Österreichpremiere in der Klinik Floridsdorf: Lungenkrebsentfernung ohne Vollnarkose

Thoraxchirurgie operiert Patient(innen) mit NIVATS-Methode

Lungenkrebs ist laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) immer noch eine der häufigsten Tumorerkrankungen weltweit. Je früher er erkannt wird, desto besser sind heute die Heilungschancen. Vor allem auf dem Gebiet der operativen Lungenkrebsentfernung hat sich in den vergangenen Jahren enorm viel getan. In der Klinik Floridsdorf wird seit kurzem auf der Thoraxchirurgie nach einer bis dato österreichweit einzigartigen Operationstechnik operiert: Mit der so genannten NIVATS (Non Intubated Video Assisted Thoracic Surgery)-Methode werden Lungenkrebstumore ohne Vollnarkose entfernt.

Neue OP-Methode ist schonend und bringt Vorteile für Patient(innen)

Die neue Operationstechnik ist dabei genauso schmerzarm wie die Vollnarkose, hat jedoch etliche Vorteile für die Patient(innen). Viele ältere Patient(innen) haben bereits mehrere Grunderkrankungen. Gerade für sie ist dieses Verfahren mit deutlich weniger Risiken verbunden. Die Atmung erfolgt spontan, also nicht maschinell und ist daher weitaus schonender. Die ultraschallgezielte Nervenblockade am Rücken ermöglicht die Betäubung des Operationsgebiets; während der Operation befinden sich die Patient(innen) in einem medikamentös erzeugten Dämmerschlaf. Dadurch entfallen auch etwaige Nachwirkungen der Narkose, wie starke Übelkeit und Erbrechen. Zudem erholen sich die Patient(innen) rasch, ein Aufenthalt auf der Intensivstation entfällt.

„Die Operation selbst erfolgt mittels Knopflochchirurgie, also mit kleinen Hautschnitten. Der Brustkorb muss nicht geöffnet werden“, erklärt Operateur Dr. Mohamed Salama. Er hat in Zusammenarbeit mit Anästhesistin Dr.in Georgia Riepl bereits die ersten Patient*innen erfolgreich operiert. Gemeinsam werden die beiden nun weitere Kolleg*innen einschulen und die NIVATS-Methode verstärkt einsetzen.

„Erprobt wurde die NIVATS-Methode in München Bogenhausen bei Prof. Dr. Johannes Bodner und Prof. Dr. Patrick Friedrich und hier in der Klinik Floridsdorf adaptiert. Sie erfordert präzise Zusammenarbeit zwischen Chirurgen und Anästhesisten“, erklärt Prim. Dr. Stefan Watzka, Vorstand der Abteilung für Thoraxchirurgie.

1200 Operationen am Thorax werden jährlich in der Klinik Floridsdorf durchgeführt

Die Thoraxchirurgie ist spezialisiert auf chirurgische Eingriffe bei Verletzungen, Fehlbildungen oder Tumorerkrankungen im Bereich des Brustraumes. An der Thoraxchirurgie der Klinik Floridsdorf werden jährlich rund 1200 Operationen durchgeführt. 90 % der Patient(innen) sind Lungenkrebspatient(innen).

Infos zur Abteilung für Thoraxchirurgie der Klinik Floridsdorf
Infos zur Abteilung für Anästhesie der Klinik Floridsdorf

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Schwere Misshandlung von Fischen am Meiselmarkt

VGT deckte Tierquälerei an lebenden Karpfen auf und zeigte 5 von 7 Fischverkaufsständen an

Nachdem der VGT im Vorjahr in der Adventzeit wegen tierquälerischer Misshandlungen von Karpfen bei zwei Fischverkaufsständen in Ottakring aktiv geworden war, führten VGT – Mitarbeiter(innen) heute eine sorgfältige Recherche bei Fischverkaufsständen bei 3 Wiener Lebensmittelmärkten durch. Bei fünf von sieben Fischverkaufsständen entdeckten die Tierschützer tierquälerische Praktiken und Verstöße gegen die geltenden gesetzlichen Bestimmungen. Bei einem wurde schwere Misshandlung von Karpfen dokumentiert.

Mag. Erich Schacherl, Aktivist für Fische und andere Wassertiere, war bei der Recherche dabei: „Es ist unfassbare, brutale Tiermisshandlung, die wir am Meiselmarkt beobachtet haben. Nachdem ein zirka 2,5 kg schwerer Karpfen mit einem Kescher aus einem Hälterungsbehälter geholt wird, drückt der Fischhändler plötzlich dem lebenden Karpfen mit zwei Fingern die Augen ein, nutzt die Augenhöhlen also wie einen Griff und hebt den bei vollem Bewusstsein extrem leidenden Karpfen dann hoch. Erst dann betäubt er den Karpfen mit drei Schlägen auf den Hinterkopf und tötet ihn anschließend. Das ist Tierquälerei der schlimmsten Art“.

Der VGT hat Anzeige erstattet und die Behörden außerdem darauf aufmerksam gemacht, diesen Fischhändler besonders zu kontrollieren. Auch eine Schulung im tierschutzkonformen Umgang mit Fischen ist dringend nötig. Mag. Erich Schacherl: „Der Fischhändler hat diese tierquälerische Handlung mit einer Selbstverständlichkeit ausgeführt, dass man davon ausgehen muss, dass er das öfter macht.“

Bei einer anderen Fischhandlung am Meiselmarkt entdeckten die Tierschützer mit dem Bauch nach oben treibende Fische im Hälterungsbecken. Wenn Fische mit dem Bauch nach oben in einem Wasserbecken treiben, stimmt etwas nicht. Das kann schlechtes Wasser sein, zu wenig Sauerstoff im Wasser oder die Fisch sind krank bzw. tot. Das ist ein Ernstfall.

In mehreren Fischbecken waren Karpfen zu sehen, die Verletzungen aufwiesen. Auch diese Fischhändler wurden vom VGT angezeigt. Bei allen kontrollierten Fischverkaufsständen, die lebende Karpfen anboten, waren die typischen Hälterungsbehälter in Verwendung. Sie sind gesetzlich erlaubt, aus Sicht des Tierschutzes allerdings problematisch.

Mag. Erich Schacherl: „Nach der Tierschutz-Schlachtverordnung müssen lebende Speisefische in Hälterungsbehältern ausreichende Bewegungsmöglichkeiten haben. 200 kg Karpfengewicht in 1.000 Liter Wasser ist die erlaubte, maximale Besatzungsdichte bei Karpfen. Aber ehrlich: Wer kann sich darunter was vorstellen? Wenn sich dann 20 bis 30 zwischen 2 und 3 kg schwere und mehr als einen halben Meter lange Karpfen in einem solchen Hälterungsbehälter befinden, ist es offensichtlich, dass sie sich nicht ausreichend bewegen können. Aber laut Gesetz kann so eine Haltung durchaus legal sein.“

Der VGT sieht den Weihnachtskarpfen, den immer noch viele Menschen als kulinarische Besonderheit zum Weihnachtsfest sehen, als ein Symbol für Tierleid und Tiermissbrauch und appelliert an die Konsument(innen), eine bewusste Entscheidung des Mitgefühls zu treffen und heuer auf den Kauf und Verzehr des Weihnachtskarpfens zu verzichten.

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Tschechisches Billig-Rind im österreichischen Supermarkt-Regal: Aufklärung gefordert

Sortiment von Discounter Penny im Vorweihnachts-Geschäft durch Billigst-Fleisch aus Tschechien „erweitert“ – Verein Wirtschaften am Land fordert klare Positionierung

Weihnachten gilt als Fest der Liebe und des Zusammenkommens, Treffen im Familien- und Freundeskreis werden durch kulinarische Genüsse aus Österreichs Küche bereichert – möchte man glauben. Doch ist das immer so gegeben? In der vorweihnachtlichen Adventzeit wurde der Verein Wirtschaften am Land von mehreren Seiten auf Rind- und Schweinefleisch aus Tschechien in den Filialen des Discounters Penny aufmerksam gemacht, dass dort zum Teil zu Schleuderpreisen verkauft wird.

„Dieser Angriff zu den Weihnachtsfeiertagen ist für unsere heimischen Betriebe nicht hinnehmbar. Als wäre es nicht genug, dass sie sich ständig neuen Auflagen beugen müssen, wird ihnen von Penny deutlich aufgezeigt, wie schnell eine Auslistung zugunsten von Import-Fleisch erfolgen kann. Das ist nicht fair“, stellt sich der Obmann von Wirtschaften am Land, Mag. Robert Pichler, an die Seite der Branche. Er kritisiert, dass der Discounter ausländisches Handelsmarken-Fleisch verkauft, während er gleichzeitig mit seiner Eigenmarke Fleisch zu 100 % aus Österreich bezieht. „100% Österreich muss im gesamten Fleischsortiment abgebildet sein und darf sich nicht nur auf das plakative Aushängeschild der eigenen Marke beschränken“, so Pichler.

Mit einem Selbstversorgungsgrad von 144% bei Rindfleisch sei die Versorgungssicherheit jedenfalls gegeben. Vor diesem Hintergrund hat der Verein Wirtschaften am Land einen offenen Brief an Penny adressiert: „Wir fordern eine klare Stellungnahme von Penny, ob die Unternehmensstrategie in den kommenden Jahren verstärkt auf Importfleisch setzt oder ob der Fokus künftig stärker auf heimische Lebensmittel und die Unterstützung unserer nachhaltigen österreichischen Landwirtschaft gelegt wird. Das wollen auch die Konsumenten wissen“, betont Pichler.

Bekenntnis zur heimischen Landwirtschaft gefordert

„Es ist unverständlich, dass ein großer Handelsakteur wie Penny mit massiven Preisnachlässen ausländisches Rindfleisch ins Regal holt, während heimische Bauernfamilien sich mit steigenden Kosten und sinkenden Einkommen auseinandersetzen müssen“, so Pichler: „Es kann nicht sein, dass Familienbetriebe aufgrund ungleicher Produktionsstandards in ihrer Existenz gefährdet werden.“

Der Obmann von Wirtschaften am Land formuliert eine klare Botschaft in Richtung des Discounters: „Wir fordern Penny auf, vom Verkauf von billigen Produkten aus dem Ausland abzusehen, wenn die Nachfrage ohnehin mit österreichischen Lebensmitteln abgedeckt werden kann. Das Bekenntnis zu „100% Rindfleisch aus Österreich“ muss sich über das gesamte Sortiment erstrecken.“ Regionalität, Nachhaltigkeit und höchste Qualität müssen für Penny ebenso wichtig sein wie für die Konsumentinnen und Konsumenten, die sich beim Einkauf für heimische Produkte entscheiden wollen: „Das stärkt Bauernfamilien und den Wirtschaftsstandort, sichert Arbeitsplätze in den Regionen und gewährleistet höchste Qualität für die Konsumentinnen und Konsumenten,“ so Pichler abschließend. (Quelle: APA/OTS)

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Abbild von Rotkäppchen als gewaltdarstellender Inhalt bezeichnet

Was ist eigentlich bei Facebook los?

