Die Diphtherie feiert in Westeuropa ein Comeback

Wann reagieren eigentlich die verantwortlichen Politiker(innen)?

Diphtherie, zu Beginn des 20. Jahrhunderts auch noch als „Würgeengel der Kinder“ bezeichnet, ist eine vor allem im Kindesalter auftretende, akute Infektionskrankheit, die durch eine Infektion der oberen Atemwege mit dem dem „Diphtheriebazillus“, hervorgerufen wird. Gefürchtet ist das von diesem Erreger abgesonderte Diphtherietoxin, ein Exotoxin, das zu lebensbedrohlichen Komplikationen und Spätfolgen führen kann. Hiervor schützt der Diphtherieimpfstoff. Diphtherie ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz eine meldepflichtige bzw. anzeigepflichtige Krankheit. Während des Zweiten Weltkrieges grassierte in Europa die letzte große Diphtherie-Epidemie mit in etwa 3 Millionen Erkrankten.

Jedenfalls dürfte diese gefährliche Infektionskrankheit in Westeuropa ein Comeback feiern.  Denn – man mag es kaum glauben – kann man in einem vorgestrigen Beitrag auf orf.at wie folgt lesen:

Ausbreitung entlang Migrationsrouten
Die Infektionswege des größten Diphtherie-Ausbruchs seit 70 Jahren in Westeuropa 2022 sind entlang von Migrationsrouten verlaufen. Das zeigt eine Spurensuche in Infektionsdaten. Betroffen waren hauptsächlich Geflüchtete.

Auch unser Lieblings-Doktor, der ehemalige stv. Parteichef der SPÖ Langenzersdorf und Arzt (Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen, AGES Medizinmarktaufsicht) Dr. Christoph Baumgärtel, sieht sich bestätigt und rechnet zudem mit der SPÖ bzgl. Asylanten-Finanzierung ab.

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FPÖ – Hafenecker: „Brunner, Nehammer und jetzt Raab – Topjobs für die Problemverursacher, Belastungen für die Bevölkerung!“

Wer nur lange genug gegen die eigenen Bürger regiert, bekommt als „Belohnung“ des Systems einen Versorgungsposten mit Luxusgage

„Brunner, Nehammer und jetzt auch noch Raab: Wieder wird ein ehemaliges Mitglied der schwarz-grünen Regierung mit einem Topjob dafür belohnt, dass es unser Land mit an die Wand gefahren hat! Raabs Hinterlassenschaft als Medienministerin ist die Einführung der unseligen ORF-‚Zwangssteuer‘, mit der die Bürger für den zum einseitigen Regierungsfunk mutierten links-woken ORF zur Kasse gebeten werden. Jetzt dreht sich das Postenkarussell munter weiter, während die Systemparteien unsere Bevölkerung mit Belastungs- und Kürzungspaketen die bittere Suppe auslöffeln lassen, die sie ihnen selbst eingebrockt haben. Ärger kann man die Menschen nicht mehr verhöhnen“, kritisierte heute FPÖ-Generalsekretär NAbg. Christian Hafenecker, MA die Bestellung von Ex-ÖVP-Integrations- und Medienministerin Raab zur Generaldirektorin des Wiener Zentrums für Migrationspolitik (ICMPD), die noch von Schwarz-Grün für diesen Posten als Kandidatin ins Rennen geschickt wurde.

„Wer nur lange genug gegen die eigene Bevölkerung regiert, den belohnen die selbsternannten Eliten mit Versorgungsposten und Luxusgagen“, so Hafenecker, für den die Verlierer-Ampel auch deshalb eins zu eins den katastrophalen Kurs ihrer schwarz-grünen Vorgänger fortsetze und sogar noch auf die Spitze treibe: „Es liegt in der DNA der Systemparteien, dass sie nur auf den Willen der Eliten und vor allem auf sich selbst schauen, nicht umsonst ist die Verlierer-Ampel mit 21 Regierungsämtern die teuerste Bundesregierung aller Zeiten, die sich trotz Budgetkatastrophe jeden Luxus gönnt, während sie bei den Menschen mit dem Rotstift wütet. Im Hintergrund wird wahrscheinlich schon um die Versorgungsposten gefeilscht, auf die sich die Stockers, Bablers und Meinl-Reisingers dann hieven werden, wenn ihrer Ampel die Lichter ausgegangen sind. Das ist die miese Systemlogik, die nur mit der FPÖ ein für alle Mal durchbrochen werden kann!“

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Fit fürs Kuh-Rendezvous?

Verein Tierschutz macht Schule: Herdenverstand für sichere Wanderungen

Begegnungen mit frei herumlaufenden Rindern, Pferden oder Ziegen sind Highlights bei Ausflügen, besonders für Kinder. Damit es dabei zu keinen Missverständnissen zwischen Menschen und Herdentieren kommt, sollten Sicherheitsregeln beachtet werden. „Abstand ist Anstand“, heißt es im Herden-Knigge in der Broschüre „Fit fürs Kuh-Rendezvous?“. Darin gibt ein Quiz für die ganze Familie Auskunft darüber, wie es um den Herdenverstand steht. Die zwölfseitige Broschüre „Fit fürs Kuh-Rendezvous?“ kann von Privatpersonen kostenlos, exklusive Versand, bestellt werden.

Das Lernposter über Weidetiere „Test deinen i-Kuh mit Milli Muh!“ kommt im Schulunterricht zum Einsatz. Die Comic-Kuh Milli Muh stellt den Kindern Fragen wie: „Warum sollen uns die Menschen nicht füttern? Was machst du, wenn dir eine Herde entgegenkommt?“ Lehrkräfte können das Material kostenlos, exklusive Versand, bestellen.

Im Schulfilm „Kuh-Rendezvous mit Milli Muh“ erhalten drei Kinder die Einladung, auf einem Bauernhof Rinder zu beobachten. Ein Mädchen zeigt ihnen die Lebensweise der Herde. Dadurch verstehen sie, warum sie bei der Begegnung mit Rindern immer einen großen Abstand halten sollen. Der Film kann online angesehen werden.

Lea Mirwald, MSc, Geschäftsführerin des Vereins „Tierschutz macht Schule“, erklärt den „Herdenverstand“: „Wir möchten mit unseren Materialien Kinder und Erwachsene anregen, sich in Herdentiere hineinzuversetzen, denn mit diesem Blickwinkel wird klar, wie Tiere uns wahrnehmen. Das ist ein wichtiger Beitrag zur Sicherheit, aber auch zum Tierschutz, denn Nutztiere, die sich im Freien bewegen dürfen, sind ein toller Anblick.“

Mit den Materialien vom Verein ,Tierschutz macht Schule‘ kann der richtige und sichere Umgang mit Tieren ganz einfach erlernt werden.  Film und Materialienbestellung unter „Service“: www.tierschutzmachtschule.at

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Wichtige Konsumenten-Information: Schon wieder Produktrückruf der Firma IKEA

Möbelriese ruft "IKEA 365+ HJÄLTE Rührspachtel" zurück

Ist der schwedische Möbelriese vom Pech verfolgt? Denn immerhin ruft er innerhalb von 5 Tagen, bereits zum zweiten Mal ein Produkt zurück. Diesmal bittet IKEA alle Kunden, die eine IKEA 365+ HJÄLTE Rührspachtel besitzen, diese nicht mehr zu verwenden und IKEA zu kontaktieren. Das betroffene Produkt hat die Artikelnummer 401-494-62 und den Datumsstempel 2445 (JJWW). Relevant ist dies für Produkte, die nach November 2024 gekauft wurden.

Warum ist dieses Produkt nicht sicher zu verwenden?

Aufgrund eines lokalen Tests, der eine nicht konforme Migration von primären aromatischen Aminen (PAA) über dem zulässigen Grenzwert ergab, und auf Anweisung der österreichischen Lebensmittelsicherheitsbehörde, ruft IKEA Österreich die IKEA 365+ HJÄLTE Rührspachtel mit dem entsprechenden Datumsstempel zurück.

Was sollen Kunden tun?

Kunden, die eine betroffenen Rührspachtel mit dem Datumsstempel 2445 (JJWW) besitzen, die nach November 2024 gekauft wurde, sollen sie ab sofort nicht mehr verwenden und sich an IKEA wenden, um eine vollständige Rückerstattung zu erhalten. Darüber hinaus bittet IKEA seine Kunden, diesen Rückruf zu verbreiten, insbesondere wenn sie wissen, dass das zurückgerufene Produkt jemand anderem angeboten, geliehen oder verkauft wurde.

Welchen Ersatz können die Kunden erwarten?

Betroffene Produkte können in jedem IKEA Einrichtungshaus zurückgegeben werden, um den vollen Kaufpreis erstattet, oder ein konformes Ersatzprodukt zu bekommen. Ein Kaufnachweis (bzw. eine Rechnung) ist nicht erforderlich.

IKEA entschuldigt sich vielmals für die Unannehmlichkeiten. Weitere Informationen sind unter www.IKEA.at oder unter der kostenlosen IKEA Rufnummer 0800/081 061 zu erhalten.

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Impfpflicht, Sozialskandale und Steuergeldverschwendung

MFG geht am 05.06.2025 im Landtag auf Konfrontation

In der Landtagssitzung am 5. Juni 2025 setzt die MFG Oberösterreich erneut klare inhaltliche Schwerpunkte. Zentrales Thema ist ein MFG-Antrag gegen die geplante Koppelung von Sozialleistungen an den Impfstatus. Weitere Schwerpunkte: Sozialhilfeausgaben, Flughafenförderung und Regionalbahnen. Die drei MFG-Abgeordneten bringen jeweils mündliche Anfragen ein und präsentieren einen dringlichen Initiativantrag zur Sicherung eines diskriminierungsfreien Zugangs zu Sozial- und Familienleistungen.

Diskriminierungsfreie Sozialleistungen statt Impfzwang durch die Hintertür

Mit dem dringlichen Initiativantrag „Gesetzliche Sicherstellung des diskriminierungsfreien Zugangs zu Sozial- und Familienleistungen unabhängig von medizinischen Merkmalen“ (Beilage 1145/2025) reagiert die MFG auf jüngste Aussagen der oberösterreichischen Gesundheitslandesrätin Haberlander (ÖVP), wonach die Familienbeihilfe künftig an den Masern-Impfnachweis gekoppelt werden soll. Schon 2022 wollte sie das Kinderbetreuungsgeld an den Impfstatus knüpfen – nun folgt der nächste Versuch, über finanzielle Sanktionen indirekten Impfzwang durchzusetzen.

„Das ist ein politischer Anschlag auf das Selbstbestimmungsrecht von Eltern und verfassungsrechtlich höchst bedenklich“, warnt LAbg. Dagmar Häusler, BSc. Die MFG hält fest: Sozialleistungen wie Familienbeihilfe sind keine Belohnung für Gehorsam, sondern eine allgemeine Leistung für alle Familien – unabhängig von Weltanschauung, Impfstatus oder Lebensstil. Gerade in Zeiten wachsender gesellschaftlicher Spaltung braucht es keine neuen Druckmittel, sondern echten Respekt vor Eigenverantwortung und Freiheit. Sozialpolitik darf nicht zur Zwangsmaßnahme verkommen – sie muss unterstützen, nicht disziplinieren. „Ein Staat, der Gehorsam belohnt und Eigenverantwortung bestraft, hat seine freiheitlichen Prinzipien längst aufgegeben. Die MFG stellt sich dieser Entwicklung entschieden entgegen“, so Häusler.

Sozialhilfe unter der Lupe: Wohin fließen die Millionen?

LAbg. Dagmar Häusler richtet des Weiteren eine Anfrage an Landesrat Dörfel (ÖVP) zur Entwicklung der Sozialhilfeausgaben in den vergangenen fünf Jahren. Die Teuerung trifft breite Bevölkerungsschichten mit voller Wucht – 59 % der Österreicher müssen laut aktueller Lazarsfeld-Umfrage bereits ihren Lebensstandard einschränken. Gleichzeitig sorgt ein bekannter Sozialhilfefall aus Wien – mit über 9000 Euro monatlicher Unterstützung für eine kinderreiche Migrantenfamilie – für Unmut. Viele stellen sich die Frage, warum arbeitende Menschen kaum Entlastung spüren, während andere dauerhaft alimentiert werden. Vor diesem Hintergrund ist Transparenz über Mittelverwendung und Wirksamkeit der Sozialhilfe auch in Oberösterreich zentral.

Flughafenzuschuss in Millionenhöhe – was wusste Achleitner?

LAbg. Joachim Aigner will von Wirtschaftslandesrat Achleitner (ÖVP) wissen, wann diesem als Aufsichtsrat der Flughafen Linz GesmbH bekannt wurde, dass der Flughafen zusätzliche Liquidität braucht. Laut Medienberichten steht ein millionenschwerer Zuschuss bevor – obwohl die Passagierzahlen seit Jahren dramatisch zurückgehen und der Flughafen defizitär wirtschaftet. Die MFG fordert eine grundlegende Neuausrichtung: Entpolitisierung, (Teil-)Privatisierung und kritisiert Großsponsorings mit Steuergeld – etwa an LASK und Blau-Weiß Linz – als fehlgeleitete Mittelverwendung.

„Politik kann Wirtschaft nicht – das zeigen die Missstände am Linzer Flughafen exemplarisch“, so Aigner.

Regionalbahnen erhalten – Infrastrukturpolitik mit Hausverstand

Klubobmann Manuel Krautgartner befragt Verkehrslandesrat Steinkellner (FPÖ) zur Umsetzung konkreter Maßnahmen aus dem seit 2019 angekündigten Attraktivierungspaket für Mühlkreisbahn, Almtalbahn und Hausruckbahn. Die aktuelle Debatte um Streckenstilllegungen macht deutlich: Es braucht Fakten statt Ankündigungen.

Im Rahmen der Aktuellen Stunde zum Thema „Oö. Regionalbahnen erhalten – Mobilität im ländlichen Raum sichern“ wird Krautgartner für die MFG das Wort ergreifen. Die MFG steht klar zum Erhalt regionaler Bahnverbindungen, lehnt aber ideologisch motivierte Symbolpolitik ab.

