Friseursaloon des Grauens
Betagter Pensionistin Punker-Haarschnitt verpasst
Nach über zwei Monaten Lockdown, wollte sich die 75-jährige Pensionistin aus Wien Ottakring, Elfriede H., etwas Gutes tun und plante einen Friseurbesuch. Ihre bisherige Friseuse hatte ihr Geschäft noch nicht wieder eröffnet und so wich sie auf einen bereits geöffneten Saloon in der Nähe aus.
Ihr Wunsch an die Friseurmeisterin war eine Kopfmassage, Haare färben und die Haare rundherum ein wenig kürzen und im oberen Kopfbereich länger lassen. Das Ergebnis war katastrophal, wie nachfolgende Fotos beweisen.

Die Friseurmeisterin – die offenbar ihr Handwerk in neun Wochen verlernt haben dürfte – hatte auch noch die Frechheit, Elfriede H. für den Pfusch 175,- Euro in Rechnung zu stellen. Die Pensionistin ist verzweifelt. „Jetzt kann ich mindestens die nächsten zwei Monate nicht unter die Leute gehen und sehe aus wie ein Punker vom Karlsplatz“, so Elfriede H.
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2020-05-18
Immer wieder Praterstern – TEIL 2
GASTAUTOREN-BEITRAG
Nahezu keine Woche ohne haarsträubenden Bericht über den Praterstern Der neue Brennpunkt für allerhand gescheiterte Existenzen ist wohl der Praterstern ge- worden. Waren es früher nahezu nur Osteuropäer die dort ihrem Alkoholismus nachgingen, so wurden es nach der Revitalisierung des „Sterns“ auch Drogenabhängige und Österreich- ische „Sandler“ die dort Fuß fassten. Nachdem jetzt auch der Karlsplatz geschlossen wurde, wurden es auch merklich mehr Drogenabhängige die sich am „Stern“ breit machten. Im benachbarten Park wird gedealt und das nicht selten vor den Augen vieler spielender Kinder, ebenso wie im Wurstelprater und da vor allem rund um das Planetarium! In lauen Sommernächten liegen die „Giftler“ und „Säufer“ auf der Kaiserwiese und über- nachten dort. Am Morgen machen sie dann wieder den Stern unsicher und betteln und lungern herum, sehr zum Ärger der Menschen, die vom oder zum Bahnhof wollen oder zur U – Bahn müssen. {besps}ps02{/besps} Besonders Kinder fühlen sich am Schulweg oder am Weg in den Wurstelprater unsicher! Waren es damals die Prostituierten in der Gegend, so sind es heute diese Leute, die für Unmut sorgen. Dazu kommt, je später der Abend auch die Sicherheit zu wünschen übrig lässt! Da wird gepöbelt und gedroht, ja sogar angegriffen wenn dem Betteln nicht entsprochen wird. Wo das hinführt sah man vor einigen Tagen, als sogar die WEGA anrückte und einen randalierenden Mann mit Kampfhund mit einem Elektroschocker niederstrecken musste. Er fuchtelte mit einem Messer rum und drohte den Beamten während sein Hund die Flucht ergriff. Da die Beamten in solchen Fällen die Anweisung haben die WEGA zu rufen, geschah das auch so. Ein Lokalaugenschein mit Leuten eines Ordnungsdienstes, ergab diese Woche in ähnliches Bild. Ständig randalierende Leute, Alkoholisierte Menschen die Rumliegen und auch die Pas- santen anpöbeln. So oft ist auch die Rettung vor Ort und sammelt die „Alkoleichen“ ein, die Polizei und der Ordnungsdienst ermahnen und schlichten, ebenso wie die Sozialarbeiter der SAM.! Diesen Sozialarbeitern musste sogar ein Ordnungsdienstmitarbeiter Schutz geben, als sie einen gestürzten und offenbar unter