Auf unserem neben gezeigten kurzen Bildband kann man die Abfolge eines Facebook-Postings nachverfolgen.

Bild 1. warnt den User davor, dass ein gezeigtes Foto gewaltdarstellende oder drastische Inhalte hat.

Bild 2. wiederholt diese Warnung. Wer nun glaubt, dass besagtes Foto vielleicht eine Gräueltat zeigt, wird enttäuscht.

Auf Bild 3. wird dann das „gewaltdarstellende“ Geheimnis gelüftet.

Das gewaltdarstellende Foto ist – man glaubt es kaum – ein Holzwürfel-Mosaik mit dem Motiv „Rotkäppchen“, welches seit zig Jahren, millionenfach als Spielzeug für Kleinkinder verkauft wird.

Da fragen wir uns, was ist eigentlich bei Facebook los?

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Das Finanzministerium (BMF) warnt vor Internetbetrügern

Mit Hilfe von gefälschten E-Mails im Namen des BMF versuchen Internetbetrüger an persönliche Daten von Bürgerinnen und Bürgern zu gelangen

Das Bundesministerium für Finanzen (BMF) warnt vor gefälschten E-Mails, die im Namen des BMF an Bürgerinnen und Bürger versendet werden. Die betrügerischen E-Mails mit dem Betreff „Die Bearbeitung Ihrer Rückerstattung hat begonnen.“ beinhalten die Information, dass die Empfängerinnen und Empfänger eine Rückerstattung in der Höhe von 500,00 Euro erhalten und zu diesem Zweck ihre Kreditkartendaten prüfen bzw. bekanntgeben sollen. Das BMF warnt laufend vor dieser Betrugsmasche.

Die enthaltenen Hyperlinks führen auf gefälschte Webseiten im Stil von FinanzOnline, die zur Prüfung bzw. Eingabe von persönlichen Daten, insbesondere Kontoinformationen, auffordern.  Das BMF betont, dass es sich hierbei um Internet-Betrugsversuche handelt und die versendeten E-Mails Fälschungen darstellen.

Informationen des BMF erfolgen grundsätzlich in Form von Bescheiden und werden per Post oder in die FinanzOnline Databox zugestellt. Das BMF fordert Bürgerinnen und Bürger niemals zur Übermittlung von persönlichen Daten wie Passwörtern, Kreditkartendaten oder Kontoinformationen auf.

Daher gilt: Wenn Sie ein solches Phishing-Mail oder ein E-Mail mit ähnlichen Inhalten erhalten, handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um einen Internet-Betrugsversuch.

Folgen Sie in keinem Fall den darin enthaltenen Anweisungen!
Klicken Sie keinesfalls auf darin enthaltene Links oder Dateien!
Geben Sie unter keinen Umständen persönliche Daten wie Passwörter, Kreditkartendaten oder Kontoinformationen bekannt!
Das BMF empfiehlt, solche E-Mails sofort zu löschen!

Weitere Informationen zu den Maschen der Betrüger, den Merkmalen von Betrugsversuchen und notwendigen Sicherheitsmaßnahmen finden Sie in unserem Folder „Vorsicht Betrug! Geben Sie Internetbetrügern keine Chance“. Der Folder steht auf der Webseite des BMF zum Download bereit und liegt in allen Finanzämtern zur Entnahme auf.

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SPÖ, Grüne und KPÖ lehnten Entfernung der Gedenktafel des Massenmörders Stalin ab

Was mag in den Köpfen solcher Menschen vorgehen?

Wie wir schon im Beitrag „Das rote Wien gedenkt noch immer dem Massenmörder Stalin mit einer Gedenktafel“ berichtet haben, ist an der Außenfassade des Hauses in der Schönbrunner Schloßstraße 30, im 12. Wiener Gemeindebezirk, eine Gedenktafel, die den Diktator und Massenmörder Josef Stalin angebracht. Die FPÖ Wien-Meidling hatte am 27.11.2024 einen entsprechenden Resolutionsantrag an die Bezirksvertretungssitzung für den 13.12.2024 (gestern) bzgl. Entfernung dieser Stalin-Gedenktafel gestellt.

Und man mag es nicht glauben, aber dieser Antrag wurde mit den Stimmen von SPÖ, Grüne und KPÖ abgelehnt. Da stellt sich – wahrscheinlich nicht nur für uns – die berechtigte Frage, was in den Köpfen von Leuten vorgeht, die nun für den Verbleib einer Gedenktafel für einen der schlimmsten Massenmörder der Geschichte (auf Stalins Konto gehen rund 60 Mio. ermordete Menschen) gestimmt haben?

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FPÖ – Hafenecker zu KTM: „Für die ÖVP war Geld vorhanden, für die eigenen Mitarbeiter nicht mehr – traurig!“

ÖVP-Großspender Pierer soll für ausständige Löhne mit seinem Privatvermögen aufkommen

Nach dem Schock des Konkurses vor wenigen Wochen gab es heute die nächste Hiobsbotschaft bei KTM. Entgegen ursprünglichen Zusagen wurden die Dezemberlöhne und -Gehälter nun doch nicht ausbezahlt, wie die Arbeiterkammer Oberösterreich heute bekanntgab. FPÖ-Generalsekretär NAbg. Christian Hafenecker fordert KTM-Boss Pierer auf, das Geld bereitzustellen: „Die Mitarbeiter haben den Motorradbauer groß gemacht. Die Mitarbeiter sind das größte Kapital jedes erfolgreichen Unternehmens. Es ist traurig, dass diese Beschäftigten, die keine Schuld am Konkurs trifft, jetzt kurz vor Weihnachten kein Geld mehr bekommen. Vor wenigen Jahren verdoppelte KTM-Boss Pierer noch die Parteispenden an die ÖVP und überwies über 430.000 Euro in die schwarze Parteikasse. Wenn es um die Auszahlung der eigenen Mitarbeiter geht, geht plötzlich nichts mehr. Das ist wirklich traurig. Wenn Herr Pierer Anstand besitzt, dann springt er mit seinem privaten Geld ein und lindert somit die Nöte, Sorgen und Ängste der KTM-Mitarbeiter so kurz vor Weihnachten.“

„Die Spur der Verwüstung, die der „ÖVP-Fanclub“ – bestehend aus René Benko, Martin Ho und KTM-Chef Stefan Pierer – durch das Land gezogen habe, sei jedenfalls beachtlich. Abseits von KTM steht der Kurz-Buddy und Gastronom Martin Ho bei einer ganzen Reihe von Vorwürfen rund um seine Betriebe im Mittelpunkt von Ermittlungen – konkret geht es Medienberichten zufolge um Benachteiligung von Gläubigerinteressen sowie betrügerische Krida. Auch hier wurden viele Jobs vernichtet“, so Hafenecker.

„Einst wurden Ho, Pierer und Benko als prominente Vorzeigeunternehmer von der ÖVP hofiert und in die Auslage gestellt, ja sogar bei Staatsbesuchen den Gästen vorgestellt. Heute wissen wir es besser. Die ‚Starlets der Volkspartei‘ haben dem Land und den Steuerzahlern schweren Schaden zugefügt. All das ist ein weiterer Grund dafür, dass diese Partei nicht in der Lage ist, die wirtschaftliche Zukunft unserer Republik weiterhin zu lenken. Das ist ein gefährlicher Angriff. Die ÖVP hat unser Land zugrunde gerichtet und will das nun mit einer Verliererampel weiterhin tun. So weit darf es nicht kommen“, ergänzte Hafenecker.

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SPÖ-Funktionär will wissen, warum Babler lebt

Steckt hinter der Frage ein medizinisches Interesse?

Der stv. Parteichef der SPÖ Langenzersdorf, Dr. Christoph Baumgärtel, will wissen, warum der SPÖ-Chef Babler lebt.  Beruht diese Frage auf medizinischer Basis, denn Baumgärtel ist immerhin Arzt.  Oder fragt er dies, weil er Babler möglicherweise nicht leiden kann?  Wir wissen es leider nicht.

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Ist die ÖVP in Sachen Corona-Zeit lernresistent?

Trotz ständiger Abstrafung für das Corona-Willkürsystem durch die Wähler, versucht die ÖVP aus dem Thema vergeblich politisches Kapital zu schlagen

Besonders für schlau dürfte sich die ÖVP gehalten haben, als sie gestern gegen die FPÖ-Politiker Hafenecker und Jenewein auf X schoss. Bekanntlich wurden die beiden FPÖ-Mannen verurteilt, weil sie für den Eigengebrauch COVID-Testzertifikate gefälscht hatten. Was für ein Kriminalfall des Jahrhunderts meinen wir zur dieser „Straftat“, die vermutlich zigtausende Österreicher(innen) auch „verbrochen“ haben.  Denn durch die kurze Gültigkeitsfrist dieser eigentlich nutzlosen Testzertifikate war garantiert, dass diese in unzähligen Fällen (besonders übers Wochenende) ihre Gültigkeit zu Wochenbeginn verloren hatten. Oder war es kurzfristig auch  gar nicht möglich sich testen zu lassen, um einen solchen Wisch zu bekommen.

Gut, ganz nutzlos waren diese Zertifikate nicht, denn die Betreiber von Teststraßen und Testlokalitäten verdienten sich eine goldene Nase damit. Warum ein derartiges Delikt überhaupt noch zur Anklage kommt, ist uns in Hinsicht auf das Corona-Willkürsystem, in dem es wiederholt verfassungswidrige Verordnungen gab, ein Rätsel.

Jedenfalls versuchte die ÖVP aus den Verurteilungen von Hafenecker und Jenewein politisches Kapital zu schlagen und forderten deren Rücktritte. Der Schuss ging allerdings gewaltig nach hinten los und Ergebnis war ein riesiger Shitstorm und vermutlich auch ein Zuwachs für die FPÖ.