„Ein Bahnbetrieb darf kein Selbstzweck sein – aber wer ihn will, muss auch bereit sein, sinnvoll zu investieren“, so Krautgartner.

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Freiheitliche Anfragenserie deckt neue Spesenskandale auf

FPÖ – Schnedlitz: „Regierung fürchtet Fakten – Spesenskandale zeigen wahren Grund für Attacken auf parlamentarische Anfragen!“

„Es ist mittlerweile zur traurigen Realität geworden: Die teuerste und gleichzeitig unfähigste Regierung aller Zeiten tut alles, um unangenehme Wahrheiten unter dem Teppich zu halten. Und genau deshalb kampagnisiert diese Verlierer-Ampel seit Wochen offen gegen parlamentarische Anfragen – insbesondere, wenn sie von der FPÖ kommen!“, so FPÖ-Generalsekretär NAbg. Michael Schnedlitz anlässlich der ersten nun durch die freiheitliche Anfragenserie publik gewordenen Spesen- und Ausgabenexzesse innerhalb der Bundesregierung, über die die Tageszeitung „Österreich“ heute auch berichtet hatte.

„Der neueste Fall betrifft Ex-Ministerin Leonore Gewessler, die noch kurz vor Ende ihrer Amtszeit kräftig in die Steuergeld-Kassa griff: 170.000 Euro für Speis und Trank, 120.000 Euro für Büromöbel und Büroausstattung – insgesamt unfassbare 446.479,10 Euro. Und das alles für ein Ministerium, das sie längst verlassen musste. Wenn der Sessel schon wackelt, wird er offensichtlich noch vergoldet“, kommentierte Schnedlitz.

Auch ÖVP-Finanzminister Brunner, der „ja generell ein Budgetloch hinterlassen hat“, sorgte bei Schnedlitz für Staunen: „Dankgeschenke um 8.778 Euro – offenbar war im Finanzministerium noch zu viel Steuergeld da. Das ist nur ein kleiner Teil, der durch unsere Anfragen aufgeflogenen Skandale. Während sich unsere Senioren teils anstellen müssen, um am Sozialmarkt über die Runden zu kommen, verteilt die ÖVP hinter verschlossenen Türen untereinander Geschenke. Da sieht ein Blinder den wahren Grund, warum vor allem die ÖVP gegen Transparenz durch parlamentarische Anfragen ist“, kritisierte Schnedlitz scharf.

Der freiheitliche Generalsekretär ortete in dieser nunmehr entstehenden Faktenlage den wahren Grund für die Regierungskampagne gegen die Anfragen der FPÖ: „Man will nicht, dass diese Exzesse öffentlich werden. Man will die FPÖ stoppen, weil wir Licht ins Dunkel bringen. Und deswegen schickt die ÖVP ausgerechnet ihren faulsten Minister – Innenminister Karner – vor, um parlamentarische Anfragen zu skandalisieren. Er behauptet allen Ernstes, Anfragen würden 3.000 Euro kosten. Die einzig offene Frage bleibt, wie viel Steuergeld er wirklich ausgibt, um nicht selbst antworten zu müssen – oder ob hier der Innenminister versucht, ganz Österreich inklusive der Journalisten zu belügen und an der Nase herumzuführen.“

Schnedlitz appellierte auch an die Medien: „Geschätzte Journalisten, anstatt diesen demokratiepolitischen Angriff der Regierung zu unterstützen, bitte schauen Sie sich die Antworten auf parlamentarische Anfragen auch proaktiv selbst an. Dort steht schwarz auf weiß, wie diese Regierung mit dem Geld der Bevölkerung umgeht – von Steuergeldverschwendung bis zur Freunderlwirtschaft. Das interessiert auch die Leser und Medienkonsumenten. Es wäre ein kleiner Rechercheaufwand mit großem Informationswert für alle Bürger.“

„Wir lassen uns das Recht auf parlamentarische Kontrolle nicht nehmen. Unsere Anfragen sind kein Selbstzweck, sondern dienen einzig der Aufdeckung von Missständen. Und genau deshalb hat die Ampel auch so panische Angst davor. Es ist höchste Zeit, dass diese Verlierer-Ampel endlich abtritt, anstatt weiter demokratische Rechte zu bekämpfen – damit Politik wieder für die Menschen gemacht wird und nicht für die eigenen Taschen“, stellte Schnedlitz abschließend klar.

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Sozialbetrug außer Kontrolle – 72 Prozent ausländische Täter

Millionenverluste für Österreich - Sozialstaat wird gezielt ausgenutzt

Die Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage des FPÖ-Nationalratsabgeordneten Peter Wurm durch ÖVP-Innenminister Karner legt offen, wie massiv das österreichische Sozialsystem mittlerweile unter Druck steht. Im Jahr 2024 stieg die Anzahl der Tatverdächtigen im Bereich des Sozialleistungsbetrugs auf einen neuen Höchstwert von 5.007 Personen. Davon waren 3.607 ausländische Staatsbürger, nur 1.400 Tatverdächtige hatten die österreichische Staatsbürgerschaft. Der entstandene Gesamtschaden belief sich auf 23,36 Millionen Euro, wobei Wien mit über 11 Millionen Euro, fast die Hälfte des Anteils verzeichnete. Diese Zahlen dokumentieren eine dramatische Schieflage – der Sozialbetrug ist außer Kontrolle, der Sozialstaat wird gezielt ausgenutzt.

Was hier vor aller Augen passiert, ist ein organisierter Raubzug gegen die österreichischen Steuerzahler. Fast drei Viertel aller Tatverdächtigen stammen aus dem Ausland – das sind keine Einzelfälle, das ist ein Systemversagen. Während sich ehrliche Österreicher von Monat zu Monat kämpfen, kassieren fremde Täter ungehindert aus dem Sozialtopf – unterstützt durch die Untätigkeit der Regierung. Trotz konstant hoher Aufklärungsquoten von über 99 Prozent, ist der politische Handlungswille gegen diesen Missstand nicht erkennbar.

Die FPÖ fordert ein sofortiges Umdenken: „Es braucht endlich eine klare Linie gegenüber Fremden, die unser Sozialsystem gezielt betrügen und ausnutzen. Wer Leistungen auf Kosten der Steuerzahler erschleicht, der hat in unserem Land nichts verloren und hat unverzüglich die Heimreise anzutreten. Sozialleistungen dürfen künftig ausschließlich österreichischen Staatsbürgern zustehen. Die Bevölkerung erwartet Taten, nicht integrationsromantische Ausreden. Die Zeit des Wegschauens muss vorbei sein“, so FPÖ-NAbg. Peter Wurm.

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Wichtige Konsumenten-Information – Produktrückruf der Firma IKEA

IKEA ruft die IKEA 365+ VÄRDEFULL Knoblauchpresse in Österreich zurück

IKEA bittet alle Kunden in Österreich, die eine IKEA 365+ VÄRDEFULL Knoblauchpresse, schwarz, besitzen, diese nicht mehr zu verwenden und IKEA zu kontaktieren. Das betroffene Produkt hat die Artikelnummer 201-521-58.

Warum ist dieses Produkt nicht sicher zu verwenden?

Auf Aufforderung der österreichischen Lebensmittelsicherheitsbehörde ruft IKEA die IKEA 365+ VÄRDEFULL Knoblauchpresse, schwarz, aufgrund eines nicht bestandenen lokalen Tests bei Produkten mit dem Datumsstempel 2444 (JJWW) zurück. Da es Kunden nicht möglich ist, den spezifischen Datumsstempel festzustellen, können alle gekauften Artikel zurückgegeben werden. Laut Prüfbericht besteht die Gefahr, dass sich kleine Metallteile während des Gebrauchs ablösen und mit den Lebensmitteln aufgenommen werden.

Was sollen Kunden tun?

Kunden, die eine betroffene Knoblauchpresse besitzen, sollten diese ab sofort nicht mehr benutzen und sich an IKEA wenden, um eine vollständige Rückerstattung zu erhalten. Außerdem bittet IKEA Kunden, diesen Rückruf zu verbreiten, insbesondere wenn man weiß, dass das zurückgerufene Produkt jemand anderem angeboten, geliehen oder verkauft wurde.

Welchen Ersatz können die Kunden erwarten?

Betroffene Produkte können in jedem IKEA Einrichtungshaus zurückgegeben werden, um eine vollständige Rückerstattung zu erhalten. Ein Kaufnachweis (Rechnung) ist nicht erforderlich.

Wir entschuldigen uns vielmals für die Unannehmlichkeiten. Für weitere Informationen unter www.IKEA.at oder unter der kostenlosen IKEA Rufnummer 0800/081 061

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Österreichischer Integrationsfonds begrüßt vom Ministerrat beschlossenes verpflichtendes Integrationsprogramm

Deutsch lernen, arbeiten, Werte vermitteln – ÖIF übernimmt zentrale Rolle bei der Umsetzung des verpflichtenden Integrationsprogramms

Der gestrige Beschluss des Ministerrats zur Einführung eines verpflichtenden Integrationsprogramms für Flüchtlinge, Vertriebene und Asylwerber/innen mit hoher Anerkennungswahrscheinlichkeit stellt einen wichtigen Schritt zur Verbesserung der Integration in Österreich dar: Das angekündigte Integrationsprogramm stellt klare Anforderungen, fördert Eigenverantwortung und legt damit die Grundlage für eine erfolgreiche Integration in die österreichische Gesellschaft.

Deutsch, Arbeit und Werte: Verpflichtendes Integrationsprogramm mit drei Säulen

Das neue dreijährige Integrationsprogramm ist modular aufgebaut und umfasst die drei Säulen Deutschlernen, Arbeitsmarktintegration und Werte und Orientierung. Die Teilnahme an den Modulen des Programms ist verpflichtend, bei Verweigerung sind Sanktionen wie Leistungskürzungen oder Verwaltungsstrafen vorgesehen. Zentrales Element ist die durchgängige, verpflichtende Integrationsberatung, in der bereits zu Beginn eine Kompetenzerhebung durchgeführt und darauf aufbauend ein passendes Maßnahmenpaket definiert wird; die Fortschritte werden regelmäßig überprüft.

ÖIF als zentraler Anbieter der Deutschkurse für Flüchtlinge und Vertriebene

Gemäß Integrationsgesetz fördert der ÖIF Deutschkurse für Flüchtlinge und Vertriebene, im vergangenen Jahr wurden 67.500 Deutschkursplätze bei Kursträgern bereitgestellt und über 150.000 Teilnahmen an Online-Deutschlernangeboten des ÖIF verzeichnet. Die Rolle als staatlicher, bundesweiter Deutschkursanbieter wird mit dem Ministerratsbeschluss zum Integrationsprogramm weiter ausgebaut. Mit Deutschkursen auch zu Randzeiten und am Wochenende, ortsunabhängigen Online-Deutschkursen und berufsspezifischen Deutschkursen unterstützt der ÖIF Flüchtlinge im Rahmen des Integrationsprogramms dabei, möglichst rasch in den Arbeitsmarkt einzusteigen und berufsbegleitend die Deutschkenntnisse weiter zu verbessern.

Herausforderung niedriger Bildungsstand: Ehestmöglicher Einstieg in die Arbeit und berufsbegleitendes Deutschlernen

Der Bildungsstand von Asyl- und subsidiär Schutzberechtigten ist in den letzten Jahren deutlich gesunken. Zwei von drei Asyl- und subsidiär Schutzberechtigten mit Zuerkennung im Jahr 2024 wiesen Alphabetisierungsbedarf auf, rund die Hälfte (44 %) davon auch in der eigenen Herkunftssprache. Vor diesem Hintergrund begrüßt der ÖIF den Paradigmenwechsel hin zu einem Integrationsansatz, der den Einstieg in den Arbeitsmarkt priorisiert. Die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen deutlich, dass eine Arbeitsaufnahme auch mit geringen Deutschkenntnissen möglich ist. Gerade im niedrigqualifizierten Sektor gibt es auch aktuell eine Fülle an offenen Stellen. Parallel zu einem schnellen Einstieg in die Erwerbstätigkeit wird der Ausbau berufsbegleitender Lernmöglichkeiten vorangetrieben.

Volle Transparenz: ÖIF stellt tagesaktuell und umfassend Daten zu Integrationsverläufen für zuständige Behörden und das AMS bereit

Ein wesentliches Element für die effektive Steuerung von Integrationsmaßnahmen ist die Integrationsschnittstelle des Bundesministeriums für Inneres (BMI), über die der ÖIF seit Jahren tagesaktuell Daten zu Integrationsverläufen (z.B. Kursstatus, Prüfungen, Beratungen) an alle zuständigen Behörden bereitstellt – darunter AMS, Länder, Sozialhilfestellen und das Bundesministerium für Inneres (BMI). Gemeinsam mit dem BMI baut der ÖIF seit Jahren die Bereitstellung qualitätsgesicherter Integrationsdaten aus.

Der Ministerratsbeschluss zum Integrationsprogramm schreibt nun fest, dass alle verantwortlichen Stellen ihre Daten vollständig einmelden. So werden Doppelgleisigkeiten vermieden, Missbrauch verhindert und der effizientere Einsatz von Steuermitteln sichergestellt. Ein umfassender und tagesaktueller automatisierter Datentausch über die Integrationsschnittstelle des Bundes ist die Basis wirksamer, evidenzbasierter Integrationsmaßnahmen.

