Aus Reichensteuer wird Volkssteuer


Was ist mit der Reichensteuer?

Aus der  Reichensteuer  welche die Vermögenden Österreichs betroffen hätte, ist wohl nichts
geworden. Auch scheinen die Pläne des Grün-Politikers David Ellensohn nicht aufgegangen
zu sein, welcher angeblich soviel Reiche kennt, die gerne eine solche Steuer freiwillig
bezahlen würden.

Bedenkt man  dass die meisten Politiker  Marionetten der vermögenden  Schicht  unseres
Landes sind, braucht man sich nicht wundern dass eine „Reichensteuer“ nicht mit Gewalt
durchgesetzt wurde. Bei Abgaben und Steuern welche die breite Masse betreffen, hat man
nicht soviel Feingefühl und setzt diese stets ohne Bedenken und Rücksichtnahme durch.

Günstige Ausreden

Jeder Politiker der wirklich einen ernsthaften Versuch gestartet hätte eine derartige Steuer
durchzuboxen, würde sich im besten Fall als als mittelloser Penner wiederfinden.

Also dienten Ausreden wie die Kapitalabwanderung ins Ausland, die Abschreckung aus-
ländischer Inverstoren udgl.,  als willkommener Vorwand, von diesem rein polemisch ge-

äußerten Vorhaben schnellsten wieder Abstand zu nehmen.

Der Stein der Weisen

Daher suchen Bund und Gemeinden krampfhaft einen anderen Weg, um an frisches Bares
zu gelangen, denn in den Kassen herrscht Ebbe nachdem vorhandenes Geld verspekuliert
oder anderwärtig verschwendet wurde. Über die Arten der Verschwendung wollen wir hier
gar nicht näher eingehen,  da sonst mehrere Seiten geschrieben werden müßten.  In allen
Tageszeitungen und diversen Wochen-Magazinen kann man ohnehin darüber nachlesen.

Nun scheint der Stein der Weisen gefunden zu sein, Frisches in die maroden Kassen zu
spülen. Man will den Einheitswert von Grundstücken, an den tatsächlichen Realwert an-

passen.  Die grossen  Verlierer einer solchen  Anpassung wären Erben, welche das Ein-
familienhaus  nach dem Tod ihrer Eltern  erben oder noch zu  Lebzeiten überschrieben
bekommen würden.

Auch Wohnungsmieter werden zur Kasse gebeten

Die Grunderwerbssteuer wäre in einem solchen Fall vom tatsächlichen Realwert zu bezah-
len. Aber dem nicht genug, besteht die Absicht die Grundsteuerbemessung ebenfalls dem
Realwert des Grundstückes anzupassen und nach dem Index zu sichern.

Hier würde zusätzlich jeder Mieter einer Wohung zur Kassa gebeten. Denn es wird wohl nie-

mand ernsthaft annehmen,  dass der Vermieter einer Wohnung diese Erhöhung aus eigener
Tasche bezahlt und nicht an den Mieter weitergibt.

Bedenkt  man das die  Gemeinde Wien  der größte Hausherr in Wien ist,  kann sich jeder
Gemeindebau-Mieter schon ausrechnen, dass ihm eine Mieterhöhung ins Haus steht. Bei
den privaten Vermietern wird es nich anders aussehen.

Nach den Wahlen wird es so weit sein

Wir vermuten stark, dass die Änderung des  Einheitswertes auf den Realwert,  sowie eine
Erhöhung der Grundsteuer, nach den Landtagswahlen in Wien und der Steiermark in Kraft
treten wird. Auch all jene Politiker, welche sich zum derzeitigen Zeitpunkt gegen diese Maß-
nahmen aussprechen, werden sich nach den Wahlen nicht mehr an ihr Versprechen erinn-
ern können.

Verlierer der gescheiterten Reichensteuer wird der Mittelstand bis hinab zur Bevölkerungs-

schicht mit kleinem Einkommen sein.  Die kleinen Häuselbauer und die Mieter von Wohn-
ungen werden die Zeche bezahlen.  Sie haben ja auch kein Kapital, welches sie ins Aus-
land verbringen können und sind daher die idealen Opfer.

*****

2010-07-15
  

Zehn kleine Negerlein


Auf politische Korrektheit achten

Politische Korrektheit muss sein. Aus unerfindlichen Gründen sind zum Beispiel die
Bezeichnungen „Negerkuss“ oder „Mohrenkopf“ für Süßigkeiten die seit eh und je
so heißen, mit einmal unkorrekt.

Rassistisches Kinderbuch

Auch nachfolgendes Kinderbuch enthält plötzlich rassistische Inhalte, obwohl es dieses
seit ewiger Zeit gibt.
Kein Mensch, bis auf jene die nichts anderes zu tun haben, wäre jemals auf den Gedanken
gekommen, dass sich dieses Buch gegen dunkelhäutige  Menschen richtet. Da man aber
in Zeiten der Übergutmenschen korrekt sein will, ist für die Bildung unserer Kleinsten ein
neues Buch am Markt erschienen.
Der Inhalt dieses literarischen Werkes ist zwar sinngemäß derselbe, jedoch die „zehn
kleinen Negerlein“ wurden durch Raupen ersetzt. Man kann nur hoffen, dass es auf
Grund dieses Buches keine Probleme mit militanten Tierschützern gibt.

Dringend Autor gesucht

Für nachfolgendes Kinderbuch haben wir trotz intensivster Nachschau, keinen adäquaten
Ersatz gefunden.
Da haben doch die „zehn kleinen Negerlein“ direkt  Glück gehabt, durch Insekten ersetzt
zu werden und sind daher gegenüber den Moslems eindeutig im Vorteil. Mal sehen welcher
Ersatz für „Hatschi Bratschis Luftballon“ demnächst im Kinderbuchfachhandel auftauchen
wird.

Max und Moritz

Und wenn wir schon dabei sind, dann gehören eigentlich die Bücher von Wilhelm Busch auf
den Index gesetzt. Die Texte und Bilder in „Max und Moritz“ sind ganz schön deftig, wenn
man sie mit den Augen der Gutmenschen betrachtet.
Aber was soll´s, es ist doch schön wenn es noch Leute gibt, die derartig viel Zeit haben und
plötzlich in jahrzehnten alten Kinderbüchern, Rassismus orten und diesen Schwachsinn
auch noch öffentlich hinausposaunen.
 
Stauni
2009-11-20
  

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