Neuzugang im Katta-Gehege: Monika und Bary

Ein tierisches Traumpaar findet zusammen

Sie ist besonders, er war beschlagnahmt – jetzt haben sich zwei außergewöhnliche Kattas gefunden: Monika, eine lebensfrohe Lemuren-Dame mit neurologischer Besonderheit, teilt sich seit Kurzem ihr Gehege mit Bary, einem freundlichen Kattaherren, der nach einer Beschlagnahmung bei Tierschutz Austria gelandet ist. Vermittelt wurde Bary über die neue österreichweite Plattform, die gezielt für Tiere mit besonderen Bedürfnissen passende Lebenspartner oder -plätze sucht.

„“Tiere wie Monika brauchen keine Mitleidsgeste, sondern passende Gesellschaft. Diese Initiative zeigt, wie durch gezielte Vernetzung echte Chancen entstehen – für Tiere mit Geschichte und Herz““, erklärt Stephan Scheidl, Tierheimleiter bei Tierschutz Austria.

Keine Einzelgänger: Kattas brauchen Gesellschaft

Bary stammt ursprünglich aus einer nicht artgerechten Privathaltung und wurde vom Amt beschlagnahmt und in die Obhut von Tierschutz Austria übergeben. Weil Kattas sehr soziale Tiere sind, war klar: Ein Leben allein ist keine Option. Also wurde über die neue Plattform gezielt nach einem geeigneten Partnertier gesucht – und gefunden.

Monika lebte bereits bei Tierschutz Austria. Aufgrund ihrer neurologischen Auffälligkeit wurde sie in ihrer früheren Gruppe nicht mehr akzeptiert – sie war zwar gesund, aber etwas „anders“. Umso schöner, dass sie sich nun über neue Gesellschaft freuen kann.

„“Wir haben rasch gemerkt, dass Monika und Bary gut zueinander passen könnten – und die Vergesellschaftung war dann überraschend harmonisch““, so Scheidl. Die beiden Lemuren haben sich schnell aneinander gewöhnt, verbringen viel Zeit gemeinsam, ruhen, spielen und fressen Seite an Seite.

Gezielte Vermittlung mit Herz und Verstand

Ziel ist es, auch für Tiere mit einer komplexeren Vergangenheit Perspektiven zu schaffen. Die Plattform ist ein Herzensprojekt von Tierschutz Austria – und zeigt bereits Wirkung. Die Vermittlungsinitiative von Tierschutz Austria bringt Tierschutzorganisationen aus dem ganzen Land zusammen. Gemeldet werden Tiere, die schwer vermittelbar sind, besondere medizinische oder soziale Anforderungen haben – oder einfach dringend ein Gegenüber brauchen.

„“Vernetzung unter Tierheimen hilft““, betont Scheidl. „“Ob Chinchilla, Reptil, Hund oder Wildtier – jedes Tier verdient die Chance auf ein artgerechtes Leben.““ Für Monika und Bary heißt das: ein gemeinsamer Neuanfang. Und hoffentlich bald ein neues Zuhause – denn gemeinsam sind sie nicht nur glücklicher, sondern auch besser vermittelbar.

Interessierte Tierheime können sich sehr gerne an tierheimleitung@tierschutz-austria.at melden und Teil des Netzwerks werden.

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AK warnt vor Abzocke bei Mietwagen wegen unzulässiger Abbuchung nach GPS-Überwachung

Eine Kärntnerin wurde nach einer kurzen Geschwindigkeitsüberschreitung mit einem Mietwagen der Firma 123-Transporter automatisch mit 45 Euro belastet – ohne Info oder Zustimmung

Weil eine Kärntnerin mit einem gemieteten und GPS-überwachten Kastenwagen der Firma 123-Transporter mit 24 km/h zu schnell unterwegs war, wurden ihr 45 Euro automatisch vom Konto abgebucht. Die Überraschung war groß, da die Konsumentin über mögliche Zusatzkosten und die Überwachung per GPS nicht informiert war. Die Betroffene wandte sich daraufhin an den Konsumentenschutz der Arbeiterkammer Kärnten. „Ein derartiges Vorgehen ist aus unserer Sicht klar unzulässig und kommt einer Abzocke gleich“, sagt AK-Präsident Günther Goach.

Herwig Höfferer, Konsumentenschützer der AK Kärnten, kritisiert: „Die Anfragen und Beschwerden über die Firma 123-Transporter häufen sich im Konsumentenschutz. Aus unserer Sicht fehlt es an Transparenz, Fairness und einer rechtlichen Grundlage für derartige Abbuchungen“, und betont: „Wir gehen, wenn nötig, mit rechtlichen Mitteln gegen eine solche Abzocke vor“

Zwar finden sich in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) der Firma Hinweise auf Geschwindigkeitsübertretungen, doch eine automatische Geldabbuchung ohne behördliche Strafe und ohne SEPA-Mandat hält die AK Kärnten für rechtlich bedenklich. Eine GPS-Überwachung und pauschale Vertragsklauseln werden zunehmend zum Nachteil von Konsumenten eingesetzt.

Die AK Kärnten fordert klare gesetzliche Regelungen und mehr Schutz vor automatisierter Willkür. Betroffene können sich an den Konsumentenschutz wenden: 050 477-2002 | konsument@akktn.at

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Neun Verkehrstote in der vergangenen Woche

194 Verkehrstote zwischen 1. Jänner und 20. Juli 2025

In der vergangenen Woche starben fünf Motorradlenker, ein Fußgänger, ein Leichtmotorradlenker, ein Pkw-Lenker und ein Radfahrer bei Verkehrsunfällen. Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am Donnerstag, 17. Juli 2025, im Bezirk Spittal an der Drau, Kärnten, bei dem der oben erwähnte Leichtmotorradlenker getötet wurde. Ein 25-Jähriger lenkte sein nicht zum Verkehr zugelassenes Leichtmotorrad auf einer Landesstraße L und kam vermutlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit links von der Fahrbahn ab. Eine zufällig vorbeikommende Sportlerin fand den Verunfallten und leistete bis zum Eintreffen der verständigten Rettungskräfte Erste Hilfe. Der 25-jährige Lenker wurde bei dem Sturz jedoch so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen erlag. Am Wochenende verunglückten vier der neun verstorbenen Verkehrsteilnehmer.

Sechs Personen kamen in der Vorwoche auf Landesstraßen L und drei auf Landesstraßen B ums Leben. Jeweils zwei Verkehrstote mussten in Kärnten, Salzburg und Tirol und je einer in Niederösterreich, Oberösterreich und der Steiermark beklagt werden.

Vermutliche Hauptunfallursachen waren in sechs Fällen nicht angepasste Geschwindigkeit und in je einem Fall ein Fehlverhalten des Fußgängers, Unachtsamkeit/Ablenkung und eine Vorrangverletzung. Sechs tödliche Unfälle waren Alleinunfälle und zwei Verkehrstote waren ausländische Staatsangehörige.

Vom 1. Jänner bis 20. Juli 2025 gab es im österreichischen Straßennetz 194 Verkehrstote (vorläufige Zahl). Im Vergleichszeitraum 2024 waren es 172 und 2023 209.

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Primitive und pietätlose Postings eines bekannten Arztes zum Tod von Felix Baumgartner

Aussagen die eines Arztes nicht würdig sind

Der ehemalige stv. Parteichef der SPÖ Langenzersdorf und Arzt (Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen, AGES Medizinmarktaufsicht) Dr. Christoph Baumgärtel, fällt immer wieder mit primitiven und geschmacklosen, teils beleidigenden Postings auf seinem Facebook-Account auf. So auch gestern, wo er sich zum Tod des Extremsportlers Felix Baumgartner in pietätloser Form äußerte.

Solche widerwärtigen Aussagen sind eines Arztes – einem der angesehensten Berufe der Welt – nicht würdig.

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Ein medizinisches Jubiläum im UKH Steiermark – Kalwang

1.000 Knieprothesen erfolgreich mit Roboterunterstützung implantiert

Mit dem so genannten „Mako SmartRobotics“-Roboter, der seit dem Jahr 2022 im AUVA UKH Steiermark – Standort Kalwang bei Operationen für den Kniegelenksersatz im Einsatz ist, konnten mittlerweile 1.000 Knieprothesen erfolgreich implantiert werden.

„Die AUVA steht auch in der medizinischen Versorgung für größtmögliche Qualität und bietet diese Patienten im Rahmen von innovativen Operationskonzepten in der Medizin auch an“, so AUVA-Generaldirektor Alexander Bernart.

Künstliche Gelenke zählen zu den häufigsten Operationen im Bereich der Orthopädie. Um diesen Gelenkersatz noch individueller, personalisierter und sicherer zu machten, setzt das Team des UKH Steiermark um Christian Kammerlander am Standort Kalwang auf ein AUVA-weit einzigartiges, roboterarm-assistiertes Operationsverfahren. Mit dieser technischen Innovation werden die Operateure unterstützt und können dadurch noch präziser und schonender operieren.

In einem ersten Schritt wird mit Hilfe einer Computertomografie (CT) ein exaktes Abbild des Gelenks und der angrenzenden Knochen erstellt. Auf dieser Basis entsteht ein virtuelles 3D-Modell der individuellen Anatomie, z.B. des betroffenen Knies. Diese Bildgebung ermöglicht eine sehr exakte, dreidimensionale Planung am virtuellen Knochenmodell. Bereits in diesem Schritt werden die Knochenschnitte und die Implantatpositionierung von den Operateuren präzise geplant und festgelegt.

Auf Basis dieser Daten, die an die Software des Roboterarms übermittelt und dort verarbeitet werden, wird nun die Knieprothese individuell platziert, sodass Knochen, Bänder und Weichteile bestmöglich geschont werden. Diese elektronische Assistenz hilft den Operateuren, den vorher definierten OP-Pfad mit einer Genauigkeit von 0,5 mm und 0,5 Grad einzuhalten. Da Säge und Instrumente von den Chirurgen selber geführt werden, bleibt die Freiheit erhalten, intraoperativ Korrekturen vorzunehmen, falls dies aufgrund der realen Gegebenheiten notwendig ist. Durch die virtuelle Überwachung sitzt jeder Handgriff perfekt und genau – und somit auch die Prothese in einer präzisen Position und Ausrichtung. Gleichzeitig werden die individuelle Anatomie und die Weichteile maximal geschont.