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FPÖ – Hafenecker „Ausländerkriminalität eskaliert in Zügen und an Bahnhöfen!“

Fast 186.000 Straftaten in den letzten zehn Jahren mit insgesamt 17.500 ausländischen Tatverdächtigen sind der traurige Beweis für das Totalversagen der Systemparteien

„Von sicherem Reisen mit öffentlichen Verkehrsmitteln kann mittlerweile keine Rede mehr sein. Das Totalversagen der Systemparteien und der ÖVP-Innenminister in den letzten Jahren hat dazu geführt, dass Bahnhöfe und Züge mittlerweile zu regelrechten Kriminalitätshotspots geworden sind“, zeigte sich FPÖ-Verkehrssprecher und Generalsekretär NAbg. Christian Hafenecker, über brandaktuelle Zahlen alarmiert, die die Beantwortung seiner parlamentarischen Anfrage durch ÖVP-Innenminister Karner zutage förderte. So wurden allein in den letzten zehn Jahren fast 186.000 Straftaten in Zügen oder an Bahnhöfen begangen, was dem unfassbaren Schnitt von 51 Straftaten pro Tag entspricht: „Darunter 33 Morde, 111 Vergewaltigungen, 17.000 teils schwere Körperverletzungen, fast 90.000 Diebstähle und mehr als 35.000 Sachbeschädigungen. Das ist der in Zahlen gegossene Niedergang der Sicherheit in unserem Land, dem die Menschen auch bei der täglichen Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln ausgesetzt sind!“

Dass dieses „Sicherheitschaos nicht vom Himmel gefallen, sondern hausgemacht“ sei, zeige allein ein Blick auf die Herkunft der Tatverdächtigen, von denen rund 17.500 Ausländer seien. „Besonders auffällig sind dabei unter anderem Afghanen, Syrer und Nigerianer – also Personen, die mit der illegalen Masseneinwanderung unter dem Asyl-Deckmantel in unser Land gelassen wurden, beklatscht von den linken Systemparteien SPÖ, NEOS und Grünen genauso wie in Wahrheit auch von den Sicherheitssimulanten der ÖVP! Ein sofortiger Stopp dieser ‚neuen Völkerwanderung‘ und die rigorose Abschiebung straffälliger illegaler Einwanderer, wie sie wir Freiheitliche mit unserem Maßnahmenpaket der ‚Festung Österreich‘ fordern, sind längst überfällig!“, so Hafenecker.

Wenn sich die Bürger in öffentlichen Verkehrsmitteln nicht mehr sicher fühlen könnten, gleiche das einem eklatantem Staatsversagen, das unbedingt und möglichst schnell behoben werden müsse. „Besonders zynisch ist dabei noch, dass ausgerechnet die Systemparteien, die mit ihrer falschen Einwanderungs- und Sicherheitspolitik politisch für diese Zustände verantwortlich sind, die Menschen auch noch regelrecht dazu zwingen wollen, vom Auto auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen, indem sie den Individualverkehr immer mehr verteuern. Beide Mobilitätsformen müssen je nach den Bedürfnissen der Menschen zur Verfügung stehen – und vor allem muss die Politik und der Staat dabei einer seiner ureigensten Aufgaben nachkommen, nämlich für Sicherheit zu sorgen! Von dieser ‚Verlierer-Ampel‘ ist das aber leider nicht zu erwarten, ganz im Gegenteil“, so Hafenecker ergänzend.

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Lehrlingsparlament: Spannend, wie viele verschiedene Meinungen es geben kann

80 Lehrlinge übten sich im Hohen Haus in der Rolle von Abgeordneten

Kaum von einer regulären Nationalratssitzung zu unterscheiden war heute die abschließende Plenarsitzung des Lehrlingsparlaments im Hohen Haus. 80 Lehrlinge aus Vorarlberg, Oberösterreich und Wien übten sich in den vergangenen zwei Tagen in der Rolle von Abgeordneten: Sie gestalteten ihren Gesetzgebungsprozess und fanden sich in Klubs zusammen, suchten Mehrheiten, trafen sich in Ausschusssitzungen und beschlossen letztlich im Plenum ein fiktives Gesetz und fassten eine Reihe von Entschließungen. „Spannend, wie viele verschiedene Meinungen es zu einem kurzen Gesetzestext geben kann“, fasste eine Teilnehmerin des Lehrlingsparlaments die Debatten zusammen. Mehrfach wurde in den Redebeiträgen im Plenum seitens der Lehrlinge auch darauf hingewiesen, dass es Kompromisse zu schließen gilt, um einen gemeinsamen Weg zu finden.

Inhaltlich behandelten die Lehrlinge einen fiktiven Gesetzesentwurf zu neuen Pflichten für Lehrlinge. Da zahlreiche Unternehmen gute Erfahrungen mit der Einführung von Leitfäden gemacht hätten, die den Umgang mit Lehrlingen und deren Pflichten in genauer und verständlicher Weise regelten, sollten diese nunmehr verpflichtend für alle Betriebe, die Lehrlinge ausbilden, vorgesehen werden, so die Erläuterungen. Beschlossen haben die Lehrlinge die Vorlage mehrheitlich mit von ihnen vorgeschlagenen und ausgearbeiteten Abänderungen, für die sie bereits im Ausschuss eine Koalition und damit die Mehrheit fanden.

Unterstützt und begleitet wurden die Jugendlichen während der beiden Tage im Hohen Haus von den Abgeordneten Maximilian Weinzierl (FPÖ), Lukas Brandweiner (ÖVP), Roland Baumann (SPÖ), Ines Holzegger (NEOS) und Markus Koza (Grüne). Nationalratspräsident Walter Rosenkranz übernahm bei der abschließenden Plenarsitzung des Lehrlingsparlaments den Vorsitz.

Vom Abänderungsantrag im Ausschuss bis zur Plenardebatte

Mit ihren Änderungen am fiktiven Gesetzestext sprachen sich die Lehrlinge etwa für einen verpflichtenden Leitfaden aus, der auch Teil des Lehrvertrags sein sollte. Eine Teilnehmerin meinte im Plenum dazu, dies sei gut, um gleich zu Beginn Klarheit über die Pflichten zu haben. Anstelle der ursprünglich vorgeschlagenen Dokumentation des Lernerfolgs solle es regelmäßige Gespräche im Betrieb geben. Gespräche bzw. Verwarnungen sollten auch bei Verstößen gegen die Regelungen stattfinden. Entgegen des ursprüngliche Entwurfs solle es aber keine Kürzungen des Gehalts geben, so die Änderungen der Lehrlinge.

Seitens der Koalitionsparteien, die sich im Rahmen der zwei Tage zusammengefunden hatten, hieß es etwa, man habe sich für Erleichterungen für Lehrlinge bei der ursprünglich geplanten Dokumentation des Lernerfolges eingesetzt. Es sei gelungen, diese zu streichen und durch regelmäßigen Austausch zu ersetzen. Außerdem habe man sich geeinigt, die Gehaltskürzungen zu streichen, wurde hervorgehoben. Die Gesetzesvorlage sei ein Diamant gewesen, „der erst zu schleifen war“, hieß es in der Debatte.

Auch eine Debatte zwischen Opposition und Koalition ließ im Lehrlingsparlament nicht lange auf sich warten. So hieß es aus Sicht eines Redners der Koalitionsparteien, dass sich „schlussendlich die konstruktiven Kräfte durchgesetzt“ hätten und dadurch „echter Mehrwert“ geschaffen worden sei. Seitens der Opposition meinte ein Lehrling, dass etwa die Handynutzung die Auslegungssache jedes Betriebes sei und nicht gesetzlich geregelt werden solle. Ein weiterer sieht die Freiheit der Lehrlinge eingeschränkt und befand einige Regelungen für unnötig. Bedauert wurde aber auch, dass es in einzelnen Punkten keine Einigung gegeben habe. Letztlich habe aber die Mehrheit für die Regelungen gestimmt, wurde von Koalitionsseite betont. Einig waren sich die Redner abschließend jedenfalls darin, dass das Verständnis für Politik mit der Teilnahme am Lehrlingsparlament gestiegen sei. Es sei „eine tolle Erfahrung mit viel Mehrwert“, hieß es von einem der Lehrlinge.

Von den insgesamt sechs durch die Lehrlinge eingebrachten Entschließungen wurde tatsächlich nur eine des Oppositionsklubs einstimmig befürwortet. Das Thema ist ein aktuelles: Die teilnehmenden Lehrlinge sprachen sich einhellig gegen eine Besteuerung des Trinkgelds aus. Mehrheitlich angenommen wurden etwa Entschließungsanträge der Lehrlinge für eine Verbesserung der Bedingungen für pharmazeutisch-kaufmännische Assistenzkräfte, gegen eine Besteuerung von Überstunden und für ausreichende Kontrolle der Lehrausbildung. Keine Mehrheit fand ein Vorstoß für ein Informationsblatt oder Schulungen zu Rechten und Pflichten der Lehrlinge und dass bei Prüfungen im Rahmen der Ausbildung immer eine dritte, neutrale Person anwesend sein solle, um Objektivität sicherzustellen.

Kompliment von Nationalratspräsident und Abgeordneten

Nationalratspräsident Walter Rosenkranz sprach den teilnehmenden Lehrlingen zum Abschluss des Plenums ein Kompliment für das Selbstbewusstsein und Engagement für ihre Themen während der beiden Tage aus. Er griff einige der Worte heraus, die während der Plenardebatte von den Lehrlingen verwendet wurden. So sei von der „Kunst, die Dinge beim Namen zu nennen“ ebenso gesprochen worden wie vom „Großen und Ganzen“, vom „guten Willen“ sowie davon, dass das „unsere Zukunft sein“ könne. Auch der „Kompromiss“, geprägt vom Bundespräsidenten, sei oft angesprochen worden, hob der Nationalratspräsident hervor.

Auch die Abgeordneten, die die Lehrlinge während der beiden Tage unterstützten, sprachen ihre Anerkennung aus. Maximilian Weinzierl (FPÖ) gratulierte, eine Koalition „geschafft“ zu haben. Bewirken könne man aber auch etwas, wenn man nicht in der Koalition sei. Lehrlinge seien insgesamt eine „Riesenstütze“ und wichtig für die Zukunft der Wirtschaft. „Sehr erfrischend“ seien die Einblicke im Rahmen des Lehrlingsparlaments für Lukas Brandweiner (ÖVP). Er appellierte an die Lehrlinge, die Erfahrung weiterzutragen, was an Arbeit im Parlament passiere. Österreich sei zurecht stolz auf das duale Ausbildungssystem, hielt Roland Baumann (SPÖ) fest. Die Lehrlinge hätten an den beiden Tagen beweisen, dass Demokratie funktioniere. „Bringt euch bitte weiter ein“, so Baumann. Die tollen Reden der Lehrlinge im Plenum lobte Ines Holzegger (NEOS). Demokratie sei nicht immer einfach, wichtig seien kompromissbereite Kräfte, aber auch eine gute und kontrollierende Opposition. „Nutzt die Chance, gestaltet mit“, denn davon lebe die Demokratie, war der Appell von Markus Koza (Grüne) an die Lehrlinge. Manchmal setze man sich durch, manchmal scheitere man, die Demokratie sei jedenfalls etwas „verdammt Wertvolles“.

Als eines der Angebote des österreichischen Parlaments zur politischen Bildung haben Lehrlinge aus ganz Österreich einmal im Jahr beim Lehrlingsparlament die Gelegenheit, die Rolle von Abgeordneten zu übernehmen und den Gesetzgebungsprozess zu erleben. Die 80 Lehrlinge kamen diesmal von der Berufsschule Altmünster, der Landesberufsschule Dornbirn 2, der Berufsschule Kremsmünster, von der Parlamentsdirektion, von der Wiener Wohnen Kundenservice GmbH, von der Berufsschule Wels 3 und von der Wiener Wohnen Hausbetreuung. Weitere Informationen zum Lehrlingsparlament sind unter www.reininsparlament.at verfügbar.

Red Bull Erzbergrodeo 2025

Das World Xtreme Enduro Supreme bringt vom 29. Mai bis 1. Juni den Erzberg zum Beben

Am 29. Mai fällt der Startschuss für die 29ste Ausgabe des Red Bull Erzbergrodeo am Steirischen Erzberg. In Eisenerz bereiten sich nicht nur die Einwohner freudig auf den Ansturm von Teilnehmern aus aller Welt vor, auch die Topfavoriten akklimatisieren sich bereits am „Berg aus Eisen“ – und fiebern der spannenden Entscheidung um den Extreme Enduro World Champion Weltmeistertitel entgegen.

In weniger als einer Woche startet das Red Bull Erzbergrodeo in seine bereits 29ste Ausgabe, und die weltweit einzigartige Motorrad-Offroadsport-Veranstaltung wird sowohl sportlich als auch eventtechnisch neue Maßstäbe am Steirischen Erzberg setzen. 2025 stellen sich Werksprofis und ambitionierte Amateure aus 41 Nationen und allen Kontinenten der Herausforderung, das härteste Extreme Enduro Event der Szene zu bewältigen – und um den prestigeträchtigen Extreme Enduro World Champion Weltmeistertitel zu erlangen, der heuer erstmals am Red Bull Erzbergrodeo vergeben wird.

Neben den Superstars der Extreme Enduro Szene dürfen sich Motorsport-Fans auch auf Top-Kaliber aus der Enduro-WM, der Trial WM, der amerikanischen Supercross und Hard Enduro Szene und sogar aus dem Rallye Raid Bereich freuen. Auch die nächste Generation der Extreme Enduro Athleten ist vollzählig vertreten – beachtliche 56 % aller Teilnehmer gehen in der Altersklasse von 18 bis 19 Jahren an den Start. Und dann stehen neben den tausenden Hobby Motorsportlern auch die jeweiligen Topfahrer aus den nationalen Offroad-Rennserien am Start.

Gestartet wird das größte Enduro-Festival der Welt traditionell mit dem Mitas Rocket Ride Steilhangrennen am Donnerstag. Die Teilnehmerzahl ist auf 300 Fahrer limitiert, das Starterfeld ist ausgebucht und die Rennaction ist spektakulär. Nach den Qualifikationsläufen gehen die 48 schnellsten Fahrer in das Rocket Ride Superfinale am Donnerstag Abend – und sorgen vor den tausenden begeisterten Fans für Offroad-Action der Superlative! Freestyle-MXer Tobi Merz wird auch heuer wieder seinen legendären Backflip im Finale springen.

Knapp 1.100 Teilnehmer gehen dann am Freitag und Samstag beim Blakläder Iron Road Prolog auf die knapp 15 Kilometer lange Rennstrecke über den Erzberg. Die selektive, mit etlichen Schikanen gespickte High-Speed Schotterstrecke windet sich vom Start neben der Red Bull Erzbergrodeo Arena über die Tagbau-Trassen des Bergbaugebietes bis ins Ziel. Die Fahrer werden einzeln gestartet, die schnellere der beiden Laufzeiten entscheidet über Sieg oder Gratulation. Nach zwei Renntagen werden sich nur die 500 schnellsten Teilnehmer für das Red Bull Erzbergrodeo Hauptrennen qualifizieren.

