Großer Ermittlungserfolg im Bereich der Suchtmittel-Begleitkriminalität

Polizei stellte massenhaft Diebesgut sicher

Sachverhalt:

Seit August 2024 führen Kriminalbeamte des Landeskriminalamtes Wien –Suchtmittel – Begleitkriminalität, umfangreiche Ermittlungen gegen eine mehrköpfige Tätergruppe, die im großen Stil E-Bikes, Fahrräder, E-Scooter sowie andere Gegenstände zumeist aus Kellerabteilen gestohlen haben soll und diese über Hehler in weiterer Folge weiterverkaufte. Alle Tatverdächtigen sind Suchtgiftkonsumenten. Die Tätergruppe soll in losen Zusammenschlüssen auch mehrfach Geschäftseinbrüche sowie Wohnungseinbrüche begangen haben. Die Ermittlungen wurden in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Wien geführt.

Ablauf der Ermittlungen:

Im August 2024 kam es zur Festnahme eines Tatverdächtigen, dem mehrere Einbruchsdelikte nachgewiesen werden konnten. Bei der Auswertung seines Mobiltelefons wurden Erkenntnisse hinsichtlich der Hehlerei gestohlener Fahrräder gewonnen. Die Kriminalbeamten fokussierten die Ermittlungsanstrengungen daher in diese Richtung. Während der Ermittlungen wurden regelmäßig Kellerabteile gefunden, die als Zwischenlager für die gestohlenen Gegenstände dienten und es kam regelmäßig zu Sicherstellungen von E-Bikes, Fahrrädern, E-Scootern und anderen Gegenständen, die für die Hehlerei und Außerlandesbringung vorbereitet wurden. Laufend wurden neue Tatverdächtige ausgeforscht und über Anordnung der Staatsanwaltschaft festgenommen.

Zur größten Sicherstellung kam es schließlich im Dezember 2024, wo ein 50 m² großes Hehlerlager ermittelt wurde. Allein an dieser Örtlichkeit wurden 32 gestohlene E-Bikes im Wert von über 100.000,- EUR sowie gestohlene Nahrungsergänzungsmittel im Wert von mehreren zehntausenden Euro sichergestellt.

Bis zum Februar 2025 wurden insgesamt 13 Tatverdächtige festgenommen. Es handelt sich um russische Staatsangehörige und österreichische Staatsbürger im Alter von 29 bis 48 Jahren. Vier der Festgenommenen wurden bereits zu teilweise mehrjährigen, unbedingten Haftstrafen verurteilt. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.

Die Bilanz der bisherigen Ermittlungen:

• Klärung von 344 Straftaten (Einbruchsdelikte, gewerbsmäßiger Diebstähle, Hehlerei) mit einer Schadenshöhe von beinahe   500.000,00 EUR
• Sicherstellung von 62 E-Bikes, Fahrrädern, E-Scooter
• Ausfolgung von 36 dieser sichergestellten Fahrzeuge an die rechtmäßigen Besitzer

Den Ermittlern war es neben der erfolgreichen Ermittlungsarbeit ein besonders großes Anliegen die sichergestellten E-Bikes, Fahrräder und E-Scooter ihren rechtmäßigen Besitzern auszufolgen, da oft persönliche Erinnerungen und Emotionen zu diesen Gegenständen bestehen. Teilweise reisten geschädigte Familien extra aus dem Ausland an, um ihr gestohlenes Fahrrad wieder entgegenzunehmen. Aus diesem Grund sind die Kriminalbeamten bestrebt auch noch weitere der sichergestellten Fahrräder auszufolgen.

Prävention:

Generell sollten von Fahrradbesitzern Fotos des Fahrzeugs angefertigt werden sowie die Rahmennummer, Marke und Type des Fahrrads aufgezeichnet werden. Dies erleichtert die Ermittlungen im Falle eines Diebstahls!

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Schnitzel-Gutscheine werden zum Verkaufsschlager im Internet


Reihenweise Briefpostkästen in Wien aufgebrochen


Abgesehen davon, dass es wohl nicht die intelligenteste Aktion war, den Versand der Gastro-Gutscheine groß anzukündigen (unzählige aufgebrochene Briefpostkästen zeugen dafür) entwickeln sich die sogenannten „Schnitzel-Gutscheine“ zum Verkaufsschlager auf diversen Internet-Plattformen.  Ob diese Gutscheine aus den Einbrüchen in Briefpostkästen oder von redlichen Empfängern stammen, lässt sich nicht immer schlüssig nachvollziehen.