„Die Operation wird unverändert von Ärzten vorgenommen, der Roboterarm und die integrierte Software unterstützen die exakte Instrumentenführung und ermöglichen damit eine noch höhere Präzision, um die individuellen Operationsziele und eine Verringerung der postoperativen Schmerzen zu erreichen. „Dies gelingt natürlich nur durch die großartige Zusammenarbeit aller unserer Berufsgruppen und deren außergewöhnlichem Engagement – vielen Dank dafür! Wir sind am Puls der Zeit“, so Christian Kammerlander, Ärztlicher Leiter des UKH Steiermark mit den Standorten Kalwang und Graz.

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Linke Gutmenschen ziehen über den tödlich verunglückten Felix Baumgartner her

Haufenweise geschmacklose Postings auf der Gutmenschen-Plattform "BlueSky"

Der österreichische Extremsportler Felix Baumgartner (56) kam gestern bei einem Gleitschirm-Unfall ums Leben. Unglücksort war der italienische Küstenort Porto Sant Elpidio. Die Umstände des Unfalls sind bis dato nicht geklärt. Es wird auch kolportiert, dass Baumgartner während des Fluges einen Herzstillstand erlitten habe.

Baumgartner wurde durch zahlreiche Stunts bekannt. Weltberühmtheit erlangte er 2012 mit dem „Stratos-Projekt“, als er mit einem Fallschirm aus 39 Kilometern Höhe aus einem Ballon absprang. Er war aber auch ein Typ, der aus seinem Herzen keine Mördergrube machte, sondern mit seiner Meinung nicht hinterm Berg hielt. Ob es Kritik gegen Merkel oder gegen das Corona-Unrechtssystem war, Baumgartner stand zu seiner Meinung und ließ sich nicht verbiegen. Das missfiel zahlreichen linken Gutmenschen offensichtlich und so zogen/ziehen diese auf der Internet-Plattform für Gutis und den ach so politisch Korrekten „BlueSky“, über den tödlich verunglückten Baumgartner her. Nachfolgend nur eine ganz kleine Auswahl von unzähligen geschmacklosen Kommentaren:

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Millionen an WHO, Migrationsorganisationen und Co nicht nachvollziehbar

FPÖ – Fürst: „Regierung verschwendet Millionen für fragwürdige internationale Organisationen und Bevölkerung leidet unter Budgetkrise"

„Während die schwarz-rot-pinke Regierung den eigenen Bürgern tief in die Taschen greift, das Pensionsantrittsalter in Wahrheit erhöht und ständig neue Belastungen beschließt, wirft sie gleichzeitig Millionen Euro an Steuergeldern für fragwürdige internationale Organisationen zum Fenster hinaus – das ist verantwortungslos und ein Schlag ins Gesicht jedes hart arbeitenden Österreichers“, so heute FPÖ-Außenpolitiksprecherin NAbg. Dr. Susanne Fürst in einer Stellungnahme zu aktuellen Zahlen aus den Ministerien betreffend „Geldleistungen an internationale Organisationen“.

Allein die Mitgliedsbeiträge an die Weltgesundheitsorganisation (WHO) belaufen sich im Jahr 2025 auf über 3,5 Millionen Euro – zusätzlich gibt es über eine Million Euro an freiwilligen Zahlungen durch das SPÖ-geführte Gesundheitsministerium. Unter anderem flossen 275.000 Euro in ein sogenanntes „Observatorium für Gesundheitssysteme“ sowie über eine Million Euro nach Gaza, während die Versorgungssituation in Österreichs Spitälern immer angespannter wird.

„Es ist schlichtweg ein Wahnsinn, dass wir freiwillig Beiträge an eine Organisation leisten, die durch ihre Rolle während der Corona-Krise massiv an Vertrauen verloren hat, und deren Internationale Gesundheitsvorschriften (IHR) bis 19. Juli 2025 still und heimlich ohne Einbindung der Bevölkerung überarbeitet werden sollen. Während andere Länder wie die USA den WHO-Ausstieg planen, macht Österreich auf Kosten der eigenen Bevölkerung brav den Zahlmeister“, kritisierte Fürst.

Noch absurder wird es beim Thema „Migration“. Österreich zahlt über 6,4 Millionen Euro allein aus dem Innenministerium an verschiedene internationale Organisationen – darunter 3,47 Millionen Euro an die Internationale Organisation für Migration (IOM), 308.000 Euro an das tief ÖVP-gefärbte ICMPD, 128.000 Euro an das IGC, sowie fast 1,1 Millionen Euro an die IACA. „Was wir hier sehen, ist eine regelrechte Subventionierung der internationalen Migrationslobby. Die IOM ist ein direkter Arm der UNO und spielt eine entscheidende Rolle bei der Steuerung und Förderung von Migration, statt sie einzudämmen. Und beim ICMPD handelt es sich um eine ÖVP-nahe Parallelstruktur, die mit Steuergeld aufgeblasen wird – geleitet von Ex-ÖVP-Vizekanzler Michael Spindelegger und ab 2026 sogar von Ex-ÖVP-Familien- und Medienministerin Susanne Raab“, empörte sich Fürst.

Fürst erinnerte in diesem Zusammenhang auch an die gescheiterten Koalitionsverhandlungen mit der ÖVP: „Die FPÖ hat dort ganz klar gefordert, sämtliche Zahlungen an internationale Organisationen einem Kassasturz zu unterziehen, auf ihre Sinnhaftigkeit zu evaluieren und spürbare Kürzungen im Sinne einer echten Budgetsanierung vorzunehmen. Doch die ÖVP hat das aus Angst vor einem angeblichen ‚Ansehensverlust Österreichs in der Welt‘ vehement abgelehnt. Für uns ist klar: Der Schutz der Interessen unserer Bevölkerung steht über einer Pflege internationaler Eitelkeiten!“

„Diese Bundesregierung zeigt einmal mehr, wo ihre Prioritäten liegen: Nicht beim österreichischen Volk, sondern bei globalistischen Organisationen, deren Nutzen mehr als fraglich ist. Die FPÖ fordert ein sofortiges Ende dieser freiwilligen Zahlungen, ein striktes Budgetmoratorium für internationale Mitgliedschaften und endlich eine ehrliche Debatte über den WHO-Ausstieg sowie die Rolle Österreichs in der UNO-Migrationsarchitektur“, so Fürst abschließend.

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Große Preisunterschiede beim Mietauto im Urlaub

Angebote in 18 beliebten Urlaubszielen verglichen

Viele Reisende wollen ihre Urlaubsdestination flexibel mit einem Mietauto erkunden. Die AK Oberösterreich hat die Preise in 18 beliebten Urlaubszielen verglichen und Preisunterschiede von bis zu 165 Prozent festgestellt. Tipp der AK: Mehrere Angebote vergleichen und den Mietwagen in Ruhe von zuhause aus direkt beim Anbieter buchen.

Für den Preisvergleich hat die AK Oberösterreich die Preise von sechs Mietwagenfirmen in der ersten Augustwoche 2025 im Internet recherchiert – und zwar auf den griechischen Inseln, auf Zypern, Sardinien und Sizilien, in Spanien, Portugal, Frankreich und Kroatien. Gesucht wurde die günstigste verfügbare Autokategorie inklusive aller Steuern, unlimitierter Kilometer, sowie Vollkasko- und Diebstahlversicherung und der Möglichkeit, ein Navigationssystem dazu zu mieten.

Teuerste Pflaster: Lissabon, Madeira und Sardinien
Das absolut günstigste Leihauto ohne Selbstbehalt fand die AK auf Gran Canaria um 202 Euro. Wie in den meisten Destinationen hatte auch hier Sunny Cars das beste Angebot ohne Selbstbehalt. Die teuersten Pflaster sind hingegen Lissabon, Madeira und Sardinien. Beim Mietauto ab Lissabon lag das günstigste Angebot ohne Selbstbehalt bei 333 Euro und das teuerste bei 888 Euro – eine Preisdifferenz von 555 Euro.

Mit oder ohne Selbstbehalt?
Bis zu 2.783 Euro sind laut den vorliegenden Angeboten mit Selbstbehalt im Falle eines Versicherungsschadens vom Mieter zu bezahlen. Vergleicht man das günstigste Angebot je Destination mit und ohne Selbstbehalt, ergeben sich durchschnittliche Mehrkosten von 90 Euro pro Woche, um den Selbstbehalt auszuschließen. Wer auf Nummer sicher gehen will, wählt eine Vollkaskoversicherung ohne Selbstbehalt.

Vorsicht bei Buchungsplattformen
Die AK empfiehlt Reisenden, in Ruhe Preise zu vergleichen und sich nicht durch vermeintliche Schnäppchen unter Druck setzen zu lassen. Direkt beim Anbieter buchen, denn Online-Plattformen sind bei Problemen erfahrungsgemäß wenig hilfreich und selten günstiger. Eine Ausnahme ist hier der ÖAMTC, der einen Online-Vergleich von Avis, Europcar, Enterprise, Hertz und Sixt ermöglicht. Die Preise beinhalten einen umfangreichen Versicherungsschutz ohne Selbstbehalt und bei Buchung sparen Mitglieder bis zu fünf Prozent.

Damit das Mietauto nicht zur Kostenfalle wird!

Den Mietvertrag aufmerksam durchlesen und überprüfen, ob alle wichtigen Regelungen enthalten sind, vor allem der Versicherungsschutz (Haftpflichtversicherung, Mindestversicherungssumme, Vollkasko- und Diebstahlversicherung, mit oder ohne Selbstbehalt), die Tankregelung, zusätzliche Fahrer, Mindestalter der Fahrer, Verhalten im Schadensfall.

Bei Übernahme des Mietwagens darauf achten, dass man vor Ort nicht doppelt zur Kasse gebeten wird, z.B. indem man eine unnötige Zusatzversicherung abschließt.

Das Auto ausgiebig besichtigen und alle bestehenden Schäden vom Vermieter festhalten lassen.

Sich bei der Rückgabe des Fahrzeugs bestätigen lassen, dass man den Mietwagen schadensfrei übergeben hat. Für den Fall, dass bei Rückgabe niemand vor Ort ist, erspart ein Vollkaskoschutz ohne Selbstbehalt Diskussionen im Nachhinein.

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Die private Krankenversicherung ist für Österreich unverzichtbar und systemrelevant

SPÖ-Hacker Hacker dachte gestern in einem Interview laut über die Abschaffung der Privaten Krankenversicherung nach

Die Privaten Krankenversicherer sind ein wesentlicher Partner innerhalb der Gesundheitswirtschaft Österreichs. Die Systemrelevanz der privaten Krankenversicherungsunternehmen mit den freiwilligen Beiträgen der Versicherten müssen faktenbasiert erörtert und die Einsparungen durch das private System konkret dargestellt werden.