Mit der Trial Xtreme Challenge bieten die Veranstalter ein weiteres Racing-Highlight für alle Teilnehmer und Besucher. Auf dem kernigen Hindernisparcours inmitten der Red Bull Erzbergrodeo Action Arena gehen mehr als 150 Fahrer am Freitag und Samstag auf identischen GASGAS Trial-Motorrädern ins Rennen um einen Wildcard-Startplatz in der ersten Red Bull Erzbergrodeo Startreihe am Sonntag. Im Superfinale am Samstag Abend wartet intensive Renn-Action auf die Fans, die auf den Sitztribünen der Action Arena für gewaltige Stimmung sorgen.

Das extrem hochkarätige Starterfeld des Red Bull Erzbergrodeo 2025

Selten zuvor gab es beim Red Bull Erzbergrodeo ein derart hochgradig besetztes Teilnehmerfeld. Alleine die Spitzenfahrer, die heuer mit dem „Berg aus Eisen“ in den Ring steigen, bringen es auf nicht weniger als 44 Weltmeistertitel und 18 Red Bull Erzbergrodeo Siege.

Mit Manuel Lettenbichler (DE, KTM) steht der zur Zeit erfolgreichste Extreme Enduro Athlet der Welt ganz oben auf der Liste der Favoriten. Der Red Bull KTM Factory Racing Werksfahrer hat die letzten drei Red Bull Erzbergrodeo Ausgaben 2022 bis 2024 gewonnen und kommt in Topform zum Erzberg. „Manuel ist derzeit der Fahrer mit der schlichtweg besten Kombination aus Fahrtechnik, körperlicher Kondition und Mindset. Er wird am Erzberg der Gejagte sein und wir dürfen gespannt sein, wie er mit dem Druck umgehen wird.“, beschreibt Red Bull Erzbergrodeo Mastermind Karl Katoch die Favoritenrolle des 27-jährigen Bayern.

Unter „Lettis“ härtesten Konkurrenten finden sich sein KTM-Markenkollege Trystan Hart (CAN, KTM, Podium 2022/2023/2024), Husqvarna Factory Racing Superstar Billy Bolt (UK, Podium 2023, 6-facher Finisher), der spanische Sherco-Werksfahrer Mario Roman (ESP, Podium 2022/2024), der Südafrikaner Wade Young (GASGAS, 9-facher Finisher), Großbritanniens 3-fach Sieger Jonny Walker (Triumph), Sherco Factory Racing Pilot Teodor Kabakchiev (BG) und der mit zwei Podiumsplätzen erfolgreichste US-Amerikaner am Erzberg Cody Webb (Yamaha). Unter den Jägern ist neben dem 2-fachen Red Bull Erzbergrodeo Sieger Alfredo Gomez (ESP, Beta) auch Graham Jarvis (UK, KTM) – die wohl bekannteste Fahrerfigur der Szene. Der Brite ist mit 5 Red Bull Erzbergrodeo Siegen eine wahre Erzberg-Legende und fährt auch im Alter von 50 Jahren (!) ungebremst an der Weltspitze mit! Und natürlich steht mit Taddy Blazusiak (POL, KTM) auch der Mann am Start, der das härteste Extreme Enduro Race der Welt 5mal in Folge gewonnen hat.

Dazu kommt eine ganze Phalanx an jungen und extrem talentierten Spitzenfahrern, die vom Briten Mitch Brightmore (UK, GASGAS) angeführt wird. Zu den „jungen Wilden“ zählen auch Matthew Green (RSA, KTM, 3-facher Finisher), Dominik Olszowy (POL, Rieju), Ash Brightmore (UK, GASGAS), Ryder Leblond (USA, Husqvarna), Will Riordan (AUS, Sherco) – und der erst 17-jährige Österreicher Valentino Hutter (GASGAS), der bereits 2024 aus der ersten Startreihe ins Rennen ging.

Auch abseits der Extreme Enduro Weltelite ist die Dichte an prominenten Startern beeindruckend. Neben den beiden 5-fachen EnduroGP Weltmeistern Josep Garcia (ESP, KTM) und Andrea Verona (ITA, GASGAS) dürfen sich Motorsport-Fans auch auf den Rally Dakar 2025 Sieger Danny Sanders (AUS, KTM) freuen, der erstmals mit seiner Red Bull KTM 450 Rally an den Start des Blakläder Iron Road Prologs geht. Carson Brown, der US-amerikanische Supercrosser, hat im Vorjahr seine Liebe fürs Red Bull Erzbergrodeo entdeckt und geht auch heuer wieder auf einer KTM an den Start aller Rennbewerbe beim „craziest dirtbike race on earth“ an den Start. In der Twin-Cylinder Wertung des Blakläder Iron Road Prolog entfaltet sich auch 2025 wieder ein spannender Kampf um den Sieg zwischen KTM, Yamaha und Ducati. Enduro-Weltmeister Jonny Aubert (FRA) geht für KTM auf der 890 Adventure R Zweizylinder-Enduro ins Rennen, während Yamaha mit gleich zwei schweren Granaten am Start steht: Ausnahmesportler und Publikumsliebling Pol Tarres (ESP) wird heuer von seinem nicht weniger talentierten Teamkollegen Kevin Gallas (DE) unterstützt. Beide Yamaha-Fahrer planen mit ihren Tenere 700 Big Enduros übrigens auch die Teilnahme beim Red Bull Erzbergrodeo Hauptbewerb am Sonntag! Für Ducati geht der Österreicher Patrick Neisser auf einer Desert X Zweizylinder-Enduro in den Kampf um den Twin-Cylinder Felspokal. Der Steirer hat bereits im Vorjahr beeindruckenden Speed beim MITAS Rocket Ride und auf der selektiven Prologstrecke gezeigt und soll den bereits dritten Felspokal für die italienische Motorrad-Edelschmiede holen.

Die World Superbike zu Gast am Berg aus Eisen

Auch die schnellsten Motorrad-Rennfahrer der Welt wechseln für das Erzberg-Wochenende von Asphalt auf Dirt: der ehemalige Moto2 Weltmeister und derzeitige World Superbike Topfahrer Remy Gardner (AUS) geht mit einer Zweitakt-Yamaha ins Rennen. Für den 27-jährigen Sohn von MotoGP Ex-Weltmeister Wayne Gardner ist das Red Bull Erzbergrodeo eine echte Herausforderung, die der talentierte Australier aber begeistert annimmt.

Red Bull Erzbergrodeo Mastermind Karl Katoch freut sich über den Ansturm von Topfahrern:

„Die Dichte an internationalen Spitzenfahrern lässt uns spannende Entscheidungen in den einzelnen Rennbewerben erwarten. Angefangen beim Mitas Rocket Ride über den Blakläder Iron Road Prolog bis hin zum Red Bull Erzbergrodeo am Sonntag wird es Fights um jede Position geben. Die Verleihung des Extreme Enduro World Champion Weltmeistertitel an den Sieger des Red Bull Erzbergrodeo Hauptbewerbes ist die ultimative Würdigung für die Anstrengungen dieser Ausnahmesportler und wird die Weiterentwicklung des Extreme Enduro Sports vorantreiben. “, so Katoch.

Red Bull Erzbergrodeo Kessel Parade XXX: das neue Side-Event, das um die Welt gehen wird

Am Freitag erwartet alle Teilnehmer und Begleitpersonen ein ganz besonderes Side-Event. Bei der Red Bull Erzbergrodeo Kessel Parade XXX versammelt Veranstalter Karl Katoch das gesamte Starterfeld, ihre Begleitpersonen, Crew-Mitglieder und Besucher auf ihren Motorrädern zu einer riesigen Fahrerparade. Von der Red Bull Erzbergrodeo Arena führt Karl Katoch den Troß aus tausenden Motorrädern in den Red Bull Erzbergrodeo Startkessel, wo alle Teilnehmer in einer gigantischen XXX-Formation aufgestellt werden! Dabei entsteht ein weltweit einzigartiges Gruppenfoto, das im Anschluß als bleibendes Image der Extreme Enduro Community aus allen Rohren und auf allen Kanälen gepostet wird – und somit um die ganze Welt gehen wird.

Das Foto ist gleichzeitig ein Tribut an das 30-jährige Red Bull Erzbergrodeo Jubiläum, das im kommenden Jahr stattfinden wird. Ob Werksprofi oder Hobbyfahrer – die Teilnahme an diesem rekordverdächtigen Gruppenfoto ist ein absolutes Muss für jeden ambitionierten Motorrad-Offroadsportler.

Das Red Bull Erzbergrodeo LIVE bei ServusTV

Tausende Motorsport-Fans werden vor Ort hautnahe miterleben, wie sich die weltbesten Offroad-Athleten gegen den mächtigen Erzberg und die wohl selektivste Rennstrecke der Extreme Enduro Saison stellt. Wer das außergewöhnliche Spektakel nicht live vor Ort miterleben kann – auch 2025 wird das weltweit einzigartige Rennen mit erweitertem Set-Up und großem Einsatz von Mensch und Material live ab 12:35 Uhr bei ServusTV. Moderator Philipp Krummholz und seine Experten Heinz Kinigadner, Stefan Nebel und Hard Enduro Athlet Michael Walkner werden durch die Sendung führen, während Moderatorin Nicole Oberlechner gemeinsam mit Rally Dakar-Sieger Matthias Walkner vor Ort interessante Facts aus dem Start- und Zielbereich liefern.

Ebenso ab 12:35 Uhr ist der Livestream des Red Bull Erzbergrodeo auf der Streaming Plattform ServusTV ON zu sehen.

Das kronehit Event-Radio sorgt für Stimmung am Red Bull Erzbergrodeo

Bereits zum sechsten Mal sendet das Privatradio kronehit unter dem Motto „Wir sind die meiste Musik“ live aus dem gläsernen Studio in der Red Bull Erzbergrodeo Arena – und erreicht damit mehr als 2 Millionen Hörer mit ihrem Erzberg-Programm. Die Moderatoren Nicole Hammer und Christian Mederitsch werden auch regelmäßig in der Action am Berg unterwegs sein und mit ihren Beiträgen von allen Side-Events wieder mehr als 200.000 Fans auf Instagram und Facebook erreichen. Auf der kronehit Live-Bühne gibt’s täglich interessante Interviews mit Promis aus Sport und Wirtschaft, und der hauseigene DJ sorgt für Stimmung in der Red Bull Erzbergrodeo Arena.

Legendär: die Red Bull Erzbergrodeo Rider Parties im Red Bull Erzbergrodeo Festzelt

Ein wichtiger Fixpunkt für jeden Teilnehmer und Besucher des Red Bull Erzbergrodeo ist ein Besuch im legendären Festzelt. Neben der Versorgung der Erzberg-Gemeinde mit kulinarischen Köstlichkeiten und kühlen Getränken finden im Festzelt die täglichen Fahrerbesprechungen, Siegerehrungen – und die legendären Rider Parties statt. Auf der Festzelt-Bühne mit Mega-Videowall präsentiert Veranstalter Karl Katoch jeden Abend die Highlight-Videos des Tages, verlautbart wichtige Infos für den nächsten Renntag, kürt die Sieger der einzelnen Rennbewerbe – und eröffnet dann den Party-Abend für die tausenden Gäste im Red Bull Erzbergrodeo Festzelt. Vom Werksprofi bis zum Erzberg-Rookie sind alle mit dabei.

Den detaillierten Zeitplan und alle Informationen zum Red Bull Erzbergrodeo gibt’s auf www.redbullerzbergrodeo.com

Besuchertickets für das ultimative Red Bull Erzbergrodeo Live-Erlebnis auf www.redbullerzbergrodeo.com

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Österreich hat einen neuen Weltmeister

Bis dato keine Gratulation vom Sportminister Babler zu vernehmen

Während es Andreas Babler augenscheinlich nicht eilig genug haben konnte, um sich mit dem ESC-Sieger Johannes Pietsch alias JJ (der durch seine antisemitischen Äußerungen traurige Berühmtheit erlangte) ablichten zu lassen, dürfte ihm möglicherweise ein sportlicher Erfolg eines Niederösterreichers egal sein.

Denn bis dato kam keine Gratulation vom Sportminister Babler an den 19-jährigen Jakob Grandl aus Kaumberg, der sich im Bankdrücken – im norwegischen Drammen – den Juniorenweltmeistertitel (bis 93 Kilogramm) erkämpfte.

Der 19-Jährige aus dem Bezirk Lilienfeld konnte dabei im coolen Lederhosen-Sportdress, die unfassbare Last von 242,5 Kilogramm bewältigen. Der Niederösterreicher, der Mitte Juli 20 Jahre jung wird, hatte schon in der Vergangenheit zahlreiche internationale Wettkämpfe für sich entscheiden können.

Einzig vom niederösterreichischen LH-Stellvertreter und Sportlandesrat Udo Landbauer (FPÖ) kam eine Gratulation an den frischgebackenen Weltmeister.

„Herzliche Gratulation an Jakob Grandl zu dieser kraftvollen, außergewöhnlichen Leistung.
Ganz Niederösterreich verneigt sich vor Jakob Grandl und ist stolz auf den stärksten Junior der Welt“, so die Wertschätzung von Udo Landbauer.

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Dominik Nepp wurde für seine pro israelische Haltung beschimpft

Und zwar ausgerechnet von den "Jüdischen österreichischen Hochschüler:innen"

Über die antisemitischen Äußerungen des ESC-Siegers Johannes Pietsch, alias JJ, wollen wir uns gar nicht mehr äußern. Interessant finden wir aber, dass von diversen Politiker(innen), die sich an JJ rangeschmissen haben, bis dato keine kritischen Worte zur Aussage von diesem zu vernehmen war.

Kritisch hingegen hat sich der Landesparteiobmann der Wiener FPÖ, Dominik Nepp, auf seinem X-Account zu den antisemitischen Äußerungen von JJ geäußert. Und man mag es kaum glauben, für seine pro israelische Haltung, wurde Nepp ausgerechnet von den „Jüdischen österreichischen Hochschüler:innen“ mit den Worten „Geh scheißen Dominik“ bedacht. Jedenfalls löste dies einen gerechtfertigten Shitstorm aus.

