Geschäfte in der Fußgängerzone Wien-Favoriten
sind überwiegend fest in türkischer Hand
In Wien ist es Tradition, dass Einkaufsstraßen in der Weihnachtszeit mit stimmungsvoller Straßenbeleuchtung geschmückt werden. Die Kosten für die Montage und Demontage teilen sich die Kaufleute und die Stadt Wien. Das bedeutet im Klartext, dass jeder Geschäftsinhaber einen Obolus zu entrichten hat, um die jeweilige Einkaufsstraße im weihnachtlichen Glanz erstrahlen lassen zu können. Das Ganze basiert natürlich auf Frei- willigkeit.Nachfolgende Fotos wurden heute im 10. Wiener Gemeindebezirk Favoriten (im Volksmund bereits Klein Istanbul genannt) aufgenommen. Sie zeigen die Fußgängerzone Favoritenstraße. {besps}fuzofav{/besps} Wie man zweifelsfrei erkennen kann, fehlt jegliche weihnachtliche Straßenbeleuchtung in der beliebten Einkaufsmeile in Wien-Favoriten. Das weckte unsere Neugier und wir recher- chierten. Dabei stellten wir fest, dass die überwiegende Anzahl der Geschäftslokale fest in türkischer Hand sind. Wir wollten eigentlich ein Video zu diesem Beitrag veröffentlichen, doch vor laufender Kamera war leider niemand zu einem Statement bereit. Ohne Kamera war man weitaus gesprächiger. Der überwiegende Teil der von uns befragten türkischen Geschäftslokalinhaber antwortete dahingehend, dass Weihnachten ein christliches und kein muslimisches Fest sei. Aus diesem Grund sehe man keine Veranlassung, sich an den Kosten einer weihnachtlichen Straßenbeleuchtung zu beteiligen. Damit war das Projekt gestorben, denn die zu erbringende Mindestsumme für besagte Beleucht- ung bewegt sich im höheren fünfstelligen Eurobereich. Tja, auch eine Methode eine öster- reichische Tradition verschwinden zu lassen. ***** 2013-12-20