PRODUKTRÜCKRUF DER NÖM AG

NÖM Mix Vanille, 180 g, Mindesthaltbarkeitsdatum: 30.08.2026 und NÖM Cremix Tiramisu, 180 g, Mindesthaltbarkeitsdatum: 22.08.2026

Die NÖM AG ruft aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes das Produkt NÖM Mix Vanille, 180 g mit Mindesthaltbarkeitsdatum 30.08.2026 und das Produkt NÖM Cremix Tiramisu,180 g mit Mindesthaltbarkeitsdatum 22.08.2026 zurück, da die Produkte möglicherweise in Spuren das Allergen Pistazie enthalten, welches nicht auf der Verpackung angeführt ist.

Konsumenten mit Pistazien-Allergie werden aufgefordert das Produkt nicht zu konsumieren!

Für Personen ohne Pistazien Allergie ist der Verzehr unbedenklich.

Alle anderen NÖM-Produkte sowie NÖM Mix- und NÖM Cremix Sorten mit anderem Mindesthaltbarkeitsdatum sind nicht betroffen und können weiterhin bedenkenlos gekauft und konsumiert werden. Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist am Deckel der Verpackung jedes einzelnen Produkts abzulesen.

NÖM bittet, alle betroffenen NÖM Mix Vanillejoghurts und NÖM Cremix Tiramisujoghurts mit oben genanntem Mindesthaltbarkeitsdatum zur Verkaufsstelle zurückzubringen. Die zurückgebrachte Ware wird selbstverständlich auch ohne Vorlage eines Kassenbons ersetzt.

Die Handelspartner wurden bereits informiert und aufgefordert alle betroffenen Produkte sofort aus dem Regal zu nehmen. Die NÖM AG versichert, dass seitens der proaktiven Qualitätssicherung alle Maßnahmen zur Vermeidung solcher Vorfälle getroffen werden.

Die NÖM AG kommt damit ihrer Eigenverantwortung gemäß den lebensmittelrechtlichen Bestimmungen nach.

Bei Fragen steht das Konsumentenservice der NÖM AG unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 800 500 von Mo.-Fr. in der Uhrzeit von 7:00 bis 16:00 sowie unter der Mail-Adresse konsumenten.service@noem.at zur Verfügung.

Die Warnung besagt nicht, dass das Gesundheitsrisiko vom Erzeuger, Hersteller, Importeur oder Vertreiber verursacht wurde.

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Goldener Windbeutel


Erstaunlich gute Aktion

Nachfolgender Beitrag ist einer heutigen APA-OTS-Aussendung  der Verbraucherorgani-
sation Foodwatch entnommen. Wir finden diese Aktion erstaunlich gut und daher ver-
öffentlichen wir diese auf www.erstaunlich.at
„Goldener Windbeutel“ 2011: Verbraucher wählen die dreisteste Werbelüge des Jahres –
Activia, Ferdi Fuchs, Nimm 2, Milch-Schnitte und Kühnes Schlemmertöpfchen zur Inter-
net-Abstimmung nominiert.
Foto: Foodwatch
 

Wer bekommt den „Goldenen Windbeutel“ 2011?

Per Internet-Abstimmung können Verbraucher auf  www.abgespeist.de  ab sofort einen
Monat lang  darüber abstimmen,  welcher  Lebensmittelhersteller den Preis  für die dreis-
teste Werbelüge des  Jahres verdient hat. Die Wahl zum Goldenen Windbeutel geht bis
zum 16. Juni 2011.
 „Angesichts  der  alltäglichen  Irreführung  durch  die  Lebensmittelindustrie  haben die
Verbraucher allen Grund,  sauer zu sein.  Jede Stimme beim Goldenen Windbeutel zeigt
den Herstellern, dass die Menschen mit ihren Werbepraktiken nicht einverstanden sind“,
erklärt Anne Markwardt, Leiterin der Foodwatch-Kampagne gegen Etikettenschwindel.

