Ist Karl Öllinger unbelehrbar? – TEIL 2


Rechtstreue Bürger(innen) werden als „Pack“ bezeichnet

Unser gestriger Beitrag „Ist Karl Öllinger unbelehrbar“ dürfte den Grünabgeordneten zu
nachfolgendem Beitrag auf seiner Facebook-Seite veranlasst haben.
 
Screen: facebook.com (Account: Karl Öllinger)
 
Ob  er sich im ersten Satz tatsächlich mit dem Hardcore-Poster Martin Leitner unterhält
oder  möglicherweise  ein Selbstgespräch mit  einem Fake-Account führt,  entzieht sich
unserer  Kenntnis.   Jedenfalls  erscheint  es  uns erstaunlich,  dass er nun von blocken,
rausschmeißen und provozieren schreibt.
 
Unser Erstaunen begründet sich nämlich darin, weil sich der Herausgeber dieses Online-
Magazins auf Karl Öllingers Facebook-Seite nie an Forums-Diskussionen beteiligte und
daher auch gar nicht provozieren konnte.   Es wurden von ihm  lediglich 3(!) Mitteilungen
hinterlassen  –  und zwar erst nachdem er auf der betreffenden  Webseite beleidigt und
diskriminiert wurde.
 
Die  Postings  bezogen  sich dann darauf,  warum derartige Beleidigungen und Diskrimi-
nierungen stattfinden, sowie in Aufforderungen zur Löschung.   Also ist es dem Heraus-
geber  dieses Online-Magazins egal,  ob er auf Öllingers Facebook-Seite blockiert und/
oder  rausgeschmissen  wird.   Denn er ist dort nie beigetreten und verspürt auch kein
gesteigertes Verlangen dort Beiträge oder Kommentare einzustellen.
 
Höchst  interessant  sind  die letzten zwei Sätze in Öllingers Facebook-Beitrag.  Diese
nehmen nämlich bereits paranoide Züge an.   Der Grünpolitiker ist doch tatsächlich der
Meinung,  dass man mit einer  konzertierten Strategie Anwälte beschäftigt,  um Klage-
androhungen gegen ihn zu führen.
 
Warum sollte man gegen Öllinger bewusst eine konzertierte Strategie führen?  Um ihn
politisch mundtot zu machen?   Nein sagen wir, denn dazu ist er politisch zu unbedeut-
end.   Klagedrohungen  gegen ihn verdankt er ausschließlich sich selbst.   Diese rekru-
tieren ganz augenscheinlich daraus,  weil auf seiner Facebook-Seite beleidigende und
diskriminierende Kommentare verfasst werden.
 
Nicht erstaunt uns die Aussage von Hardcore-Poster Martin Leitner. Dieser bezeichnet
Personen die den Rechtsweg beschreiten als „Pack“. So ist es zumindest auf Öllingers
Facebook-Seite  zu  lesen.   Dass  der  Grünenabgeordnete derartige Einträge unkom-
mentiert duldet,  wirft unserer Meinung nach kein gutes Licht auf ihn.
 
Offenbar  ist  Leitner (oder der Inhaber des möglichen Fake- Accounts) nicht Kenntnis,
dass  Österreich  ein Rechtsstaat ist und Streitigkeiten im Rechtsweg erledigt werden.
Einem  Abgeordneten  zum Nationalrat sollte diese Tatsache aber schon bekannt sein.
 
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2013-02-17