Der Wiener Sozial- und Gesundheitsstadtrat Peter Hacker hat gestern in einem Interview laut über die Abschaffung der Privaten Krankenversicherung nachgedacht. Begründet wurde diese totalitär anmutende Idee so: „Im Augenblick haben wir eine Krankenkasse, die zahlt letzten Endes ein System der Privatversicherung. Also dürfen wir uns nicht wundern, dass, wenn die Menschen es sich leisten können, sie sich eine Privatversicherung nehmen und die Kasse refundiert dann eh einen Großteil der Kosten.“

Diese Aussage ist objektiv falsch und hält auch keiner fachlichen Diskussion stand.

In der Sonderklasse öffentlicher Spitäler tragen die Privatversicherten durch die erheblichen Sonderklassehonorare dazu bei, Spitzenärzte im öffentlichen System zuhalten. Diese Honorare sind für die in den öffentlichen Spitälern angestellten Ärzte ein wesentlicher Anreiz, dort zu bleiben, weil sie einen bedeutenden Zuverdienst zum Gehalt darstellen. Da die Spitalärzteschaft natürlich nicht nur Sonderklassepatienten, sondern überwiegend Nicht-Privatversicherte behandelt, stellen die Zahlungen der Privatversicherten einen ganz wesentlichen Beitrag zum öffentlichen Spitalssystem dar.

Nimmt ein Privatversicherter statt der Sonderklasse ein Privatspital in Anspruch – immerhin 41 Prozent aller Fälle der Privaten Krankenversicherung – kommt es zu einer massiven unfreiwilligen Quersubventionierung der Krankenkasse. Die Krankenkassen übernehmen nämlich nur einen kleinen Teil (rund ein Drittel) der medizinischen Behandlungskosten, der Rest ist von den Patienten bzw. ihrer Versicherung selbst zu bezahlen. Mit anderen Worten: Jede(r) sozialversicherte Patient/Patientin entlastet die Krankenkasse in ganz erheblichem Ausmaß, wenn er/sie sich statt im öffentlichen Spital in einem Privatkrankenhaus behandeln lässt. Das Leistungsvolumen aller österreichischen Privatspitäler entspricht jenem der öffentlichen Spitäler des ganzen Bundeslands Salzburg, diese Spitäler sind also als quasi zehntes Bundesland in hohem Maß versorgungswirksam.

Ähnlich liegt der Fall bei der Inanspruchnahme eines Wahlarztes: hier vergütet die Krankenkasse satzungsgemäß lediglich 80 Prozent jenes Betrages, den sie bei einem Kassenvertragsarztaufwenden müsste.

Somit erspart sich auch hier die Kasse erhebliche Beträge, denn auch die Wahlärzte sind längst versorgungswirksam.

„Die Aussagen von Stadtrat Hacker sind also völlig unhaltbar, das Gegenteil ist der Fall. Sie lösen auch nicht die zweifellos bei den Kassen bestehenden Probleme“, betont Dr. Peter Eichler, Vorsitzender der Sektion Krankenversicherung im österreichischen Versicherungsverband VVO.

Welche Beiträge die Private Krankenversicherung für das gesamte österreichische Gesundheitssystem zum Wohl aller leistet, ist aus folgenden Fakten ersichtlich:

++ Die Leistungen der privaten Krankenversicherungen betrugen im Vorjahr 2,66 Milliarden Euro.

++ Mit 1,15 Milliarden Euro stehen dabei die Krankenhauskosten an erster Stelle.

++ An zweiter Stelle sind Leistungen für Ärzte im niedergelassenen Bereich in der Höhe von 304,6 Millionen Euro anzuführen.

„Es soll ein Klima geschaffen werden, in dem die Private Krankenversicherung und die Privat-Versicherten nicht von vornherein als Gegner, sondern vielmehr als unverzichtbarer und komplementärer Partner im System erkannt werden. Letztlich ist eine privatwirtschaftlich organisierte Komponente des österreichischen Gesundheitssystems nicht wegzudenken, volkswirtschaftlich wertvoll und im Sinn eines mündigen Bürgers eindeutig notwendig“, so Mag. Christian Eltner, Generalsekretär des VVO.

Weitere Informationen: Jahresbericht des VVO

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FPÖ – Nepp: Hacker wälzt eigenes Versagen erneut auf andere ab

Verbot privater Krankenversicherungen und Vertuschung von Mindestsicherungs-Missbrauch als Ablenkung vom SPÖ-Desaster

„Weil SPÖ-Stadtrat Hacker und seine unfähigen Manager den Wiener Gesundheitsverbund zielsicher an die Wand fahren, will er nun den Wienern auch noch private Gesundheitsversicherungen verbieten. Das ist ein durchschaubarer und verzweifelter Versuch, von seinem eigenen Scheitern abzulenken“, erklärt Wiens FPÖ-Obmann Stadtrat Dominik Nepp zu den aktuellen Aussagen.

„Wer in Wien monatelang auf eine Operation wartet, stundenlang in überfüllten Spitalsambulanzen sitzt oder vom überforderten Gesundheitspersonal vertröstet wird, weiß genau, wo die Schuld liegt: bei Stadtrat Hacker und seinem Chaos-Management. Anstatt das Spitalswesen endlich zu reformieren, will er den Menschen sogar noch die Möglichkeit nehmen, sich privat abzusichern. Das ist sozialistische Bevormundung in ihrer reinsten Form.“

Auch beim Thema Mindestsicherung wirft Nepp dem SPÖ-Stadtrat bewusste Täuschung vor: „Hacker lügt – ganz einfach. Die Wiener FPÖ hat zahlreiche Fälle aufgedeckt, in denen Asylwerber über die Mindestsicherung mehr erhalten als arbeitende Menschen. Ein besonders krasser Fall: Eine syrische Familie kassiert allein aus der Wiener Mindestsicherung 4.600 Euro im Monat. Das spricht Bände. Hackers Lügen und seine Präpotenz sind längst untragbar.“

„Es ist ein Armutszeugnis und Ausdruck der Schwäche von Bürgermeister Ludwig, dass dieser völlig überforderte Stadtrat noch immer im Amt ist. Statt weiter die Wiener zu belügen, sollte Hacker endlich die Konsequenzen ziehen und zurücktreten“, so Nepp abschließend.

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Krank im Sommerurlaub: ÖGB klärt wichtige arbeitsrechtliche Fragen

In bestimmten Fällen werden Urlaubstage gutgeschrieben – wichtig ist die Krankschreibung

Die Sommer-Urlaubswelle ist in vollem Gange. Viele Arbeitnehmer gönnen sich eine ausgedehnte, wohlverdiente Pause. Tausenden macht aber eine Erkrankung einen Strich durch die Rechnung und sie müssen das Bett hüten. Aktuell wenden sich zahlreiche Beschäftigte an den ÖGB und die Gewerkschaften, da sie verunsichert sind, wie sie sich verhalten sollen bzw. was mit ihrem Urlaub passiert, da sie während ihrer freien Tage erkrankt sind.

ÖGB-Arbeitsrechtsexpertin Verena Weilharter liefert die wichtigsten Antworten zum Thema: Krank im Urlaub.

„Wenn man im Urlaub krank wird, kann man sich nicht erholen – daher regelt das Gesetz: Wird man während des Urlaubs krank und dauert der Krankenstand mehr als drei Kalendertage, dann werden keine Urlaubstage verbraucht. Die Tage, an denen man krank ist bzw. war, werden wieder auf das Urlaubskonto zurückgebucht. Wichtig ist hier aber, dass man den Arbeitgeber über den Eintritt einer Erkrankung informiert und auch eine ärztliche Bestätigung einholt. Wer krank ist, sollte also zum Arzt oder zur Ärztin gehen – nicht nur, um sich behandeln zu lassen, sondern auch, um eine ärztliche Bestätigung der Arbeitsunfähigkeit einzuholen“, sagt ÖGB-Arbeitsrechtsexpertin Verena Weilharter. Die Bestätigung ist dann vorzulegen, wenn man wieder seinen Dienst antritt, damit die Urlaubstage erhalten bleiben.

Wichtige Regelung: Urlaubstage bei Krankheit rückerstattet

In der Praxis manchmal etwas kompliziert, aber wichtig ist die Regelung, dass der Krankenstand mindestens drei Kalendertage dauern muss. Dazu ein Beispiel: Erkrankt ein Arbeitnehmer oder eine Arbeitnehmerin während eines zweiwöchigen Urlaubs bei einer normalen 5-Tage-Woche (Montag bis Freitag sind Arbeitstage) von Freitag bis einschließlich Montag, so liegt eine Krankheit von vier Kalendertagen vor. Die Tage an denen man üblicherweise arbeitet, also bei einer Fünf-Tage-Woche von Montag bis Freitag, werden dann nicht als Urlaubstage gewertet – in diesem Fall also der Freitag und der Montag.

Urlaub verlängert sich nicht automatisch

Wichtig zu wissen ist auch, dass „man Krankenstandstage nicht einfach am Urlaubsende anhängen kann. Der Urlaub verlängert sich nicht um die Krankenstandstage. Er endet am ursprünglich vereinbarten Datum und kann erst mit einer weiteren Urlaubsvereinbarung nachgeholt werden”, hält Weilharter fest.

Das gilt bei Urlauben im Ausland

Das gleiche gilt, wenn man außerhalb von Österreich Urlaub macht und krank wird, hier gibt es aber eine Besonderheit: Wenn man bei einer Ärztin oder einem Arzt im Ausland war, muss man dem Arbeitgeber nach der Rückkehr neben der ärztlichen Bestätigung über die Arbeitsunfähigkeit auch eine behördliche Bestätigung vorlegen, aus der hervorgeht, dass diese von einer zugelassenen Ärztin bzw. einem zugelassenen Arzt ausgestellt wurde (vor allem dann, wenn sie nicht auf Deutsch ist).

Diese Bestätigung kann zum Beispiel von einer österreichischen Behörde im Urlaubsland (Konsulat oder Botschaft) ausgestellt werden. Auch dazu gibt es wieder eine Ausnahme: Diese zusätzliche behördliche Bestätigung braucht man nicht, wenn man in einem Krankenhaus behandelt wurde und die Krankenstandsbestätigung direkt dort ausgestellt wurde.

