Frei von der Leber weg
ERSTAUNLICH ist ein politisch völlig unabhängiges Online-Magazin. Unsere finanzielle Sit-uation erlaubt es, niemanden in den Allerwertesten kriechen zu müssen und auch keine För-
dergelder zu beanspruchen oder um Spenden zu betteln.
Aus dieser finanziellen Unabhängigkeit kann auch frei von der Leber weg geschrieben wer-
den. Uns ist die politische Richtung einer Partei egal, wenn uns ihr Vorhaben gefällt und
wir über deren Pläne oder Ansichten positiv schreiben oder diese kritisieren, wenn es uns
mißfällt und wir uns damit nicht identifizieren können.
H.C. Strache ist kein Freund des Hauses
Wie Sie aus zahlreichen ERSTAUNLICH-Beiträgen entnehmen können, zählt der FPÖ-Chef
H.C. Strache nicht zu den Freunden des Hauses. Trotzdem haben wir aber über die FPÖ
auch positive Beiträge verfasst, wenn unserer Meinung nach dazu Berechtigung bestand.
Diesem Umstand war es zu verdanken, dass ERSTAUNLICH von linkslinken Gutmenschen
immer wieder ins „Rechte Eck“ gedrückt und als FPÖ-Werbeseite proklamiert wurde, was natürlich völliger Schwachsinn ist. Wir berichteten auch über die Grünen positiv und haben mit „Linken Gedankengut“ nichts am Hut.Rassistischer Schwachsinn
Das es einem die FPÖ jedoch nicht leicht macht beweist nachfolgendes Werbe-Plakat, des-
sen Botschaft bereits an rassistischen Schwachsinn grenzt.

Screen: www.helge.at
Zitat von Helge Fahrnberger
Der Herausgeber dieses Blogs, Helge Fahrnberger, schreibt: „Es widerstrebt mir, die Nazi-
keule auszupacken, aber “Wiener Blut” und “Zu viel Fremdes”, das erinnert halt doch sehr
an den WWochenspruch der NSDAP” in der Woche vom 21. November 1938, keine zwei
Wochen nach der Reichskristallnacht” und zieht Vergleiche mit einem antisemitischen
Nazi-Sujet von Julius Streicher.
Im Angesicht dieses FPÖ/Strache-Plakates, kann Fahrnberger diese Aussage nicht einmal
verübelt werden. Ob dieses Sujet noch Folgen nach sich ziehen wird wissen wir nicht. Für uns ist es ein rassistischer Rülpser und nicht einmal Wert beachtet zu werden.Faltenfreies Gesicht für den nächsten Discobesuch?
Interessant ist auch das Konterfei des FPÖ-Chefs. Entweder handelt es sich um ein Jugend-foto von Strache, oder die Gesichtsfalten wurden in mühseliger Arbeit wegretuschiert. Aller-
dings macht das künstlich faltenfrei gestaltete Gesicht von H.C. Strache, die Botschaft des
Sujets auch nicht besser, sondern dient eher dazu mehr Jugendliche um den FPÖ-Chef zu scharen, wenn dieser seinen nächsten Disco-Besuch absolviert.
Plakate und Hundehaufen bitte entsorgen
Da die Waste-Watcher heute im Rathaus ihre 10.000ste Amtshandlung feierten, hätten wir
an die zuständige Stadträtin ein Anliegen. Ulli Sima möge doch ihre Kapperltruppe beauf-
tragen, diese Plakate gemeinsam mit den noch vorhanden Hundehaufen zu entsorgen.
Denn beides hat den gleichen geistigen Inhalt.
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2010-08-16