Heute in eigener Sache
Haben Sie schon einmal ein Problem mit einem UPC-Telekabel Produkt gehabt und des-wegen bei UPC Telekabel Wien angerufen, oder sich wegen eines neuen Angebotes tele
-fonisch erkundigt ? Dann haben Sie sicher auch schon Nerven aus Stahl gebraucht.
Endlos lange Wartezeiten, etliche Male verbunden werden, nicht die gewünschte Aus-
kunft erhalten etc., etc.
..bitte warten..bitte warten…bitte warten …
von uns rief deswegen bei UPC-Telekabel an. Er landete wie gewohnt, nach endlos
langer Wartezeit in deren Callcenter und bekam dann die UPC-Mitarbeiterin Frau
Trischak an den Hörer. Im Zuge des Gespräches wurde uns ein moderneres Produkt an-
geboten, was unser Interesse weckte, da es auch um 1/3 billiger war als unser der-
zeitiges Produkt. Da aber zuerst das technische Problem abzuklären war bot Frau
Trischak an, vorerst in die Technikabteilung zu verbinden und nach Erledigung möge
der Techniker wieder an sie zurückverbinden.
Ein völlig desorientierter Mitarbeiter
Irgendwie landete unser Mitarbeiter nach der Technikabteilung nicht wieder bei FrauTrischak sondern bei einem jungen Mann der offensichtlich völlig ahnungslos war.
Dieser konnte weder das neue Produkt, bzw. den Unterschied zu unseren derzeitigen
Produkt erklären. Als er daraufhin ersucht wurde er möge doch mit Frau Trischak ver-
binden, erklärte er das dies nicht möglich sei. Auch konnte er keine Durchwahlklappe
der gewünschten Dame angeben. Offensichtlich von unsereren Fragen genervt schaltete
er unseren Mitarbeiter in eine Warteschleife mit Musikbegleitung, die sich dieser dann
zehn Minuten lang anhörte bis er frustriert auflegte.
2. Versuch: Eine noch dazu saufreche Mitarbeiterin
Also wurde ein neuerlicher Versuch gestartet, um die gewünschte Auskunft zu erhalten.Diesmal war eine junge Dame am anderen Ende der Leitung. Wieder das selbe Spiel.
Keine Ahnung, keine Verbindung mit dem gewünschten Gesprächspartner und noch zu guter letzt erklärte sie, wenn uns etwas nicht passe so könne sie gleich in die Kündigungs -abteilung durchstellen. Als daraufhin der Vorgesetzte der jungen Dame verlangt wurde,
landete unser Mitarbeiter wie beim ersten Mal, in der Musikwarteschleife.
Die Namen der beiden sind uns bekannt, sofern diese uns richtig mitgeteilt wurden.
Wir wollen sie hier jedoch nicht nennen, da es sich auf Grund der Stimmlage um junge
Leute gehandelt haben muß und wir nicht unbedingt wollen, daß sie Schwierigkeiten
bekommen. Obwohl ein Rüffel würde ihnen vielleicht gut tun.
Die beiden wußten wohl nur, daß sie dort arbeiten
Ehrenrettung
Irgendwie gelang es uns dann eine leitende Angestellte, Frau Andrea Kaplana, vonUPC-Telekabel ans Telefon zu bekommen. Diese erklärte dann völlig verständlich den
Produktunterschied. Der geringere Preis des neuen Produktes schlägt sich nämlich in
einer geringeren Übertragungsrate nieder. Über den Sachverhalt aufgeklärt, entschieden
wir uns das alte Produkt beizuhalten. Auch bekamen wir von Frau Kaplana eine Telefon
-nummer mit Durchwahlklappe, sollten wir noch Rückfragen haben.
Für´s Internet ist kein Kabel mehr unbedingt nötig
Keine Monopolstellung mehr
Jahrelang hatte der Gemeindebetrieb UPC-Telekabel eine Monopolstellung in Wien, da esan anderen Anbietern fehlte. Die Post war seinerzeit zu langsam und zu teuer.
Jedoch die Zeit ist nicht stehen geblieben. Die Post hat mit AON mächtig aufgeholt und
zur Zeit schießen die mobilen Internetanbieter wie die Schwammerln aus dem Boden.
Die Verantwortlichen bei UPC-Telekabel sollten vielleicht einmal darüber nachdenken,
welche geeigneten Schulungen sie ihren Callcenter-Mitarbeiter(innen) angedeihen lassen.
Der nächste Kunde läßt sich vielleicht dann wirklich in die Kündigungsabteilung durch
stellen und über kurz oder lang wird das Kabelinternet das gleiche Schicksal wie das
des Festnetztelefones ereilen.
Stauni