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Keine Staatsbürgerschaft! Ukrainer verweigert österreichische Bundeshymne

„Lassen uns nicht pflanzen“ – FPÖ Landesrat Dr. Christoph Luisser greift durch

„Die Staatsbürgerschaft ist kein Geschenkartikel, sondern eine Auszeichnung, die Respekt, Dankbarkeit und Wertschätzung voraussetzt. Wer sich weigert, sich mit Österreich zu identifizieren, zeigt nur, dass er gar nicht gewillt ist, die Grundprinzipien unserer Heimat anzunehmen“, kommentiert LH-Stellvertreter Udo Landbauer einen aktuellen Fall in Niederösterreich.

Ein Ukrainer weigerte sich bei der zeremoniellen Verleihung der Staatsbürgerschaft am 15. Oktober 2024 auf der BH Baden, die rot-weiß-rote Bundeshymne zu singen. Er erklärte bereits im Vorfeld, dass er dazu nicht bereit sei. Mit dem einstimmigen Beschluss der NÖ Landesregierung vom Dienstag wird die Verleihung der österreichischen Staatsbürgerschaft widerrufen. „Wir lassen uns nicht pflanzen“, spricht Landbauer von einer Provokation.

Gemäß § 21 Staatsbürgerschaftsgesetz ist bei der Verleihung der Staatsbürgerschaft das gemeinsame Absingen der Bundeshymne und das sichtbare Vorhandensein der Fahnen der Republik Österreich und des jeweiligen Bundeslandes erforderlich.

Die Entscheidung des zuständigen Landesrats Dr. Christoph Luisser, die Verleihung zu widerrufen, ist für diesen „selbstverständlich und rechtlich zwingend“. „Es gibt keine Kompromisse. Die Staatsbürgerschaft kann am Ende eines gelungenen Integrationsprozesses vergeben werden. Das ist kein Muss. Wer sich ganz offensichtlich gegen Österreich ausspricht, hat es einfach nicht verstanden“ so Luisser.

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FPÖ – Amesbauer Aktuelle „Märchenstunde“ der ÖVP ist mit den offiziellen Asylzahlen aus dem Innenministerium zu entlarven!

Pseudomaßnahmen und Zahlentricksereien führten zu 250.000 Asylanträgen unter Schwarz-Grün!

„Als ich den Titel der von der ÖVP einberufenen aktuellen Stunde ‚Asylbremse – Maßnahmen die wirken‘ gelesen habe, dachte ich, es kann sich doch nur um einen Scherz handeln“, leitete heute FPÖ-Sicherheitssprecher NAbg. Hannes Amesbauer seine Wortmeldung zur Aktuellen Stunde im Nationalrat ein. ÖVP-Innenminister Karner habe zuvor diese mit einer „Märchenstunde“ verwechselt, so der Freiheitliche und weiter: „Um diese Märchenerzählung des Innenministers zu entlarven, braucht man keine großen wissenschaftlichen Anstrengungen. Man braucht sich nur das offizielle Zahlenmaterial aus dem Innenministerium ansehen!“

„Alleine heuer hatten wir bis Ende Oktober wieder über 21.000 Asylanträge, vermutlich werden es bis Ende des Jahres rund 25.000 sein. Wenn man das mit der Amtszeit von Herbert Kickl im Innenministerium vergleicht, hatte er im gleichen Zeitraum im Jahr 2018 11.786 Anträge und rund 13.700 im ganzen Jahr 2018. Das hat der ÖVP-Minister Karner im Oktober schon deutlich überschritten – das ist die Wahrheit!“, führte Amesbauer aus und merkte dazu an: „Der Unterschied ist auch, dass Herbert Kickl damals einen großen Rucksack aus den Jahren 2015 und 2016 mitbekommen hat. Und er war mit diesen 13.700 nicht zufrieden, ganz im Gegenteil. Das Ziel muss im Asylbereich eine Nullzuwanderung sein. Das ist auch der Unterschied zwischen der ÖVP und uns: Der politische Wille und die politische Zielsetzung ist eine völlig andere!“

„Die ÖVP setzt Pseudomaßnahmen und betreibt Zahlentricksereien. Das sieht man auch daran, dass in der Regierungszeit von Schwarz-Grün 250.000 Asylanträge in nur fünf Jahren in Österreich gestellt wurden. Eine Viertelmillion. Für diese Situation tragen Nehammer und Karner die Hauptverantwortung“, stellte der FPÖ-Sicherheitssprecher klar und verwies darauf, dass die Bürger die realen Auswirkungen dieses Versagens spüren: „Die massiven budgetären Belastungen, wir haben die Belastungen im Sozial-, Bildungs- und Gesundheitssystem, wir haben die Kriminalitäts- und Sicherheitsthematik und die Belegung der Gefängnisse, wo mehr als die Hälfte aller Insassen nicht österreichischer Herkunft sind. Und wir haben auch Phänomene wie Gruppenvergewaltigungen, ständige Messerstechereien und Bandenkriege, wo ausländische kulturelle Konflikte auf österreichischen Boden ausgetragen werden. Das hat es in dieser Qualität und Quantität in Österreich bisher nicht gegeben!“

„Dann gibt es da noch die Islamisierung. Es gibt Leute die offen für ein Kalifat in Österreich eintreten und sich damit, weitestgehend ohne Konsequenzen, gegen unsere Rechtsordnung stellen. Wir haben islamische Sittenwächter, die den Frauen vorschreiben wollen, wie sie sich in der Öffentlichkeit zu verhalten haben. Wir haben Leute die öffentlich den IS-Treueschwur ablegen. Und als Resultat dieses ganzen Dilemmas eine Islamisierung und seit über einem Jahr die zweithöchste Terrorwarnstufe“, zählte Amesbauer die Auswirkungen der illegalen Masseneinwanderung auf und fasste zusammen: „Es geht in Wahrheit um die Lebensgrundlage der Österreicher. Es geht um den Lebensraum, der bedroht ist. Das Boot ist übervoll!“

Bezugnehmend auf die Syrer-Demos der letzten Woche betonte Amesbauer: „Mich hat das schon erschreckt, dass die so gut organisiert sind, dass sich innerhalb weniger Stunden 30.000 Syrer zusammenrotten und vor dem Parlament demonstrieren. Und im gleichen Atemzug werden regierungskritische Demos von friedlichen Bürgern untersagt und eingekesselt. Da werden die äußeren Burgtore zugesperrt und Wasserwerfer bereitgestellt. Also in Österreich darf jeder für und gegen alles demonstrieren – das ist wichtig, die Versammlungsfreiheit steht außer Zweifel – aber gegen den Herrn Nehammer darf man nicht demonstrieren. Da wird man kriminalisiert.“

„Wir brauchen keine Asylbremse, die nicht funktioniert. Wir brauchen einen Asylstopp und wir brauchen umfassende Abschiebungen! Das wird es nur mit den Freiheitlichen in Regierungsverantwortung und mit einem Volkskanzler Herbert Kickl geben“, betonte Amesbauer.

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Prügel und Morddrohungen für Vösendorfer Bürgermeister

War es eine Racheakt?

Der Vösendorfer Bürgermeister, Hannes Koza, wurde heute Abend im Schlosspark (Anm. d. Red.: Vösendorf) abgepasst, verprügelt und mit Mord bedroht.  Dies berichtete seine Frau vor etwa einer Stunde auf Facebook.

Die Täter und ihr Motiv sind bis dato unbekannt.  Aber aus dem Posting seiner Gattin könnte man schließen, dass es sich möglicherweise um einen Racheakt gehandelt haben könnte. Wir gehen davon aus, dass die Polizei Ermittlungen aufgenommen hat.

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Produktrückrufe bei Denns BioMarkt

Aus Sicherheitsgründen werden 3 Produkte zurückgerufen

Die dennree Naturkost GmbH ruft aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes folgende Artikel zurück:

MadeGood Chocolate Drizzled Birthday Cake 120 g mit MHD 11/01/2025; 13/02/2025; 06/03/2025; 04/04/2025; 06/05/2025; 06/06/2025; 06/07/2025; 19/08/2025; 21/08/2025

„MadeGood Chocolate Drizzled Birthday Cake Granola Riegel“ Betroffen ist ausschließlich die Ware mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) 11/01/2025; 13/02/2025 06/03/2025; 04/04/2025; 06/05/2025; 06/06/2025; 06/07/2025; 19/08/2025; 21/08/2025. Die Ware ist bei Denns BioMarkt und in ausgewählten Naturkostfachmärkten erhältlich.

Grund für den Rückruf ist, dass in einigen MadeGood Granola Produkten möglicherweise Metall enthalten sein könnte.

dennree nimmt daher vorsorglich die gesamte Charge mit dem MHD 11/01/2025; 13/02/2025 06/03/2025; 04/04/2025; 06/05/2025; 06/06/2025; 06/07/2025; 19/08/2025; 21/08/2025 aus dem Verkauf. Alle anderen Chargen sind einwandfrei und in gewohnter Qualität verfügbar und für den Verzehr bedenkenlos geeignet.

MadeGood CGemischte Früchte Granola Riegel144 g mit MHD 22/05/2025; 27/06/2025; 20/10/2025; 24/11/2025; 19/01/2026

„MadeGood Gemischte Früchte Granola Riegel“ zurück. Betroffen ist ausschließlich die Ware mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) 22/05/2025; 27/06/2025; 20/10/2025; 24/11/2025; 19/01/2026.Die Ware ist bei Denns BioMarkt und in ausgewählten Naturkostfachmärkten erhältlich. Grund für den Rückruf ist, dass in einigen MadeGood Produkten möglicherweise Metall enthalten sein könnte.dennree nimmt daher vorsorglich die gesamte Charge mit dem MHD 22/05/2025; 27/06/2025; 20/10/2025; 24/11/2025; 19/01/2026 aus dem Verkauf. Alle anderen Chargen sind einwandfrei und in gewohnter Qualität verfügbar und für den Verzehr bedenkenlos geeignet.

MadeGood Schokoladenstücke Granola Riegel 144 g mit MHD 30/05/2025; 05/07/2025; 24/10/2025; 11/11/2025; 23/12/2025; 14/06/2025; 14/09/2025

„MadeGood Schokoladenstücke Granola Riegel“ Betroffen ist ausschließlich die Ware mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) 30/05/2025; 05/07/2025; 24/10/2025; 11/11/2025; 23/12/2025; 14/06/2025; 14/09/2025. Die Ware ist bei Denns BioMarkt und in ausgewählten Naturkostfachmärkten erhältlich. Grund für den Rückruf ist, dass in einigen MadeGood Produkten möglicherweise Metall enthalten sein könnte

dennree nimmt daher vorsorglich die gesamte Charge mit dem MHD 30/05/2025; 05/07/2025; 24/10/2025; 11/11/2025; 23/12/2025; 14/06/2025; 14/09/2025 aus dem Verkauf. Alle anderen Chargen sind einwandfrei und in gewohnter Qualität verfügbar und für den Verzehr bedenkenlos geeignet.