Verbraucherorganisation Foodwatch hat 5 Produkte nominiert

„Activia“, das probiotische Märchenprodukt von Danone. Der  Joghurt kann die Verdau-
ung nicht mal eben regulieren, wie es Danone suggeriert. Minimale Effekte werden maxi-
mal aufgeblasen – und teuer verkauft.
„Ferdi Fuchs“,  Stockmeyers  salziges  Mini-Würstchen  für  Kinder.  Die  „Ferdi Fuchs“-
Würstchen enthalten zu viel Salz für ein  Kinderprodukt – dennoch  bewirbt sie  Stock-
meyer als „täglichen Beitrag für die gesunde Ernährung“.
Kühnes „Schlemmertöpfchen Feine Gürkchen“ – außen Tradition,  innen modernste Leb-
ens-mitteltechnologie.  Obwohl Farbstoff und  Aromen drin stecken,  verkauft Kühne die
Gewürzgurken wie ein handwerkliches Produkt mit jahrhundertealter Tradition und  „bes-
ten natürlichen Zutaten“ zum Premium-Preis.
„Milch-Schnitte“ von Ferrero, die Schoko-Sahnetorte für zwischendurch. „Schmeckt leicht.
Belastet  nicht.  Ideal für  zwischendurch“,  so  der  Werbeslogan – tatsächlich  besteht  die
Milch-Schnitte zu etwa 60 Prozent aus Fett und Zucker.  Dagegen ist sogar manche Scho-
ko-Sahnetorte ein Diätprodukt.
„Nimm2“ von Storck, die Bonbons, die nicht nur süß, sondern auch noch gesund sein wol-
len. Kinder lernen, dass sie ihren      Vitaminbedarf auch mit Süßigkeiten statt mit Obst und
Gemüse decken können.  Dabei sind  die zugesetzten,  angeblich  „wertvollen“ Vitamine  in
Nimm2 überflüssig – und machen aus den Bonbons keine besseren Bonbons.

Zur Nachahmung empfohlen

Eine derartige  Aktion zur  Information  von Konsumenten  kann nur  empfohlen werden.
Vielleicht haben  wir mit  unserem Beitrag  die notwendige Inspiration dazu geliefert,  dass
sich auch in Österreich wer findet,  der eine solche oder eine  so ähnliche Abstimmung ins
Leben ruft.
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2011-05-16
 

Von Joghurts und Gaskochern

 

Zwei erstaunliche Rückholaktionen

Rückholaktionen sind prinzipiell nicht besonderes, jedoch betreffen sie meist die Auto-
branche. Vermutlich hat auch schon der eine oder andere Leser eine Verständigung von
einer Automobilvertretung erhalten und wurde mit seinem Vehikel in die Werkstatt zurück
beordert.

Küchenbomben

Aber nicht nur Autos sind von Rückholaktionen betroffen. Auch bei anderen Gegenstände
des täglichen Lebens gibt es ab und zu Probleme. So zum Beispiel ruft das schwedische
Möbelhaus „IKEA“, Gasmulden der Firma Electrolux zurück.


Artikelnamen:  Framtid HGA1K und HGA2K
Artikelnummer:  (001- 541- 58 und 901- 541- 54)

Überlebensabsicht?

Bei den Geräten kann es zu Gasaustritt kommen. „IKEA“ meint sinnigweise, dass Besitzer
dieser Gasmulden im eigenen Interesse die Benutzung des Produkts einstellen und die Gas-
zufuhr abdrehen sollen.

Keine Chance zur Reklamation

Laut Ikea wurden bereits von den 19 verkauften Gasmulden, 16 betroffene Käufer ausfindig
gemacht. Von Zwischenfällen sei bis jetzt jedoch noch nichts bekannt. Na ja, sollten den
verbleibenden 3 Kunden ihre Geräte um die Ohren geflogen sein, haben sie wahrschein-
lich keine Möglichkeit mehr gehabt, sich in der Reklamationsabteilung von Ikea einzufinden.

Jedenfalls kann das schwedische Möbelhaus ihren Werbeslogan etwas abändern. „Wohnst

Du noch, oder explodiert Du schon!“

Zoff bei Zott

Etwas schwieriger mit dem Ausforschen der Kunden, hat es die Firma ZOTT. In rund 500
Becher, gefüllt mit leckerem Erdbeerjoghurt, sind Metallteilchen gelangt. Die betroffene
Ware trägt das Mindesthaltbarkeitsdatum 23.10. bis 25.10.2009.

Vor Genuß mit einem Magnet testen, wenn Sie ganz sicher gehen wollen.

Eisen ist gesund

Der Mensch benötigt zwar Eisen für seinen Organismus, aber ob dafür ein bis acht Millimeter
große Metallspäne geeignet sind, möge dahin gestellt bleiben. Die etwas erstaunliche Aus-
rede für die Panne: „Die Späne könnten durch eine Störung am Fruchtkocher in die Lebens-
mittel geraten sein.“ So stellt es zumindest ein Unternehmenssprecher der Firma ZOTT dar.

Gratisjoghurt?

Konsumenten sollten von betroffenen Joghurtbechern den Deckel entfernen und das Joghurt
vernichten. Nach Einsendung des Deckels werde die Firma die Verbraucher entschädigen,
meint man bei ZOTT weiter.

Kostpflichtige Hotline

Wie der Joghurthersteller jene Konsumenten entschädigen will, welche die eisenhaltige
Ware bereits verspeist haben, darüber herrscht Stillschweigen. Allerdings wurde von der
Firma ZOTT folgende Hotline unter der Telefonnummer: „09078- 801- 300“ eingerichtet.

Erstaunlich, da baut eine Firma kräftig Mist und hat dann noch die Chuzpe eine kosten-
pflichtige Mehrwertnummer einzurichten, bei der die betroffenen Kunden anrufen und

dadurch noch zusätzlich löhnen können.

Stauni

  
2009-10-10
  

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