Österreicher(innen) stimmten für Wehrpflicht


SPÖ und Grüne erleiden eine eindeutige Niederlage

Die heutige Volksbefragung hat eine klare Entscheidung für die Beibehaltung der Wehrpflicht
gebracht.  Vorläufiges Endergebnis laut der Homepage des Innenministeriums:  40,2 Prozent
votierten  für  die  Einführung  eines Berufsheeres und eines freiwilligen sozialen Jahres.  Die
Wahlbeteiligung lag bei 49 Prozent.  97,5 Prozent der Stimmen waren gültig, 2,5 Prozent un-
gültig.   Das  vorläufige  Endergebnis enthält noch nicht die Wahlkartenstimmen, die erst am
Montag  ausgezählt  werden.   Das  Votum  bedeutet  eine  Niederlage  für  die SPÖ und die
Grünen.
 
Interessant ist eine Grafik auf „orf.at“.  Diese (Screenshot) zeigt, welche Bezirke für die Ein-
führung eines Berufsheeres oder für die Beibehaltung der allgemeinen Wehrpflicht und des
Zivildienstes gestimmt haben.
 
Screen: „orf.at“
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte!
 
Trotz  der  eindeutigen  Niederlage  will Norbert Darabaos im Amt bleiben.   Er kommentierte,
dass  er  das  Vertrauen  des Bundeskanzlers besäße. Dies wurde von Werner Faymann auch
bestätigt.   Dazu fällt uns der ehemalige Kanzler Franz Vranitzky ein.   Jedes Mal wenn dieser
einem  Genossen  sein  Vertrauen  attestierte,  war es nur mehr eine Frage ganz kurzer Zeit,
bis dieser aus seinem Amt schied.
 
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2013-01-20