Schockgefahr für SOS Mitmensch-Sprecher


150 Jahre Julius Meinl Kaffee

Das temporäre „Meinl’s Café 150“ eröffnete am vergangenen Freitag mitten am Wiener
Graben  mit einer glamouröser Veranstaltung.  Wien ist nun um eine Attraktion reicher.
Das Café ist  bis 24. Juni geöffnet.
 
Fotograf: Ludwig Schedl – Fotocredit: Julius Meinl Austria GmbH/APA
 
Bleibt nur zu hoffen, dass der selbsternannte Sprachpolizist und Sprecher von SOS-Mitmensch,
Alexander Pollak,  keinen  Schock  erlebt  oder gar einen Herzinfarkt bekommt,  wenn er von
dieser Veranstaltung erfährt.
 
Denn  nach  wie  vor  prangt  das  traditionelle  Firmenlogo  der Firma Meinl   –  nämlich der
Mohrenkopf –   an allen erdenklichen Stellen und ist weithin sichtbar.   Man kann auch nur
hoffen, dass Pollak nicht über ein soziales Netzwerk zu einer Demo aufruft,  um das „Meinl’s
Café 150″   mit einer Menschenkette umringen zu lassen.
 
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2012-06-17
 

Zehn kleine Negerlein


Auf politische Korrektheit achten

Politische Korrektheit muss sein. Aus unerfindlichen Gründen sind zum Beispiel die
Bezeichnungen „Negerkuss“ oder „Mohrenkopf“ für Süßigkeiten die seit eh und je
so heißen, mit einmal unkorrekt.

Rassistisches Kinderbuch

Auch nachfolgendes Kinderbuch enthält plötzlich rassistische Inhalte, obwohl es dieses
seit ewiger Zeit gibt.
Kein Mensch, bis auf jene die nichts anderes zu tun haben, wäre jemals auf den Gedanken
gekommen, dass sich dieses Buch gegen dunkelhäutige  Menschen richtet. Da man aber
in Zeiten der Übergutmenschen korrekt sein will, ist für die Bildung unserer Kleinsten ein
neues Buch am Markt erschienen.
Der Inhalt dieses literarischen Werkes ist zwar sinngemäß derselbe, jedoch die „zehn
kleinen Negerlein“ wurden durch Raupen ersetzt. Man kann nur hoffen, dass es auf
Grund dieses Buches keine Probleme mit militanten Tierschützern gibt.

Dringend Autor gesucht

Für nachfolgendes Kinderbuch haben wir trotz intensivster Nachschau, keinen adäquaten
Ersatz gefunden.
Da haben doch die „zehn kleinen Negerlein“ direkt  Glück gehabt, durch Insekten ersetzt
zu werden und sind daher gegenüber den Moslems eindeutig im Vorteil. Mal sehen welcher
Ersatz für „Hatschi Bratschis Luftballon“ demnächst im Kinderbuchfachhandel auftauchen
wird.

Max und Moritz

Und wenn wir schon dabei sind, dann gehören eigentlich die Bücher von Wilhelm Busch auf
den Index gesetzt. Die Texte und Bilder in „Max und Moritz“ sind ganz schön deftig, wenn
man sie mit den Augen der Gutmenschen betrachtet.
Aber was soll´s, es ist doch schön wenn es noch Leute gibt, die derartig viel Zeit haben und
plötzlich in jahrzehnten alten Kinderbüchern, Rassismus orten und diesen Schwachsinn
auch noch öffentlich hinausposaunen.
 
Stauni
2009-11-20
  

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