„Ob man mit seiner e-card auch im Ausland zur Ärztin oder zum Arzt gehen kann und die Kosten vollständig von der Sozialversicherung übernommen werden, hängt vom jeweiligen Urlaubsland ab”, so Arbeitsrechtsexpertin Weilharter. Es ist daher sinnvoll, sich vorher bei der österreichischen Sozialversicherung darüber zu informieren. (Infos auch hier: https://tinyurl.com/yrsdh4k3)

Man benötigt auf jeden Fall eine Europäische Krankenversicherungskarte (EKVG), die auf der Rückseite der E-Card zu finden ist. Die EKVG muss vollständig ausgefüllt sein und darf nicht abgelaufen sein. Weitere Infos dazu auch auf http://tinyurl.com/25ktrv2u

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Abzocke und Diskriminierung mit der Klebevignette

Wer sich nicht digital unterwirft wird bestraft

Beginn der Sommerferien, strahlender Sonnenschein, Urlaubszeit! Für viele Menschen bedeutet das ihr Zweitfahrzeug in Betrieb zu nehmen. Ob Campingbus, Oldtimer oder Cabrio, die meisten dieser Fahrzeuge sind auf Wechselkennzeichen angemeldet. Doch wer dabei auf die klassische Klebevignette setzt, wird vom System regelrecht abgestraft. Hier herrscht eine klare Diskriminierung vor, denn mit der digitalen Vignette können zum Preis von einer einzigen Vignette, bis zu drei Fahrzeuge auf ein Wechselkennzeichen angemeldet werden. Wer jedoch von der Klebevignette Gebrauch macht, muss für jedes einzelne Fahrzeug extra bezahlen und das doppelt oder gar dreifach.

Rund ein Drittel der Autofahrer nutzen nach wie vor die Klebevignette. Dafür haben sie meist auch gute Gründe, wie beispielsweise Datenschutzbedenken. Diese Menschen werden von der Regierung bestraft, denn wer sich nicht digital unterwirft, muss eben mehr bezahlen.

Logisch und gerecht wäre es, wenn es schon zwei Vignettenarten gibt, es auch zwei gleichberechtigte Möglichkeiten gibt, ohne dass jemand diskriminiert wird, indem er dafür mehr bezahlen muss. Jeder Mensch sollte selbst entscheiden können, ob digital oder analog, ohne dafür extra zur Kassa gebeten zu werden. Die Ausrede von den angeblichen Mehrkosten durch die Klebevignette ist hanebüchen und soll offensichtlich einer Pflicht zur Digitalisierung Vorschub leisten.

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Polizei nahm illegale „Schönheitsklinik“ in Wien Simmering hoch

Anzeigen wegen Kurpfuscherei und Körperverletzung

Nach Hinweisen aus der Bevölkerung auf eine möglicherweise illegale Schönheitsklinik in Wien-Simmering, kam es zu einem koordinierten Einsatz der Polizei und der Magistratsdirektion Gruppe Sofortmaßnahmen der Stadt Wien, der Magistratsabteilung 40 (Soziales, Sozial- und Gesundheitsrecht) und der Magistratsabteilung 59 (Marktamt). Im Zuge der Amtshandlung erhärtete sich der Verdacht, dass in der ehemaligen dermatologischen Ordination in der Simmeringer Hauptstraße trotz fehlender Genehmigung diverse Schönheitsbehandlungen und Schönheitseingriffe angeboten wurden.

In den Räumlichkeiten konnten die Beamten eine 21-jährige Mitarbeiterin (Stbg.: Österreich) auf frischer Tat betreten, als diese einer 19-jährigen Frau eine Flüssigkeit in die Oberlippe injizierte. Eine 23-jährige Kundin gab gegenüber den Beamten an, dass sie nach einem missglückten Eingriff durch eine weitere Mitarbeiterin (36 Jahre alt, Sta.: Serbien) unter Komplikationen litt und zu einer Nachbehandlung in die Klinik gekommen sei.

Die 19-Jährige und die 23-Jährige lehnten eine Untersuchung durch einen Rettungsdienst ab und begaben sich zur weiteren Abklärung selbstständig in ein Spital. Bei der Durchsuchung der Ordinationsräumlichkeiten sowie der als Lager genutzten Nachbarwohnung konnte eine Vielzahl an Medikamenten, Injektionen und Spritzen vorgefunden und sichergestellt werden. Zudem wurden hunderte ausgefüllte Aufklärungs- und Einwilligungserklärungen sowie Anamnesebögen gefunden, die auf zahlreiche mutmaßlich getäuschte Kunden schließen lassen, darunter auch Minderjährige.

Die 21-Jährige und die 36-Jährige wurden wegen des Verdachts der Kurpfuscherei angezeigt, die 36-Jährige außerdem wegen des Verdachts der Körperverletzung. Das Kriminalreferat des Stadtpolizeikommandos Simmering führt die weiteren Ermittlungen.

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Ist das Lesen von Büchern wieder in?

Unglaublicher NÖ Bibliotheken Rekord: Drei Millionen Entlehnungen

Man mag es kaum glauben, dass es im digitalen Zeitalter, in dem scheinbar Wissen und Informationen über Handys oder Tablets bezogen wird, einen Anstieg bei neuen Lesern und Leserinnen sowie einen Rekord bei den Bücher-Entlehnungen aus Bibliotheken gab. Auch die Besucherzahlen in diesen Institutionen verzeichneten ein kräftiges Plus.

„Drei Millionen Entlehnungen sind kein Zufall, sondern das Ergebnis jahrelanger engagierter Arbeit in den Bibliotheken vor Ort, mit den Menschen und für die Menschen“, betont der zuständige Landesrat Ludwig Schleritzko und gibt sich überzeugt: „Die Zahlen zeigen eindrucksvoll: Öffentliche Bibliotheken in Niederösterreich entwickeln sich stetig weiter und bleiben ein unverzichtbarer Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens – analog wie digital. Sie fördern Bildung, stärken die Gemeinschaft und schaffen Orte der Teilhabe.“

Die öffentlichen Bibliotheken in Niederösterreich erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Sowohl die Zahl der Nutzerinnen und Nutzer als auch der Entlehnungen und Veranstaltungen sind gestiegen. Die Anzahl der ehrenamtlich, wie hauptberuflich tätigen Bibliothekarinnen und Bibliothekare nahm zu. Die Bibliotheken behaupten sich damit als lebendige Kultur- und Bildungsorte in den Gemeinden.

2024 wurden die Bibliotheken insgesamt 1,23 Millionen Mal besucht – das sind fast 30.000 Besuche mehr als im Vorjahr. Auch die Zahl der Veranstaltungen stieg leicht auf 7.839, die gemeinsam knapp 190.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erreichten. Besonders erfreulich: Das Interesse am Bibliotheksangebot wächst weiter. Über 18.000 Personen haben sich neu eingeschrieben – ein Höchstwert der letzten Jahre. Insgesamt nutzen derzeit rund 96.400 Menschen das analoge Angebot der öffentlichen Bibliotheken in Niederösterreich.

Insgesamt gab es rund drei Millionen Entlehnungen: Die Zahl der physischen Entlehnungen lag 2024 bei rund 2,74 Millionen – ein klares Plus im Vergleich zu den 2,69 Millionen im Jahr davor. Auch der virtuelle Verleih legt zu: Beinahe 244.000 digitale Entlehnungen wurden gezählt, davon rund 143.000 über noe-book. Das zeigt: Die Kombination aus persönlicher Vor-Ort-Betreuung und digitalen Services wird von den Nutzerinnen und Nutzern geschätzt – die Bibliotheken sind Nahversorger für Medien aller Art.

Mit über 1,84 Millionen Medien – davon mehr als 37.000 digital – verfügen die öffentlichen Bibliotheken über ein breit gefächertes Angebot. Möglich gemacht wird dieses Kulturangebot vor allem durch engagierte Menschen: 1.972 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in den Bibliotheken tätig, fast 1.700 davon ehrenamtlich. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein deutlicher Anstieg – ein starkes Zeichen für das zivilgesellschaftliche Engagement in Niederösterreichs Gemeinden.

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FPÖ – Steiner „Keine neuen Machtbefugnisse für die WHO – Kein Zurück ins Coronaregime!“

Grundrechte wurden im Wochentakt mit Füßen getreten – keine Entschuldigung, keine Aufarbeitung, keine Konsequenzen

Mit Kritik äußerte sich heute der freiheitliche Nationalratsabgeordnete Christoph Steiner in der Debatte rund um den Dringlichen Antrag der FPÖ „Nie wieder Corona-Regime: Nein zu den Änderungen der Internationalen Gesundheitsvorschriften der WHO!“: „Die Freiheit der Österreicher darf nicht zum Spielball einer weltfremden, zentralistischen Gesundheitspolitik werden!“ Steiner forderte die Bundesregierung auf, gegen die geplanten Änderungen der Internationalen Gesundheitsvorschriften (IGV) Einspruch zu erheben: „Nie wieder dürfen wir Zustände wie während der Corona-Zeit erleben, in der Grund- und Freiheitsrechte im Wochentakt mit Füßen getreten wurden – ohne Entschuldigung, ohne Aufarbeitung, ohne Konsequenzen! Und jetzt soll genau diese Politik durch die Hintertür auf supranationaler Ebene zementiert werden? Nicht mit uns!“

„Kein einziger Redner dieser Einheitspartei hat es heute im Plenum der Mühe wert gefunden, sich auch nur bei einem einzigen Österreicher zu entschuldigen, der drei Jahre unter den Corona-Maßnahmen gelitten hat. Das ist euer Charakter – schämt euch in Grund und Boden“, kommentierte Steiner das „gänzliche Fehlen jeglicher Selbstreflexion der Corona-Einheitsfront“.

Die geplanten Änderungen seien, so Steiner, ein gefährlicher Eingriff in die nationale Entscheidungsfreiheit und Souveränität. „Die WHO will bei einem erneuten Krisenfall, den sie selbst definiert, Maßnahmen wie Lockdowns, Impfpflichten oder Reisebeschränkungen auslösen können. Dabei wissen wir doch: Gerade während der Corona-Jahre wurde durch WHO-Empfehlungen unglaubliches Leid angerichtet – bei Kindern, alten Menschen oder ganzen Familien. Menschen, denen die sprichwörtliche Decke auf den Kopf gefallen ist – und die Älteren aus der Aufbaugeneration, auf deren Wohlstand wir heute noch leben, hat man im Krankenhaus alleine sterben lassen – davon redet sowieso kein Mensch mehr. Damals wurden Kinder mittels ‚Ninjapass‘ in Gut und Böse getrennt, Ungeimpfte öffentlich diffamiert, Bürgerrechte gestrichen – und jetzt spricht man von Empfehlungen, die eh nichts bewirken? Wer das glaubt, ist entweder naiv oder absichtlich unehrlich“, sagte Steiner.

