Eine kleine Nachspeise
Wir kommen nicht umhin, Ihnen einen kleinen Nachschlag zu unserem gestrigen „Bericht“
zu servieren. Auf der Webseite der Stadt Wien fanden wir nachfolgenden Beitrag, der eine
gewisse Heiterkeit bei der Leserschaft auslöst. Offenbar unter dem Motto „Humor ist es,
wenn man trotzdem darüber lacht“, geben die Stadtväter und Stadtmütter folgendes zum
Besten.

Screen: www.wien.gv.at
Umfrage bei Karibik-Urlaubern?
In dem oben angeführten Beitrag soll doch allen Ernstes Glauben gemacht werden, dass dieWiener und Wienerinnen mit dem Winterdienst der MA 48 sehr zufrieden sind. Dies wurde durch eine IFES-Umfrage bestätigt. Offenbar wurden hier jene Wiener(innen) befragt, welche zur Winterszeit in Thailand oder der Dominikanischen Republik verweilen.
Das Chaos, welches durch den vorhersehbaren Wintereinbruch in der vergangenen Woche
entstand, widerspricht einwandfrei diesem Umfrage-Ergebnis. Aber mit Umfrage-Auswert- ungen verhält es sich wie mit Statistiken. Glaube nur jenen, die du selbst geschrieben hast.Die „Kleinen“ trifft keine Schuld
Fakt ist es jedenfalls, dass die Verantwortlichen für die Schneeräumung in Wien, in der ver-
gangenen Woche auf ganzer Linie versagt haben. Von diesem Versagen sollten sich jedoch
nicht die „kleinen“ MA 48-Bediensteten angesprochen fühlen. Diesbezüglich wollen wir
Ihnen ein gestriges Kommentar auf ERSTAUNLICH nicht vorenthalten.

Wir haben vor diesen Leuten, welche sich tagtäglich bei ihrer Arbeit den Hintern abfrieren,
den grössten Respekt und wissen ihren Einsatz auch zu schätzen. Vielmehr geht es um die
Verantwortlichen, welche in ihren bequemen Ledersesseln hinter ihren breiten Schreib-
tischen sitzen. Diese Personen sind für derart chaotische Situationen, welche sie durch
ihre Entscheidungen treffen, voll verantwortlich.
Geldmangel
Aber vielleicht sollte man auch mit diesem Personenkreis nicht zu hart ins Gericht gehen,denn wie der User „48 hackler“ anmerkt, liegt das Problem darin, dass auch bei der Schnee-
räumung gespart wird.
Möglicherweise ist das Fehlen von finanziellen Mitteln ein wesentlicher Faktor, dass die Ver-
antwortlichen bei der MA 48 aus der Not eine Tugend machen lassen und es daher zu Fehl- entscheidungen kommt. Geld ist zur Aufrechterhaltung der Sicherheit unbedingt notwendig.Lieber in Scheinasylanten investieren
Daher erscheint es doch recht erstaunlich, dass nicht unerhebliche finanzielle Mittel, Schein-
asylanten und sonstigen dahergelaufenen Gesindel in den Allerwertesten geschoben wird,
um diesen Personen hierzulande ein bequemes Leben zu ermöglichen.
Dass dies auf Kosten der einheimischen Bevölkerung geschieht, scheint den Gutmenschen
und NGOs nicht die Bohne zu interessieren. Der Grund dafür ist aber durchaus leicht erkenn-
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2010-12-04