Peko Baxant hat eine Frage


Was sind das für Menschen,  denen so eine Story gefällt???

Screen: DiePresse.com
So  berichtet die Presse in einem heutigen Beitrag – kompletter Artikel unter diesem LINK).
Der  Ablauf ist ziemlich klar.   Ein Räuber betritt eine Tankstelle und zieht dort eine Faust-
feuerwaffe  in  der  Absicht einen Raubüberfall durchzuführen.   Irgendwie gelingt es dem
Angestellten  sich  in Sicherheit zu bringen und der Räuber flüchtet daraufhin ohne Beute.
Der  Polizei gelingt es den flüchtigen Räuber zu stellen.   Anstatt sich zu ergeben,  richtet
dieser  seine  Faustfeuerwaffe  auf  die  Beamten,  worauf  diese  das  Feuer eröffnen.  Ein
relativ  klarer  Fall,  denn  auf  was  hätten die  Polizisten  warten sollen?   Bis es ihnen so
ergeht wie ihren Kollegen,  die von einem „unschuldigen?!“ Wilderer erschossen wurden.
Dass  es sich bei der Waffe des Räubers um eine sogenannte Softgun  (sieht einer scharfen
Waffe täuschend ähnlich) handelte, konnten die Polizisten nicht wissen.   Es war ihnen auch
nicht  zuzumuten  dies  festzustellen  und somit Pech für den Tankstellenräuber.  Nebenbei
sei auch erwähnt,  dass der Mann mit Waffen gut ausgerüstet war (siehe Presse-Beitrag).
Die Presse verlinkt ihre Beiträge auch auf Facebook.  Und hier kommen wir zu eigentlichen
Teil  unseres  Beitrags.   Der Ex-Berufsjugendliche der SPÖ und  „leider doch nicht“-Stadtrat,
Peko Baxant,  stellt auf seinem Facebook-Account die Frage:  „Polizei erschießt einen Men-
schen — > 130 LIKES!!??   Was  sind  das  für Menschen,  denen  so  eine  Story gefällt???“.
(Mittlerweile sind es sogar 190 LIKES – Anmerkung der Redaktion).
Screen: facebook.com (Account: Peko Baxant)
Tja,  was  könnten  denn  das  für Menschen sein,  die kein Mitleid mit einem bewaffneten
Räuber  hegen,  wenn  dieser  erschossen  wird,  nachdem  er  seine Schusswaffe gegen
Polizisten richtete?
Vielleicht  Opfer von Raubüberfällen,  die solche nur knapp überlebt haben?   Vielleicht
Angehörige  von  Opfern,  die  von  bewaffneten  Räubern ermordet wurden?   Vielleicht
Menschen  die  es  einfach  satt haben, dass in Österreich – speziell seit der Öffnung der
Ostgrenzen – beinahe täglich Menschen zu  Opfern von bewaffneten Räubern werden?
Das sollte sich Peko Baxant einmal überlegen, bevor er eine solche Frage stellt.  Aber was
kann  man  schon  von  einem  Menschen erwarten,  der zwar sein Mundwerk groß aufreißt
und  sich  dann  seiner Verantwortung entzieht,  indem er sich hinter seiner Immunität ver-
steckt.
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2014-07-04

Wer nicht kämpft, hat schon verloren


Sollen Taxilenker(innen) zum Freiwild für Räuber erklärt werden?

Wie  bereits in zahlreichen Medien berichtet wurde, überfiel ein pakistanischer Asylwerber in
der Nacht vom Mittwoch auf Donnerstag einen Wiener Taxilenker.   Der Vorfall spielte sich im
22. Wiener  Gemeindebezirk  ab.   Der  Räuber nahm den Lenker von hinten in den Schwitz-
kasten und setzte diesem ein Messer an den Hals.
Der Taxilenker griff daraufhin zu seinem Revolver, den er in der Ablage der Fahrertüre depo-
niert  hatte und schoss in Notwehr über seine Schulter auf den Räuber.  Dabei wurde dieser
tödlich  getroffen.   Wie  die  Polizei  nun  verlautbarte,  hatte der Mann bereits zwei weitere
Taxiüberfälle verübt und zwar am 1. und 2. Juni 2013 – ebenfalls in Wien Donaustadt.
Es  ist  wahrlich  interessant,  wie sich der pakistanische Asylwerber seinen Lebensunterhalt
verdiente.  Aber noch interessanter ist die Aussage des Fachgruppenvorstehers für das Taxi-
gewerbe,  Christian Gerzabek.   Obwohl  es  laut seinen eigenen Angaben heuer bereits 50
Taxiüberfälle  in Wien gegeben hat,  appelliert er an die 4.700 Taxilenker(innen) auf Gewalt
zu verzichten und die Losung den Tätern auszuhändigen.

Screen: Kurier (Printausgabe)
Den Räubern wird die Einstellung von Gerzabek mit Sicherheit gefallen, denn ein Raubopfer
das  sich  nicht  wehrt  ist  eine  leichte  Beute.   Vielleicht  sollten  die Taxilenker(innen) in Zu-
kunft  einem  Taxiräuber  auch  noch ihre Wohnungsschlüsseln aushändigen und ihre Wohn-
adresse bekanntgeben, sodass sich dieser noch zusätzlich „bedienen“ kann.
Ein  Herr Gerzabek wird wohl kaum in die Situation eines Überfalles kommen,  denn dieser
sitzt  wohlbehalten  hinter  einem  Schreibtisch in der Taxiinnung.  Es ist wirklich erstaunlich,
dass  der  „Taxler-Chef“  (der selbst einmal Taxi fuhr)  den Taxilenker(innen) anrät sich nicht
zu  verteidigen.   Es  wäre  besser gewesen diesbezüglich überhaupt kein Statement abzu-
geben.
Es  gibt da ein bekanntes Zitat von Bertolt Brecht das lautet:   „Wer kämpft, kann verlieren.
Wer nicht kämpft, hat schon verloren.“    Mit seiner Aufforderung sich gegen einen Räuber
nicht  zu  wehren,  sondern diesem die Losung auszuhändigen,  hat Gerzabek in unseren
Augen  bereits verloren.  Zusätzlich birgt seine Aussage die Gefahr,  die Taxilenker(innen)
zum Freiwild für kriminelles Gesindel zu erklären.
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2013-06-09
 

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