Kunden können das Produkt in die Verkaufsstelle zurückbringen, in der sie es erworben haben. Der Kaufbetrag wird bei Vorlage des Produkts auch ohne Kassenbeleg zurückerstattet. Diese Warnung besagt nicht, dass die Gesundheitsschädlichkeit der Ware vom Erzeuger, Hersteller, Importeur oder Vertreiber verursacht wurde.

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Die ungewöhnlichsten DHL-Lieferungen 2024

Ein besonderer Jahresrückblick des Weltmarktführers der Logistik

Pakete mit Spielzeug und Büchern, palettenweise Unterhaltungselektronik, Flugzeugladungen und Schiffscontainer mit Maschinen- oder Autoteilen – all das verbinden Menschen mit DHL Group, dem weltweit führenden Logistikanbieter. Immer wieder erhält DHL aber auch Aufträge, die aus der Rolle fallen. Hier sind die fünf ungewöhnlichsten Lieferungen des Unternehmens im Jahr 2024.

Von Kenia nach Großbritannien – Schimpansin „Chocolat“ mit Lähmungen findet neues Zuhause

Ein Tier mit einer bewegenden Lebensgeschichte: Im August 2024 transportierte DHL das teilweise gelähmte Schimpansen-Weibchen Chocolat von Kenia ins britische Dorset, wo „Monkey World“ eine Auffangstation für Affen betreibt. Chocolat hatte den illegalen Handel mit Buschfleisch in der Republik Kongo überlebt und war 2001 als Säugling gerettet worden. Wilderer hatten damals ihre Mutter getötet, und Chocolat wurde durch Schrotkugeln verletzt. Seither ist sie an einer Hand und einem Fuß gelähmt. Ihre ursprüngliche Retterin hatte sie in Kenia zwanzig Jahre lang in Obhut genommen. 2024 brauchte Chocolat allerdings einen Platz in einer spezialisierten Einrichtung, die ihr die bestmögliche Betreuung bieten konnte. Chocolats Umzug hatte für DHL höchste Priorität. Die Reise begann mit einem Flug von Nairobi zum britischen Flughafen East Midlands. Anschließend ging es auf dem Landweg weiter nach Dorset. Eine maßgeschneiderte Box sorgte für Chocolats Sicherheit und war mit Obst und Süßkartoffeln ausgestattet. Tierexperten begleiteten die Schimpansin während des gesamten Transports und stellten sicher, dass sie wohlbehalten ankam. In ihrem neuen Zuhause lernte sie sechs andere Schimpansen kennen – eine Familie, wie Chocolat sie seit ihrer Zeit in der Wildnis nicht kannte.

Lizenz zum Liefern – berühmte Requisiten von James Bond reisen von Tschechien nach Österreich

Im August 2024 transportierte DHL mehr als 130 ikonische Requisiten aus der Welt von James Bond von der Prager Ausstellung „Bond in Motion“ zum 330 km entfernten „007 Action“-Event in Wien. Zu den Exponaten gehörten unter anderem 27 Autos, acht Motorräder, Kostüme, Fallschirme – und sogar James Bonds Führerschein. Ein Highlight war der Aston Martin DB5, eines der berühmtesten Autos der Filmgeschichte, das in acht Bond-Filmen eine Rolle spielte – von „Goldfinger“ (1964) bis „Keine Zeit zu sterben“ (2021). Außerdem beförderte DHL das über acht Meter lange Schneemobil, mit dem James Bond sich in „Stirb an einem anderen Tag“ eine halsbrecherische Verfolgungsjagd durch eine Eislandschaft lieferte. Der Hubschrauber, den Bond in „Spectre“ zerstörte, war ebenfalls mit dabei. DHL setzte 22 Lkw ein, darunter spezielle Autotransporter mit hydraulischen Hebebühnen.

Rekord-Umsiedlung – 163 Geier auf dem Landweg durch Südafrika

Eine Tierschutzaktion bricht Rekorde: 163 Kap- und Weißrückengeier zogen im Januar 2024 von einem Reservat bei Pretoria ins „Shamwari“-Wildschutzgebiet am Ostkap Südafrikas um. Die vom Aussterben bedrohten Vögel gelangten dadurch in eine sichere Umgebung, wo sie ungestört brüten und existieren konnten. Der Transport über mehr als 1.000 Kilometer wurde von gemeinnützigen Organisationen unterstützt und war die größte Geier-Umsiedlung aller Zeiten. DHL setzte zwei 34-Tonner sowie fünf Begleit- und Sicherheitsfahrzeuge ein und sorgte dafür, dass die 18-stündige Reise für die seltenen Vögel so stressfrei wie möglich verlief. 50 Freiwillige halfen mit und luden alle Geier innerhalb von drei Stunden auf die Fahrzeuge. Die Initiative ist Teil eines breiter angelegten Projekts zur Wiederherstellung afrikanischer Geierpopulationen.

Symphonie der Logistik – wie die Instrumente des London Philharmonic Orchestra nach Japan kamen

Die Japan-Tournee des London Philharmonic Orchestra im September 2024 war nicht nur ein großes Musik-Event, sondern auch ein forderndes Logistikprojekt. DHL transportierte etwa 60 wertvolle Instrumente, darunter Kontrabässe, Celli, Pauken und eine Harfe, von Großbritannien zur Hamamatsu Act City Concert Hall in Japan. Die Lieferung über etwa 9.500 Kilometer auf dem Luft- und Landweg erforderte akribische Planung. So musste DHL die Temperatur durchgehend zwischen 17 und 21 Grad Celsius halten, damit sich die Holzinstrumente nicht verzogen und keine Risse bekamen. Spezielle Transportboxen waren darauf ausgelegt, Stöße und Erschütterungen zu dämpfen. Trotz eines engen Zeitplans kamen alle Instrumente pünktlich und in einwandfreiem Zustand an. Die Tournee startete in Hamamatsu, ging dann weiter nach Nagoya und Osaka und endete in Tokio.

Elf Container voller Hoffnung – Transport einer mobilen Herzklinik von Deutschland nach El Salvador

Ein ganzes Krankenhaus liefern? Ja, das geht auch. Im Februar 2024 schickte DHL die weltweit erste mobile Herzklinik auf eine Reise über Ozeane – von Bremen nach Zacamil in El Salvador. Entwickelt wurde die Klinik von der Hilfsorganisation Kinderherzen. Das mobile Krankenhaus ermöglicht lebensrettende chirurgische Eingriffe für Kinder mit angeborenem Herzfehler in Weltregionen, in denen darauf spezialisierte Einrichtungen fehlen. Der Transport umfasste elf Container auf dem See- und Landweg. Nach einem zweiwöchigen Aufbau der Klinik begannen Herzchirurgen aus verschiedenen Ländern mit der kostenlosen Behandlung der kleinen Patientinnen und Patienten. Die Klinik blieb bis Mai 2024 in El Salvador, danach transportierte DHL sie weiter nach Burundi in Ostafrika.

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Polizei hatte Syrer-Demo nicht mehr im Griff

Keine Wasserwerfer und keine scharfe Hunde so wie bei der Friedensdemo

Wer erinnert sich nicht an die Kundgebung für „Frieden und Neutralität“, am 30.11.2024, am Wiener Heldenplatz? Da wurden friedliche Bürger(innen), darunter unzählige Rentner, von der Polizei eingekesselt. Dabei ließen es sich die Freunde und Helfer auch nicht nehmen, mit Wasserwerfern aufzufahren und mit scharfen Polizeihunden aufzumarschieren.

Ganz anders war das Szenario heute, als sich tausende (laut internen Polizeischätzungen mehr als 12.000) Syrer – darunter unzählige kampferprobte Männer – spontan zu einer ‚Freudenkundgebung‘ in Wiens Innerer Stadt zusammengefunden haben, um den Sturz des langjährigen Machthabers in Syrien Bashar al-Assad zu feiern. Da waren keine Wasserwerfer und auch keine scharfen Polizeihunde zu sehen. Auch ist nichts von Identitätsfestellungen – wie sie bei der Friedensdemo durchgeführt wurden – bekannt. Dabei wäre eine solche durchaus wichtig gewesen um jene Personen zu erfassen, die seinerzeit vor Assad geflüchtet sind und nach dessen Sturz, deren Fluchtgrund nicht mehr gegeben ist.

Seitens der FPÖ gibt es zur „Syrer-Freudensdemo“ Wortmeldungen, welche wir unserer Leserschaft nicht vorenthalten wollen.

„Laut aktuellen Informationen habe die Polizei den gewaltigen Zustrom der Syrer aus allen Bezirken Richtung Innenstadt nicht mehr im Griff, denn Personal sei Mangelware. So wurden bereits Beamte, die eigentlich das Fußballspiel Austria gegen SCR Altach absichern sollten in die Wiener Innenstadt abgezogen. Während Medien verharmlosend von Feuerwerkskörpern und Böllern berichtet wird, fallen bereits Freudenschüsse durch Schreckschusswaffen. Es herrscht bereits jetzt völliges Chaos!“, so der freiheitliche Sicherheitssprecher NAbg. Hannes Amesbauer.

Laut Austria Presseagentur (APA) sei die Großdemonstration von der „Freien syrischen Gemeinschaft in Österreich in Solidarität mit der syrischen Revolution“ angemeldet worden, um ihre „Vertriebenen in den Lagern und ihres Rechts auf Rückkehr in ihre neu befreiten Dörfer“ zu unterstützen. Der FPÖ-Sicherheitssprecher sieht in dieser feierlichen Stimmung der Syrer in Österreich auch den Willen nun wieder in ihre Heimat zurückzukehren, das österreichische Sozialsystem zu entlasten und den syrischen Messerfachkräften in ihrem Heimatland neue Entwicklungsmöglichkeiten zu ermöglichen.

„Das wirklich Interessante an dieser Kundgebung ist jedoch zu sehen, wie planlos ÖVP-Innenminister Karner und sein Wiener Polizeipräsident Pürstl agieren und ob bei dieser Kundgebung die gleichen Maßstäbe gesetzt werden, wie bei patriotischen und regierungskritischen Demonstrationen. Der katholische Feiertag ‚Mariä Empfängnis‘ und die wirtschaftliche Lage der Wiener Christkindlmärkte ist den handelnden Verantwortlichen von ÖVP und SPÖ anscheinend völlig egal, die Sicherheit in unserem Land sowieso“, so Amesbauer ergänzend.