In Richtung der Grünen, die den freiheitlichen Abgeordneten mit einem Zwischenruf der „Lüge“ bezichtigten, kommentierte Steiner: „Darf ich euch an euren Mückstein neben dem Rauch erinnern, was der hier aufgeführt hat! Abgelaufene Impfdosen wurden umetikettiert und verimpft – das waren Unwahrheiten!“ Dass Freiheitliche „Blut an den Fingern“ hätten, wie damals von den NEOS skandalisiert, bezeichnete Steiner als „erbärmlich“.

„Wir lassen uns daher hier nie wieder von euch vorwerfen, wir würden spalten oder hetzen – hier sitzen die Spalter und Hetzer, dokumentiert, schwarz auf weiß! Keine neuen Machtbefugnisse für die WHO, keine Aufweichung unserer Souveränität, kein Zurück ins Coronaregime“, so Steiner abschließend in Richtung der „Einheitspartei“.

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Tierschutz Austria rettete zwei Esel aus schlechter Haltung

„Asterix und Obelix“ haben bei Tierschutz Austria ein neues Zuhause in Vösendorf gefunden

Zwei Esel mit den klingenden Namen Asterix und Obelix haben nach schwerer Vernachlässigung nun bei Tierschutz Austria ein neues Zuhause in Vösendorf gefunden. Tierschutz Austria rettete die beiden Tiere aus miserablen Verhältnissen im Waldviertel und kümmert sich nun um ihre dringend notwendige medizinische und pflegerische Versorgung.

„Die beiden Esel wurden einfach sich selbst überlassen. Ein Hufschmied oder Tierarzt war offenbar seit Jahren nicht mehr vor Ort – das ist keine Tierhaltung, das ist Tierleid“, sagt Stephan Scheidl, Tierheimleiter bei Tierschutz Austria. „Jetzt sind sie bei uns in guten Händen. Wir päppeln sie auf, versorgen ihre vielen gesundheitlichen Baustellen und geben ihnen endlich die Aufmerksamkeit, die sie verdienen.“

Die Geschichte von Asterix und Obelix ist leider kein Einzelfall: Immer wieder werden Tiere aus mangelhafter Haltung befreit – oft mit gravierenden Folgen für Gesundheit und Verhalten. Bei Eseln, die ohnehin als besonders empfindlich gegenüber Vernachlässigung gelten, sind solche Rettungen mit hohem Aufwand und beträchtlichen Kosten verbunden.

„Wir freuen uns über jede Form der Unterstützung“, so Scheidl weiter. „Pflege, Futter, tierärztliche Behandlungen – das alles summiert sich rasch. Wer ein Herz für Esel hat, hilft mit einer Spende oder Patenschaft direkt dabei, diesen beiden eine bessere Zukunft zu schenken.“

Sobald sich der Zustand von Asterix und Obelix stabilisiert hat, sucht Tierschutz Austria für die beiden ein liebevolles und artgerechtes neues Zuhause.

Esel sind übrigens keineswegs störrisch, wie oft behauptet wird – vielmehr sind sie klug und vorsichtig. Jeder ihrer Schritte ist gut überlegt, was auch mit ihrer Herkunft aus bergigen Regionen zusammenhängt: Dort könnte eine überstürzte Flucht lebensgefährlich sein. Statt zu fliehen, bleiben Esel stehen, beobachten und analysieren die Situation – ein Verhalten, das ihnen fälschlicherweise als Eigensinn ausgelegt wird. Dabei sind sie nicht nur ausgesprochen genügsam, sondern auch wachsam und treu. In manchen Gegenden werden sie sogar als zuverlässige Beschützer von Schafherden gegen Wölfe eingesetzt – ein weiterer Beweis für ihren klugen und mutigen Charakter.

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Billigspielwaren unter der Lupe des Marktamts

Spielzeug ist im Lebensmittelsicherheits- und Verbraucherschutzgesetz (LMSVG) gesetzlich geregelt

Das Marktamt hat Billigspielwaren genauer unter die Lupe genommen. Im Zuge dieser Schwerpunktaktion wurden 29 Spielwarengeschäfte kontrolliert. 102 Probenziehungen von teils bedenklichen Produkten und 30 Anzeigen wegen Übertretungen von Konsumentenschutzbestimmungen sind die Folge.

Wenn eine Spielware für Kinder gefährlich werden kann, ist sie zu beanstanden. Von den entnommenen Proben wurden bis dato 44 Proben beanstandet, viele Gutachten sind noch ausständig. Beispiele dafür sind leicht ablösbare Knöpfe oder Augen an Stofftieren wegen der Gefahr des Verschluckens bei Kleinkindern, Blei in der Farbe oder verbotene Weichmacher bei Plastikspielzeug. Bei schwerwiegenden Verstößen wird die restliche Ware sofort außer Verkehr genommen, sodass ein weiterer Verkauf nicht möglich ist.

30 Anzeigen mussten aufgrund schwerwiegender Verstöße gegen die Gewerbeordnung und die Preisauszeichnung erhoben werden. Ebenso wurden auch zu große Warenausräumungen vor den Geschäften, teils war ein Passieren als Fußgeher kaum noch möglich, angezeigt.

Spielzeug ist im Lebensmittelsicherheits- und Verbraucherschutzgesetz (LMSVG) gesetzlich geregelt. Die Anforderungen an Spielzeug sind hoch und in der EU harmonisiert. Die Mitgliedstaaten sind dabei zu einem Mindeststandard betreffend der Sicherheit von Spielzeug verpflichtet, der jedenfalls eingehalten und effektiv kontrolliert werden muss.

„Auch Billigspielzeug muss sicher sein, ist doch die Gesundheit von Kindern besonders zu schützen. Wir stellen mit unseren Kontrollen sicher, dass gefährliches Spielzeug aus dem Verkehr gezogen wird“, erklärt Marktamtsdirektor Andreas Kutheil.

Das Marktamt ist neben den Wiener Märkten auch für den behördlichen Konsumentenschutz und das Lebensmittelrecht zuständig und sorgt mit mehr als 124.000 Kontrollen pro Jahr, dass diese Spielregeln eingehalten werden.

Nähere Informationen gibt es beim Marktamts-Telefon unter der Wiener Telefonnummer 4000 – 8090. Das Marktamts-Telefon ist Montag bis Freitag zwischen 7:30 und 21 Uhr, Samstag zwischen 8 und 18 Uhr und Sonntag zwischen 9 und 15 Uhr besetzt.

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Polizeiliche Ermittlungen nach Bewurf mit Fäkalien und Nadelspritzen

Polizei auf Suche nach möglichen weiteren Opfern

Ein 29-jähriger tatverdächtiger Rumäne aus dem Suchtgiftmilieu steht im Verdacht, bereits in fünf Fällen Frauen mit Fäkalien und teilweise mit Nadelspritzen seit April 2025 beworfen zu haben. Die Vorfallsorte waren 1050, 1120 und 1150 Wien. Der Mann wurde nun von Beamten des Stadtpolizeikommandos Fünfhaus unmittelbar nach einer Tathandlung vorläufig festgenommen. Gegen den Tatverdächtigen wird unter anderem wegen des Verdachts der Sachbeschädigung, der versuchten Körperverletzung sowie der vorsätzlichen Gefährdung von Menschen durch übertragbare Krankheiten ermittelt. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Wien wurde der Tatverdächtige auf freiem Fuß angezeigt. Derzeit sind vier weitere Fälle mit der gleichen Tathandlung bekannt. Die bisher bekannten Tatörtlichkeiten befanden sich im Bereich Sechshauser Gürtel, Schönbrunner Straße, Linke Wienzeile und in der U-Bahnstation Gumpendorfer Straße.

Weitere mögliche Opfer, die noch keine Anzeige erstattet haben oder Zeugen mit sachdienlichen Hinweisen werden ersucht mit der Kriminaldienstgruppe der Polizeiinspektion Storchengasse unter 01-31310-47341 oder per Mail PI-W-15-Storchengasse@polizei.gv.at Kontakt aufzunehmen. Dort werden die weiteren Ermittlungen zusammengefasst und fortgesetzt.

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FPÖ – Schnedlitz „Erste Corona-Skandale durch FPÖ-Anfragenserie aufgedeckt!“

Absurd: Während die Regierung erste Skandale zugeben muss, weiß sie angeblich nichts von vermehrten Todesfällen in Alten- und Pflegeheimen während Corona

„Bereits die ersten Beantwortungen aus unserer parlamentarischen Anfragenserie zur Coronazeit fördern Erschreckendes zutage – und genau das ist der Grund, warum die Regierung so panisch auf Anfragen reagiert! In Bereichen, wo derzeit noch vertuscht wird, werden wir noch genauer hinsehen. Die ersten Skandale liegen jedoch bereits am Tisch und können nicht mehr abgestritten werden“, erklärte heute FPÖ-Generalsekretär NAbg. Michael Schnedlitz.

Ein eklatantes Beispiel lieferte die Beantwortung zu Bürgerbeteiligungen während der Pandemie – rund 250.000 Stellungnahmen von Privatpersonen 2022, verglichen mit nur etwa 200 im Jahr 2019, belegen die breite Ablehnung der autoritären Corona-Maßnahmen. „Die Reaktion der Regierung – allen voran der ÖVP – auf diesen Umstand ist offensichtlich die Messenger-Überwachung. So besteht der Verdacht, dass künftig gegen Personen, die einen falschen Kurs der Regierung nicht mittragen, mit voller Härte vorgegangen wird, nachdem diese bespitzelt wurden“, so FPÖ-Generalsekretär NAbg. Michael Schnedlitz.

