Ab morgen können auch Rollstuhlfahrer auf den Aussichtsturm


Update zu unserem Beitrag: City Skyliner –

Verbot für Rollstuhlfahrer

Wo ein Wille,  ist auch ein Weg oder anders gesagt,  jetzt geht es plötzlich doch!
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Eine heutige Presseaussendung der Stadt Wien Marketing GmbH
Eine Lösung für den City Skyliner im Rahmen des  Wiener Eistraumes ist gefunden.
Die  Skyliner GmbH  hat gestern einen  Antrag bei der Stadt Wien auf Abänderung
des bestehenden  Betriebsbescheides für den City Skyliner gestellt, um auch Roll-
stuhlfahrern  die  Fahrt  auf  dem  Aussichtturm  zu  ermöglichen.   Die  Stadt Wien,
MA 36   hat  diesem   Antrag  stattgegeben  und  der  Wiener  Eistraum  freut  sich,
dass  dieses  Highlight  vor  dem  Rathaus nun  ab dem  25. Februar nun auch von
RollstuhlfahrerInnen genutzt werden kann.
Der Wiener Eistraum 2015
Noch bis zum 8.3.2015, täglich von 09:00 bis 22:00 Uhr
Hotline zum Wiener Eistraum: +43 1 40 900 40
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2015-02-24

City Skyliner: Verbot für Rollstuhlfahrer


Wien ist die einzige Stadt, die Barrierefreiheit nicht gewährleistet

Der  City Skyliner  ist  der  höchste  mobile  Aussichtsturm  der Welt,  er gastiert derzeit vor
dem Wiener Rathaus.   Der City Skyliner hat schon in vielen großen Städten Halt gemacht,
wie  z.B.  in  Hamburg,  Düsseldorf,  Stuttgart  und Brüssel.   Es wurde schon beim Bau der
Anlage darauf geachtet, dass eine rollstuhlgerechte Rampe in die Anlage integriert wurde.
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Laut  Informationen  der  Betreiber  ist  Wien  die  einzige Stadt,  die es verboten hat, diese
Rampe für Rollstuhlfahrer zu nutzen. Die zuständige MA 25 hat keine Genehmigung erteilt.
Rollstuhlfahrer  dürfen  daher nicht in den City Skyliner einsteigen.   Laut einem Bericht der
Tageszeitung  „Heute“  konnten  die  strengen  Gesetzesauflagen  aus  Zeitgründen  nicht
umgesetzt  werden.   Laut  Stadt Wien Marketing  wäre  eine 20 Meter lange Rampe nötig
gewesen.
Dazu  der  freiheitliche Behinderten- und Pflegesprecher und Dritte Nationalratspräsident
Ing. Norbert Hofer:  „Es ist mir vollkommen unverständlich,  wie hier die Verantwortlichen
der  Stadt  Wien  agieren.   Barrierefreiheit muss eine Selbstverständlichkeit sein,  gerade
im öffentlichen Bereich erwarte ich mir vollstes Verständnis dafür.“
„Barrierefreiheit  sei  ein  wesentlicher  Bestandteil  des  selbstbestimmten  Lebens  von
Menschen  mit  Behinderung.    Ich  fordere  die   Verantwortlichen  der  Stadt  Wien  auf,
sich  mit  dem Betreiber des City Skyliner in Verbindung zu setzen und eine rasche und
unkomplizierte  Lösung  im Sinne der betroffenen Menschen zu finden“,  insistiert Hofer
abschließend.
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2015-02-21