Herzproblemen leidenden Mann versorgten bis die Rettung kam. Sonst wäre der Mann wohl beraubt worden und die SAM Mitarbeiter wo- möglich auch noch verletzt worden! Am Mittwochabend dann eskalierende Vorgänge vor dem Bahnhofseingang! Gegen 21:00 randalierten einige offensichtlich Drogen- & Alkoholabhängige samt Hunden. Zunächst beim Supermarkt der grade zusperrt, was den Personen nicht passte und dann eben vor der Bahnhofshalle, als ausnahmsweise der Sicherheitsdienst der ÖBB die Personen raus- schmiss. Sonst ist es eher üblich sich mit den dort aufhältigen dubiosen Personen zu verbrüdern!? Als die Sache eskalierte gegen 22:00 Uhr und Schlichtungsversuche verschiedener Per- sonen nichts brachten, rief der Ordnungsdienst vor Ort die Polizei. Die rückte mit 5 Wagen inklusive zwei Fahrzeuge der Polizeidiensthundeeinheit an. Außerdem auch andere Einheiten wie der Donaudienst. Man schlichtete und ermahnte, drohte mit Festnahme sowie Anzeigen, was auch für kurze Zeit für Ruhe sorgte. Nach einer dreiviertel Stunde rückten auch die letzten beiden Hundeführer ab. Doch wenig später flammte die Streiterei wieder auf, in der es inhaltlich wohl um Bezieh- ungsprobleme ging. Es eskalierte und verlegte sich in die Bahnhofshalle in einer größeren Prügelei, worauf wieder der Ordnungsdienst sowie Passanten die Polizei verständigten. Die rückte wieder an mit mehr als 5 Fahrzeugen und abermals drei Diensthundeeinheiten sowie einer Kripostreife. Man ging energisch dazwischen und wurde auch leicht hand- greiflich um die Streithähne zu trennen. Schließlich nahm man drei Personen mit auf die gegenüberliegende Polizeiinspektion um die Lage zu beruhigen und ggf. Anzeigen zu legen. Schließlich ließ man nach und nach die Leute wieder frei, was allerdings abermals wieder zu Problemen führte. Die anderen Beamten waren schon abgerückt als ein Mädchen aus dem Gewahrsam der Polizei entlassen wurde. Doch sie begann sofort wieder zu randalieren worauf sie drei Mal ermahnt wurde. Da das nicht fruchtete, wurde sie schließlich festgenommen zur Selbst- und Fremdsicherung, da sie schwer alkoholisiert zu sein schien. Etwa eine Stunde später wurde sie dann von einem Arrestantenwagen, dem so genanntem „Frosch“ ins Kommis- sariat zur Ausnüchterung. Von da an war Friede am Stern, auch wenn der Ordnungsdienst noch eine Art Wegweis- ung vornahm, weil aggressiv gebettelt wurde. Doch schon am nächsten Morgen war wieder alles beim Alten und abends wie immer kleine Streitereien, ….. So setzt sich das fort bis am Freitag am späten Nachmittag abermals Rettung und Polizei Anrücken muss. Ein betrunkener wackelt und randaliert auf der Rückseite des Bahnhofes rum! Ein Kellner eines Lokals will helfen, da der Mann blutet und benommen wirkt. Doch der lehnt das ab und geht auf den Kellner los!? Der Alkoholisierte stürzt und verletzt sich abermals am Blumentrog, welcher mit anderen Trögen das Lokal abgrenzt. So muss die Rettung kommen und die Polizei hat auch schon wer verständigt. Ein Notarzt sowie Rettungswagen rücken an und gleich danach mit Folgetonhorn die Poli- zei. Zwei Streifenwagen. Zwei Wagen der Diensthundeeinheit sowie die Fußstreife von der Inspektion Praterstern. Der Verletzte wird erstversorgt, während die