Vertragsbediensteter nach sexueller Nötigung entlassen
Ein ziviler Vertragsbediensteter des Bundesheeres ist aufgrund der sexuellen Nötigung
eines Grundwehrdieners aus seinem Dienstverhältnis beim Bundesheer entlassen
worden.
Ereignet hat sich der Vorfall am 24. August 2011, gegen ein Uhr Früh in der Salzburger
Schwarzenbergkaserne. Gegen den Vertragsbediensteten wurde darüber hinaus Straf-
anzeige erstattet. Der 51-jährige, aus Kärnten stammende Vertragsbedienstete hatte
außer Dienst gemeinsam mit dem 20-jährigen Rekruten eine private Feier in der Kaserne besucht.
Dabei wurde dem Rekruten übel. Der Vertragsbedienstete bot dem Rekruten an, ihn
zum Krankenrevier zu bringen. Stattdessen fuhr er in die Kasernenunterkunft, wo es
zur Nötigung in Form von Berührungen im Intimbereich des Rekruten durch den
Vertragsbediensteten kam.
Als dem Rekrut die Handlungen bewusst wurden, stellt der Vertragsbedienstete
seine Handlungen ein. Anschließend ging der Rekrut auf seine eigene Unterkunft.
Der Rekrut wurde sofort nach Bekanntwerden des Zwischenfalles am nächsten Tag vom Dienst freigestellt und vom Heerespsychologischen Dienst behandelt.
Dem Rekruten – sein Grundwehrdienst endet kommende Woche – wird weiterhin
eine kostenlose psychologische Behandlung angeboten. Zwischen dem Rekruten
und dem Vertragsbediensteten bestand kein direktes Befehlsverhältnis.
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2011-09-23