mehr geht, dann ziehen diese Konzerne in Heuschreckenmanier einfach weiter.
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2014-06-10