FPÖ-Landesparteiobmann Stadtrat Dominik Nepp übte scharfe Kritik am Totalversagen des Innenministeriums, der Landespolizeidirektion Wien und der Direktion Staatsschutz und Nachrichtendienst im Umgang mit illegalen Demonstrationen syrischer Migranten in Wien und forderte den sofortigen Rücktritt von Innenminister Karner und DSN-Chef Omar Haijawi-Pirchner.

„Während heimische Bürger bei regierungskritischen Kundgebungen eingekesselt, mit Strafen schikaniert und durch Wasserwerfer bedroht werden, lassen wenige Polizisten einen syrischen Mob unbehelligt durch Wien marschieren. Dieses politisch motivierte und völlig unterschiedliche Vorgehen gegenüber Demonstranten ist eines Rechtsstaates unwürdig,“
Tausende Syrer feiern den Sturz des Assad-Regimes in Wien. Ab sofort sollen sie am Wiederaufbau ihrer Heimat mithelfen, statt in Wien Sozialhilfe zu kassieren“, so Nepp.

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Wirtschaftsminister Habeck wird eines angeblichen sexuellen Missbrauch beschuldigt

Wann werden die Ermittlungsbehörden ihre Arbeit aufnehmen?

Zurzeit geht ein Video viral, in dem eine junge Dame, die sich als Milina Adelina Graz vorstellt behauptet, sie sei 2017 als 10-Jährige, vom heutigen Wirtschaftsminister Robert Habeck (damals noch Umweltminister von Schleswig Holstein) sexuell missbraucht worden.

Linke und auch die selbsternannte Aufklärer-Plattform MIMIKAMA springen Habeck zur Seite und behaupten, dass es sich beim Video um ein Fake, um eine gezielte Desinformation, um eine russische Provokation, eine gebuchte russische Schauspielerin handle usw. usw. Jedenfalls soll der Eindruck entstehen, dass es diese Milina Adelina Graz gar nicht gibt.

Wir wissen es nicht, ob die im Video aufgestellte Behauptung der jungen Dame korrekt ist und es sich um eine gewisse Milina Adelina Graz handelt. Das bringt uns aber zur Frage, warum es sich die selbsternannte Aufklärer-Plattform MIMIKAMA anmaßt, dessen in Kenntnis sein zu wollen, was sie ihn ihrem Webseiten-Beitrag behauptet.

Wir haben eine Recherche durchgeführt, ob es die besagte junge Frau und den erwähnten Malwettbewerb überhaupt gegeben hat. Und siehe da, wir sind fündig geworden. Im Archiv der Gemeinschaftsschule Meldorf sind wir auf einen Artikel gestoßen, der mit 27.04.2017 datiert ist. Darin wird festgehalten, dass eine Milina Adelina Graz (Gymnasium Brunsbüttel) den Malwettbewerb gewonnen und in Folge dort auch teilgenommen hat. (S. Textauszug nachfolgenden Screenshot)

Auch die „sh:z“ (Schleßwig Holsteiner Zeitung) bestätigt in einem Artikel vom 24.04.2017 den Malwettbewerb und auch die Anwesenheit von Robert Habeck.

Nun besagt dies alles nicht, dass die im Video gezeigte junge Frau tatsächlich Milina Adelina Graz ist und ihre Behauptung der Wahrheit entspricht. Aber jedenfalls sind Namen, der Ort und der Zeitpunkt des angeblichen sexuellen Missbrauchs bekannt. Da kann es doch für die zuständigen Behörden nicht schwer sein, diesbezüglich Ermittlungen aufzunehmen und die Beteiligten (für die allesamt die Unschuldsvermutung gilt) zwecks Vernehmung zu laden.

Allerdings fragen wir uns, warum MIMIKAMA nicht tiefgründiger recherchiert hat und wenn doch, warum sie ein solches Recherche-Ergebnis zwecks Objektivität nicht in ihren Beitrag einfließen haben lassen?

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Bringt ungezügelter Zuzug durch Asylanten mglw. Polio-Viren nach Österreich?

Bekannter Mediziner äußert sich dazu auf Facebook

Poliomyelitis ist eine hochansteckende Krankheit, die bei nicht ausreichend immunisierten Menschen zu dauerhaften Lähmungen führen kann. Polio wird auch Kinderlähmung genannt, weil der Erreger einst so verbreitet war, dass der Kontakt damit meist schon im Kindesalter erfolgte.

Die Frankfurter Rundschau, die Ärzte-Zeitung und auch der Kurier in Österreich melden, dass nun Polioviren in Abwässern entdeckt wurden und wohl auch Rückstände in Österreich vorhanden seien. Nun fragt man sich zu recht, wie diese scheinbar verschwundene Krankheit in unseren Breitengraden wieder auftauchen konnte.

Dazu hat der Mediziner Dr. Christoph Baumgärtel folgende Meinung, die er heute auf seinem Facebook-Account veröffentlichte:

„Wahnsinn! Ungezügelter Zuzug durch Asylanten bringt uns nun auch noch vermutlich Polio (Kinderlähmungs)-Viren nach Österreich!“, so der Arzt Dr. Baumgärtel.

Nun ist Dr. Baumgärtel nicht irgendwer, sondern nach der Profilbeschreibung in seinem Facebook-Account (s. Screenshot im Eingang des Beitrags) ist er stv. Parteichef der SPÖ Langenzersdorf und arbeitet bei der AGES Medizinmarktaufsicht, vormals PharmMed und Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen, AGES Medizinmarktaufsicht.  Also ein Mann, dessen Worte man eine gewisse Gewichtigkeit wohl kaum absprechen kann.

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Impfopfer-Galerie

Veranstaltungshinweis

Der “Verein für Impfopfer – www.impfopfer.info” arbeitet mit anderen Vereinen und Initiativen zusammen. Seit Anfang 2022 ist dieser regelmäßig mit der “Impfopfer-Galerie” (öffentliche Ausstellung von Impfopfer-Fällen) auf hochfrequentierten Plätzen in diversen Städten sichtbar, klären auf und sensibilisieren Menschen für das Thema.

Nächster Termin: Morgen am 07.12.2024, um 09:30 in 1060 Wien, Mariahilfer Straße 71

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Premiere Hundeadvent Wien

Der größte Adventmarkt für Hundeliebhaber in Österreich

Am 14. und 15. Dezember 2024 verwandelt sich das Schloss Neugebäude in Wien erstmals in ein Paradies für Hundefans: Der Hundeadvent Wien organisiert vom Team der EXOTICA/Haustiermesse Wien lockt mit über 50 Ausstellern. Von 10:00 bis 18:00 Uhr können Besucher bei freiem Eintritt alles entdecken, was das Herz von Hund und Halter höherschlagen lässt.
Die meisten Aussteller sind kleine Manufakturen aus Österreich mit handgemachten Produkten wie Hundemänteln, Leinen, Halsbändern, Spielzeug, Leckerlis und Zubehör – alles einzigartig und besonders.

Neben den tollen Ständen gibt es auch ein spannendes Vortragsprogramm. Themen wie „Entspannte Hundebegegnungen“, oder „Anti-Giftköder-Training“ bieten praktische Tipps und Inspiration für den Alltag mit Hund. Die Expertinnen stehen nach den Vorträgen für Fragen bereit.

Kulinarisch kommen sowohl Menschen mit Adventleckereien als auch Hunde mit eigenen Köstlichkeiten im festlichen Ambiente des Schloss Neugebäude auf ihre Kosten.

Der Eintritt ist frei und direkt beim Schloss gibt es hunderte gratis Parkplätze und eine eigene Busstation des 73A.
Mehr Infos auf www.hundeadvent.at.

Terminvorschau Haustiermesse Wien
Und im Frühjahr gibt es das nächste Highlight für Tierfreunde:
Die Haustiermesse Wien öffnet am 1. und 2. März 2025 in der Marx Halle ihre Türen. Der Hundebereich ist bereits zu 95 % ausgebucht, und der Vorverkauf läuft bereits.
Die Messe ist diesmal noch größer und findet zusammen mit den Vienna BBQ Days statt – perfekt zum Start der Grillsaison.
Weitere Informationen und Tickets gibt es unter www.haustiermesse.info.

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Zoll gelingt Rekord-Zigarettenaufgriff im Reiseverkehr am Flughafen Wien

170.000 Zigaretten in 11 prall gefüllten Koffern sichergestellt

Ein Großaufgriff in historischer Dimension gelang dem Zoll-Team Reiseverkehr und mobile Kontrollen am Flughafen Wien. Bei drei männlichen Passagieren aus Kairo 852 Stangen bzw. mehr als 170.000 Stück Zigaretten, rund 50 Kilogramm Shisha-Tabak sowie 6.276 Potenzpillen sichergestellt. Den Schmugglern drohen im Zuge von Finanzstrafverfahren nun massive Strafen.

Aufmerksam auf die Schmuggler waren die Zöllnerinnen und Zöllner bereits im Vorfeld aufgrund von Risikoanalysen geworden. Die Zollbediensteten hielten daher im Rahmen einer Schwerpunktkontrolle zunächst einen 61-jährigen Italiener zur Kontrolle an. Er war mit 4 Koffern unterwegs, die im Grünkanal per Röntgengerät kontrolliert wurden. In den Koffern befanden sich ausschließlich Zigaretten und Wasserpfeifentabak.

Kurz danach wollten auch die beiden anderen Passagiere, ein 30-jähriger Franzose und ein 49-Jähriger zum Ausgang gehen, als sie bemerkten, dass ihr Bekannter kontrolliert wurde. Sie versuchten daraufhin die Zollkontrolle zu umgehen, indem sie die Koffer einlagern lassen wollten. Der Versuch nützte ihnen jedoch nichts und die erfahrenen Zöllnerinnen und Zöllner baten sie ebenfalls umgehend zur Kontrolle. Auch ihre Koffer waren prall gefüllt mit Zigaretten, Shisha-Tabak sowie Potenzpillen.

Gegen die 3 Schmuggler wurden Finanzstrafverfahren eingeleitet, ihnen drohen Strafen von bis 80.000 Euro pro Täter.