Allerdings fragen wir uns, auf welcher Seite die „Jüdischen österreichischen Hochschüler:innen“ stehen?

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ESC-Sieger JJ Schuster, bleib bei deinen Leisten

Zu den jüngsten Äußerungen des diesjährigen ESC-Siegers Johannes Pietsch erklärt die „Österreichisch-Israelische Gesellschaft“ (ÖIG):

Die Forderungen von Johannes Pietsch, österreichischer Sieger des Eurovision Song Contest 2025, Israel beim ESC 2026 in Österreich auszuschließen, dürfen nicht unwidersprochen bleiben.

„Ich würde mir wünschen, dass der Eurovision Song Contest nächstes Jahr in Wien stattfindet und ohne Israel. Ich bin sehr enttäuscht, dass Israel noch an dem Wettbewerb teilnimmt“, so Pietsch, der unter dem Künstlernamen JJ auftritt, in einem Interview mit der spanischen Zeitung El Pais. Der ESC-Sieger sollte vielleicht einmal in sich gehen und seine Äußerungen noch einmal hinterfragen. „Mit dem Statement desavouiert er nicht nur sich selbst, sondern er verletzt auch massiv die tragischen Erlebnisse seiner diesjährigen Hauptkonkurrentin beim Song Contest, Yuval Raphael aus Israel, die beim Terror-Angriff der Hamas auf die Festival-Wiese des Nova-Festivals nur knapp dem Tode entkam““, so der 1. Präsident der ÖIG, Peter Florianschütz. „„Hier scheint dem Wiener Counter-Tenor jegliche Empathie gegenüber einer anderen Künstlerin verloren zu gehen.“

Peter Florianschütz: „Auch wenn man die Vorgehensweise der israelischen Regierung in Gaza kritisiert, das andauernde Sterben und Leiden der palästinensischen Bevölkerung, die monatelange Sperrung von Hilfslieferungen und Nahrungsmitteln durch das offizielle Israel thematisiert, so darf man die Urheberschaft und damit die direkt Verantwortung durch die Hamas und ihre Hintermänner im Iran nicht verschweigen. Ich fürchte, diese Aktion ist Teil einer Deligitimierung und Diskriminierung Israels als Strategie auch gegen alle Bewohner, Künstler, Wissenschaftler, also gegen die Existenz des Landes! Richtig ist es, die Regierung und die reale Politik des Landes zu kritisieren. Entlarvend ist es, dies so wie der Sänger zu machen. Es entlarvt entweder eine antisemitische Haltung oder schiere Dummheit. Ich hoffe noch immer das es dumm ist, da könnte man noch die Hoffnung auf Aufklärung haben. Aber so recht glaube ich es leider nicht!“

„Vielleicht ist es Herrn Pietsch nicht aufgefallen, dass in Israel selber eine sehr große Anzahl von Bürger die Politik der Regierung Netanyahu stark kritisiert. Wenn dann noch JJ den Vergleich mit der russischen Diktatur, deren Ausschluss vom ESC und Israels Teilnahme zieht, ist eine Grenze überschritten! Es ist zu hinterfragen, welches Geschichtsbewusstsein der ESC-Sieger 2025 hat““, so Michael Laubsch, 2. Generalsekretär.“ „Ein ‘Like’ von Pietsch auf Social Media über die Ermordung von Botschaftsmitarbeitern Israels in Washington vor dem Jewish Museum setzt dem Ganzen die Krone auf!“

Die Österreichisch-Israelische Gesellschaft fordert daher die verantwortlichen Stellen aus Regierung, Politik und Rundfunk in Österreich auf, sich deutlich von der Positionierung Johannes Pietsch, a.k.a. JJ, zu distanzieren.

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Jeder Rauchstopp lässt das Gesundheitssystem aufatmen

Wer mit dem Rauchen aufhört, verringert das Krebsrisiko und schützt sowohl die eigene Gesundheit als auch die der Mitmenschen

Jährlich sterben in Österreich laut Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz bis zu 14.000 Menschen an den Folgen des Tabakkonsums. Trotzdem greift etwa ein Viertel der Bevölkerung regelmäßig oder gelegentlich zur Zigarette. Dabei ist längst bekannt, dass Rauchen einer der größten Risikofaktoren für Krebs ist. Der 31. Mai ist Weltnichtrauchertag und damit ein Anlass, der nicht nur zum Nachdenken anregen, sondern auch zum Handeln motivieren soll.

Rauchen ist eine der Hauptursachen für viele vermeidbare Erkrankungen, allen voran Krebs. Wer mit dem Rauchen aufhört oder gar nicht erst damit anfängt, schützt nicht nur sich selbst, sondern auch andere und entlastet gleichzeitig das Gesundheitssystem. Jeder Rauchstopp ist eine Investition in mehr Lebensqualität.

Der Weltnichtrauchertag markiert gleichzeitig das Ende der Europäischen Krebswoche, die am 25. Mai beginnt. Ein Blick auf den im Frühjahr erschienenen Comparator Report on Cancer in Europe 2025 des Swedish Institute for Health Economics (IHE) zeigt, dass Krebs für nahezu ein Viertel aller Todesfälle in Europa verantwortlich ist. Zwischen 1995 und 2022 stieg die Zahl der jährlichen Krebsneuerkrankungen in Europa um rund 58 Prozent auf etwa 3,2 Millionen Fälle. Dieser Anstieg ist vor allem auf die alternde Bevölkerung und die damit verbundene höhere Krankheitsanfälligkeit zurückzuführen. Zudem führen verbesserte diagnostische Verfahren dazu, dass Krebserkrankungen heute früher und häufiger erkannt werden als in der Vergangenheit.

Doch Krebs ist nicht nur eine medizinische Herausforderung, sondern belastet auch die Wirtschaft erheblich. Laut dem erwähnten IHE-Report verzeichnet die Europäische Union jährlich Kosten von rund 100 Milliarden Euro, verursacht durch den Verlust an Arbeitskraft, die Belastung sozialer Sicherungssysteme und den steigenden Bedarf an familiärer Betreuung. Dabei wären laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) rund 40 Prozent aller Krebsfälle vermeidbar, etwa durch eine gesündere Lebensweise oder gezielte Prävention. Neben dem Rauchen steigern auch übermäßiger Alkoholkonsum und Übergewicht das Risiko, an Krebs zu erkranken.

Dazu Alexander Herzog, Generalsekretär des Verbandes der pharmazeutischen Industrie Österreichs: „Dank intensiver Forschung ist eine Krebsdiagnose heute nicht mehr automatisch ein Todesurteil. Viele Krebsarten lassen sich mittlerweile gut behandeln oder sogar in chronische Erkrankungen überführen. Dennoch dürfen wir die Gefahren nicht unterschätzen und unsere Gesundheit nicht leichtfertig aufs Spiel setzen. Der Weltnichtrauchertag erinnert uns daran, dass jede und jeder Einzelne durch bewusste Entscheidungen selbst einen wertvollen Beitrag leisten kann. Rauchfrei zu werden, rettet Leben, senkt Kosten und lässt unser Gesundheitssystem aufatmen.

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FPÖ – Belakowitsch „Die ÖVP lebt in einem Machtrausch!“

Österreich und seine Bürger sind der Volkspartei egal

„Machtrausch, Machtmissbrauch und politische Einflussnahme – das ist die gemeinsame Klammer sowohl für den Fall Pilnacek als auch für das Corona-Regime. Genau das ist Gegenstand des ‚ÖVP-Machtmissbrauchs-Untersuchungsausschusses‘. Das muss untersucht und aufgeklärt werden. Die Auswirkungen waren zwar in den beiden Fällen unterschiedlich, aber im Zentrum von beiden steht der Machtapparat der ÖVP, dem Österreich und seine Bürger nämlich völlig egal sind. Die angebliche Volkspartei befindet sich in ein einem Machtrausch – und das seit Jahren“, so heute FPÖ-Klubobmann-Stellvertreterin NAbg. Dr. Dagmar Belakowitsch bei ihrer Rede im Nationalrat. Und in beiden Fällen sei auch aufzuklären, ob und inwieweit Medien beeinflusst worden seien.

Dass es der ÖVP nicht um das Wohl der eigenen Bürger gehe, zeige allein das Belastungspaket der schwarz-rot-pinken Verlierer-Ampel „Sie greifen tief in die Taschen von den Familien, von Pensionisten, von Pflegebedürftigen, von Menschen mit Behinderungen. Gleichzeitig aber bekommt der ORF 35 Millionen zusätzlich zu den Zwangsgebühren, die alle Österreicherinnen und Österreicher zahlen müssen“, so Belakowitsch. Abseits des ORF würden auch für andere Medien die Steuer-Euros nur so fließen: „Und das hat bei der ÖVP ja schon Tradition. Daher müssen wir auch nachschauen, was hat die ÖVP, was die Bundesregierung, dort für einen Einfluss ausgeübt.“

Die freiheitliche Klubobmann-Stellvertreterin erinnerte in Zusammenhang mit dem Corona- Maßnahmenregime an die „Flex“ Karl Nehammer: „Er war als Innenminister dafür verantwortlich, dass in dieser Republik Dinge geschehen konnten, die sich die Bevölkerung nicht einmal in ihren schlimmsten Alpträumen vorgestellt hätte: Einschränkung der Versammlungsfreiheit, Absagen von Demonstrationen von Corona-Maßnahmenkritikern, Einkesselungen und man hat Medien ins Boot geholt, die dann zum Beispiel über angebliche ‚Stürme‘ berichtet haben. Der Sturm auf das österreichische Parlament, das damals eine Baustelle war, der Sturm auf ein Versicherungsgebäude – beides hat es nie gegeben. All das hat sich als ‚Stürmchen im Wasserglas‘ erwiesen.“ Maßnahmenkritiker seien in den Medien als Corona-Leugner oder Schlimmeres diffamiert worden und ihre Aussagen als ‚Fake News‘ – was der ÖVP ja sehr genehm gewesen sei. Ärzten sei die Approbation entzogen worden. „Mitglieder in den Krisenstäben und Expertengremien, die nicht mittragen konnten, was die Politik von Ihnen verlangt hat, wurden aus den Mitarbeiter- und Expertenstäben entfernt. Die ÖVP war nicht an echter Expertise interessiert. Sie wollte eine politische Agenda durchsetzen“, nannte Belakowitsch ein paar Beispiele.

„Die Corona-Zwangsmaßnahmen waren nur Selbstzweck. Die ÖVP hat ihre Macht ausgespielt, den Bürgern die Grund- und Freiheitsrechte genommen, die Bevölkerung gespalten. Es ging ja sogar so weit, dass die Bevölkerung aufgefordert wurde, die Polizei zu rufen, wenn der Nachbar Lärm macht, damit sie dann Nachschau hält, ob dort nicht eine unerlaubte Party stattfindet. Die ÖVP hat auch die Polizeibeamten für ihre Zwecke missbraucht, sie haben unverhältnismäßige Kontrollen durchführen müssen. All das ist Ausdruck eines Machtmissbrauches und Machrausches, den Sie von der österreichischen Volkspartei gelebt haben und immer noch leben wollen“, so Belakowitsch weiter. Die Bevölkerung sei einem gewaltigen Druck seitens der Regierung ausgesetzt gewesen – vom Kleinkind bis hinauf ins hohe Alter: „Das wissen die Österreicher ganz genau. Und darum freuen sich die Bürger, dass dieser Untersuchungsausschuss kommt, weil sie auch tagtäglich diese politische Einflussnahme der ÖVP spüren. Die ÖVP glaubt tatsächlich, dieses Land gehört ihr. Aber die ÖVP ist nicht Österreich.“

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Villa Kokoschka wird auf willhaben angeboten

Ein Juwel österreichischer Kunstgeschichte steht zum Verkauf

In Wien wird derzeit eine außergewöhnliche Immobilie angeboten, die einige der bedeutendsten Namen der österreichischen Kunst- und Architekturgeschichte vereint. Die Villa wurde vom Maler Oskar Kokoschka erworben, vom Architekten Johannes Spalt umgebaut und der Innenraum vom Architekten Franz Kiener designt. Zum Preis von 3,35 Millionen Euro erhält der oder die neue Eigentümer(in) ein dreigeschossiges Objekt auf einem 1.240 m2 großen Grundstück und 350 m2 Wohnfläche.

Oskar Kokoschka gilt als einer der bedeutendsten Künstler aus Österreich und ist neben Gustav Klimt und Egon Schiele einer der bekanntesten Vertreter der Wiener Moderne. Im 16. Wiener Gemeindebezirk steht zum Preis von 3.350.000 Euro derzeit ein außergewöhnliches Stück Kunstgeschichte zum Verkauf: Die Villa Kokoschka, die in den 1920er-Jahren von Oskar Kokoschka selbst erworben wurde und sich bis heute im Besitz der Familie befindet.

Außergewöhnliche Jahrhundertwendevilla, die radikal neugestaltet wurde

Die Tatsache, dass Kokoschka das Objekt am Wilhelminenberg, an der Doppeladresse Liebhartstalstraße und Starchantgasse, erworben hat, war dabei kein Zufall: „Dort, wo die Luft in Wien am besten ist, wollte er die Familie vereint wissen, da sein Vater an einer Lungenerkrankung litt“, heißt es in der willhaben-Anzeige von Elisabeth Rohr Real Estate. Da Oskar Kokoschka in der NS-Zeit jedoch als „Entartetster unter den Entarteten“ galt, floh er 1938 ins Exil – zunächst nach Prag und dann nach England, ehe er 1975 wieder die österreichische Staatsbürgerschaft annahm.

Kurz darauf, Ende der 1970er-Jahre, wurde die Villa auf dem 1.240 Quadratmeter großen Grundstück komplett umgebaut – und zwar von keinem Geringeren als dem Wiener Architekten Johannes Spalt, einem der wichtigsten Vertreter der österreichischen Architekturszene nach 1945. Und so wurde „die eher bescheidene, einfache Jahrhundertwendevilla mit einem schmalen, nicht ausgebauten Dach zu einem Architekturdenkmal umgebaut, das in bester Tradition zum Bauhaus-Stil steht, mit deren Vertretern Kokoschka seit deren Gründung tief verbunden war“, ist dem Inserat zu entnehmen.