Teilweise wurden auch Fragen beantwortet, die aus gesundheitlicher Sicht erschreckende Details zutage förderten – und genau vor dieser Offenbarung schreckt die Regierung offenbar zurück. Die „Kronenzeitung“ titelt heute etwa: „FPÖ legt Zahlen vor – Kinder während Corona mit Medikamenten vollgepumpt“, und weiter: „Darüber wird schon die längste Zeit spekuliert, nun belegen es erste erschreckende Zahlen: Kinder und Jugendliche haben während der Coronazeit extrem gelitten. Regelrecht explodiert sind die Verschreibungen von Antidepressiva und Psychopharmaka, wie die ersten Beantwortungen der Corona-Serienanfragen der FPÖ zeigen, die der ‚Krone‘ vorliegen.“

„Genau vor solchen Schlagzeilen haben die Regierenden Angst. Gleichzeitig hüllt sich die Bundesregierung bei den Beantwortungen anderer Anfragen, die teils noch größere Sprengkraft besitzen, kolossal in Schweigen. Niemand soll erfahren, wie viele Menschen während der Coronazeit in Alten- und Pflegeheimen verstorben sind. Wenn es um Todesfälle in Pflegeheimen während der Coronazeit geht, verweigert die Regierung jede Aussage und tut so, als wüsste sie von nichts. Dass man das einfach mit ‚Wir wissen darüber nichts‘ zur Seite schiebt, obwohl es durch die falsche Coronapolitik wahrscheinlich unzählige Verstorbene gab und Menschen sogar gezwungen wurden, ohne Beisein ihrer Angehörigen zu sterben, zeigt, wie daneben diese Regierung ist! Was will man hier in diesem besonders sensiblen Bereich vertuschen?“, kritisierte Schnedlitz scharf.

Für den FPÖ-Generalsekretär ist klar: „Wir werden auch dort, wo die Antworten bisher unzureichend sind, weiter dranbleiben und dort, wo durch die Beantwortung Skandale ans Tageslicht kommen, diese ungeschminkt der Bevölkerung offenlegen.“

Schnedlitz abschließend: „Egal wie sehr die Regierung auf parlamentarische Anfragen losgeht – aus Angst, die Bevölkerung wird sie bei der nächsten Wahl aus dem Amt wählen –, wir werden nicht lockerlassen. Wenn durch Anfragen und Beantwortungen schwarz auf weiß bewiesen ist, wie unfähig und schlimm diese Regierung wirklich ist, dann gibt es keine Ausreden und Vertuschungen mehr. Sollten parlamentarische Anfragen nicht ausreichen, werden wir über das Informationsfreiheitsgesetz vorgehen. Die Menschen haben ein Recht auf Antworten – und wir werden ihnen diese Antworten verschaffen!“

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Wiener Anwalt sieht in Vorarlberg Sklaverei

Asylwerber müssen im Ländle mit Taschengeld-Kürzung rechnen, wenn sie gemeinnützige Arbeit oder Kurse verweigern

Was oder wer ist ein Sklave? Ein Sklave ist eine Person, welche von einem anderen Menschen als dessen Eigentum betrachtet, gegen seinen Willen gefangen gehalten wird und keinerlei Rechte besitzt. Während früher Sklaven für ihre „Besitzer“ beispielsweise auf Feldern oder in Minen unentgeltlich schuften mussten, hat sich die „moderne“ Sklaverei zum Menschenhandel verändert. Dieser ist jedoch keinen Deut besser, denn dieser beinhaltet den Einsatz von Gewalt, Drohungen oder Zwang zum Transport, zur Anwerbung oder Unterbringung von Menschen, um sie für Zwecke wie Zwangsprostitution, Zwangsarbeit, Kriminalität oder Organentnahme auszubeuten.

Eigentlich sollte es jedem Menschen, der auch nur einen Pflichtschulabschluss hat klar sein, was Sklaverei ist. Das lernt man nämlich schon in der Schule. Möglicherweise hat da aber der Rechtsanwalt Thomas Fraiß nicht gut aufgepasst oder bei diesem Thema gefehlt? Denn er sieht in Vorarlberg Sklaverei, weil Asylwerbern ihr Taschengeld gekürzt werden kann, falls sie Asylwerber-Kurse oder gemeinnützige Arbeit verweigern.

Abgesehen davon, dass Asylwerber mit Sicherheit nicht gegen ihren Willen in Österreich festgehalten werden, nicht rechtlos sind und auch keine sonstigen Punkte für die Erfüllung als Sklave zutreffen, finden – wahrscheinlich nicht nur – wir, dass es eine Selbstverständlichkeit sein sollte, sich seinem Gastgeberland durch Verrichtung gemeinnütziger Arbeit erkenntlich zu zeigen, wenn dieses einem schon Schutz, Unterkunft, Verpflegung und sogar Geld gibt.

Einzig was uns stört ist die „Kann-Bestimmung“. Es müsste ein „MUSS“ sein, einem Asylwerber sämtliche Barmittel und sonstige Vergünstigungen zu streichen, wenn dieser Asylwerber-Kurse oder gemeinnützige Arbeit verweigert. Es steht dem Anwalt Fraiß aber frei, die Kosten für Kost und Logie für Asylwerber zu übernehmen.

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Hitzewelle in Wien macht auch Haustieren zu schaffen

Veterinäramt gibt Tipps gegen Hitzestress bei Haustieren

Die Hitzewelle rollt über die Stadt und macht nicht nur den Menschen zu schaffen. Auch unsere tierischen Begleiter leiden unter den hohen Temperaturen. Wiens Amtstierärzte geben wertvolle Tipps zur richtigen Versorgung von Tieren an heißen Tagen.

Tiere regulieren ihre Körpertemperatur anders als Menschen. Hunde und Katzen, Kaninchen und andere Kleintiere verfügen nur über wenige Schweißdrüsen an den Ballen der Pfoten. Der Hitzeabbau funktioniert zum Großteil über die Atmung. Durch flaches, schnelles Atmen oder Hecheln kann Wärme durch die Verdunstung von Speichel abgegeben werden. Dennoch kann auch diese Art der Temperaturregulation an ihre Grenzen stoßen und Tiere können überhitzen.

„Alle Tiere müssen die Möglichkeit haben, sich an schattige und kühle Plätze zurückziehen zu können.“ erklärt Ruth Jily, Leiterin des Veterinäramts und ergänzt: „Dies gilt für Hunde und Katzen, aber auch für kleine Heimtiere wie Kaninchen oder Meerschweinchen, in der Wohnung oder im Gehege im Freien. Vogelkäfige dürfen nicht in der prallen Sonne stehen. Beachten Sie beim Aufstellen der Käfige auch, dass die Sonne wandert und die Käfige zu einer späteren Tageszeit in der Sonne stehen.“

Besonders wichtig ist, dass Hunde niemals in geparkten Autos gelassen werden. Der Innenraum kann sich innerhalb weniger Minuten aufheizen und wird zur tödlichen Falle. Dies gilt allerdings nicht nur an heißen Sommertagen, sondern auch zu kühleren Jahreszeiten, wenn das Auto in der prallen Sonne steht.

Um Tiere zu kühlen können feuchte Tücher oder spezielle Kühlmatten angeboten werden. Kaninchen, die unter der Hitze leiden, liegen oft flach und gestreckt. Sie bevorzugen kühlen Untergrund und nehmen gerne mit einem Handtuch umwickelte Kühlelemente an. Diese Kühlelemente oder Kühlmatten können auch unter den Vogelkäfig gelegt werden. Sehr wichtig ist, dass allen Tieren Zugang zu frischem Wasser ermöglicht wird. Am besten werden gleich mehrere Näpfe an verschiedenen Orten aufgestellt.

Spaziergänge mit dem Hund sollten am besten in die frühen Morgenstunden oder auf den Abend verlegt werden, wenn die Luft etwas kühler ist. Achten Sie darauf, dass der Asphalt nicht zu heiß ist, um Verbrennungen an empfindlichen Pfoten zu vermeiden.

Auch die Fütterung sollte angepasst werden. Nassfutter sollte nach Möglichkeit in kleineren Portionen und stets frisch gefüttert werden, da es bei hohen Temperaturen rasch verdirbt. Eine besondere Freude kann man vielen Hunden mit Hunde-Eis machen. Dazu einfach gekochtes Huhn, oder gekochtes und püriertes Gemüse mit etwas Hühnersuppe in kleinen Formen im Tiefkühler einfrieren.

Die Wiener Amtstierärzte weisen darauf hin, dass bestimmte Tiere, wie alte oder junge, sowie Hunde mit Qualzuchtmerkmalen – insbesondere brachycephale Rassen, das sind Hunde mit einer extrem kurzen Nase, wie Französische Bulldoggen oder Möpse – besonders hitzeempfindlich sind und zusätzliche Vorsicht benötigen.

Eine willkommene Erfrischung bietet sich an Wiens Hundebadeplätzen. Hier können Hunde frei laufen und dürfen auch ins Wasser. Weiterführende Informationen finden sich unter: https://www.wien.gv.at/freizeit/baden/natur/hundebadeplaetze.html

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Fiakerfahrten bei 38 Grad!

Tierschutz Austria fordert sofortiges Fahrverbot

Während die Stadt unter der aktuellen Hitzewelle ächzt, leiden Wiens Fiakerpferde still weiter. Bei 34 Grad heute und prognostizierten 38 Grad morgen setzt Tierschutz Austria ein klares Zeichen gegen diese Form der Tierquälerei im Namen des Tourismus: Mit der Petition fordert die Organisation ein sofortiges Fiaker-Fahrverbot ab 30 Grad Außentemperatur sowie eine generelle Verlegung der Fiakerstrecken aus der Wiener Innenstadt. Bereits über 6.000 Menschen haben die Petition innerhalb kurzer Zeit unterzeichnet.

„Was als romantische Stadtrundfahrt vermarktet wird, ist für die Tiere ein täglicher Höllenritt durch Lärm, Stress, Hitze und Abgase““, erklärt Martin Aschauer, Sprecher von Tierschutz Austria.“  Stundenlang müssen die Pferde auf heißem Asphalt und unebenem Kopfsteinpflaster zwischen Autos und Touristenmassen ausharren – das ist weder artgerecht noch verantwortbar.

Die derzeitigen Regelungen zum Hitzeschutz der Tiere greifen laut Tierschutz Austria viel zu spät. Ein Fahrverbot gilt erst ab 35 Grad im Schatten – gemessen an wenigen offiziellen Stellen. In den engen Straßenschluchten der Innenstadt, wo kaum Luftzirkulation herrscht, liegen die gefühlten Temperaturen jedoch deutlich höher.

Zudem fehle es vielen Fiakerbetrieben an grundlegenden Maßnahmen zum Tierwohl: „Weidegang in der Freizeit ist nicht vorgeschrieben und für viele Kutschpferde schlicht nicht vorhanden“, so Aschauer weiter. Besonders drastisch seien die Zustände im vergangenen Jahr gewesen, als Fiaker selbst bei Unwettern, Sturm und strömendem Regen dokumentiert wurden.