Zoll-Bereichsleiter Michael Kalcher sagt zum Aufgriff: „Dieser Erfolg zeigt, dass unsere Risikoanalyen funktionieren und ich gratuliere den Kolleginnen und Kollegen zu diesem Aufgriff. Damit trägt der Zoll wesentlich zum gesetzeskonformen und fairen Funktionieren unseres Wirtschaftsstandorts bei.“

Zoll-Teamleiter Roland Karner, der bereits seit 1991 am Flughafen Wien im Dienst ist meint: „Solche Mengen sind uns im Reiseverkehr noch nie untergekommen. Im Laufe der Jahre haben wir unser Zusammenspiel von Mensch, Technik und Spürhunden immer mehr verfeinert. So unterbinden wir Schmuggel effizient und schützen die korrekt wirtschaftenden Betriebe vor illegalem Schwarzhandel.“

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Teddybär-Krankenhaus in Wien

Eröffnung mit zahlreichen Kindern und Kuscheltieren

Hunderte Kinder brachten gestern ihre Lieblings-Teddys, Kuscheltiere und Puppen ins Teddybärkrankenhaus in Wien, einer Initiative in Zusammenarbeit mit der MedUni Wien, der Austrian Students’ Association (AMSA), der Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien und dem Akademischen Fachverein österreichischer Pharmazeuten. In den liebevoll gestalteten Ambulanzen wurden die Kuscheltiere von den jungen Assistenzärzten untersucht, behandelt und sogar operiert. Auch der Präsident der Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien Johannes Steinhart und Anita Holzinger, Curriculumdirektorin Zahnmedizin der MedUni Wien, unterstützten tatkräftig bei Röntgenuntersuchungen und Operationen.

Das Teddybärkrankenhaus läuft noch bis Donnerstag, 5. Dezember. Betreut werden die Kids und ihre Lieblinge von den „Teddy-Docs“, Studierenden der MedUni Wien. Simuliert wird ein echter Spitalsbesuch: Es gibt eine Aufnahmestation, eine Notfallambulanz, eine Zahnklinik und OP-Säle. Man kann ein EKG oder eine Computertomografie machen lassen. Die Kinder sind als Assistenzärzte aktiv mit dabei. Ziel der Aktion, die heuer zum 21. Mal stattfindet, ist es, den Kindern die Angst vor dem Arztbesuch oder dem Spitalsaufenthalt zu nehmen.

Teddybärkrankenhaus 2024 – noch bis Donnerstag geöffnet
3.12.-5.12. 2024 (9.00-12 bzw. 13-16 Uhr, Eintritt frei – für Kinder zwischen 4 und 8 Jahren geeignet, keine Anmeldung für Einzelpersonen nötig, Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien, Weihburggasse 10-12, 1010 Wien, 1. Stock). Die Veranstalter bitten um das Mitbringen von Hausschuhen oder Sportschuhen. Die Vormittage sind für angemeldete Schulklassen reserviert, am Nachmittag können Kinder spontan mit ihren Teddys vorbeikommen.

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Polizisten rannten alte Frau um und ließen diese wie Müll auf dem Gehsteig liegen

Gott sei Dank schritten Passanten helfend ein

Es gibt Bilder, die gehen einem nicht aus dem Kopf. Wie beispielweise jenes vom vergangenen Samstag, dem 30. November 2024 (siehe Video). Bekannterweise ging da in Wien eine Friedensdemonstration über die Bühne. Obwohl bereits im Vorfeld seitens der Behörde alles versucht wurde die Demo zu untersagen, fand diese schließlich am Heldenplatz in Wien Innere Stadt statt.

Die Teilnehmer waren äußerst diszipliniert und besonnen. Sie ließen sich auch nicht von einer Polizei provozieren, die alles andere als auf Deeskalation setzte und mit Wasserwerfern auffuhr und auch mit scharfen Hunden aufmarschierte. Wir vermuten, dass der Befehl zur Provokation aus der Politik kam, welcher auch teilweise willfährig umgesetzt wurde.

Abströmende Teilnehmer(innen) der Demo wurden stundenlang eingekesselt, obwohl sich diese nichts zu Schulden haben kommen lassen. Ein Bild geht uns nicht aus dem Kopf und zwar jenes, wo eine Truppe Polizisten auf einem Gehsteig liefen und dabei eine ältere Frau umrannten. Anstatt der Frau wieder auf die Beine zu helfen, ließen die Polizisten die alte Dame wie Müll auf dem Gehweg liegen. Wenn nicht Passanten geholfen hätten, würde sie möglicherweise noch immer dort liegen.

Auf unsere Anfrage bei der LPD-Wien, was man eigentlich bei solchen Bildern fühle, bekamen wir – wie nicht anders erwartet – keine Antwort.

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Fahrrad-Rowdys haben noch immer Hochsaison

Lesereporter für ERSTAUNLICH unterwegs

Wer kennt sie nicht, die Fahrrad-Rowdys? Brutal und rücksichtlos brettern sie mit ihren zweirädrigen Vehikeln nicht nur über Fahrbahnen, sondern auch auf Gehsteigen, sodass Fußgänger zur Seite springen müssen, um nicht angefahren zu werden. Aber auch mit der Straßenverkehrsordnung allgemein, stehen diese Pedalritter auf Kriegsfuß. Rote Ampeln oder Stopptafeln kennen sie scheinbar nicht bzw. werden von ihnen ignoriert.

Auch Fahrverbote scheinen für die Rad-Rowdys nicht zu gelten. Bestes Beispiel für die Ignoranz dieser Zeitgenossen, ist zurzeit eine Großbaustelle im 4. Wiener Gemeindebezirk, in der Argentinierstraße. Obwohl diese Baustelle zum Vorteil der Radfahrer ist – es wird dort Wiens größter Radweg gebaut, scheren sich 9 von 10 Radler einen Dreck um das dortig befindliche Fahrverbot.

Dabei wird während der Dauer der Bauarbeiten, sogar ein Ersatzradweg in der Favoritenstraße (Parallelstraße) angeboten und darauf hingewiesen. Warum es bis heute noch keine Kennzeichen (die Grünen wehren sich vehement dagegen) gibt, ist ein Rätsel. So können nämlich Rad-Rowdys Verkehrsübertretungen bis hin zur Fahrerflucht nach einem Unfall begehen, ohne dafür zur Verantwortung gezogen werden zu können.

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FPÖ – Hafenecker: „Umgang mit Regierungskritikern bei gestriger Kundgebung war Systemwillkür!“

Grundrecht auf Versammlungsfreiheit muss geschützt werden, nicht die Systemparteien vor Bürgerkritik

„Wie das System gestern in Wien mit Regierungskritikern umgegangen ist, kann man nur als Willkür bezeichnen. Auch wenn wir Freiheitliche mit dieser Kundgebung nichts zu tun hatten: Das Recht auf Versammlungs- und Demonstrationsfreiheit ist eines der höchsten Güter in einem demokratischen Rechtsstaat, das es zu schützen gilt! Ziel und Aufgabe der Behörden muss es daher sein, zu gewährleisten, dass die Ausübung dieses Grundrechts durch die Bürger ruhig und sicher vonstattengehen kann und keinen Zustand der Unordnung zu schaffen. Es ist daher kein Wunder, dass letztlich für das Agieren der Exekutive ein SPÖ-naher Landespolizeipräsident und ein ÖVP-Innenminister verantwortlich sind – zwei Systemparteien, die sich mit einer Verlierer-Ampel am Wählerwillen vorbei an der Macht halten wollen“, übte heute FPÖ-Generalsekretär NAbg. Christian Hafenecker, MA scharfe Kritik am Umgang der Behörden mit der gestrigen regierungskritischen Kundgebung am Wiener Heldenplatz.

Schon allein das Verbot der beiden angemeldeten Demonstrationen sei ein willkürlicher „Anschlag auf die Versammlungs- und Demonstrationsfreiheit“ gewesen, dessen Begründung mit der Erwerbsfreiheit und dem Verkehrsfluss „fadenscheiniges Messen mit zweierlei Maß“ darstellen würde, da an Adventsamstagen immer wieder Demonstrationen in der Wiener Innenstadt stattfinden konnten, wie etwa 2016 von Linken gegen Abschiebungen oder 2018 gegen Schwarz-Blau. „Ich kann mich auch nicht erinnern, dass die Polizei wohl auf Geheiß ihrer schwarz-roten Führung mit einem riesigen Personalaufgebot und Wasserwerfern angerückt war, als über ein Jahr regelmäßig Klimaextremisten gesetzeswidrig Straßen blockiert, ein Verkehrschaos und massiven wirtschaftlichen Schaden angerichtet haben – vielmehr wurde mit diesen Weltuntergangsspinnern sogar kooperiert“, so Hafenecker weiter, der auch auf Berichte von Kundgebungsteilnehmern in sozialen Medien verwies, wonach es zu Einkesselungen gekommen sein soll: „Sollte es tatsächlich so gewesen sein, dann wäre das eine bewusst eskalierende Einsatzführung, die auf Repression und die Generierung ‚gewünschter‘ Bilder abzielte – hier besteht dringender Aufklärungsbedarf. Fest steht jedenfalls, dass das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit vollumfänglich auch dann zu gelten hat, wenn deren Inhalte den Regierenden nicht gefallen. Unsere Polizisten leisten hervorragende Arbeit für die Sicherheit unserer Bevölkerung und dürfen auch nicht dazu missbraucht werden, die Regierenden vor kritischen Stimmen der Bürger auf der Straße zu ‚schützen‘.“

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Urteil: Vorwürfe von ÖVP-Hanger gegen FPÖ-Luisser sind frei erfunden

Gericht widerlegt ÖVP-Märchen & verdonnert Hanger zu Unterlassung, Widerruf & Kostenersatz

„Im Namen der Republik“ bestätigt das 21 Seiten umfassende, erstinstanzliche Urteil, dass die Vorwürfe des ÖVP-Abgeordneten Hanger gegen den FPÖ Landesrat Christoph Luisser frei erfunden sind. Die Behauptungen des „blauen Postenschachers“ im Innenministerium sind unwahr. Das Handelsgericht Wien verdonnert den ÖVP-Rückkehrer im Nationalrat zur Unterlassung, zum öffentlichen Widerruf und zum Kostenersatz. „Herr Hanger hat ein Problem mit der Wahrheit. Das haben wir jetzt schwarz auf weiß. Seine Schauermärchen und Schmutzkübelgeschichten sind mit Brief und Siegel entlarvt. Von Glaubwürdigkeit kann Herr Hanger nur mehr träumen“, kommentiert der FPÖ Landesrat Dr. Christoph Luisser das Urteil.