Interior-Traum: Carrara-Marmor, Hoffmann-Stühle, Otto-Wagner-Luster auf drei Stockwerken

Auch bei der Innenraumgestaltung der dreigeschossigen Villa Kokoschka wurde nichts dem Zufall überlassen – sondern den Plänen des Architekten Franz Kiener. Beschrieben ist sein Schaffen in der willhaben-Anzeige wie folgt: „Im Wohnraum wurden Bücherregale aus Blankstahlträgern mit weißen Fächern entworfen, mittig ein Steintisch aus Carrara-Marmor platziert. Zudem findet man eine Sitzgruppe aus mit weißem Leder bezogenen Hoffmann-Stühlen. Im Speisezimmer befindet sich ein Glastisch mit originalen Hoffmann-Stühlen. Über dem Tisch befindet sich ein Otto-Wagner-Luster aus Messing mit Glaskörpern. Für die Büste von Oskar Kokoschka, die im Foyer im ersten Obergeschoß thront, wurde ein Ständer aus Acrylglas entworfen.“

Rund 350 Quadratmeter reine Wohnfläche verteilen sich auf eine Erdgeschoßwohnung mit knapp 120 Quadratmetern sowie eine große Wohneinheit auf zwei Ebenen mit einer rundumlaufenden Terrasse im Dachgeschoß, die Weitblicke zur Wiener Skyline und zum Schloss Wilhelminenberg bietet. Zudem ist die Liegenschaft fast zur Gänze unterkellert und verfügt über eine eigene Garage, die direkt an die Straße anschließt.

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AK Preisvergleich bei Umzugsautos

Achtung bei Versicherung und Frei-Kilometer

Die Arbeiterkammer Oberösterreich hat Preise für Transporter bzw. Pritschenwagen bei acht Autoverleihfirmen und vier Möbelhäusern in Oberösterreich erhoben. Alle Fahrzeuge waren mit Führerschein der Klasse B zu lenken. Verglichen wurden die Kosten für einen halben bzw. ganzen Tag und ein Wochenende. Der Vergleich wird den Konsumenten nicht leicht gemacht. Einige Firmen gestalten ihre Preise über ein Dynamic Pricing System. Das bedeutet, dass sich der Preis je nach Tag oder Uhrzeit verändern kann.

Für einen Transporter bzw. Kastenwagen fallen für einen Tag Kosten zwischen 65 und 159 Euro an. Hier schwanken die Frei-Kilometer der Angebote zwischen 100 und 500 pro Tag. Außerhalb der Frei-Kilometer beträgt der Preis pro Kilometer 0,30 bis 0,60 Cent. Die Firma Autohaus Katzlberger bietet Halbtagspreise für einen Transporter um 45 Euro für vier Stunden an, die Firma Sixt verlangt für fünf Stunden ebenfalls 45 Euro. Für ein Wochenende (Freitag bis Montag) werden zwischen 195 und 299 Euro berechnet. Bei einem Pritschenwagen mit Plane bewegen sich die Tagespreise zwischen 109,98 und 136,25 Euro.

Dynamic Pricing bei drei Anbietern
Die Autovermietungsanbieter Sixt, Europcar und Buchbinder/Megadrive gestalten ihre Preise nach einem Dynamic Pricing System. Das bedeutet, die Preise variieren nach Verfügbarkeit, Saison oder Nachfrage. Für die Erhebung wurden daher Angebote mit einem fixen Montag (Uhrzeit von 9 bis 16 Uhr und 9 bis14 Uhr) und Wochenende (Freitag von 9 Uhr bis Montag 8 Uhr) im Mai 2025 erfragt.

Leihtransporter bei Möbelhäusern
Möbelhäuser wie Möbelix, Mömax und XXXLutz bieten bei Möbeleinkauf einen Leihtransporter für bis zu 3 Stunden bzw. 100 Frei-Kilometer um 29,90 Euro an (Mietgebühr inklusive Versicherung). Besitzer von Bonuskarten können auch am Wochenende einen Transporter für den privaten Umzug mieten. IKEA bietet einen Leihtransporter nur durch den Servicepartner „Van Sharing by Ubeeqo“ an. Die Buchung des Leihtransporters muss über die Ubeeqo App abgeschlossen werden. Ein Transporter kostet ab 7,90 Euro die Stunde.

Tipps der Arbeiterkammer Oberösterreich

. Überprüfen Sie die vorhandene Versicherung. Diese variieren sehr stark bei Preis und Leistung. Manche Anbieter bieten auch diverse Schutzpakete an, die dazugebucht werden können. Prüfen Sie, ob ein Abschluss sinnvoll ist!

. Achten Sie auf die Frei-Kilometer in den jeweiligen Angeboten. Berechnen Sie wie viele Kilometer Sie benötigen, damit keine Kosten für zusätzliche Kilometer anfallen.

. Bei Anmietern unter 26 Jahre verlangen manche Autoanbieter Jungfahrergebühren. Beziehen Sie diese möglichen Kosten bei Ihrem Vergleich ein!

. Verlangt die Firma eine Kreditkarte zur Sicherstellung, können bis zu 500 Euro auf der Karte geblockt werden.

. Die Fahrzeuge müssen in der Regel mit vollem Tank (so wie übernommen) retourniert werden, sonst fallen Zusatzkosten an.

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PVA verweigert Handprothese

Michael G. durfte Prothese zwei Wochen lang stationär testen, obwohl er sie angeblich gar nicht braucht

Michael G. fehlt die rechte Hand, seit er 15 Jahre alt ist. Er hat zwar eine Prothese, aber ohne Funktionen – eine „Schmuckhand“, wie er sagt. Damit der heute 57-Jährige besser arbeiten kann, und weil er seinen Job bis zur Pension behalten will, hat er eine myoelektrische Unterarmprothese mit Greiffunktion beantragt. Die PVA hat ihn die Prothese zwei Wochen lang in einem Reha-Zentrum testen lassen – nur um ihm dann mitzuteilen, dass er die Prothese gar nicht brauchen würde – Antrag abgelehnt!

Für Volksanwalt Bernhard Achitz ist das nicht nachvollziehbar: „Michael G. braucht die Prothese für seinen Beruf, deswegen muss sie die PVA bewilligen. Immer wird gefordert, dass die Menschen länger erwerbstätig bleiben, aber wenn es darauf ankommt, legt die Sozialversicherung Hürden in den Weg.“

Michael G. beantragte vor einem Jahr eine myoelektrische Unterarmprothese mit Greiffunktion bei der Pensionsversicherungsanstalt. Im Sommer absolvierte er eine zweiwöchige Prothesen-Austestung im Rehabilitationszentrum Bad Häring, die erfolgreich verlief. Dennoch wurde der Antrag im Dezember überraschend abgelehnt. G. ist bei einer Handelsfirma tätig und benötigt die Prothese auch zur Ausübung seines Berufs, etwa zur Bedienung von Computertasten, beim Umblättern von Prospekten oder bei Produktpräsentationen.

Problem wird innerhalb der Sozialversicherung hin- und hergeschoben

Achitz kritisiert die Ablehnung nicht nur inhaltlich, auch der Ablauf ist ein „Paradebeispiel für schlechte Verwaltung“. G. hatte zuerst einen Antrag an die ÖGK gestellt, dort ist er sehr lang liegengeblieben, bis er schließlich an die PVA weitergeleitet wurde, und auch die hat sich viel Zeit für die Bearbeitung gelassen.

„Man schiebt das Problem innerhalb der Verwaltung hin und her“, so Achitz in der ORF-Sendung „Bürgeranwalt“ am 17. Mai: „Die Sozialversicherungsträger sollen sich untereinander oder in ihrem Dachverband ausmachen, wer zuständig ist, ohne dass der Betroffene etwas davon merkt. Aber klar ist, die Sozialversicherung hat die Prothese zu finanzieren.“

UN-Behindertenrechtskonvention: Recht auf Teilhabe am gesellschaftlichen Leben

Im Fall von Michael G. muss die Sozialversicherung die Prothese finanzieren, weil er sie braucht, um länger im Beruf zu bleiben und eine höherwertige Tätigkeit auszuüben. Aus Sicht der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) wäre aber ohnehin egal, ob er die Prothese beruflich oder privat braucht. Die UN-BRK verlangt, dass Menschen mit Behinderung die volle Teilhabe am Alltag und am gesellschaftlichen Leben ermöglicht wird. Michael G. hat die Ablehnung jedenfalls auch psychisch hart getroffen, nachdem man ihm in der zweiwöchigen Testphase sozusagen die Karotte vor die Nase gehalten hatte. Er will auf die Prothese nicht mehr verzichten, denn „da wird man wieder zum vollwertigen Menschen.“

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Raser unterwegs – Erhebliche Geschwindigkeitsüberschreitungen

Zwei Pkw wurden vorläufig beschlagnahmt

In der Nacht von gestern auf heute, gingen der Polizei gleich zwei Extrem-Raser ins Netz.  Auf der A2 beim Knoten Vösendorf fiel Polizisten der Landesverkehrsabteilung Wien ein Pkw-Lenker auf, der bei einem Überholvorgang sein Fahrzeug zunächst auf 210 km/h (erlaubt: 130 km/h) beschleunigte, danach stark abbremste und in weiterer Folge erneut beschleunigte, wobei er eine Geschwindigkeit von 243 km/h erreichte.

In der selben Nacht wurde eine weitere massive Geschwindigkeitsüberschreitung festgestellt. Ein Pkw-Lenker beschleunigte sein Auto nach jeder rotlichtbedingten Anhaltung wiederholt stark. Die Polizisten der Landesverkehrsabteilung Wien konnten schließlich auf der Erdberger Lände eine Geschwindigkeit von 162 km/h messen – erlaubt sind an dieser Stelle 70 km/h. Beide Lenker wurden angezeigt und der Führerschein abgenommen. Zudem erfolgte in beiden Fällen eine vorläufige Beschlagnahme ihrer Autos an Ort und Stelle.

Geschwindigkeitsüberschreitungen zählen zu den häufigsten Ursachen schwerer Verkehrsunfälle. Um diesem gefährlichen Verhalten konsequent entgegenzuwirken, setzt die Polizei laufend Schwerpunktaktionen und Kontrollen im Straßenverkehr. Die Wiener Polizei wird weiterhin mit aller Konsequenz gegen Raser vorgehen. Diese gefährden nicht nur das eigene Leben, sondern auch das unbeteiligter Verkehrsteilnehmer.

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FPÖ – Schnedlitz „Die ‚Verlierer-Ampel‘ hängt den Menschen die Rechnung für ihr eigenes Versagen um!“

Nur bei der eigenen Bevölkerung wüten Stocker, Babler, Meinl-Reisinger und Co. mit dem Sparstift, bei sich selbst und illegalen Einwanderern kürzen sie keinen Cent

„Diese  ‚Verlierer-Ampel‘  wütet mit dem Sparstift nur bei der eigenen Bevölkerung, bei sich selbst oder illegalen Einwanderern kürzt die teuerste Bundesregierung aller Zeiten nicht einmal einen Cent, ganz im Gegenteil“, rechnete heute FPÖ-Generalsekretär NAbg. Michael Schnedlitz mit Stocker, Babler, Meinl-Reisinger und Co. ab, die kommende Woche im Nationalrat „Teil 2 ihres Österreich-Wohlstandszerstörungs- und Verarmungspakets“ beschließen wollen.

„Während sich NEOS-‚Audi-Sepp‘ Schellhorn zwei Luxusdienstautos auf Steuerzahlerkosten leistet, der Apparat im NEOS-geführten Außenministerium zusätzlich aufgeblasen wird, ÖVP-Integrationsministerin Plakolm weiterhin Millionen für Asylanten verprasst, SPÖ-Vizekanzler Babler als ‚Fake-Standesbeamter‘ herumjettet und ÖVP-Abgeordnete Edtstadler mit einer sündteuren Handtasche posiert, werden unsere Familien, unsere Pensionisten, der Mittelstand und alle arbeitenden Österreicher von den Systemparteien geschröpft, was das Zeug hält. Eiskälter und unbarmherziger als diese ‚Verlierer-Ampel‘ geht’s nicht mehr!“, so Schnedlitz.

Die „Pensionistenabzocke“ durch die Erhöhung der Krankenversicherungsbeiträge, die Verdoppelung der E-Card-Servicegebühr und deren Ausweitung auf Senioren seien gepaart mit der Aussetzung der Valorisierung von Familienleistungen „absolut unsoziale Teuerungshämmer“, die diese Regierung erbarmungslos gegen die eigene Bevölkerung schwinge. „Während Asylanten weiterhin keine E-Card-Gebühr bezahlen müssen, werden die eigenen Bürger zur Kasse gebeten. Stocker, Babler, Meinl-Reisinger und Co. haben jegliche Verbindung zu den Menschen, ihren Problemen und Anliegen verloren“, führte Schnedlitz weiter aus.

Der freiheitliche Generalsekretär erinnerte daran, dass die „System-Ampel“ in Wirklichkeit jetzt den Menschen jene Probleme umhänge, die sie selbst verursacht habe: „Mit einer grundfalschen Politik bei Corona, dem EU-hörigen Mitziehen bei den Russland-Sanktionen und dem teuerungstreibenden Klimakommunismus haben die Systemparteien das gigantische Budgetdesaster erst verursacht und Österreich ins dritte Rezessionsjahr mit hoher Arbeitslosigkeit und einer Pleitewelle bei den Unternehmen manövriert. Mittlerweile muss man sich schon fragen, ob es nicht das tatsächliche Ziel dieser ‚Verlierer-Koalition‘ ist, wirklich jeden Österreicher unter die Armutsgrenze zu befördern!“

Es brauche daher eine politische Wende, sodass wieder die eigene Bevölkerung an die oberste Stelle der Politik gerückt und ihr Wohl zum einzigen Kompass jeglichen politischen Handelns werde. „Dafür steht nur die FPÖ mit Herbert Kickl, denn nur mit uns Freiheitlichen werden die Bürger nicht mehr von der Politik als ‚Melkkühe‘ angeschaut, auf die man jede Rechnung für das eigene Versagen abwälzen kann, sondern als das, was sie sind: Nämlich der Souverän, dem eine Regierung jeden Tag und jede Stunde für eine gute Zukunft zu dienen hat!“

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Verabschiedung von Peter Rapp – Ehrengrab am Wiener Zentralfriedhof

Öffentliche Verabschiedung am 23. Mai 2025 von 10.00 bis 12.00 Uhr am Zentralfriedhof, Halle 2

Der beliebte Fernsehmoderator, Entertainer und Schauspieler Peter Rapp wird am Freitag, 23. Mai 2025, auf dem Wiener Zentralfriedhof mit einem Ehrengrab der Stadt Wien geehrt und verabschiedet.

