Veruntreuung von 33,5 Mio. Steuergeld


Rechnungshof zeigt Veruntreuung in der BHAG auf

Nicht  mehr als erstaunlich sondern als skandalös sind die beiden Malversationen bei der
Buchhaltungsagentur  des Bundes  (BHAG) zu bezeichnen,  die der Rechnungshofbericht
aufgezeigt hat.
 
Durch die von einem Bereichsleiter der BHAG gefälschte AMS-Schuldscheine,  mit denen
ein  Unternehmen  Forderungen  gegen das AMS geltend machen konnte,  sah sich die
Republik Österreich mit Forderungen von 33,5 Millionen Euro konfrontiert. 17,5 Millionen
Euro transferierte ein leitender Mitarbeiter der BHAG,  via Telebanking auf Privatkonten.
 
Ein  Überwachungssystem,  das  dies  aufgezeigt hätte,  gab  es dabei nicht.   Die BHAG
hatte nicht einmal Kenntnis über die Anzahlt ihrer Mitarbeiter, die Zugriffberechtigungen
auf das Verrechnungssystem hatten. Es gab auch kein Vier-Augen-Prinzip und keine Vor-
schriften zur Belegablage.
 

Großzügigkeit mit Steuergeld

So eine Schlamperei ist gerade in der Buchhaltungsagentur des Bundes untragbar, denn
hier  geht  es  um  das  Steuergeld  der Österreicher.   Verschwendung  von Steuergeld
macht  Schule,  denn  Negativbeispiele gibt es genug.  Die kleinen Gauner werden dabei
bestraft.  Die großen Verschwender von Steuergeld  werden als Manager betitelt.  Diese
werden belohnt und fürstlich abgefertigt.
 
So  hat  AUA-Chef Ötsch die österreichische Fluglinie in den Konkurs geflogen und ist da-
für  noch  großzügig  abgefertigt  worden.   Die  ÖBB-Vorstände Huber und Söllinger ver-
spekulierten  600 Millionen  Euro  Steuergeld  mit der Deutschen Bank und sind ebenfalls
großzügig abgefertigt worden.
 
Auch das Sky Link Desaster hat über 400 Mio. Euro Steuergeld durch Kostenüberschreit-
ung  verschlungen.   Auf  Konsequenzen für die verantwortlichen Vorstände wartet man
vergebens. Auch diese wurden fürstlich abgefertigt. Manche werden sogar Minister, wie
die  Unterrichtsministerin C. Schmied,  die als damaliger Finanzvorstand der Kommunal-
kredit am Schaden von bis jetzt 4,8 Milliarden. Euro Mitschuld trägt.
 
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2012-05-16
 

Land der Geschlechtsneutralität


Glücklose Ministerin nimmt Bildung in die Hand

Wir dachten immer es sei strafbar, staatliche Symbole zu verschandeln oder herabzu-
würdigen. Das wir uns hier offensichtlich im Irrtum befinden, beweist die neue Version
der „Österreichischen Bundeshymne“.
Unterrichtsministerin Claudia Schmied, die zwar den Lehrkörper nicht in der Hand hat,
will jedoch mit einer Bildungskampagne die öffentliche Stimmung in Österreich beein-
flussen und alle bewegen, das Thema Bildung ernst zu nehmen.

Austro-Pop

Für diese Kampagne engagierte sie die Sängerin Christina Stürmer, deren gute Tage
schon eine Weile zurückliegen. Die zur Zeit nicht von Erfolgen verwöhnte Austro-
Poperin, gibt eine etwas eigenwillige Version der Bundeshymne zum Besten.
Bekannter Weise sind ja Ohrfeigen und Geschmäcker verschieden. Bei dieser Interpre-
tation jedoch, würden sich unserer Meinung nach Paula von Preradovic und Wolfgang
Amadeus Mozart im Grabe umdrehen.

Von Geschlechtsneutral bis Gleichgeschlechtlich?

Interessant ist auch, dass die Geschlechtsneutralität in den Text der Hymne Einzug ge-
halten hat. Hieß es bis dato „Heimat bist du großer Söhne..“, darf man jetzt folgendes
vernehmen: „Heimat bist du großer Söhne und Töchter….“
Vermutlich wird es auch nur eine Frage der Zeit sein, bis militante Homosexuelle oder Grün-
politiker auf das Recht eines gleichgeschlechtlichen Textes pochen. Dann würde sich die
Textpassage in der Bundeshymne wie folgt anhören:
„Heimat bist du großer Söhne und Töchter und Schwulen und Lesben…“

Ich weiß was, was Du nicht weißt

Über ihr Honorar schweigt sich Christine Stürmer aus. Auch die Unterrichtsministerin
Schmied sagt zu den Kosten nur soviel: „Ich weiß die Kosten, sage sie aber nicht“.
Unbestätigten Meldungen nach, sollen die Kosten für diese Kampagne jedoch einen fünf
-stelligen Eurobetrag übersteigen.
Es ist doch immer wieder erstaunlich, wie sorglos Politiker mit Steuergeld umgehen und in
wirtschaftlich schweren Zeiten nichts Besseres zu tun haben, als dieses beim Fenster hin-
auszuwerfen.
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2010-01-19
  

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