Obig gezeigter Gutschein – von dem der Inserent laut seiner Einschaltung mehre davon haben dürfte, scheint jedenfalls kein Diebesgut zu sein.  Als „Beweis“ gibt es nämlich extra den Hinweis: „ …. nicht geklaut von mir …. „!  Nun, ein Schelm, wer Böses dabei denkt.


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25.06.2020


Der Neid ist ein Hund


Uwe Sailer findet Zivilcourage blamabel

Gerhard Haslinger
FPÖ Wien/Pressefoto
Wie heute in mehreren Zeitungen zu lesen war,  bewies der FPÖ-Landtags- und Gemeinde-
ratsabgeordnete, Gerhard Haslinger, Zivilcourage.   Der ehemalige WEGA-Beamte verfolgte
und  stellte am Ostersamstag zwei Kriminelle,  die sich mit Diebesgut aus einer BIPA-Filiale
davonmachen wollten.
Im anschließenden Handgemenge, bei dem die Kriminellen Pfefferspray einsetzen, gelang
dem Duo die Flucht. Allerdings ohne Beute, denn diese konnte Haslinger sicherstellen und
der bestohlenen BIPA-Filiale zurückgeben.
Das  nennen  wir Zivilcourage und dafür gebührt Haslinger auch Lob.  Nicht so scheint dies
der (Noch?)-Kriminalbeamte aus Linz, Uwe Sailer zu sehen.   Möglicherweise in Ermangel-
ung  eigener  polizeilicher  Erfolge,  veröffentlichte  er auf seinem Facebook-Account nach-
folgenden Eintrag:
Was an  Haslingers Zivilcourage blamabel sein soll,  erschließt sich uns nicht.   Dass die
Diebe entkommen  konnten nachdem sie Pfefferspray eingesetzt hatten ist zwar schade,
kann jedoch  kaum  als  Misserfolg  von Haslinger gerechnet werden.   Immerhin gelang
es ihm, die gestohlene Ware dem rechtmäßigen Besitzer zu retournieren.
Aber  kommen wir zu den Erfolgen.  Welche davon hat Uwe Sailer vorzuweisen?  Trotz
intensivster Recherchen konnte wir nicht feststellen,  dass dieser jemals an der Lösung
eines  bedeutenden  Kriminalfalls  beteiligt war.   Dafür scheint sich der selbsternannte
Datenforensiker  aber  ein  anderes,  völlig  ungefährliches Betätigungsfeld gesucht zu
haben.
Er versteckt sich hinter seiner Computertastatur und sucht auf Facebook vermeintliche
Nazis, die er dann anzeigt.  Fast alle seine Anzeige (bis auf ganz wenige Ausnahmen,
die kaum erwähnenswert sind) wurden von den zuständigen Behörden eingestellt.
Interessant  ist  auch  Sailers Bemerkung,  dass die FPÖ als  „Law & Order-Partei“  mit
Haslinger  mächtig angibt und eine derartige Vorgehensweise geradezu fördert.  Was
soll schlecht daran sein, wenn man einen couragierten Bürger vor den Vorhang bittet
und Zivilcourage lobend erwähnt?
Wie heißt es in einer alten Redewendung so treffend:  „Der Neid ist ein Hund!“   Und
dieser  Hund  dürfte die Grundlage für Sailers heutigen Facebook-Eintrag gewesen
sein.
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2015-04-07

Kriminalkollaps


Nächtliche Schwerpunktaktion der Polizei

„Bilanz  der  Polizei  nach  nächtlicher  Schwerpunktaktion: Kontrolle war sehr erfolgreich“, so
titelt die Internetplattform „Vienna-Online“ die Headline ihres Beitrags, der sich mit der nächt-
lichen  Schwerpunktaktion  im Rahmen der Sonderkommission Ost  (Soko Ost),  in der Nacht
vom 16. auf den 17. Mai 2012 befasst.
 
Bei  der  Kontrolle ging  es um Eigentums- und Migrationsdelikte und um die Bekämpfung von
Verkehrssündern.   Abgesehen  von  den 55 Anzeigen wegen Lenkens in einem durch Alkohol
oder Suchtgift beeinträchtigten Zustand und den rund 200 ausgestellten Organstrafmandaten,
sind  die  zirka 500 strafrechtlichen Anzeigen und zahlreichen Sicherstellungen von Diebesgut
recht interessant.
 
”Wir werden den Kontrolldruck aufrecht halten und dadurch das Verbrechen weiterhin empfind-
lich treffen”, so der Landespolizeikommandant Mahrer zum  Ergebnis der Schwerpunktaktion in
Wien,  die er als zufriedenstellend wertete.  Ob die Aktion wirklich so zufriedenstellend war sei
dahingestellt, denn die nicht erwischten Täter(innen) sind ganz sicher die überwiegende Mehr-
zahl.
 