Freunde, Wegbegleiter, Fans und alle, die Peter Rapp nahestanden, sind eingeladen, sich am 23. Mai 2025 in der Zeit von 10.00 bis 12.00 Uhr auf dem Wiener Zentralfriedhof (Halle 2) von ihm zu verabschieden. Danach findet die Trauerfeier im engsten Familien- und Freundeskreis statt. Die Begleitung des Trauerzugs im Anschluss an die private Trauerfeier sowie die Einsegnung am Ehrengrab durch Herrn Dompfarrer Toni Faber steht der Öffentlichkeit wieder frei. Im Online-Kondolenzbuch unter Trauern Sie um Peter Rapp – Trauerportal.at kann von Peter Rapp Abschied genommen und seinen Hinterbliebenen das Mitgefühl ausgedrückt werden.

Rapp hinterlässt eine Lücke in Österreichs Medienlandschaft

Peter Rapp ist am 25. April 2025 im Alter von 81 Jahren an den Folgen einer schweren Krankheit verstorben. Mit seinem Witz, seiner Schlagfertigkeit und seinem unverwechselbaren Stil prägte er über Jahrzehnte hinweg die österreichische Medienlandschaft. Sein Tod hinterlässt eine große Lücke – in der Öffentlichkeit ebenso wie im privaten Kreis.

Die Stadt Wien würdigt Peter Rapp für sein Lebenswerk mit einem Ehrengrab – eine Auszeichnung, mit der er selbst nie gerechnet hätte. Damit findet er seine letzte Ruhe in unmittelbarer Nähe vieler Persönlichkeiten, die das kulturelle Leben Österreichs mitgeprägt haben.

Familie verabschiedet sich „mit einem Lächeln und Liebe“

„Papa hat oft gesagt: ‚Wenn’s vorbei ist, will ich wenigstens in guter Gesellschaft liegen.‘ Dass er nun ein Ehrengrab bekommt, hätte ihn überrascht – und sicherlich auch ein bisschen stolz gemacht. Wir verabschieden ihn mit einem Lächeln und unendlich viel Liebe“, betonen die drei Kinder von Peter Rapp.

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Produktrückruf der Firma BioMarkt & dennree

Zurückgerufen wird: Thise Mejeri Nordsee Käse ca. 170g Stück mit MHD 26.05.2025 – 01.06.2025

Denns BioMarkt & dennree rufen aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes den Artikel „Thise Mejeri Nordsee Käse ca. 170g Stück“ zurück. Betroffen ist ausschließlich die Ware mit den Mindesthaltbarkeitsdaten (MHD) von 26.05.2025 bis 01.06.2025. Die Ware ist bei Denns BioMarkt und in ausgewählten Naturkostfachmärkten erhältlich.

Der Rückruf erfolgt, da in einigen „SBV Thise Mejeri Nordsee Käse ca. 170g Stück“ möglicherweise Metallfremdkörper enthalten sein könnten.

dennree nimmt daher vorsorglich die gesamte Charge mit dem MHD 26.05.2025 – 01.06.2025 aus dem Verkauf. Alle anderen Chargen sind einwandfrei und in gewohnter Qualität verfügbar und für den Verzehr bedenkenlos geeignet.

Kunden können das Produkt in die Verkaufsstelle zurückbringen, in der sie es erworben haben. Der Kaufbetrag wird bei Vorlage des Produkts auch ohne Kassenbeleg zurückerstattet.

Diese Warnung besagt nicht, dass die Gesundheitsschädlichkeit der Ware vom Erzeuger, Hersteller, Importeur oder Vertreiber verursacht wurde.

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Gruppe Sofortmaßnahmen deckte illegalen Gastgewerbebetrieb auf

Gas- und Stromleitungen waren manipuliert und es wurde illegal Gas und Strom bezogen

Im Zuge von laufenden Schwerpunktaktionen fanden gestern, Donnerstag, weitere Kontrollen der Gruppe Sofortmaßnahmen, gemeinsam mit der MA 59, den Wiener Netzen und der Wiener Polizei statt. Dabei wurde ein besonders brenzlicher Fall in Wien-Margareten aufgedeckt.

Ein Betrieb, der ohne die erforderlichen gewerbebehördlichen Bewilligung betrieben wurde, wurde kontrolliert. Besonders alarmierend war der Verdacht auf illegale Manipulationen der Gasanlage. Es wurde auch festgestellt, dass der Betrieb keinen aufrechten Gaslieferungsvertrag hat, weshalb der Verdacht auf widerrechtliche Energienutzung im Raum stand.

Der Gaszähler befand sich in einem abgesperrten Lager im hinteren Bereich des Betriebs. Die Betreiberin – bereits amtsbekannt, unter anderem wegen widerrechtlicher Entnahme von Energie – sowie vier weitere Personen verweigerten den Organen trotz mehrfacher Aufforderung und unter Gewaltandrohung den Zutritt. Nach der angeforderten Unterstützung der Feuerwehr, die die Tür aufgrund der akuten Gefährdung öffnen sollte, eskalierte die Situation: Die fünf anwesenden Personen wurden gegenüber der Polizei handgreiflich. Daher mussten zusätzlich Polizeikräfte angefordert werden, die Anwesenden wurden vorläufig festgenommen. Bei der Betreiberin wurden außerdem zwei Messer sichergestellt.

Nach Öffnung des Lagers bestätigte sich der Verdacht: Die Gasleitung war manipuliert, es wurde illegal Gas und Strom bezogen. Aufgrund der massiven Manipulation bestand Gefahr in Verzug.

Unter den zahlreich festgestellten Mängeln und Anzeigen wurde ein Mitarbeiter nicht ordnungsgemäß angemeldet, weshalb ein Verfahren wegen Verdachts auf Schwarzarbeit angezeigt wurde.

Walter Hillerer, Leiter der Gruppe Sofortmaßnahmen, betont: „Hier wurde nicht nur unfair gegenüber Mitbewerbern gewirtschaftet, sondern auch massiv die Sicherheit von Menschen gefährdet. Die bewusste Manipulation von Gasleitungen ist für Mitarbeiter(innen) und Anrainer(innen) lebensgefährlich. Solche Zustände haben in Wien keinen Platz.“

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FPÖ bringt Verlangen für eine Sondersitzung des Nationalrats ein

FPÖ – Hafenecker: „ÖVP-Machtmissbrauch – Partei oder Staat, was steht für Sie an erster Stelle, Herr Bundeskanzler?“

Der Freiheitliche Parlamentsklub hat ein Verlangen auf Einberufung einer Sondersitzung des Nationalrats eingebracht, die unter dem Titel „ÖVP-Machtmissbrauch: Partei oder Staat, was steht für Sie an erster Stelle, Herr Bundeskanzler?“ abgehalten wird, erklärte heute der freiheitliche Generalsekretär NAbg. Christian Hafenecker, MA im Zuge einer Pressekonferenz. „Damit halten wir unser Versprechen gegenüber den Bürgern, denn wir Freiheitliche mit Herbert Kickl bleiben unseren Versprechen treu!“, so Hafenecker.

„Der Untersuchungsausschuss wird mit Sicherheit für die ÖVP äußerst unangenehm werden, auch wenn wir heute noch nicht alle Details offenlegen, denn ein bisschen Spannung wollen wir der schwarzen Vertuschungstruppe noch lassen, wird es sich doch um zentrale Machtmissbrauchsaffären der ÖVP mit ihrem ‚tiefen Staat‘ drehen, die endlich ans Licht gebracht werden müssen. Im Mittelpunkt steht unter anderem der Fall des verstorbenen Sektionschefs Christian Pilnacek. Die mysteriösen Todesumstände erfordern lückenlose Aufklärung, wir fordern Transparenz statt schwarzer Nebelgranaten“, führte Hafenecker weiter aus.

„Die Ermittlungen glänzten durch auffällige Pannen, deren Ursprung im besten Fall Unfähigkeit, im schlimmsten Fall Absicht war. Der Umgang mit Pilnaceks persönlichem Eigentum wie Laptop, Handy und Smartwatch war skandalös und nährt den Verdacht eines ‚tiefen schwarzen Staates‘, der nichts dem Zufall überlässt. Die Einstellung der Ermittlungen gegen die Ermittler selbst wirft neue Fragen auf, nämlich ob es sich hier um reine Zufälle oder um gezielte Vertuschung handelt. Die ÖVP muss sich dieser Frage stellen. Wer hat hier was gedeckt und warum schweigt man dazu? Ein Netzwerk aus Spitzenbeamten, politischem Einfluss und Medienmanipulation soll nun sichtbar gemacht werden. Auch das Instrument des sogenannten ‚Debankings‘ und Slap-Klagen zeigen, wie weit die Methoden reichen“, so der FPÖ-Generalsekretär.

„Der zweite große Komplex wird sich der Corona-Zeit widmen. Ein Kapitel, das durch beispiellosen Machtmissbrauch gegen die eigene Bevölkerung geprägt war. Die Polizei wurde zum Werkzeug der Regierungspropaganda degradiert, autoritäre Methoden im demokratischen Mäntelchen, wie man sie sonst nur aus dem Ständestaat kennt, wurden etabliert. Kritische Bürger wurden eingeschüchtert, Versammlungen behindert, Meinungsfreiheit mit Füßen getreten. Wer unbequem war, wurde öffentlich diffamiert oder gleich kriminalisiert. Regierungskritiker wurden überwacht und bespitzelt, als hätte man im schwarzen Keller alte Stasi-Handbücher entstaubt. Unabhängige Experten und Medien wurden mit Inseratenpolitik und Druck beeinflusst. Damit wurde die Wahrheit manipuliert, um ein System der Angst und Kontrolle aufrechtzuerhalten. Die zentrale Frage an die ÖVP lautet auch hier: Wie tief steckt die Partei in diesem Machtmissbrauch und wo endet dieser schwarze Wahn?“, so Hafenecker.

„Untersucht wird der Zeitraum seit Beginn der schwarz-grünen Koalition im Jänner 2020, ein Zeitraum, in dem sich politische Einflussnahme durch Verantwortungsträger, Kabinettsmitarbeiter und ein Netz schwarzer Verbindungen im Bundeskanzleramt, Innen- und Justizministerium verstärkt manifestiert hat. Mit der ÖVP verbandelte Institutionen und Personen wurden systematisch zur Durchsetzung parteipolitischer Ziele missbraucht. Damit wurde nicht nur das Vertrauen in die Demokratie erschüttert, es wurde auch offenkundig, dass staatliche Institutionen von der ÖVP als Selbstbedienungsladen betrachtet werden.“

Das zentrale Thema der Sondersitzung sei daher klar: Machtmissbrauch. Es gehe um nichts Geringeres als die Zukunft unseres demokratischen Rechtsstaats. Der aktuelle Bundeskanzler und ÖVP-Obmann Stocker werde im Parlament Rede und Antwort stehen müssen. „Wir werden ihm die Frage stellen, ob Parteiinteresse oder Staatsräson für ihn an erster Stelle steht. Auch das Bundeskanzleramt gilt als Schaltzentrale eines ‚tiefen schwarzen Staates‘, der über Jahre hinweg Innen-, Finanz- und Justizministerium dirigierte und die politische Kontrolle über Behörden und Medien zu sichern versuchte“, betonte Hafenecker abschließend.

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Welcher UV-Schutz ist sicher?

Augenärztliche Empfehlungen vom Kleinkind bis zum Erwachsenen

Mit dem Frühling beginnt auch die intensive Sonnenzeit – ein idealer Zeitpunkt, um an den richtigen UV-Schutz für die Augen zu denken. Die Österreichische Ophthalmologische Gesellschaft (ÖOG) warnt: UV-Strahlung kann die Augen nachhaltig schädigen – von der akuten Bindehautentzündung bis hin zur langfristigen Schädigung der Netzhaut und einem erhöhten Risiko für Grauen Star.

„Besonders Kinderaugen sind empfindlicher gegenüber UV-Strahlung, da ihre Linsen mehr UV-Licht durchlassen als die von Erwachsenen“, erklärt Dr. Sarah Moussa, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit der ÖOG. „Ein wirksamer UV-Schutz ist daher bereits im Kleinkindalter essenziell.“

Warum Kinderaugen besonderen Schutz brauchen

Bis zum 20. Lebensjahr sind die Linsen des menschlichen Auges sehr klar, noch ungetrübt. Das macht es UV-Strahlen leicht, fast ungefiltert ins Auge einzudringen und dort Langzeitschäden hervorzurufen. Zum Vergleich: Im ersten Lebensjahr erreichen 90 % der UVA- und über 50 % der UVB-Strahlen die Netzhaut; zwischen 10 und 13 Jahren sind es immer noch 60 % bzw. 25 %. Erst mit 18 bis 20 Jahren werden UV-Strahlen fast vollständig von der Linse aufgehalten.

Langfristige Schäden an Linse und Makula drohen

UV-Exposition begünstigt generell Alterungsprozesse im Auge – darunter möglicherweise auch Spätschäden an der Netzhaut samt Makula, dem Punkt des schärfsten Sehens. UV-Licht steht unter Verdacht, durch oxidativen Stress zum Untergang von Netzhautzellen beizutragen – unter anderem eine mögliche Ursache für altersbedingte Makuladegeneration (AMD).