Söldener Bürgermeister äußert sich abfällig über „Gelähmte“


Reinhard Rodlauer fordert öffentliche

Entschuldigung und Konsequenzen

„Dies  ist  ein Schlag in  das  Gesicht  von  Menschen mit Behinderungen,  nicht nur in Tirol,
sondern  in  ganz  Österreich“,  sagt  Reinhard  Rodlauer  über die  jüngste  Äußerung  des
Bürgermeisters von Sölden und Tiroler Gemeindeverbandspräsidenten Mag. Ernst Schöpf.
In  einem Artikel der Tiroler Tageszeitung  sagte  dieser:  „Wenn ich mehrere Gelähmte in
einem  Verein  zusammenspanne, werden  sie  auch  nicht gehfähiger“.  „Herr Schöpf hat
offenbar keinen Respekt gegenüber Menschen mit Behinderungen und stellt sie absicht-
lich  als  minderwertig  Handlungsfähige  dar“,  zieht  Reinhard  Rodlauer  Bilanz.   Diese
Äußerung  stellt  de facto  eine Disqualifizierung des Gemeindeverbandspräsidenten dar.
Ihm  ist  wohl  nicht  bewusst,  dass  gerade  am   Land,  also  in  den   Gemeinden,  auch
besonders   viele   Alte,   Mobilitätseingeschränkte  und  Menschen  mit   Behinderungen
wohnen.
Für Reinhard Rodlauer ist dies ein Zeichen dafür,  dass es in Tirol an der Zeit ist, kon-
krete  Maßnahmen  zu  ergreifen,  um  die  öffentliche  Stellung  und  Darstellung von
Menschen  mit Behinderungen zu ändern.   „Diese Äußerung empfinde ich als selbst
betroffener  Elektrorollstuhlbenutzer und Unternehmer sehr abwertend und diskrimi-
nierend,  also  ganz  im  Gegenteil  stehend zu den geltenden Gesetzen,  welche die
Gleichstellung  und  Nicht-Diskriminierung vorschreiben.   Ich fordere von Herrn Mag.
Ernst Schöpf eine öffentliche Entschuldigung“, so Rodlbauer
Überraschend  ist  das  Bezugnehmen auf Menschen mit Behinderung vor allem des-
wegen,  weil  sich  der  Tiroler Gemeindeverband  und  insbesondere Präsident Bgm.
Ernst Schöpf  offensichtlich  nicht tiefer mit diesem Thema Behinderung auseinander
setzt.   So  kann  man auf der Homepage des Tiroler Gemeindeverbandes unter den
Begriffen Behinderung und Barrierefreiheit keinen einzigen Eintrag finden.  Ganz zu
schweigen,  dass  die  Homepage des Tiroler Gemeindeverbandes nicht barrierefrei
gestaltet ist.
Trotz Bemühungen haben es Menschen mit Behinderung in Tirol nach wie vor sehr
schwer  gleichberechtigt  am  politischen und gesellschaftlichen Leben teilnehmen
zu  können.   „Es  kann  also nicht sein,  dass eine Person des öffentlichen Lebens,
welche  dazu  noch  aus  öffentlichen  Mitteln bezahlt wird,  eine solche Einstellung
an den Tag legt“ sagt Reinhard Rodlauer.
Zur Person Reinhard Rodlauer:
Rodlauer Consulting ist europäischer Marktführer im Bereich Unternehmensberatung
zu  den Themen  Barrierefreiheit und  Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen
und   Mobilitätseinschränkungen.   Der   Geschäftsführer  von   Rodlauer  Consulting,
Reinhard  Rodlauer,  benützt  aufgrund  einer  schweren  Körperbehinderung  selbst
einen Elektrorollstuhl.
Von  München  und  Wien  aus  koordiniert  die Rodlauer  Consulting  GmbH  unter-
nehmensweite  Projekte  zur Implementierung von Barrierefreiheit in Unternehmen.
Rodlauer  Consulting  arbeitet  in  den  Unternehmen  aktiv  bei  der Verwirklichung
von   Maßnahmen,  als  auch  bei  ihrer  Einbindung  und  Verankerung  in  die  be-
stehenden  Unternehmensstrukturen  mit.   Dabei  wird  der   Ansatz  verfolgt,  ziel-
orientierte Individuallösungen für alle Stakeholder zu finden um dadurch Barriere-
freiheit und Inklusion nach Innen und nach Außen zu transportieren.
(Quelle: APA/OTS)
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2014-07-30

Wie behindertenfeindlich ist Rot-Grün?


Blindenwege queren Fahrradwege

Die rot-grüne Stadtregierung scheint Blinden gegenüber besonders feindlich gesinnt zu sein,
wenn  taktile   Leitlinien  quer  über   Fahrradwege  führen,  kritisierte  heute  die  Behinderten-
sprecherin der FPÖ-Wien,  LAbg. Brigitte Schwarz-Klement.
Sowohl bei der U-Bahnstation Philadelphiabrücke,  bei der Johnstraße/Ecke Linzerstraße, bei
der Schlossallee oder im Bereich der Ringstraße gibt es diese für Blinde überaus gefährlichen
Querungen, um nur einige wenige Beispiele zu nennen.
Besonders verwerflich sei in diesem Zusammenhang auch die Aussage einer roten Bezirksrätin
aus   Meidling,  die  doch  tatsächlich  meinte,  man dürfe  Radwege halt nicht mit Scheuklappen
an den Augen überqueren!  Tatsache  sei,  dass die SPÖ von Barrierefreiheit ganz offensichtlich
keine Ahnung habe und die Probleme blinder Menschen weder wahr noch ernst nehme.
„Anderenfalls  würden  sie  diese  nicht  absichtlich über Radwege schicken.   Damit disqualifi-
zieren sie sich von selbst“,  so Schwarz-Klement.
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2013-06-26
 

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