Nun  gehen  wir  nicht davon aus,  dass von den strafrechtlichen Anzeigen und den Sicherstell-
ungen von Diebesgut die einheimische Bevölkerung betroffen war.   Diese Maßnahmen dürften
die in Österreich eingereisten Kriminaltouristen betroffen haben.   Denn wie bereits leidvoll be-
kannt  ist,  reisen  ausländische  Kriminelle  ungehindert durch die unkontrollierten und  sperr-
angelweit geöffneten Grenzen nach Österreich ein, um hier ihrem kriminellen Handwerk nach-
zugehen.
 

Versagen in der Sicherheitspolitik

Neben  Wien  ist  Niederösterreich, vor allem von den einfallenden Ostbanden betroffen.  Von
Jänner bis März 2012 wurden in Niederösterreich  18.283 Delikte zur Anzeige gebracht, dabei
war eine eklatante Zunahme von  Wohnhaus- Wohnungs- und Baustelleneinbrüchen zu beob-
achten.
 
Rund 1000 Einbrüche in Niederösterreich  in den vergangenen drei Monaten sind das erschreck-
ende Resultat der unkontrollierten Reisefreiheit für Ostverbrecher.  Wie die Heuschrecken fallen
die  Heerscharen der organisierten Ostkriminalität in Österreich ein und nützen die unkontrollier-
ten  Grenzen  für  ihre Diebszüge tagtäglich schamlos aus.   Die Steigerungen bei Baustellenein-
brüchen  um  34  Prozent  und bei Wohnhauseinbrüchen um  30 Prozent  zeigen das Versagen,
sowohl  der  Bundesregierung  als auch der Niederösterreichischen Landesregierung in Sachen
Sicherheitspolitik schonungslos auf.
 

Bekämpfung der Auswirkung aber nicht der Ursache

Es ist zwar recht medienwirksam einige Videokameras auf der Ost-Autobahn aufzustellen und
diese  als  Prävention  gegen  die  Ostverbrecher zu bezeichnen oder eine nächtliche Schwer-
punktaktion  in  Wiens  Ausfallfallstraßen  zu  inszenieren  und von einem zufriedenstellenden
Ergebnis zu sprechen.
 
Allerdings  werden  mit Kameras  und  Planquadraten  nur oberflächig die Auswirkungen des
Kriminaltourismus bekämpft.   Die  Ursache selbst wird davon nicht berührt.   Solange Öster-
reichs  Grenzen  unkontrolliert  sind  und  für  jedermann(frau)  sperrangelweit offen stehen,
werden  die in Österreich lebenden Menschen weiterhin die Leidtragenden sein.  Wir stehen
bereits knapp vor einem Kriminalkollaps und das Traurige daran ist, dass es die verantwort-
lichen Politiker(innen) nicht bemerken oder nicht wahrhaben wollen.
 
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2012-05-18
 

Unsicheres Wien


Des Bürgermeisters Fantasien

Hatte  uns  Bürgermeister  Michael Häupl  noch im  Mai  des  Vorjahres  Glauben  machen
wollen,  dass  Wien die sicherste Millionenstadt der Welt ist,  wird diese  Aussage  nun ein-
deutig der Lüge gestraft. Auch sollte der Wiener Bürgermeister eventuell geleistete Honor-
are zurückfordern,  denn die in Auftrag gegebene Mercer-Studie scheint jeglicher Realität
zu entbehren.

Die gestern,  auf der  Internetplattform „Finanzen100“   veröffentlichte  Studie  des  Ver-

braucherportals „geld.de“  beweist nämlich das Gegenteil.  Wien liegt bezüglich Sicher-
heit, sogar hinter der Millionenmetropole  Berlin zurück, die alles andere  als den Ruf einer
sicheren  Stadt zu verzeichnen hat.

Trauriges Ergebnis

Das Ergebnis der unabhängigen Studie belegt, dass Wien in puncto Wohnungseinbrüche
den Platz 5 der unsichersten Millionenstädte im deutschsprachigen Raum einnimmt.  Die-
ses Ergebnis  bezieht sich auf das Jahr 2009,  das ist jener Zeitraum den Häupl als sicher
angesehen hat.  Da stellt sich die berechtigte  Frage was eigentlich  passieren muß,  dass
der Wiener Bürgermeister ein Unsicherheitsgefühl bekommt.

Auch bei  der Aufklärung haben sich  Wiens Polizisten  nicht mit Ruhm  bekleckert.  Wört-

liches Zitat auf „Finanzen100“:  „Die Wiener Polizei arbeitet schlecht. Die beschämendste
Aufklärungsquote kann  sich die Polizei  in Wien an das Revers heften.  Nur 4% brachten
die Beamten 2009 zustande“.

