Pizza einmal anders


Demonstrationen am laufenden Band

Vor  lauter  Demonstrationen,  die zurzeit in  Österreich stattfinden, wurde einer keine Beachtung
geschenkt. Dabei hätte diese durchaus etwas mediale Aufmerksamkeit verdient, handelt es sich
doch  bei  den Demonstranten um ein besonderes Klientel.   Die besagte Demo fand vorgestern
im 2. Wiener Gemeindebezirk statt.
Offenbar  scheinen  einige  Leute zwischen  MEIN  und  DEIN nicht so richtig zu unterscheiden
und  glauben  auch  Leistungen  in  Anspruch  nehmen  zu  können,  ohne  dafür bezahlen zu
müssen.   So auch in der in Wien 2., Mühlfeldgasse 12.   An dieser Adresse wohnen Personen,
die  tatsächlich  der  Meinung  sind  keine  Miete  bezahlen  zu müssen.   Wir  zitieren  wörtlich
aus  deren  Blog „noblogs.org“: „Aus Alternativlosigkeit werden  Menschen gezwungen Mieten
zu  zahlen.   Betriebskosten  decken  Instandhaltung,  der  Rest ist Profit der Immofirmen und
Hausbesitzer_innen. Wohnen ist ein Grundbedürfnis und darf keine Ware sein.“
Dass  eine  derartige  Einstellung auf die Dauer nicht gut gehen kann und sich diese kein Haus-
besitzer  gefallen  lässt,  wird  wohl  jedermann  klar  sein.   Und  so  gibt es an der betreffenden
Adresse nun einen Räumungsbescheid. Dieser konnte jedoch bis dato nicht vollstreckt werden,
da sich die Bewohner des Hauses weigern,  dieses freiwillig zu verlassen.
Um ihrem Anliegen,  für mietfreies Wohnen Nachdruck zu verleihen, demonstrierten die „Haus-
bewohner“  (die  auch  das Objekt erstaunlich verschönert haben – Siehe Fotos) am 5. Februar.
Um  unserer  Leserschaft  einen  kleinen  Überblick über dieses Leute vermitteln,  präsentieren
wir  nachfolgende   Fotos,  die  uns  freundlicherweise  von  „party-info“  zur   Verfügung  gestellt
wurden.
{besps}pizza{/besps}
Bedenkt man,  dass die in den Fotos gezeigten Personen, die zukünftigen Systemerhalter und
Garanten für die Pensionen sein sollten,  darf einem getrost das Gruseln kommen.
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2014-02-07

Training für das Schmücken des Weihnachtsbaumes


Hohe Ehrenzeichen für SPÖ-Nationalratsabgeordnete

Neun  Mitglieder  des  Nationalrats  erhielten  heute  von der Nationalratspräsidentin Barbara
Prammer (SPÖ)  Ehrenzeichen,  die  ihnen  vom  Bundespräsidenten für ihre Verdienste um
die Republik Österreich verliehen worden waren.
Mit dem Großen Silbernen bzw. dem Große Goldene Ehrenzeichen wurden die Nationalrats-
abgeordneten Christoph Matznetter,  Sonja Ablinger,  Ulrike Königsberger-Ludwig,  Kai Jan
Krainer,  Hermann  Krist ,  Rosemarie Schönpass ,  Dietmar Keck,  Walter Schopf und Erwin
Spindelberger  – alle SPÖ –  für ihre Verdienste um die Republik Österreich ausgezeichnet.
„Zehn  Jahre Mitglied im Nationalrat oder in einer gesetzgebenden Körperschaft zu sein, ist
eine  lange  Zeit“,  hob Prammer anlässlich der Überreichung hervor.   Da staunen wir aber,
dass  zehn Jahre als gut bezahlte Abstimmungsmarionette eine so lange Zeit sein soll, um
dafür einen Orden zu erhalten.
Für  uns  sind 40 Jahre (oder mehr) Berufstätigkeit eine lange Zeit,  für die Personen eigent-
lich  ausgezeichnet  bzw.  geehrt werden sollten.  Wie viele von diesen Systemerhaltern hat
Prammer eigentlich für diesen Verdienst um die Republik Österreich schon ausgezeichnet?
Das  immer  wieder  kehrende   Ritual  der  Verleihung  von  Ehrenzeichen  an   „verdiente“
Politiker(innen) erinnert uns immer an die Breschnew-Ära. Da hingen sich die sozialistisch-
kommunistischen   Bonzen  auch  gegenseitig  haufenweise  Orden  um  den  Hals.  Einen
Vorteil  haben  diese  Ordensverleihungen  allerdings:   Sie sind ein gutes Training für das
Schmücken des Weihnachtsbaumes.
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2013-07-02
 

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