Die Petition von Tierschutz Austria fordert:

++ Ein sofortiges Fahrverbot für Fiaker ab 30 Grad Außentemperatur
++ Die Verlegung aller Fiakerstrecken aus der Innenstadt an pferdefreundlichere Orte
++ Strengere Kontrollen und gesetzlich vorgeschriebenen Weidegang für Fiakerpferde

Tierschutz endet nicht bei Heimtieren – auch Arbeits- und Nutztiere brauchen unseren Schutz. Die Initiative appelliert an die Stadt Wien und die zuständigen Behörden, endlich im Sinne der Tiere zu handeln und diesen untragbaren Zustand zu beenden.

Zur Petition: https://www.tierschutz-austria.at/fiaker

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700 Preisreduktionen bei Lidl Österreich

Rund 10 % günstiger als Supermärkte: Geschäftsmodell ermöglicht Kostenvorteile

Seit Anfang des Jahres hat Lidl Österreich die Preise bei über 700 Einzelartikeln gesenkt – und zwar quer durch das Sortiment! Mit spürbarer Entlastung für die Konsumenten, denn laut AK Preismonitor kostete der Einkaufskorb im Juni 2025 in den Supermärkten um durchschnittlich 10,2 Prozent mehr als bei den Diskontern.

Nach Preissenkungen bei z.B. Butter, Ölen und Kaffee bleibt Lidl Österreich seinem Weg treu und unterstreicht einmal mehr die Preisführerschaft im heimischen Lebensmittelhandel. Seit Anfang des Jahres hat der heimische Diskonter bereits bei über 700 Produkten die Preise gesenkt.

Auch in Zukunft wird Lidl Österreich sinkende Rohstoffpreise und betriebliche Kostenvorteile an die Kunden weitergeben. Möglich macht das das Geschäftsmodell: Ein durchdachtes Sortiment, effiziente Betriebsprozesse, schlanke Strukturen und Synergien im Einkauf sorgen für ein unschlagbares Preis-Leistungsverhältnis.

Darum ist Lidl Österreich laut der österreichischen Gesellschaft für Verbraucherstudien (ÖGVS) weiterhin die Nummer 1 bei „Preis-Leistung“ im Bereich Lebensmittel-Diskont.

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Öffentlicher Rückruf: Squishy Toys

Es besteht Gesundheitsgefahr für Kinder

Betroffenes Produkt: Squishy Toys

Chargennummer: TK2132

Verkaufszeitraum: von Mai bis Juni 2025

Hersteller / Importeur / Vertreiber: UOUOROSE GmbH

Grund für den Rückruf:

Im Produkt wurden im Rahmen einer amtlichen Untersuchung Mängel festgestellt, die eine potenzielle Gesundheitsgefährdung darstellen.

Wichtiger Hinweis: Bitte verwenden Sie das genannte Produkt nicht weiter! Es besteht Gesundheitsgefahr für Kinder.

Maßnahme: Kunden, die das betroffene Produkt gekauft haben, können es in unserer Filiale zurückgeben. Der Kaufpreis wird selbstverständlich auch ohne Kassabon erstattet.

Kontakt für Rückfragen:

UOUOROSE GmbH

Tel: +43 1 2710016

E-Mail: at.uouorose@gmail.com

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STOPP! GRABSCHEN VERBOTEN!

Was wollen die Kölner Bäder mit ihrem Sujet eigentlich zum Ausdruck bringen?

Egal ob in Deutschland oder in Österreich, die sexuelle Belästigung von Kindern und Jugendlichen (meist Mädchen) scheint für bestimmte Personen zu ihrem perversen Sexualverhalten zu gehören. Interessanterweise finden sich zahlreiche dieser Täter unter Syrern und unter den Afghanen wieder. Zu diesem Ergebnis kommt man, wenn man zu diesem Thema bei Google recherchiert. Bei einer solchen Recherche hat sich auch herausgestellt, dass solche sexuelle Belästigungen bei Bio-Österreichern oder Bio-Deutschen gegenüber der eigenen Ethnie, aber auch gegenüber weiblichen Flüchtlingen, so gut wie nicht vorkommen. Wobei wir aber zugestehen, da es da auch Einzelfälle geben wird.

Da scheint es verwunderlich zu sein, dass die Kölner Schwimmbäder (könnten genauso gut Wiener Bäder sein) ihre Kampagne „STOPP! GRABSCHEN VERBOTEN! just mit einem Plakat untermauern, auf dem ein hellhäutiger Junge (Mann) ein dunkelhäutiges Mädchen sexuell bedrängt.

Was wollen die Kölner Bäder mit diesem Sujet zum Ausdruck bringen? Wollen sie gar suggerieren, dass es eigentlich Deutsche sind, welche die Grapscher-Szene vorwiegend dominieren?

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FP-Haimbuchner kündigt parlamentarische Anfrage zu HTL-Vöcklabruck-Skandal an

Forderung nach umgehender Abschiebung der mutmaßlichen Täter ins Herkunftsland

Nach den erschütternden Medienberichten über das Martyrium eines HTL-Schülers, der von Mitschülern aus Afghanistan, der Türkei und Albanien über Monate misshandelt worden sein soll, fordert der oö. FPÖ-Chef Dr. Manfred Haimbuchner nun weitreichende Konsequenzen: „Sollte es sich bei den fraglichen Migranten um ausländische Staatsbürger handeln, so ist eine sofortige Abschiebung die einzig richtige Antwort. Es ist nicht länger hinzunehmen, dass die faulen Früchte der linken Multikultiträumereien tagtäglich unsere Gesellschaft terrorisieren“, so Haimbuchner.

Sollte es für eine Abschiebung schon zu spät sein, weil einer oder mehrere der Migranten im Besitz der österreichischen Staatsbürgerschaft seien, so „bestätigt das nur die FPÖ-Forderung nach der Staatsbürgerschaft auf Probe, einer Abschaffung des Rechtsanspruchs auf die österreichische Staatsbürgerschaft, der Möglichkeit zur Aberkennung der Staatsbürgerschaft, sowie die Notwendigkeit zur Schaffung von Anreizsystemen für die Rückkehr von nicht anpassungsfähigen Familien ins Herkunftsland“, so Haimbuchner weiter. Die Täter dürften nun suspendiert worden sein – über einen endgültigen Ausschluss wird erst entschieden. Ebenso wurde Anzeige bei der Polizei erstattet. „Derartige Taten müssen Konsequenzen haben – Schulausschluss und Anzeige sind hierbei das mindeste. Als erste Reaktion mussten die Täter allerdings lediglich einen Aufsatz zum Thema „Gewalt und deren Auswirkungen“ verfassen – eine Farce“, betont Haimbuchner.

Abschließend kündigt der stv. FPÖ-Obmann eine parlamentarische Anfrage des FPÖ-Bildungssprechers im Nationalrat, Hermann Brückl, an: „Wir wollen von der Bundesregierung wissen, wie es sein kann, dass eine solch beispiellose Misshandlung durch Migranten an einer HTL unter Trägerschaft der Republik Österreich über Monate unentdeckt bleibt und wer dafür die politische Verantwortung zu übernehmen gedenkt. Außerdem mutet es durchaus befremdlich an, dass 20-jährige Migranten dieselbe Schulstufe besuchen wie andere 15-Jährige. Das kann weder für die Bildung unserer Kinder, noch für das Klima innerhalb einer Klasse fördernd sein.“

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Kostenexplosion: Das ändert sich ab 1. Juli für die Autofahrer

Gebühren für das Ausstellen des Führerscheins und Zulassungsschein steigen und die Übergangsfrist für die Nutzung alter Kurzparkscheine in Wien endet

Schon wieder sind die Autofahrer die Melkkühe der Nation, denn mit kommendem Dienstag werden diese wieder einmal mehr zur Kassa gebeten. Das Ausstellen eines Führerscheins kostet künftig um 29,50 Euro mehr und steigt damit auf 90 Euro. Auch die Gebühr für das Ausstellen des Zulassungsscheins steigt massiv an. Künftig kostet die Zulassung eines Pkw somit rund 265 Euro. Die Erhöhungen dieser Gebühren sind im heurigen Jahr bereits die fünfte und sechste Steuer- und Abgabenanpassung, die Autofahrer zu tragen haben. Es ist bezeichnend, dass das aus dem Ruder gelaufene Staatsbudget einmal mehr über die Geldbörsen der Autofahrer saniert werden soll. Die Erhöhung der Zulassungsgebühr ist nicht nur unsozial, sondern ungerecht gegenüber all jenen, die täglich auf ihr Auto angewiesen sind – sei es für den Weg zur Arbeit, den Einkauf oder den Familienbesuch.


Dazu Mag. Gerald Kumnig, ARBÖ-Generalsekretär, der die Kostenexplosion scharf kritisiert: „Wichtiger wäre es, die Kraftfahrerinnen und Kraftfahrer zu entlasten, statt ständig mit neuen Steuererhöhungen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Seit Jahren fällt den Regierungen nichts anderes ein, als die Steuern auf die motorisierte Individualmobilität zu erhöhen. Dabei zahlen die Österreicherinnen und Österreicher jedes Jahr schon rund 15 Milliarden an Steuern in den Budgettopf ein. Das ist mehr als genug.“

Zusätzlich gibt es auch Änderungen beim Parken auf dem Wiener Stadtgebiet. Seit Anfang 2025 gelten neue, höhere Tarife für die Kurzparkzonen in Wien. Bis 30. Juni 2025 können noch alte Kurzparkscheine verwendet werden. Dann endet diese Übergangsfrist und nicht verbrauchte Kurzparkscheine verlieren ihre Gültigkeit. Besonders ärgerlich ist, dass alte Kurzparkscheine nicht gegen neue umgetauscht werden können. Da verdient sich die Stadt Wien mal wieder ein nettes Körberlgeld auf Kosten der Autofahrer dazu.

Ab 1. Juli 2025 dürfen nur noch Kurzparkscheine mit folgenden Tarifen verwendet werden:

30 Minuten: 1,30 Euro

60 Minuten: 2,60 Euro

90 Minuten: 3,90 Euro

120 Minuten: 5,20 Euro

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Und jährlich grüßt das Treibstoff-Murmeltier

Ausgerechnet zum Ferienbeginn schnalzen die Treibstoffpreise wieder in die Höhe

Nach den kurzen Jubelmeldungen Anfang Juni 2025 über die günstigere Treibstoffpreise in Österreich, sind die Preise für Eurosuper und Diesel in den vergangenen Tagen wieder kräftig angestiegen. So gab es im Vergleich zum 1. Juni bei Eurosuper eine Verteuerung von sieben Cent und bei Diesel betrug die Verteuerung sogar rund zwölf Cent pro Liter. Als Rechtfertigung musste der Krieg gegen den Iran herhalten. Wir glauben das nicht und vermuten, dass es mit dem verstärkten Reisetätigkeiten zum Beginn der Sommerferien zu tun hat.