Der Täterkreis machts

Selbst die  Dorfgendarmen in der Ex-DDR-Stadt Magdeburg,  verzeichneten eine Aufklär-
ungsquote von 48 Prozent.  Nun wäre es aber ungerecht, der Wiener Polizei den Schwar-
zen Peter zuzuspielen,  denn wir glauben nicht,  dass Magdeburg über  einsatzfreudigere
oder schlauere Polizisten als Wien verfügt.

Es ist der Täterkreis, der die Aufklärungsquote ins Bodenlose rasseln lässt. Während sich

die Polizei  in Magdeburg  vorwiegend  mit  einheimischen  Einbrechern  herumschlagen
muss, die ihre Beute in unmittelbarer Tatortnähe verhökern und dadurch leichter zu über-
führen sind, schaut es in Wien schon ganz anders aus.

Den offenen Grenzen sei Dank

Seit Öffnung der Ostgrenzen,  ist die Kriminalität in der Bundeshauptstadt von Österreich
enorm  angestiegen und es ist kein  Ende dieses Höhenfluges abzusehen.  Vorwiegend
bulgarische und rumänische Banden strömen seitdem unkontrolliert bei uns ein.

Die unmittelbare  Nähe von Wien  zu den Ostgrenzen,  verleitet diese  Banden sich hier
kurzfristig niederzulassen.  In der Bundeshauptstadt  finden diese  Kriminellen reichlich
Beute  und daher ist eine  Weiterreise ins  restliche  Westeuropa nicht mehr notwendig.

Haben sie hier zugeschlagen, reisen sie samt Beute wieder unbehelligt und unkontrol-
liert in  ihre Heimat.  Es muss  schon ein  Zufall sein,  dass eine  Bande auf  frischer Tat
ertappt wird oder in ein Planquadrat der Polizei gerät.

Das Diebesgut wird erst in den Heimatländern der Einbrecher unters Volk gebracht, wo-
durch eine  Aufklärung in Wien unmöglich ist.  Das ist das Ergebnis  einer unverantwort-
lichen Politik, in der sich Linke und Grüne Gutmenschen auf Kosten der heimischen Be-
völkerung profilieren oder wichtig machen wollen.

Der Schlachtruf „Offene Grenzen für Alle“ hat sich selbst ad absurdum geführt. Ob diese
Tatsache  auch  bei den  Verantwortlichen  ankommen wird,  wagen  wir zu  bezweifeln.

Möglicherweise  wird sich erst etwas ändern,  wenn die Polizei auch bei Mord nur mehr
eine 4 prozentige Aufklärungsquote vorzuweisen hat.

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2011-01-16
 

Wien ist anders

 

Einer von zahlreichen Einbrüchen

Eigentlich wäre dieser Vorfall, wie er in letzter Zeit leider zahlreich vorkommt, keinen Bei-
trag wert. Allerdings verleiten uns Parallelen dieser Straftat mit der in Krems doch dazu,
einige Zeilen zu schreiben.

Die zwei Einbrecherteenies Nikola T. (15) und Mirza D. (17) hielten nicht viel von redlicher

Arbeit und versuchten mit einem Einbruchsdiebstahl ihre Finanzen aufzubessern.

Stiller Polizeialarm

Heute früh, gegen 02:30 Uhr stiegen sie in eine Gaststätte in der Gußriegelstrasse im 10.
Wiener Gemeindebezirk ein. Sie packten zahlreiches Diebesgut, wie Alkoholika und Ziga-
retten in ein mitgebrachtes Supermarkt-Einkaufswagerl.

Was sie nicht wussten, dass sie einen stillen Alarm zur Polizei ausgelöst hatten. Als sie

ihre Beute abtransportieren wollten, traf für die beiden Einbrecherkids völlig unerwartet
eine Funkstreife ein.

Überwältigung ohne Schusswaffen

Die Kids versuchten ihr Heil in der Flucht, wurden aber von den Polizeibeamten über-
wältigt und festgenommen. Die beiden Jugendlichen gestanden ihre Tat und wurden
angezeigt. Die Gegenstände wurden an den Besitzer zurückgegeben.
 

Glücklicher Ausgang für die Kids

Hätten die beiden Nachwuchsganoven ihren „Coup“ einige Tage vorher in einem Merkur
-markt in Krems abgezogen, würde einer der beiden Täter möglicherweise keinen Richter
mehr brauchen.   „Wien ist eben doch anders.“

Stauni

  
2009-08-13
  

Inhalts-Ende

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