Hautkrebsrisiko durch UV-Strahlung

Weil UV-Strahlen auch die Hautzellen genetisch verändern, fördert zu viel Sonne darüber hinaus das Entstehen gutartiger und bösartiger Tumoren an Augenlidern oder Bindehaut. Die Schadensbelastung aus Kindheit und Jugend zählt zu den Hauptursachen späterer Hautkrebserkrankungen – Fachleute gehen von einer rund 40-jährigen Entwicklungszeit aus.

UV-Index gibt Orientierung

Die ÖOG empfiehlt, sich beim Aufenthalt im Freien am tagesaktuellen UV-Index zu orientieren. Dieser wird vom Wetterdienst (findet man auf diversen Wetter Apps) veröffentlicht und reicht von 1 (geringe Belastung) bis 11+ (extreme Belastung). Bereits ab einem UV-Index von 3 ist ein Sonnenschutz – auch für die Augen – angeraten. Im Sommer erreicht der UV-Index in Österreich oft Werte von 7 bis 9, in Gebirgsregionen sogar noch höhere Spitzen.
Empfehlungen der ÖOG für sicheren UV-Schutz:

· Für Babys und Kleinkinder: Direkte Sonneneinstrahlung generell möglichst vermeiden, Kopfbedeckung mit Krempe und eine gut sitzende Kinder-Sonnenbrille mit UV400-Schutz verwenden. Die Brille sollte bruchsicher und CE-zertifiziert sein.

· Für Kinder und Jugendliche: Sonnenbrillen mit großem Fassungsdesign und hochwertigem UV-Schutz (UV400) sind ein Muss, besonders bei Aktivitäten im Freien, am Wasser oder in den Bergen.

· Für Erwachsene: Eine Sonnenbrille sollte nicht nur modisch, sondern auch medizinisch sinnvoll sein: Achten Sie auf das CE-Zeichen und den Hinweis „100 % UV-Schutz“ oder „UV400“. Polarisierende Gläser können zudem Blendungen reduzieren.

· Für Kontaktlinsenträger: UV-absorbierende Kontaktlinsen bieten einen zusätzlichen Schutz, ersetzen jedoch keine Sonnenbrille – der Schutz der Lidhaut und Bindehaut bleibt sonst unzureichend.

Achtung vor Billigprodukten

Sonnenbrillen ohne geprüften UV-Schutz können mehr schaden als nützen, da die Pupille sich durch die dunkle Tönung weitet – und so mehr schädliches UV-Licht ins Auge dringt.

Die ÖOG rät daher: Lassen Sie sich augenärztlich beraten – Investieren Sie in eine Sonnenbrille aus dem Fachhandel – besonders wenn es um den Schutz empfindlicher Kinderaugen geht. Guter UV-Schutz ist kein Luxus, sondern eine medizinische Notwendigkeit und letztendlich eine Investition in Ihre langfristige Augengesundheit.

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Die Regierung spart bei den Schwächsten

Dafür wirft die Verlierer-Ampel das Geld für Asylanten und für die Ukraine raus

Wenn man der Verlierer-Ampel und den Regierungsfraktionen insgesamt zuhört, hat man tatsächlich den Eindruck, diese leben alle miteinander in einer Parallelwelt: ÖVP, SPÖ und NEOS loben sich für ein Milliarden Euro schweres Budgetloch, dafür, dass sie bei der eigenen Bevölkerung sparen, insbesondere bei den Schwächsten der Gesellschaft, bei den Senioren, bei den Menschen mit Behinderungen, aber auch bei den Familien, während sie weiter wie bisher Milliarden Euro an Steuergeld für Asylanten und die Ukraine ausgeben.

Das kann man sich auch nicht schönreden, auch die SPÖ nicht: „Sozial ausgewogen“? Na, ganz sicher nicht! Den Pensionisten wird die Pension gekürzt und mit den Verschärfungen bei der Korridorpensionen hebt die Regierung für künftige Pensionisten das Antrittsalter durch die Hintertür an: 62 statt 60 Jahre und 42 Monate statt 40. Und der sogenannte Nachhaltigkeitsmechanismus von ÖVP, SPÖ und NEOS ist nichts anderes als ein Automatismus – mit dem Ziel, das gesetzliche Pensionsantrittsalter nach oben zu schrauben.


Dazu die FPÖ-Sozialsprecherin Dr. Dagmar Belakowitsch: „ÖVP, SPÖ und NEOS würden auch nicht davor zurückschrecken, bei den Familien zu sparen, bei Menschen mit Behinderungen oder bei pflegebedürftigen Menschen die finanziellen Daumenschrauben anzusetzen – und zwar auf eine ganz perfide Art und Weise: Sie reduzieren die budgetären Mittel. Das bedeutet, dass die Vergabe des Pflegegelds noch restriktiver gehandhabt wird, es noch schwieriger wird für die Betroffenen und ihre Familien, überhaupt Pflegegeld zu bekommen bzw. eine entsprechende Einstufung!“

Belakowitsch erinnerte auch daran, wer das Budgetdesaster, für das die Regierung nun die Österreicher zur Kasse bitte, verursacht habe.

„Das waren ÖVP und Grüne, aber auch der rot-pinke Rest der Einheitspartei kann sich nicht aus der Affäre ziehen, schließlich haben sie der Regierung ja bei deren Fehlentscheidungen immer wieder die Mauer gemacht. Und als Dank für den Scherbenhaufen, den sie hinterlassen haben, wurde Ex-ÖVP-Finanzminister Brunner EU-Kommissar und Ex-ÖVP-Kanzler Nehammer sogar ‚Spitzenbanker‘“. Sie können es nicht! ,Sie haben fertig‘, machen Sie Neuwahlen“, so Belakowitsch in Richtung der Regierungsbank.

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Brajlovic GmbH ruft „Brajlovic Rinderrauchfleisch“ zurück

Produktrückruf der Firma Brajlovic GmbH

Bei einer routinemäßigen Qualitätsüberprüfung wurde bei „Brajlovic Rinderrauchfleisch“ (Gewichtsartikel) mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) 31.10.2025 (Charge: 250203) eine Verunreinigung festgestellt, die den Grenzwert für polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) überschreitet.

Aus diesem Grund ruft Brajlovic GmbH alle Produkte mit dem MHD 31.10.2025, welche sich im Umlauf befinden, zurück. Die Kunden werden gebeten, „Brajlovic Rinderrauchfleisch“ mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) 31.10.2025 (Charge: 250203) nicht zu konsumieren. Alle anderen Produkte von Brajlovic Austria sind von diesem Rückruf nicht betroffen.

Kunden, die das betroffene Produkt mit dem MHD 31.10.2025 erworben haben, können es selbstverständlich zurückgeben. Betroffene Produkte können ab sofort auch ohne Kassenbon retourniert werden.

Bei Fragen stehen Mitarbeiter der Firma Brajlovic GmbH gerne zur Verfügung. Diese sind unter der E-Mail-Adresse office@brajlovic.at oder der Telefonnummer +43 1 943 05 62 zu erreichen.

Die Brajlovic GmbH bedauert jegliche Unannehmlichkeiten, die dadurch entstanden sind und dankt für das Verständnis.

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Wiener Staranwältin behauptet: „´Israelische Küche´ gibt es nicht“

Ernähren sich die Israelis ausschließlich von "ausländischen" Speisen?

Heute haben wir nach längerer Zeit, wieder einmal den Facebook-Account der Rechtsanwältin (von diversen Medien auch als Staranwältin bezeichnet) Dr. Astrid Wagner besucht. Ein Thread ist uns dabei besonders ins Auge gestochen. Und zwar jener vom 4.Mai, in dem Dr. Wagner wörtlich behauptet: „´Israelische Küche´ gibt es nicht – es sind palästinensische Gerichte, die hierzulande mitunter als „israelisch“ angeboten werden. Traurig, wenn sogar Gerichte gestohlen werden…“

Das wirft natürlich zwei Fragen auf: 1.) Was wurde noch gestohlen und 2.) Wovon ernähren sich die Israelis, wenn es keine ´Israelische Küche´ gibt? Nur von „ausländischen“ Speisen? Dies dürften etliche User(innen) genauso wie wir gesehen haben und brachten dies mittels dementsprechenden Kommentaren zum Ausdruck.

Was wohl die Beweggründe von Dr. Wagner waren die Behauptung aufzustellen, dass es keine „Israelische Küche“ gibt, entzieht sich unserer Kenntnis. Jedenfalls hätte ein wenig googeln sie zur Erkenntnis gebracht, dass sie sich im Irrtum befindet.

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Marterbauers Marterpfahl fürs eigene Volk

Budget der Kürzungen trifft die Leistungsträger

Für die Freiheitlichen und Generalsekretär NAbg. Christian Hafenecker, MA steht die kommende Plenarwoche des Nationalrats im Zeichen der Budgetdebatte. „Der Finanzminister wird diese Woche seine Budgetrede halten und es drohen schlimme Einschnitte: Die ehemalige Familienpartei ÖVP will bei den Familien kürzen, die ehemalige selbsternannte Schutzmacht der Pensionisten SPÖ kürzt bei den Pensionen und den NEOS ist sowieso alles wurscht, solange sie mit den besten Dienstwägen chauffiert werden können“, erklärte Hafenecker heute in einer Pressekonferenz zur Vorschau auf die kommenden Sitzungen des Nationalrats. „Das kommende Budget wird ‚Marterbauers Marterpfahl‘ für die österreichische Bevölkerung“, so Hafenecker weiter.

„Viele Maßnahmen sind bereits durchgesickert und die verheißen nichts Gutes. Die Krankenversicherungsbeiträge für Pensionisten sollen erhöht werden. Diese Maßnahme wird mit dem Märchen garniert, die FPÖ hätte das auch vorgesehen. Faktum ist: Diese Pensionistenabzocke wurde von den Freiheitlichen in den Verhandlungen auf ‚rot‘ gestellt. Die Liste, wo genau dies ersichtlich wäre, ist vor kurzem – ganz zufällig natürlich – von der Homepage des Finanzministeriums verschwunden. Wir haben die Liste aber gesichert und können den Menschen so beweisen, welche Maßnahmen die FPÖ unterschrieben nach Brüssel geschickt hat. Lügen haben einen kurzen Namen: ÖVP“, sagte Hafenecker im Hinblick auf den von den Freiheitlichen vorgeschlagenen Budgetkonsolidierungspfad zur Abwendung des EU-Defizitverfahrens.

Auch im Sozial- und Gesundheitsbereich seien „schlimme Einschnitte zu befürchten“. „Die Aussetzung der Valorisierung des Kinderabsetzbetrags und der Anpassung des Kinderbetreuungsgeldes sowie der Familienbeihilfe ist ein Anschlag auf die Familien in diesem Land. Der nette ‚Scherz‘ des Kanzlers, dass nicht gekürzt werde, ist unverantwortlich, unsozial und ein sozialpolitischer Skandal der Sonderklasse. Den Familien bleibt am Ende des Tages weniger Geld, weil sie die Inflation voll zu spüren bekommen. Wer bei den Familien kürzt, spart an der Zukunft unseres Landes und gefährdet damit langfristig sowohl die gesellschaftliche Stabilität als auch den Fortbestand unseres Sozialstaats“, so Hafenecker weiter.

Im Gesundheitsbereich würden Kürzungen vor allem ältere Menschen treffen. „Die Österreicher sind nur dann im politischen Fokus von Schwarz-Rot-Pink, wenn es entweder ans Zahlen oder um Einsparungen geht. Über illegale Einwanderer und Ukrainer wird allerdings nach wie vor das Füllhorn ausgeschüttet, das von den Steuern, Abgaben und Beiträgen unserer Bevölkerung gefüllt wird. Das ist schlicht und ergreifend letztklassig“, sagte Hafenecker.

Aus freiheitlicher Sicht werde man sich zudem nicht nur dem aktuellen Finanzminister widmen, sondern auch seinem ÖVP-Vorgänger Magnus Brunner. „Der hat vor der Wahl so getan, als ob alles in Ordnung sei mit dem Budget. Dann hat er sich in der EU-Kommission versorgen lassen. Und ganz plötzlich nach der Wahl kam der wahre finanzielle Scherbenhaufen Stück für Stück zum Vorschein“, erklärte Hafenecker.

„Wir sehen in diesem Zusammenhang mehrfache und schwerwiegende Verstöße gegen die verfassungsrechtlichen Grundsätze der Budgetführung. Die Öffentlichkeit wurde vorsätzlich über die tatsächliche Lage der Staatsfinanzen getäuscht.“, so der FPÖ-Generalsekretär. „Wir bringen deshalb eine Ministeranklage gegen Magnus Brunner ein. Brunner hat sich über rechtliche Verpflichtungen hinweggesetzt und die Verpflichtung zur Offenlegung aller relevanten Umstände nicht erfüllt. Durch diese gezielte Intransparenz hat er nicht nur das Vertrauen in die Budgetpolitik erschüttert, sondern auch die demokratische Willensbildung vor der Wahl massiv beeinträchtigt“, so Hafenecker.

Abschließend widmete sich Hafenecker dem „Fall Pilnacek“. Er begrüße die neu aufgenommenen Ermittlungen im Zusammenhang mit einem Tötungsdelikt. „Womöglich ist das die Flucht nach vorne von der ÖVP, die sich hier erhofft, dass die FPÖ den Untersuchungsausschuss zu diesem Fall nicht einsetzt. Diese Hoffnung ist allerdings unbegründet. Der Untersuchungsausschuss zum Innenministerium, zur Causa Corona und Pilnacek wird kommen“, erklärte Hafenecker. Die Einbringung des Verlangens sei im Rahmen einer Sondersitzung im Mai geplant: „Und natürlich ist auch Corona ein ganz zentraler Bestandteil des Ausschusses“. Wie auch von FPÖ-Bundesparteiobmann Herbert Kickl angekündigt, sei es auch möglich, dass nach dem ersten Untersuchungsausschuss ein weiterer kommen könne, der sich ausschließlich dem „Corona-Komplex“ widme. Dies hänge unter anderem von der Beantwortung der durch die FPÖ vergangene Woche eingebrachten parlamentarischen Anfragen ab.

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