Polizei Zeugen einvernimmt und die Schaulustigen mit Hilfe des abermals dazugekommenen Ordnungs- dienstes vom „Tatort“ fernhält. Es stellt sich heraus, dass der alkoholisierte Mann schon eine Schlägerei an der Vorder- seite des Bahnhofes hatte und sich dort die Verletzungen holte. Auch konnte geklärt werden, dass er sich die weiteren Verletzungen durch den Sturz auf den Trog holte, ohne so genannte Fremdeinwirkung, so wurde praktisch der Täter zum Opfer. Denn auch die Prügelei zuvor hatte er begonnen ehe er sich geschlagen geben musste. Der Mann wurde mit mittelschweren Kopfverletzungen ins Krankenhaus gebracht. Der Mann mit dem sich der Betrunkene zuvor prügelte konnte dank Zeugen auch ausgemacht werden. Er wurde dazu von der Polizei auf der Inspektion einvernommen und konnte da- nach wieder raus auf den „Stern“. Ab diesem Vorfall patrouillierte die Polizei mit verstärkten Kräften am und rund um den „Stern“, worauf Ruhe war. Später wurden auch die meisten „Sternbewohner“ mit Hilfe der Polizeihundeführer des Platzes verwiesen. So war für die restliche Nacht Ruhe, die Polizei hält diese Ruhe mit verstärkten Streifen aufrecht, unterstützt vom immer öfter an- wesenden SGB Ordnungsdienst Wien. Vielleicht ist diese Vorgehensweise auch auf die verstärkte Berichterstattung durch uns zurückzuführen? Wie auch immer, bleibt zu hoffen, dass endlich Ruhe am Praterstern einkehrt und die Exzesse ein Ende haben! Erich Weber2012-05-01
Immer wieder Praterstern
GASTAUTOREN – BEITRAG
Die Entwicklung am Praterstern wird immer schlimmer je wärmer es wird, dies zeigte ein neuerlicher Lokalaugenschein in der der Vorwoche drastisch. Wieder viele „gefallene Exis- tenzen“ aus aller Herren Länder – Alkoholiker, Drogenabhängige und Obdachlose!? Man sonnt sich in der Öffentlichkeit am Boden liegend, säuft und raucht „hascht“.
Eine offensichtlich Drogenabhängige lehnt beim Aufgang Ausstellungsstraße zur U Bahn, je-
mand rief die Stationsaufsicht, da sie sich übergeben hatte und nicht wirklich ansprechbar ist
obwohl bei Bewusstsein. Kinder spielen in unmittelbarer Nähe und müssen das Ganze mit an-
sehen! Die Rettung trifft ein nachdem die Verkehrsbetriebe-Mitarbeiter diese verständigt
hatten.
Kurz darauf gibt es beim Rettungswagen einen kleinen Tumult, da drei offensichtlich alko-
holisierte und obdachlose polnische Männer sich dort mit einem Ordnungsdienstmitarbeiter
sowie dem Sanitäter anlegten. Erst als der Ordnungsdienst die Polizei anruft suchen die
Männer das Weite, sodass sich die Sanitäter die Drogenkranken wieder voll widmen können.
Zur gleichen Zeit gibt es in der Bahnhofshalle Diskussionen mit der Polizei, die offenbar drei
so genannte „Sandler“ die offensichtlich stark angetrunken waren aus dem Bereich des
Supermarktes zu entfernen versuchen.
Der Platzverweis wirkt nach endlosen Diskussionen, doch bald drauf wieder Streitereien und
tätliche Auseinandersetzungen und viel Alkohol, am „Sandlereck“ (Platz neben dem U1 Auf-
gang Praterstern) sodass die Polizei abermals schlichtend eingreifen muss und einen Mann
des Platzes verweist. Der geht nicht freiwillig und so bringt man ihn mit geübtem Griff vom
Platz und verweist ihn in der Nordbahnstraße abermals des Platzes, diesmal mit Erfolg.
