Fake oder nicht Fake, das ist hier die Frage
Wir gestehen ein, dass wir die SPÖ-Politikerin, Laura Rudas, schon öfters durch den medialen Kakao gezogen haben. Der letzte Anlass dazu war ihre Ernennung zur Bildungssprecherin der SPÖ. Viel „bösartiger“ als wir, scheinen ihre eigenen Genoss(innen) zu sein. Augenscheinlich wurde die attraktive SPÖ-Politikerin mit einem Kommunikationsverbot auf dem sozialen Netzwerk Twitter belegt. Sie betreibt zwar eine Facebook-Seite, diese dient aber eher der Parteiwerbung. Die vielen bunte Bilder mit den teilweise sinnbefreiten Texten auf dem Account bezeugen dies. Bei Twitter verhält es sich jedoch etwas anders. Hier ist es wegen dem Zeichenlimit nicht mög- lich, ausschweifende Reklame zu betreiben. Will man mit einem Limit von 140 Zeichen (inkl. Leerzeichen) eine Nachricht vermitteln, bedarf es dazu einiger Gewieftheit. Diese scheint man aber augenscheinlich seitens der Genoss(innen), der neuen Bildungssprecherin nicht zuzu- trauen. Wie diese wohl zu einer solcher Annahme kommen könnten?!
Screen: twitter.com (Account: Laura Rudas)
Kaum war der Account „Laura Rudas“ angelegt, kam schon aus der Parteizentrale ein drei-
faches Dementi. „Zur Klarstellung: Der Account @LauraSPOE ist ein Fake“, heißt es aus der
Löwelstraße.
Screen: twitter.com (Account: SPÖ)
Wir glauben nicht, dass der Account ein Fake ist. Warum sollte beispielsweise der Vorsitzende
der Sozialistischen Jugend, Wolfgang Moitzi, einem Fake-Account folgen? Er bräuchte Rudas
nur anzurufen um sofort zu erfahren, dass das nicht ihr Account ist. Ausserdem befinden sich
zusätzlich einige Vertreter(innen) aus Politik und Medien unter den Followern. Was wir allerdings für ein Fake hielten war die Mitteilung, dass Rudas zur Bildungssprecherin der SPÖ ernannt wurde. Dies stellte sich jedoch bedauerlicherweise als traurige Realität heraus. ***** 2013-12-20