Wort des Herausgebers
Das Online-Magazin „ERSTAUNLICH“ ist nun knapp über ein Jahr alt. Genau gesagt ging es
am 31.Oktober 2008 online. Durch meine berufliche Tätigkeit treffe ich tagtäglich Menschen und erlebe Dinge, die vor lauter Doppelmoral nur so strotzen.
Aus diesem Grund hatte ich mich, sowie mein kleines aber feines Team dazu entschlossen,
ein Online-Magazin ins Leben zu rufen, dass als eine Art Frustventil dienen sollte.
Ehrlich gesagt hatte ich von der großen Welt des Journalismus nicht wirklich Ahnung und
Google kannte ERSTAUNLICH überhaupt nicht und die Zugriffszahlen hielten sich ebenfalls
in bescheidenen Grenzen. Allerdings gar so schlecht kann es auch nicht gewesen sein, denn
im Februar 2009 entdeckte der ORF mein Magazin und lud mich in die Sendung „Hohes Haus“
Damit war der Skandal vorprogrammiert. Neider und Moralisten ereiferten sich in Kritik, wie
man meine Person in eine derartige Sendung einladen könne. Dazu muss ich folgendessagen. Ich bin kein Straftäter oder Terrorist, sondern betreibe seit über 20 Jahren Peep- shows und Kaffeehäuser, für die ich monatlich sehr viel Steuer und sonstige Sozialab- gaben abführe.
Aus meiner beruflichen Tätigkeit habe ich noch nie ein Hehl gemacht, denn sonst würde ich
mich ebenfalls jener Doppelmoral schuldig machen, die ich so heftig kritisiere. Mir ist klar, dass die Moralbegriffe von Menschen unterschiedlich sind. Allerdings möchte ich anmerken, dass die sogenannten Rotlichtlokale meist von jenen Menschen leben, welche das Milieu aus moralischen Gründen verurteilen.Nun wieder zurück zum Thema. Nach Ausstrahlung der Sendung „Hohes Haus“ ging es mit
„ERSTAUNLICH“ steil bergauf. Heute hat das Magazin einen Google Page Rank von 4 und
tägliche Zugriffszahlen von denen ich früher nicht einmal zu träumen gewagt hätte.
Da ich nicht angewiesen bin, mit meinem Online Magazin Geld zu verdienen und auch keine
Förderungen oder sonstige Geldmittel erhalte, kann ERSTAUNLICH wertfrei berichten und
braucht niemanden in den Allerwertesten zu kriechen.
Wenn die FPÖ etwas gut macht wird genauso darüber geschrieben wie über die Grünen. Im
umgekehrten Fall natürlich auch. Dieser Stil wird von so manchen „Kollegen“ als wankel-
mütig kritisiert. Das finde ich nicht, denn ich halte mich nach dem Prinzip „was wiegt’s das
Ich befasse mich hauptsächlich mit österreichischen Themen, denn ich bin der Meinung in
unserem Lande tut sich ohnehin viel erstaunliches. ERSTAUNLICH wird auch in diesem
Auch werden weiterhin politische Tagesthemen analysiert und interessante Live-Storys
gebracht. Überzogene feministische Frauenbewegungen, sowie erstaunliche Behördenent-
scheidungen werden ebenfalls wieder Thema sein.
Zum Schluß möchte ich noch einigen Kritikern, welche dem Online-Magazin einen einfachen
Schreibstil vorwerfen, folgendes ins Stammbuch schreiben. Die Leute vom Erstaunlich-Team,
sowie meine Person, sind einfache Leute die mit beiden Beinen im Leben stehen.
ERSTAUNLICH wird auch für solche Leute geschrieben. Es wäre kein Kunststück einen Lohn-
schreiber zu engagieren, der Beiträge in einem so intellektuellen Hochdeutsch verfasst, dass man sich jeden Satz dreimal durchlesen müßte, um diesen überhaupt zu verstehen.Und verzeihen Sie bitte auch den einen oder anderen Rechtschreibfehler, den diese sind
für jene Leute beabsichtigt, die nach Fehlern suchen.
Ich wünsche allen Leserinnen und Leser von ERSTAUNLICH ein erfolgreiches Jahr 2010.
Bitte bleiben Sie dem erstaunlichen Online-Magazin auch im neuen Jahr treu und empfehlen Sie es weiter.Erich Reder 2010-01-01
Emotionen im Fall Komuczky
Die Wogen schlagen hoch
In den Beiträgen betreffend des verstorbenen R. Komuczky schlagen die emotionalenWogen sehr hoch. Das ist einerseits auch verständlich, dürften doch hier zwei ver-
schiedene Interessensgruppen aufeinander treffen. Anderseits möchten wir so einige
User(innen) auf die „Nettiquette“ hinweisen, die bei Diskussionen doch angebracht
wäre.
Kriminalfall Komuczky
In diesem Beitrag geht es teilweise äußerst heftig unter den User(innen) zu. Wir er-suchen Sie dennoch, von diffamierenden und beleidigenden Kommentaren Abstand
zu nehmen, um hier nicht regelnd eingreifen zu müssen.
Wir halten von Zensur nicht viel und möchten daher ungern davon Gebrauch machen.
In der Causa Roland Komuczky ist sicherlich noch nicht das letzte Wort gesprochen,
bzw. der letzte Beitrag geschrieben worden.
Jede Menge Material
In der obig angeführten Causa, sowie der Vorkommnisse rund um den Spendenverein„Engel auf Pfoten“ haben wir noch jede Menge Material . Auch über Personen die
sich in „Sachen“ Spendenvereine besonders hervortun, haben wir fleissig recherchiert.
Wir werden unsere Erkenntnisse, in Beiträgen gut dossiert, unseren Leser(innen) bekannt-
geben. Da wir uns aber nicht ausschliesslich mit Spendenvereine und deren Bosse be-
schäftigen, dürfen wir um etwas Geduld ersuchen.
Stauni
2009-10-27