Nach etwa drei Stunden, es ist Abend geworden, wieder eine „Alkoleiche“, also ein Mann,
der zuviel des Wodkas erwischt hat und kaum ansprechbar liegen bleibt. Neuerlich rückt die
Rettung an, wieder dieselbe ASBÖ Mannschaft vom Nachmittag, man sagt mir, dass dies hier
agesordnung sei und man hier her bis zu 5 Mal / Tag anrückt nach Schlägereien, Alkoholex-
zessen und Drogenmissbrauch!
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Die Sani’s packen den Mann ein, währenddessen klappt ein weiterer Mann zusammen und
liegt in den Armen seiner Partnerin am Boden. Man ruft einen weiteren Rettungswagen,
eine weitere ASBÖ Mannschaft rückt an und die Erste verabschiedet sich von mir um den
Mann in die Rudolfstiftung zu bringen. Die zweite Mannschaft packt den anderen Alkoholiker
samt seiner angetrunkenen Partnerin ein um beide ebenfalls in ein Krankenhaus zu verfrach-
ten.
Die Polizei zeigt Präsenz, doch steht man der Problematik mit den „Pratersternbewohnern“
trotz Unterstützung dieser durch die SAM, einer sozialarbeiterisch tätigen Gemeindeorgani-
sation machtlos gegenüber. Die Streetworker reden mit den Leuten, leisten erste Hilfe
und gehen wieder, was genau nichts bringt, denn mehr Hilfe wird laut den Aussagen von
Betroffenen nicht geboten.
Auf telefonische Nachfrage hieß es bei der Stadt (Ma 40), dass man nicht mehr tun könne
und die (Zitat) „Individuen ohnehin nicht geholfen werden wollen. Darüber hinaus seien
die Obdachlosenheime und andere Einrichtungen alle voll und so könne man nicht mehr
machen!“
Auch die Polizei beklagt sich über die Zustände am Praterstern, doch ihnen sind die Hände
gebunden, da die Grundeigentümer ÖBB und Stadt Wien nicht mehr Unternehmen wollen
oder können gegen die unhaltbaren Zustände „am Stern“.
So wie es aussieht hat sich ein Teil der Karlsplatzszene auf den Praterstern verlagert und
nach Informationen von Mitarbeitern der Wiener Verkehrsbetriebe auch in die U-Bahnen.
Insbesondere die Linie U4 sei davon betroffen, aber auch diverse Stationen und da be-
sonders die neue U1 Station Großfeldsiedlung.
Wir konnten aber auch immer wieder in der Station Handelskai der U6 schwunghaften
Drogenhandel und Konsum beobachten. Auch in den Zügen wird fleißig gedealt und je
später der Abend auch brav konsumiert. Besonders in der Nacht U Bahn an den Wochen-
enden ist dies nicht selten der Fall.
Polizei sieht man selten in den Zügen ebenso wenig wie die so genannten „Nightliner“,
grade einige Freiwillige Ordnungsdienstmitarbeiter patrouillieren ab und an in den Zügen
und zeigen Präsenz! Was auch wirkt und hilft den anderen Fahrgästen ein Sicherheitsge-
fühl zu geben, auch wenn das nicht gerne von der Polizei gesehen ist (??), da sie wohl
„Amtsanmaßung“ dabei vermuten, so ein Polizeibeamter eines Nachts.
Selbiges gilt auch für den Praterstern, wo der Ordnungsdienst immer wieder auch Prä-
senz zeigt und nicht selten die Stationswarte unterstützt bei Problemen mit den „Stern-
bewohnern“ und das nur im gesetzlichen Rahmen, wie man uns versichert.
Wir behalten die Situation im Auge und werden auch weiter berichten über Praterstern
und U-Bahnen sowie U Bahnstationen! In der Hoffnung, dass die Stadt und / oder die
ÖBB endlich etwas gegen die Missstände in ihren Bereichen unternehmen, sodass man
sich wieder sicher fühlen kann in der U-Bahn und deren Stationen sowie am Praterstern!
