Kebab im AK-Qualitätscheck

Zweimal gab es ein "Sehr Gut" und viermal lautete das Testergebnis „wertgemindert“

In den vergangenen Jahren sorgten Kebab-Betriebe aufgrund von Hygienemängeln und Salmonellen-Infektionen immer wieder für negative Schlagzeilen. Ein guter Grund, den beliebten Fast-Food-Klassiker wieder einmal unter die Lupe zu nehmen. Das Ergebnis des AK-Qualitätschecks: Es gibt zwei Testsieger, vier Proben landeten im guten Mittelfeld und viermal lautete das Testergebnis „wertgemindert“. Salmonellen wurden erfreulicherweise in keiner der Proben gefunden.

Die zehn Stichproben des aktuellen Kebab-Tests der AK Oberösterreich stammten aus Traun, Steyr, Wels und Pasching. Für die gutachterliche Bewertung orientierte man sich an diversen mikrobiologischen Richt- und Warnwerten der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie (DGHM) sowie an der berechtigten Qualitätserwartung der Verbraucher.

Inflation macht auch vor Kebab nicht halt

Die beiden Döner mit Rindfleisch kosteten knapp bzw. exakt 8 Euro. Für den klassischen Döner mit Geflügel gaben die Tester durchschnittlich 5,91 Euro aus. Zum Vergleich: Vor zwei Jahren lag der Preis der Geflügel-Döner im Probeneinkauf durchschnittlich noch bei 4,61 Euro – eine Preissteigerung um 28 Prozent.

Zwei Anbieter liefern Top-Ergebnisse

Da auch der Geschmack eine entscheidende Rolle bei der Kaufentscheidung spielt, wurden die Proben zunächst einer Expertenverkostung unterzogen. Sehr gut schnitten dabei die Döner von „Pizza Imbiss Colosseo“ aus Steyr und der „Kardelen Bäckerei“ aus Traun ab. Da in beiden Fällen auch noch das mikrobiologische Ergebnis stimmte, gingen diese beiden Proben als Testsieger hervor.

Am anderen Ende der Skala: vier wertgeminderte Proben

Deutlich schlechter ging der Geschmackstest für einen anderen Anbieter aus. Trotz eines einwandfreien mikrobiologischen Befundes lautete das Endergebnis „wertgemindert“. Zum einen schmeckte und roch die Zwiebel faulig und verdorben, zum anderen war das Brot muffig sowie das Fleisch trocken und fettig im Geschmack.

Auch für drei andere Proben lautete das Testurteil „wertgemindert“. Hier wurde allerdings nicht nur der Geschmack beanstandet, sondern auch das Resultat der mikrobiologischen Untersuchungen. Konkret zeigte sich bei zwei Proben eine Richtwertüberschreitung an Hefen sowie einmal eine Richtwertüberschreitung an Staphylococcus aureus. Wenn sich diese Bakterien vermehren, können deren Giftstoffe (Toxine) zu plötzlicher Übelkeit, Erbrechen sowie Durchfall führen. Bei den ermittelten Keimzahlen im Test ist davon allerdings nicht auszugehen.

Vier Proben im soliden Mittelfeld

Eine Probe zeigte sich zwar mikrobiologisch top, fiel aber bei der Verkostung unter anderem aufgrund eines fauligen Geruchs und Geschmacks des Krautes als mangelhaft auf. Auch drei andere Proben konnten geschmacklich nicht gänzlich überzeugen. Bei diesen dreien wie auch bei zwei der wertgeminderten Proben fiel den Experten zudem eine vergleichsweise hohe Anzahl an Enterobakterien auf, die mangels entsprechender Grenzwerte jedoch keine abwertende Beurteilung nach sich zog. In Summe konnten diese vier Döner noch ein einwandfreies Gesamtergebnis erzielen.