Das Urteil bestätigt ganz klar, dass Dr. Christoph Luisser seine damalige Position im Innenministerium nicht entgegen, sondern aufgrund des Ergebnisses einer 5-köpfigen Bewertungskommission nach fachlichen Kriterien und bester Eignung zum Gruppenleiter erhalten hatte. Die Behauptungen Hangers, der „blauen Postenschacher“ vorwarf und von „freiheitlicher Günstling“ sprach, sind unwahr. Diese Äußerungen muss er in Zukunft unterlassen und öffentlich in der oe24. TV-Sendung „Isabelle Daniel“ widerrufen.

„Ich habe von Beginn an gesagt, dass es mir um mehr Sauberkeit in der Politik geht. Die Falschbehauptungen von Andreas Hanger, die ganz bewusst gestreut wurden, nur um andere zu verunglimpfen, schaden der Politik insgesamt. Wer seine Politik auf Fake News stützt, wird die Antwort vom Wähler bekommen“, so Luisser. Nun bleibt abzuwarten, ob Mag. Hanger das Urteil akzeptiert oder Berufung erheben wird. (Quelle: APA/OTS)

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Zum 75. Mal öffnet das Postamt Christkindl seine Türen

Vier festliche Sonderbriefmarken zu Weihnachten

Die Österreichische Post öffnet auch heuer wieder das beliebteste Postamt des Landes – das Weihnachtspostamt Christkindl in Steyr. Zum 75. Mal kann hier die Weihnachtspost mit dem begehrten Sonderstempel versehen und verschickt werden. Traditionell ist das „Christkindl“ mit Post-Unterstützung vor Ort, um Kinderbriefe aus aller Welt zu beantworten. Auch heuer wird ein großer Andrang erwartet.

Seit 1950 nimmt das Postamt Christkindl zur Weihnachtszeit Briefe aus der ganzen Welt entgegen und versieht sie mit dem beliebten Sonderstempel, bevor sie zugestellt werden. Heute, am 29. November, fand die diesjährige feierliche Eröffnung mit Thomas Stelzer, Landeshauptmann von Oberösterreich, Johann Hintermaier, Bischofsvikar für Bildung, Kunst und Kultur der Diözese Linz, und Walter Oblin, Generaldirektor, Österreichische Post AG, statt. Der Kinderchor der Volksschule Christkindl sorgte bei der Eröffnung für vorweihnachtliche Stimmung.

Alle zulässigen Briefsendungen ins In- und Ausland werden im Postamt Christkindl angenommen und gestempelt. Für den begehrten Christkindl-Stempel ist die Anreise zum Sonderpostamt aber nicht zwingend erforderlich: Frankiert man die Weihnachtspost mit der Zusatzmarke „Über Postamt Christkindl“, werden die Briefe automatisch direkt an das Postamt Christkindl geleitet, dort mit dem entsprechenden Sonderstempel versehen und anschließend den Empfänger*innen zugestellt. Dazu muss man lediglich die „Zusatzmarke Christkindl“ auf die bereits frankierte Weihnachtspost aufkleben und sie an einem beliebigen Postschalter bei einem Post Partner oder einer Postfiliale aufgeben. Wichtig: nicht in den Briefkasten werfen!

Auch in diesem Jahr werden Kinderbriefe und -wünsche aus aller Welt, die direkt ans „Christkindl“ adressiert sind, im Sonderpostamt beantwortet. Briefe aus dem Ausland benötigen einen internationalen Antwortschein, damit das „Christkindl“ mit Briefmarke und Sonderstempel zurückschreiben kann.

Die Post gibt dieses Jahr vier Weihnachtsbriefmarken mit einer Auflage von über 2,5 Millionen Stück aus. Die kunstvoll gestalteten Motive verleihen jeder Weihnachtspost einen festlichen Zauber und sind bei Sammlern begehrt.

Christbaum: Diese Briefmarke zeigt einen Weihnachtsbaum, der aus den Worten der ersten Strophe des bekannten Weihnachtsliedes „Stille Nacht! Heilige Nacht!“ geformt ist. Nominale: 0,95 Euro. Auflage: 695.000 Stück

Traismaurer Krippenspiel: Das Motiv dieser Weihnachtsbriefmarke stellt ein historisches Puppenspiel mit der Heiligen Familie dar. Der Traismaurer Handschuhmacher Ferdinand Scheibl gilt als Schöpfer der Figuren und der Bühne dieses Krippenspiels. Nominale: 1,20 Euro. Auflage: 232.500 Stück

Weihnachtskranz: Ein dekorativer Weihnachtskranz, wie er hierzulande gerne die Eingangstüren schmückt, zeigt sich auf dieser Briefmarke und zaubert garantiert festliche Stimmung auf den Brief. Nominale: 1,20 Euro. Auflage: 394.000 Stück

Orgelkrippe, Pfarrkirche Wagrain: Diese Weihnachtsbriefmarke zeigt die Orgelkrippe von Jakob Adlhart, eine Skulptur der Heiligen Familie, die in der Pfarrkirche Wagrain zu finden ist. Nominale: 0,95 Euro. Auflage: 1.357.000 Stück

Das Weihnachtspostamt im Steyrer Stadtteil Christkindl (Christkindlweg 6, 4411 Christkindl/Steyr) ist wieder in der festlich geschmückten Holzhütte vor dem Christkindl-Wirt untergebracht und von 29. November 2024 bis einschließlich 6. Jänner 2025 geöffnet. Es bietet eine umfangreiche Palette an weihnachtlichen Philatelie-Produkten.

Öffnungszeiten des Postamtes Christkindl sind:

29. November 2024: 11:00 bis 16:00 Uhr
2. Dezember bis 23. Dezember 2024: Montag bis Freitag von 10:00 bis 16:00 Uhr, Samstage, Sonn- und Feiertage von 10:00 bis 17:00 Uhr
24. Dezember 2024: 09:00 bis 12:00 Uhr
25. und 26. Dezember 2024: geschlossen
27. bis 30. Dezember 2024: 10:00 bis 14:00 Uhr
31. Dezember 2024: 09:00 bis 12:00 Uhr
1. Jänner 2025: geschlossen
2. Jänner bis 6. Jänner 2025: 10:00 bis 14:00 Uhr

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Polizei untersagt Demo mit hanebüchenen Begründungen

Da werden Erinnerungen an die Corona-Zeit wieder wach

Ein heutig verhängtes Demo-Verbot der LPD Wien, erinnert an die Corona-Zeit.  Im Corona-Unrechtssystem wurden nämlich Demonstrationen, welche den Machthabern unangenehm waren, einfach untersagt oder aufgelöst.  Dazu waren nahezu alle erfundenen Ausreden recht, wie beispielsweise die unwahren Behauptungen einer Besetzung eines Versicherungsgebäudes oder die Stürmung des Parlaments. Eine solche Besetzung oder Stürmung hat es nie gegeben.

Für den 9. November 2024 war eine Demonstration unter dem Motto: „FAIRDENKEN“, dies sich im Grunde gegen Nehammer bzw. seine abgewählte Regierung richtete, geplant.  Diese dürfte den Machthabern ein Dorn im Auge gewesen sein und so wurde diese Demo einfach dämonisiert.  Dazu missbrauchte man die Pogromnacht, welche im Deutschen Reich, am 9. November 1938 stattgefunden hatte.  Wir haben damals mit einem Beitrag darüber berichtet. Nachdem sich noch dazu eine Gegen-Demo angekündigt hatte, von der auch Gewaltausbrüche zu erwarten waren, zog es der Veranstalter vor, die Demonstration „FAIRDENKEN“ auf den 30. November 2024 zu verschieben.

Wer nun glaubt, die Sache hätte sich damit erledigt, der irrt gewaltig. Denn die LPD-Wien untersagt die für den 30.November 2024 angesagte Demo „FAIRDENKEN“ mit hanebüchenen Begründungen, die einem nur mehr den Kopf schütteln lassen. (s. obigen Screenshot)

Die Begründungen für die Untersagung reichen von Verkehrsbehinderungen über erhöhte Lärmbelästigungen bis hin zum CO2-Alarm. Die zum Großteils absurden Ausführungen der LPD-Wien zum Demo-Verbot, kann die geneigte Leserschaft auf der Internet-Plattform REPORT24 nachlesen.  Diese verfügen nämlich über die gesamten Bescheide.

Erstaunlicherweise ist für den 30. November 2024 auch eine Demo der extrem linken Gruppierung „Offensive gegen Rechts“ angesagt, welche im 1. Bezirk stattfindet und von der LPD-Wien nicht untersagt wurde. Dass sich diese gegen die FPÖ richtet und unbehelligt stattfinden kann, ist wahrscheinlich nur ein Zufall.

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Das rote Wien gedenkt noch immer dem Massenmörder Stalin mit einer Gedenktafel

Die FPÖ Wien wird in der nächsten Sitzung des Wiener Gemeinderats einen entsprechenden Antrag auf Entfernung der Gedenktafel einbringen

An der Außenfassade des Hauses in der Schönbrunner Schloßstraße 30, im 12. Wiener Gemeindebezirk, hängt nach wie vor eine Gedenktafel, die den Diktator und Massenmörder Josef Stalin ehrt.  Stalin war verantwortlich für die Verfolgung von Juden, ethnischen Minderheiten, darunter Frauen und Kinder, Bauern, Priestern und politischen Gegnern in der Sowjetunion.  Durch seine sogenannten „Säuberungen“ fielen bis zu 60 Millionen Menschen seinen Verbrechen zum Opfer.

Stalin war einer der schlimmsten Verbrecher und Massenmörder der Menschheitsgeschichte.  Daher stellt die Frage, warum man diesem Mann im roten Wien gedenkt?  Es ist eigentlich inakzeptabel, dass eine Gedenktafel in Wien einen solchen Menschen ehrt.

Eine traurige Aktualität erhielt dieses Thema durch die jüngsten Enthüllungen des SPÖ-Rebells und Parteivorsitzkandidaten Rudolf Fußi.  Er machte publik, dass der amtierende SPÖ-Bundesparteivorsitzende Andreas Babler Mitautor des Buches “Stamokap heute: Vom gegenwärtigen Kapitalismus zur sozialistischen Zukunft” ist.  In diesem Buch werden die Verbrechen Stalins nicht nur verharmlost, sondern sogar verteidigt.  So wird beispielsweise die sogenannte „Entkulakisierung“, bei der 4 Millionen vorwiegend bäuerliche Menschen ermordet wurden, als „notwendig und richtig“ dargestellt.