Erich Weber
2012-04-09
Schwerpunkt Karlsplatz
GASTAUTOREN – BEITRAG
Schwerpunkt Karlsplatz & die Problematik der privaten Sicherheitsdienste
Nahezu wöchentlich finden in der Karlsplatz- & Opernpassage Schwerpunktaktionen der
Wiener Polizei statt. Dabei werden alle „zwielichtigen“ Personen angehalten, kontrolliert bei Bedarf auch perlustriert und des Weges verwiesen. Immer wieder sind das Drogenabhäng- ige aber auch Kleindealer sowie Obdachlose und alkoholisierte Personen, die negativ auffal- len und so dem gewünschten neuen Bild der Passage abträglich sind.
Es ist aber auch eine Tatsache, dass dieser Personenkreis durchaus ein Sicherheitsrisiko dar- stellt, sind doch immer wieder auch Taschendiebe unterwegs (Beschaffungskriminalität). Aber auch kleinere Raubüberfälle sind nicht so selten, diese jedoch spielen sich meist intern in der Drogenszene ab.
Wie mir ein Polizeibeamter sagte, liegt der Schwerpunkt bei der Polizeiarbeit vor Ort auf der
Präsenz der Polizei um das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung zu heben. Ein Schwerpunkt liegt auch im Schutz der zahlreichen Geschäfte und Lokale in der Passage! Die Beamten nehmen immer wieder Kontakt auf zu Geschäfts- & Lokalbetreibern um zu erfahren ob sie Sicherheitsprobleme haben und ob aktuelle Bedrohungen vorliegen. Die Beamten helfen aber auch mit Sicherheitsberatung und ggf. auch kleinerer technischer Hilfestellung, etwa bei Problemen mit Alarmanlagen.So sind die Exekutivbeamten die übrigens nicht nur in Uniform sondern auch in Zivil unter-
wegs sind (auch bis zu 6 Kriminalbeamte) gerne gesehen in der Passage. Seit der erhöhten Präsenz der Polizei sind Eigentumsdelikte sowie Gewaltdelikte drastisch gesunken und auch Belästigungen wie aggressives Betteln nahmen ab.
Neben der Polizei sind aber private Sicherheitsdienste in der Passage tätig sowie auch von der Stadt Wien beauftragte Personen die für Ruhe und Ordnung sorgen. Diese sind jedoch auf Grund der mangelhaften Gesetzeslage oft ineffizient, da sie keinerlei Exekutivgewalt aus- üben dürfen. So werden oft sogar Platzverweise zum Problem (wie ich selbst unzählige Male Erleben musste!), wo dann die Polizei doch Einschreiten muss, trotz „Hausrecht“(!) der pri- vaten Sicherheitsorgane.
Es wäre also an der Zeit, dass auch die „Privaten“ mehr Rechte bekommen, zumindest wenn sie im Auftrag einer Stadt oder eines Landes sind und somit eigentlich öffentliches Recht vertreten! Selbiges würde auch für Kontrolleure von öffentlichen Verkehrsmitteln gelten, die auch immer wieder Ziele von Übergriffen sind! So ist der Gesetzgeber gefordert sich darüber zu beraten den erweiterten Schutz der Bevölkerung durch „Private“ zu ge- währleisten.
Gerade in Wien wäre wenn schon keine Stadtwache eingerichtet wird der erweiterte Schutz mit privaten Sicherheitsdiensten, die dann auch mehr Rechte hätten als Exekutivorgan der Stadt ein Meilenstein für die Wahrung der erweiterten Sicherheit in öffentlichen Bereichen, wie Passagen, Bahnhöfen udgl. unabhängig von den Besitzverhältnissen der zu sichernden Bereiche!