Ein Liter Eurosuper kostet aktuell 1,556 Euro (zu Monatsbeginn waren es 1,488 Euro), für einen Liter Diesel muss man im Schnitt in Österreich 1,582 Euro berappen (Vergleich 1. Juni: 1,467 Euro). Interessant ist es auch, dass die Mineralölkonzerne auch nur minimal gestiegene Rohölpreise immer sehr schnell an die Konsumenten weitergegeben, obwohl die Lager noch gut gefüllt sein müssten, aber beim Sinken des Rohölpreises mit Vergünstigungen nur sehr zögerlich reagieren.

Zwar haben die internationalen Märkte für Rohöl aufgrund des Krieges Israels und nun auch der USA gegen den Iran in den vergangenen Wochen eine turbulente Berg- und Talfahrt erlebt, aber die hohen Spritpreise an den Tankstellen sind nicht nachvollziehbar. Denn am 1. Juni 2025 war Rohöl günstig wie lange nicht: Für ein Fass wurden 62,61 USD verlangt, der Höhepunkt der Preissteigerung wurde am 19. Juni mit 78,74 USD für das Fass erreicht. Mittlerweile sank aber der Preis wieder auf 69,12 USD (Stand: 24. Juni 2024). Wohin sich die Treibstoffpreise in den kommenden Tagen und Wochen entwickeln werden, wird vom weiteren Kriegsgeschehen im Nahen Osten und/oder von der Gier der Mineralölkonzerne abhängen.

Wie können die Autofahrer beim Tanken ein wenig sparen? Am Sonntag und am Montag am Vormittag ist Sprit an den Tankstellen am günstigsten, zum Wochenende hin steigen die Treibstoffpreise tendenziell. Vormittags zwischen 10:00 und 12:00 Uhr ist das Tanken am billigsten. Zwischen 12:00 und 14:00 Uhr ist oft die teuerste Zeitspanne an den Tankstellen, da mittags die Treibstoffpreise an den Zapfsäulen erhöht werden. Auch sollte man – wenn es geht – Autobahntankstellen meiden, da diese unverhältnismäßig teurer sind als jene die sich an den Bundesstraßen befinden. Zusätzlich können Autofahrer noch Geld beim Tanken sparen, wenn sie sich den Spritpreisrechnern der Autofahrer-Klubs oder anderen Preisvergleichsportalen bedienen, um die günstigste Tankstelle in ihrer Nähe zu finden.

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Bei Hitze keine Kinder und Tiere im Auto zurücklassen

Im Notfall zählt jede Sekunde – Rettung aus überhitzten Autos hat Vorrang vor Sachschäden

Mit der ersten Hitzewelle des Jahres verwandeln sich auch unsere Autos wieder in Backöfen. Besonders für Kinder, ältere Menschen, chronisch Kranke und Tiere kann das lebensgefährlich werden. Schon ab 25° Celsius Außentemperatur steigt die Innentemperatur im Auto innerhalb weniger Minuten auf 35° Celsius oder mehr. Bei Außentemperaturen über 30° Celsius sind im Fahrzeuginneren sogar 50° Celsius und mehr möglich. Auch ein geöffnetes Fenster oder Bewölkung bieten keinen ausreichenden Schutz und Abkühlung – sobald die Sonne durchbricht, kann es schnell kritisch werden. Der ARBÖ warnt daher eindringlich: Kinder und Tiere dürfen nie im Auto zurückgelassen werden, auch nicht für kurze Zeit. Das Risiko wird immer wieder unterschätzt und es kommt jedes Jahr zu Zwischenfällen.

Nicht selten ist es dem schnellen Einschreiten aufmerksamer Passantinnen und Passanten zu verdanken, dass Betroffene rechtzeitig aus den überhitzten Fahrzeugen gerettet werden. Aus rechtlicher Sicht ist man sogar verpflichtet, in solchen lebensbedrohlichen Situationen zu helfen, da man sich sonst der unterlassenen Hilfeleistung strafbar macht.

„Wenn Lebensgefahr besteht hat das Einschlagen einer Fensterscheibe keine juristischen Folgen, sofern es unter der Voraussetzung des entschuldigenden Notstandes erfolgt“, so Johann Kopinits, Leiter der ARBÖ-Rechtsabteilung.

Empfehlungen des ARBÖ im Notfall:

++ Situation richtig einschätzen: Zunächst sollte genau geprüft und beurteilt werden, ob noch genügend Zeit bleibt, um den Lenker des Autos irgendwo ausfindig zu machen. So ist es in Supermärkten beispielsweise möglich, Kennzeichen ausrufen zu lassen.

++ Wenn sich niemand ausfindig machen lässt und keine unmittelbare Hilfe in der Nähe ist, sollte unmittelbar Feuerwehr und Polizei verständigt werden.

++ Im Notfall muss sofort eingegriffen werden. Sollte der Eindruck bestehen, dass der Mensch oder das Tier im Fahrzeug in unmittelbarer Lebensgefahr ist, oder sich der Zustand drastisch verschlechtert darf die Fensterscheibe eingeschlagen werden. Freilich sollte darauf geachtet werden so wenig Schaden wie möglich dabei zu verursachen. Spätestens nach der Befreiungsaktion sollte sofort auch die Rettung gerufen werden, um sicher zu stellen, dass Betroffene professionell versorgt werden.

Welche Konsequenzen Verantwortliche zu erwarten haben:

Erziehungsberechtigte sowie auch Besitzerinnen oder Besitzer von Tieren müssen sich möglicher rechtlicher Konsequenzen bewusst sein, wenn sie Schutzbefohlene allein zurück in einem überhitzten Fahrzeug lassen. Zudem müssen die Kosten für sie Befreiungsaktion übernehmen.

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FPÖ – Schnedlitz fordert sofortige Offenlegung der Kosten für Abschlusspartys und Abschiedsgeschenke ehemaliger Minister

Spesen- und Ausgabenexzesse sind nicht tragbar

Der freiheitliche Generalsekretär NAbg. Michael Schnedlitz forderte heute die umgehende Offenlegung sämtlicher Kosten für Abschlusspartys und Abschiedsgeschenke ehemaliger Minister der schwarz-grünen Bundesregierung. „Es kann nicht sein, dass die in den Medien bekannt gewordenen Spesen- und Ausgabenexzesse der letzten Regierung einfach unter den Teppich gekehrt werden und die Verantwortlichen versuchen, diese Exzesse vor den österreichischen Steuerzahlern zu verbergen“, kritisierte Schnedlitz.

„Wie etwa die Tageszeitungen ‚Österreich‘ und ‚Heute‘ berichteten, hat Ex-Ministerin Leonore Gewessler noch kurz vor Ende ihrer Amtszeit – quasi zu ihrem Abschied – kräftig in die Steuergeldkasse gegriffen. Die grüne Ministerin ließ 170.000 Euro für Speis und Trank, 120.000 Euro für Büromöbel und Büroausstattung sowie insgesamt unglaubliche 446.479,10 Euro verpulvern, für ein Ministerium, das sie zu diesem Zeitpunkt bereits verlassen musste“, so Schnedlitz.

„Auch ÖVP-Finanzminister Brunner hat laut Zeitungsberichten sogar Abschiedsgeschenke um 8.778 Euro für seine Mitarbeiter gekauft. Brunner und Gewessler werden aber sicher nicht die Einzigen gewesen sein, die zum Abschied auf Steuerzahlerkosten auf den Putz gehaut haben. Während sich unsere Senioren teils am Sozialmarkt anstellen müssen, um über die Runden zu kommen, verteilt die ÖVP hinter verschlossenen Türen untereinander Geschenke“, betonte Schnedlitz, der nun vollständige Aufklärung und lückenlose Transparenz einforderte: „Da diese Informationen nicht freiwillig offengelegt werden, werden wir mit einer entsprechenden parlamentarischen Anfrage nachhelfen. Es ist nicht tragbar, dass der Steuerzahler dafür bezahlen muss, dass hier teils Abschiedspartys gefeiert und Geschenke gekauft werden.“

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Versicherung will sich scheinbar nur die Rosinen rauspicken

Die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen

Dass sich die Beliebtheit von Versicherungen bei der Bevölkerung in sehr überschaubaren Grenzen hält, dürfte kein Geheimnis sein. Diverse Versicherungen sorgen aber auch dafür, dass dieser Status Quo auch so erhalten bleibt. Der von uns hier aufgezeigte Fall dokumentiert dies auch „wunderschön“.

Beim versicherten Objekt handelt es sich um ein dreistöckiges Wohnhaus in Wien. Die jährliche Prämie (Vollversicherung: Sturm, Feuer, Kanal, Wasser, Blitz etc.) für das Haus (inkl. abgeschlossener Wohnungsversicherungen des Hauses) beträgt jährlich zirka 8.000,- Euro.

Nun gab im Jahr 2024 heftige Stürme in Wien. Dabei kam auch das besagte Haus zu Schaden. Genau gesagt, wurden etliche Dachziegeln beschädigt. Die Schadenssumme (Dachdeckerrechnung) betrug zirka 2.500,- Euro. Also die Sparte Elementar (Sturm) war im Minus, während die anderen Sparten im Plus waren. Neben sei erwähnt, dass der Hausbesitzer seinen kompletten Fuhrpark und auch ein weiteres Haus bei der Uniqa versichert hat.

Dass der Hausbesitzer am Sturmschaden völlig schuldlos war, sollte ja nicht extra erwähnt werden müssen. Wenn der Versicherungsnehmer allgemein ein Minus-Kunde wäre, so wäre es verständlich, dass sich die Uniqa von diesem trennt. Aber so ist es ja nicht, wie es das Versicherungsschreiben beweist. Scheinbar will man sich nur die Rosinen rauspicken.

Die Uniqa kündigt nur die Sparte Elementar (Sturmversicherung) und zwar mit 22.07.2025. Und genau hier liegt der Hase im Pfeffer. Nur eine Sturmversicherung bei einer  anderen Versicherung abzuschliessen ist nicht möglich. Wenn, wollen diese Herrschaften (verständlicherweise) das ganze Paket. Von dem will sich die Uniqa aber augenscheinlich nicht trennen.

Sollte sich kein Kompromiss bzgl. der Kündigung finden, will der Hausbesitzer prüfen lassen, ob er in diesem Fall nicht den gesamten Versicherungsvertrag für das Wohnhaus kündigen kann.

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