Man darf Unterstützern von Antidemokraten
ihre demokratische Grundhaltung nicht absprechen?
Wir wollen gar nicht auf den Despoten Erdogan eingehen, der mit Demokratie und demo- kratischen Grundwerten gleich viel zu tun hat, wie Mutter Theresa mit einer Pornofilm- produktion. Auch wollen wir uns in diesem Beitrag, nicht mit seiner Anhängerschaft und seinen Unterstützern auseinandersetzen. Dafür wollen wir uns aber heute wieder einmal mit einem unserer „Lieblingspolitiker“, dem Landtagsabgeordneten und Gemeinderat der Wiener SPÖ, Peko Baxant, beschäftigen. Dieser ist auch SPÖ-Bezirksvorsitzender in Wien Mariahilf, das ist just jener Bezirk, in dem am Samstag im Zuge der Pro-Erdogan-Demo, ein kurdisches Restaurant zertrümmert wurde. Baxant postete gestern auf seiner Facebook-Seite folgendes:
Erstaunlich finden wir den Satz: „Egal ob es sich um Obama-Fans, Putin-Fans oder Erdogan- Fans handelt, niemand hat das Recht einem anderen Menschen aufgrund seiner politischen Sympathien seine demokratische oder humanistische Grundhaltung abzusprechen; denn genau das wäre antidemokratisch!“ Baxant ist also der Meinung, dass einem Menschen, der einen Antidemokraten und dessen Regime unterstützt, nicht seine demokratische oder humanistische Grundhaltung abge- sprochen werden darf. Er hält dies gar für antidemokratisch. Da stellen wir uns die Frage, warum Baxant eigentlich Politiker in einer demokratischen Partei ist? Jedenfalls bescherte ihm sein Facebook-Posting einen gewaltigen Shitstorm. Nachfolgend vier – stellvertretend für zahlreiche andere – Kommentare, in denen User ihren Unmut zum Ausdruck brachten.

Wer nun glaubt, dass möglicherweise nur FPÖ-Anhänger(innen) gegen Baxant Stellung bezogen, der irrt. Nachfolgend ein Kommentar des SPÖ-Bezirksrates Götz Schrage, der mehr als nur ein Parteigenosse von Baxant und ein vehementer FPÖ-Gegner ist.

Mit dem Kommentar von Götz Schrage ist wohl alles gesagt und diesem ist auch nichts mehr hinzuzufügen! ***** 2016-07-18