Trotzdem darf aber die Zusammenarbeit mit der Polizei dabei nicht zu kurz kommen, schließ- lich übt sie alleine die Staatsgewalt aus und ist so mit noch umfangreicheren Rechten ausge- stattet, die kein Privater Sicherheitsdienst je haben kann und auch nicht haben darf, denn das wäre verfassungswidrig. Trotzdem könnten so die „Privaten“ die Polizei doch ziemlich entlasten!
Wenn also die „Privaten“ mehr rechtliche Möglichkeiten hätten, wäre sicher auch die Karls-
platz- & Opernpassage ein noch sicherer Ort!Erich Weber
freier Onlineredakteur &
Leiter Kommunikation
„Wiener Stadtmagazin“
www.wpfp.info/onlineredakteur/
2011-04-07
Festival der Giftler
Das Drama Karlsplatz
Abseits des Life-Balls findet heute noch ein Festival statt. Die Organisation LISA-FAS ver-
anstaltet ab 15 Uhr ein Straßenfest gegen die Karlsplatz – „Säuberung“. Der Ausdruck„Säuberung“ stammt von LISA-FAS selbst, um möglicherweise einen Zustand zu drama- tisieren, der gar kein Drama ist.
Wie bereits allgemein bekannt ist, bestehen politische Bemühungen die Drogenszene am
Karlsplatz aufzulösen. Mit dem Straßenfest soll gegen die repressive Drogenpolitik der
Stadt Wien aufbegehrt und gegen die Vertreibung der Drogenkonsument(innen) vom Karls-
platz demonstriert werden.
Giftler unter dem Deckmantel „Minderheit“
LISA-FAS verurteilt die derzeitige Hetzte der Politik gegen die wehrlose Minderheit der Dro-
genabhängigen. Nun dazu wäre zu sagen, dass diese Personen sicherlich als krank zubezeichnen sind, aber an ihrer Krankheit selbst schuld sind. Niemand hat ihnen eine Waffe
an den Kopf gehalten und sie dazu gezwungen Rauschgift zu konsumieren.
Ferner wird die Bezeichnung „Minderheit“ hier schamlos missbraucht. Unter dem Begriff
Minderheit ist wohl etwas ganz anderes zu verstehen. Wenn niemand Rauschgift konsumier-
en würde, gebe es diese künstlich geschaffene „Minderheit“ gar nicht und dass wäre auch
gut so.
Straffreiheit für Junkies?
Außerdem fordert LISA-FAS keine Kriminalisierung von Drogenkonsument(innen). Da habendie Herrschaften dieser Organisation doch tatsächlich vergessen, dass der Konsum von Rauschgift gegen das Gesetz verstößt und Rauschgiftsüchtige durch ihre Beschaffungskrimi- nalität immer wieder straffällig werden.
Möglicherweise schwebt LISA-FAS eine völlige Straffreiheit für Drogensüchtige vor, weil diese
doch so eine arme Minderheit sind. Die einzig vernünftige Forderung die von dieser Organisat- ion kommt, ist eine offene und ein bedürfnisorientierter Prozess der Veränderung im Drogen- hilfssystem, geprägt von den Betroffenen und Expert(innen) vor Ort.Geeignetes Zentrum schaffen
Allerdings sollte diese nicht mitten im Stadtzentrum erfolgen. Eine solche Betreuung, inklusive
Spritzentausch ließe sich auch am Stadtrand, in einem eigens dafür geschaffenen Zentrum
durchführen. Der Nachteil von einer solchen Standortverlegung wäre, dass sich die Dealer
nicht mehr so unbekümmert und frei bewegen könnten.
Über das Problem der Dealer, die am Karlsplatz ganz ungeniert Rauschgift verkaufen und bei
Erscheinen der Polizei ganz gefahrlos in der Menge untertauchen können, scheint man sich bei LISA-FAS noch nicht den Kopf zerbrochen zu haben.Wir finden es ohnehin erstaunlich, warum die Verantwortlichen der Stadt Wien einen so lan-
gen Zeitraum untätig zugesehen haben, wie aus einem der schönsten Plätze Wiens ein Zen- trum für Drogensüchtige und ein Umschlagplatz für Dealer geworden ist.Bitte keine Fotos machen
Erstaunlich ist auch die Bitte von LISA-FAS an die Medien. Es wird ersucht auf die Erstellung
von Bildmaterial zu verzichten um eine Stigmatisierung von Drogensüchtigen zu verhindern.