Dazu der Wiener FPÖ-Klubobmann LAbg. Maximilian Krauss: „Es ist beschämend, dass in Österreich ein Parteivorsitzender existiert, der offenkundig Sympathien für einen Massenmörder hat. Umso wichtiger ist es, dass die Stadt Wien ein klares Zeichen setzt: Sie muss Stalins Verbrechen benennen, verurteilen und die Gedenktafel umgehend entfernen. Die FPÖ Wien wird in der nächsten Sitzung des Wiener Gemeinderats einen entsprechenden Antrag einbringen und damit eine Forderung von Rudolf Fußi umsetzen. Bei der Abstimmung wird sich zeigen, ob Bablers Sympathien für Stalin ein Einzelfall in der SPÖ sind oder ob diese Haltung auch in der Wiener SPÖ Konsens ist.“

Das rote Wien scheint möglicherweise einen Faible für linksextreme Mörder zu haben. Denn anders lässt sich nicht erklären, warum nicht nur Stalin, sondern auch dem linksextremen Terroristen und Mörder Ernesto „Che“ Guevara mit einem Denkmal gehuldigt wird. Wir haben schon vor längerer Zeit darüber berichtet.

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Wochenlanges Warten auf Kostenrückerstattung bei der SVS

Krank sein bzw. die Inanspruchnahme ärztlicher Hilfe, muss man sich als SVS-Pflichtversicherte(r) auch wirklich leisten können

Eine Unternehmerin eines Kleinstbetriebes, musste sich im Oktober dieses Jahres einer lebensnotwendigen Schilddrüsensonographie unterziehen.  Die Rechnung über 675,- Euro bezahlte sie aus eigener Tasche und sandte diese ihrer Pflichtkrankenversicherung, der SVS, zu.  Nachdem sie wochenlang vergeblich auf ein „Lebenszeichen“ der SVS gewartet hatte, versuchte sie im telefonischen Wege den Verbleib über die Kostenrückerstattung zu eruieren.  Dieser Versuch blieb erfolglos, denn ihr wurde lediglich mitgeteilt, dass es mindestens noch zwei bis drei Monate oder sogar länger dauern könne, denn man habe einen Rückstand bis August.

Die Unternehmerin wandte sich schließlich an uns und wir setzten uns mit der Presseabteilung der SVS in Verbindung. An diese richteten wir nachfolgende Fragen:

1) Warum gehen bei der SVS Rückstände im Abrechnungswesen zu Lasten der Versicherten?

2) Scheinbar sind Wartezeiten bei der Kostenrückzahlung über mehrere Monate der Regelzustand bei der SVS und widerspricht damit den Zusagen auf der Webseite der SVS. Was gedenkt man dagegen zu tun?

3) Beiträge müssen pünktlich einbezahlt werden, auch wenn die SVS im Zahlungsverzug ist. Kann ein Versicherter ein Guthaben aus einer Kostenrückerstattung von einer Beitragsvorschreibung in Abzug bringen? Wenn Nein, warum nicht?

Fairerweise muss man sagen, dass die Antwort der SVS relativ rasch (innerhalb einer Woche) kam. Allerdings möchten wir dazu aber auch anmerken, dass diese teilweise recht ausweichend formuliert ist, wie man folgend selbst erkennen kann:

Zu Frage 1: Das Prinzip der Sachleistungserbringung verhindert die Vorfinanzierung von Leistungen durch die Versicherten. Im Bereich der Wahlarztversorgung ist dieses Prinzip logischerweise durchbrochen. Um die finanzielle Last für die Betroffenen trotzdem auch in diesen Bereichen so gering wie möglich zu halten, werden eingereichte Honorarnoten schnellstmöglich refundiert. Abhängig von den beschriebenen und anderen Faktoren (Nachforderung von Unterlagen, notwendige Rücksprachen mit Ärzten u.Ä.m.) kann der Prozess der Kostenerstattung im Einzelfall auch mehrere Wochen in Anspruch nehmen. Bei digitalen Einreichungen bei der SVS (entweder über WAH online durch den Arzt oder über svsGO durch den Versicherten) kann das Geld aber im Regelfall binnen weniger Tage auf das Konto überwiesen werden.

Zu Frage 2: Eine Wartezeit über mehrere Wochen oder gar Monate entspricht bei der SVS nicht dem Regelzustand, kann aber im Einzelfall und bei Zusammentreffen ungünstiger Umstände (siehe Ausführungen oben) eintreten. Im von Ihnen angeführten Anlassfall erfolgte die Einreichung am 1. November und der Antrag wurde in der dritten Woche nach Einreichung (KW 47) erledigt. Nochmals sei auf die Möglichkeit zur digitalen Einreichung hingewiesen. Auch der Gesetzgeber hat hier unlängst zu einer positiven Entwicklung beigetragen: Im Rahmen des Vereinbarungsumsetzungsgesetzes (VUG) wurde beschlossen, dass Wahlärzte Honorarnoten für ihre Patienten an die Sozialversicherung (ÖGK, BVAEB, SVS) übermitteln müssen (WAH-Online). Diese Verpflichtung ist per 1. Juli 2024 in Kraft getreten. Das trägt wesentlich dazu bei, dass der Anteil digital eingereichter Honorarnoten Schritt für Schritt steigt und parallel dazu die durchschnittliche Dauer der Kostenerstattung zurückgeht. SVS intern werden zudem laufend Maßnahmen ergriffen, um die Erledigungsdauer so kurz wie möglich zu halten. Dazu zählen interne Prozessoptimierungen genauso, wie das Weiterentwickeln der digitalen Kanäle svsGO oder das Ergreifen organisatorischer Maßnahmen bei kurzfristig und saisonal bedingten Volumsschwankungen.

Zu Frage 3: Sozialversicherungsrechtlich gibt es für ein solches Vorgehen keine Deckung, zivilrechtlich würden sich wohl Wege finden. Aus der Praxis kennt die SVS das nicht. Die meisten der bei der SVS versicherten Selbständigen wollen das Beitragskonto auch strikt vom Leistungskonto getrennt halten. Meist lassen sie die Beiträge – auch wegen der steuerrechtlichen Klassifizierung als Betriebsausgabe – über Betriebskonten laufen, sich aber Geldleistungen wie zum Beispiel Kostenerstattungen eher auf „private“ Konten anweisen.

Zur Antwort 2 möchten wir anmerken, dass die „Erledigung“ des Falles erst plötzlich danach eintrat, nachdem wir uns an die Presseabteilung gewandt hatten.  Welch ein Zufall doch das Leben spielen kann?!  Zudem sei angemerkt, dass das Geld bis dato noch nicht auf dem Konto der Unternehmerin eingelangt ist sondern nur eine Zusage getätigt wurde.  Außerdem wurden von den vorfinanzierten 675,- Euro, lediglich 122,- Euro als Rückerstattung zugesagt.  Tja, krank sein bzw. die Inanspruchnahme ärztlicher Hilfe, muss man sich als SVS-Pflichtversicherte(r) auch wirklich leisten können.

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Produktrückruf: Steirerkraft 1-Minuten-Polenta weiß, 600g

Der Hersteller Estyria Naturprodukte GmbH informiert über einen Warenrückruf

Der Hersteller Estyria Naturprodukte GmbH informiert über einen Warenrückruf des Produktes, ausschließlich mit der Chargennummer 23007428/0, Mindesthaltbarkeitsdatum 12.12.2024

Der Hersteller Estyria Naturprodukte GmbH ruft vorsorglich das Produkt „Steirerkraft die steirische 1-Minuten-Polenta weiß, 600g“, ausschließlich mit der Chargennummer 23007428/0 mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 12.12.2024 zurück. In einer Probe steirische 1-Minuten-Polenta weiß wurden Tropanalkaloide nachgewiesen. Der Verzehr kann zu vorübergehenden Symptomen wie zum Beispiel Übelkeit, Benommenheit und Kopfschmerzen führen. Da ein gesundheitliches Risiko nicht ausgeschlossen werden kann, sollten Kunden den Rückruf unbedingt beachten und das betroffene Produkt nicht verzehren.

Aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes wurde sofort reagiert und das betroffene Produkt „Steirerkraft die steirische 1-Minuten-Polenta weiß, 600g“, ausschließlich mit der Chargennummer 23007428/0 mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 12.12.2024 des Herstellers Estyria Naturprodukte GmbH aus dem Verkauf genommen. Das Produkt soll vernichtet oder kann zurückgegeben werden. Der Kaufpreis wird selbstverständlich erstattet, auch ohne Vorlage des Kassenbons. Von dem Rückruf ist ausschließlich das Produkt „Steirerkraft die steirische 1-Minuten-Polenta weiß, 600g“, ausschließlich mit der Chargennummer 23007428/0 mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 12.12.2024 des Herstellers Estyria Naturprodukte GmbH betroffen. Weitere Artikel des Lieferanten sind von dem öffentlichen Rückruf nicht betroffen. Das Unternehmen bedauert den Vorfall sehr und entschuldigt sich bei allen Kunden für die entstandenen Unannehmlichkeiten. Diese Warnung besagt nicht, dass die Gefährdung durch die Estyria Naturprodukte GmbH verursacht wurde.

Zum Hintergrund: Tropanalkaloide sind natürliche Inhaltsstoffe einiger Pflanzen, die als sogenannte Beikräuter vereinzelt auf Getreideanbauflächen wachsen. Sie dienen diesen Pflanzen zur Abwehr von Fraßfeinden. Bei der Getreideernte können Bestandteile dieser Pflanzen miterfasst werden und so in Lebensmittel gelangen.

Tropanalkaloide haben keine Langzeitwirkung, sie können jedoch zu vorübergehenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen.

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Steiermark-Wahl 2024

Erdrutschsieg der FPÖ

Die Landtagswahl in der Steiermark ist geschlagen. Die FPÖ landete eindeutig auf Platz eins und entthronte damit die ÖVP, die ihr historisch schlechtestes Ergebnis hinnehmen musste. Laut der ersten APA/ORF/Foresight-Hochrechnung kommen die Freiheitlichen auf 35,6 Prozent – vor der ÖVP mit 26,5 Prozent. Dahinter liegt die SPÖ mit 21,1 Prozent. Die Grünen kommen auf nur mehr 6,2 Prozent. Die NEOS liegen bei 5,8 Prozent, die KPÖ bei 4,3 Prozent, sie zittern beide noch um den Einzug. Die Hochrechnung von 16.04 Uhr (Auszählungsgrad 68,8 Prozent) weist noch eine Schwankungsbreite von +/- 1,2 Prozentpunkten auf.

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