Da stellt sich doch die berechtigte Frage, was an einem Junkie noch zu stigmatisieren ist. Wir
vermuten eher dass LISA-FAS auf Negativwerbung keinen Wert legt, denn es macht sicherlich keinen guten Eindruck, wenn auf diversen Bildern voll hergerichtete Junkies zu sehen sind.Jedem Besucher seinen Giftler
Aber auch wir haben eine Bitte an die Festivalbesucher. Möge sich doch ein jeder einenGiftler mit nach Hause nehmen und ab sofort für diesen aufkommen. Damit würden drei Flie-
gen mit einer Klappe geschlagen werden.
Erstens würde am Karlsplatz wieder normales Leben einkehren, wenn dort keine Drogen-
süchtigen herumlungern. Zweitens verschwinden die Dealer, da ihnen die Konsumenten abhanden gekommen sind. Drittens würde die Allgemeinheit finanziell entlastet werden, denn bei LISA-FAS scheint man vergessen zu haben, dass die Drogensüchtigen vom Steu- erzahler erhalten werden.*****
2010-07-17Zwangstherapie
Drogenabhängig
Drogenkranke sind arme und bemitleidenswerte Geschöpfe, auch wenn sie an ihrer Suchtselbst schuld sind. Meist sind sie im jungen Alter, wo sie sich der Gefahren der Drogen
gar nicht bewußt waren, mit dem Teufelszeug in Berührung gekommen und später in die
Drogenabhängigkeit abgerutscht.
Der Genuss des vermeintlich harmlosen „Haschischjoint“ endete nicht selten am
Karlsplatz mit der Nadel im Arm. Aber sei wie es sei, einen Ausstieg aus der Drogen-
abhängigkeit kann ein Betroffener nur für sich selbst, auf freiwilliger Basis entscheiden.
Freiwilliger Ausstieg
Wenn sich ein Drogenkranker für die Abstinez entschieden hat, ist es auch hilfreich,wenn sein Vorhaben medikamentiös unterstützt wird, sollte dies von Nöten sein.
Der Umstieg auf Drogenersatzmittel ist für einen Entzug sicherlich förderlich.
Wenn dadurch ein Rückfall zu „echten“ Drogen verhindert wird, kann dies bereits
als erster Erfolg verbucht werden.
Zwangstherapie
Das sieht die FPÖ-Gesundheitssprecherin NAbg. Dr. Dagmar Belakowitsch-Jeneweinjedoch anders. In einer heutigen APA-Aussendung zum aktuellen Drogenbericht
meinte sie, dass es durchaus keine „Erfolgsstory“ darstelle, dass in Österreich
immer mehr Opiatabhängige mit Drogenersatzmitteln behandelt würden.
Ganz offensichtlich werde das Ziel vollkommen verfehlt. Die Patienten kämen zwar
weg von der illegalen Droge, aber hin zu einer legalen.
Soviel zum Standpunkt der FPÖ-Gesundheitssprecherin. Sie meint das Drogensüchtige
zwangstherapiert gehören, da dies der einzige Weg sei, diese Personen von ihrer
Sucht wegzubringen.
Gehirnoperation oder Einzelhaft?
Wie stellt sich das Frau Belakowitsch-Jenewein vor? Soll man den Drogenkranken dieHände amputieren, sodass es für sie fast unmöglich ist Drogen zu sich zu nehmen.
Vielleicht meint sie auch, dass eine Gehirnoperation im „Suchtzentrum“ Erfolg bringen würde.
Man könnte Drogensüchtige auch in Einzelhaft verfrachten und sie solange in der
Zelle schmorren lassen, bis ihnen die Lust auf das Rauschgift vergeht.
Hoffentlich nie Entscheidungsträger
Hoffentlich kommt Frau Belakowitsch-Jenewein nie in eine politische Funktion, in der sie
wirklich Entscheidungen treffen kann. Für uns ist ihrer Gesinnung nicht zeitgemäß. Diese
hätte vor 55 Jahren in das damalige herrschende politische Regime gepasst.
Das wäre sinnvoll
Werte Frau Dr. Belakowitsch-Jenewein. Sie wollen etwas gegen Drogen tun? Dann werdensie schnellstens präventiv tätig, denn hier gibt es ein unendlich weites Feld.
Steigen Sie Betreibern von „Drogenforen“ auf die Zehen, indem Sie deren Webseiten schlies-
sen. Stören Sie die Geschäfte von Kleindealern, damit treffen Sie nämlich auch die „Drogen-
barone“. Tragen Sie Sorge dafür, dass Drogenhändler und Drogenschmuggler dement-
Zwangstherapie ist keine Alternative
Niemand ist noch mit einer Zwangstherapie von seiner Krankheit geheilt worden. Entweder
hat es die jenige Person mit reiner Willenskraft, oder mit ärtzlicher Unterstützung geschafft.
Die Betonung bei einem solchen Vorhaben, liegt auf dem freien Willen.
Sich auf bedauernswerte Drogenkranke einzuschiessen, um daraus politisches Kapital zu
schlagen entbehrt jeder moralischen Verantwortung.Stauni
2009-11-05Drogen auf Rezept ?
Legalisierung von Drogen ?
Soll es Heroin auf Krankenschein geben? Diesen Beitrag haben wir heute auf dem
Web-Blog „Roter Salon“ endeckt.
http://rotersalon.wordpress.com/2009/06/21/heroin-auf-krankenschein/
Der Autor dieses Beitrages bezieht zwar nicht direkt Stellung, aber sympathisiert mit
dieser Idee.
Eine Realisierung dieser Massnahme, würde einer Legalisierung harter Drogen gleich-
kommen. Man müßte in der Folge auch Kokain, Ecstacy und andere synthetische Drogen
„freigeben“, indem man sie auf Rezept erhält.
Foto Quelle: www.oe24.at
Wie sinnvoll sind Drogen auf Krankenschein Wo ist der Vorteil ?
Was wäre der Vorteil einer solchen Massnahme und was der Nachteil. Sicher wäre es
vorteilhaft, Drogensüchtige unter ärztlicher Aufsicht zu haben. Auch würde den profes-
sionellen Drogenverkäufern, ihre Erwerbsgrundlage weitgehend entzogen.
Die Beschaffungskriminalität könnte ebenfalls eingedämmt werden. Der Sinn von Drogen auf Krankenschein bleibt jedoch weiter unklar. Soll es eine Hilfe zur Entwöhnung sein oder einen „Karlsplatz“ verhindern. Ausserdem wie soll sich dies in der Praxis abspielen.
Der Nachteil
Eine Verabreichung direkt beim Arzt oder eine Ausgabe in der Apotheke.
Welche Menge wird verabreicht und was ist wenn die Wirkung der Droge nachlässt,
wo bekommt der Süchtige den Nachschub her.
Was tun wenn der Stoff ausgeht ?
Foto Quelle: www.wienweb.at Und hier fangen bereits die Nachteile an. Kein Drogensüchtiger wird eine „Party“ abbrechen um schnell einen Arzt aufzusuchen, um wieder auf seinen „Level“ zurück- zukommen. Er wird mit Sicherheit einen Dealer kontaktieren um an weiteren Stoff zu gelangen. Damit schliesst sich der Teufelskreis und die vermeintlich helfende Massnahme „Drogen auf Krankenschein“, läuft ins Leere.