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„LautRülps-Flashmob“ morgen am Praterstern


Verhaltensauffällige Beamte vom

Dienst an der Bevölkerung abziehen

Die Geschichte von Edin M. ging bereits durch die Boulevardpresse. Der junge Mann
handelte  sich  nach  Verzehr eines Döners am Wiener Praterstern eine Anzeige ein.
Nicht  etwa  weil  die Verpackung nicht vorschriftsmäßig entsorgt hatte,  sondern weil
ihm der scharfe Zwiebel im Döner einen Rülpser entlockte.
Scheinbar hatte ein Polizist an einem Hot Spot der Kriminalität nichts Besseres zu tun
– anstatt Kriminelle – .den Besitzer eines  entfleuchten  Rülpsers zu jagen.   Wird man
demnächst  damit rechnen müssen,  dass öffentlich husten oder niesen ebenfalls an-
gezeigt  wird?   Das  wäre  in  Grippezeiten ein wahrlich gutes Geschäft,  welches das
Staatssäckel füllen würde.
Jedenfalls wollen das etliche Personen nicht so unkommentiert hinnehmen und des-
wegen  findet  morgen  am  Praterstern  ein. „LautRülps-Flashmob“ statt.   Wurde  die
WEGA  schon  in  Einsatzbereitschaft  versetzt  und  die  Wasserwerfer  einsatzbereit
gemacht? (sark. off).
Vielleicht  sollte  die  Polizei  hin  und  wieder,  die  charakterliche  Eignung  –. für  den
Polizeidienst –  von  verhaltensauffälligen  Beamten untersuchen  und diese wenn not-
wendig, vom Dienst an der Bevölkerung abziehen. Denn es sind nur Einzelne, welche
die  Polizei lächerlich erscheinen lassen.   Wir kennen da auch so einen Beamten und
der sitzt in Oberösterreich.
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2016-02-26

Häupl will 15 neue Döner-Standln pro Jahr ansiedeln


Offenbar zu viel Steuergeld durchgebracht

Bürgermeister Häupl sollte vielleicht einmal über seine parteiinternen Beliebtheitswerte
nachdenken,  die jene innerhalb der Wiener Bevölkerung noch deutlich unterschreiten
dürften.   Zuerst sagt Kanzler Faymann seinen Besuch bei der Ruster SPÖ-Klubtagung
kurzfristig  ab,  dann  lässt  ihn  SPÖ-Finanzstadträtin  Brauner  wie  einen Schulbuben
dastehen.
„Um jene 25 Mio. Euro, welche ihm die rote Schutzpatronin der Pleitiers in der nächs-
ten Legislaturperiode  für  den  Bau  neuer  Gemeindewohnungen  generös  zur  Ver-
fügung  stellen  will,  kann Häupl satte 120 Einheiten pro Jahr bauen,  was aber auch
auf  den  zweiten  Blick  nicht  über die Maßen spektakulär daherkommt“,  meint der
Wiener FPÖ-Planungssprecher LAbg. Toni Mahdalik.

Dieser  Paukenschlag  für  arme  Leute  am Neusiedler See macht aber trotzdem Lust
auf  mehr,   ist  das  letzte   SPÖ-Wahlversprechen  doch  noch  lange  nicht verkündet.
Eventuell  macht   Brauner  auch  noch  ein  paar  Scheine  an  Wirtschaftsförderungen
locker,  damit  Häupl  die Eröffnung von 75 nigelnagelneuen Döner-Standeln bis 2020
in  Aussicht  stellen kann.  Und wenn die scheue SPÖ-Umweltstadträtin Sima medien-
technisch wieder einmal fremdeln sollte, darf er vielleicht sogar ein paar Parkbankerln
eröffnen“, gibt Mahdalik einen kleinen Ausblick auf die nächsten SPÖ-Knaller.
(Quelle: APA/OTS)
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2015-02-26

Ausverkauf der Traditionen


Haben wir wirklich keine anderen Probleme?

„Käsekrainer: Krieg eskaliert“  und ähnlich obskure Schlagzeilen zieren die Titelblätter der
Boulevardpresse in den letzten Tagen. Auch Landwirtschaftsminister Nikolaus Berlakovich
zeigt sich im Würstelkrieg geschäftig und beteiligt sich rege an der,  bereits an Schwach-
sinn grenzender Auseinandersetzung.
 
Als  ob  man  in  Österreich keine anderen Probleme hätte und politisches Engagement in
heiße  Würstchen legen kann.   Offenbar dient diese  Diskussion um die Käsekrainer  – die
im wahrsten Sinn des Wortes für die „Würscht“ ist –   zur Ablenkung der Bevölkerung von
den wahren Problemen dieser Republik, die zuhauf vorhanden sind.
 
Vielleicht werden sich jetzt einige oder auch mehrere Leser(innen) fragen, warum wir uns
so „unpatriotisch“ äußern.   Das hat seinen guten Grund, denn wir sind der Meinung, dass
es die traditionell österreichische Würstelbude ohnehin nicht mehr lange geben wird.
 
Foto: © erstaunlich.at
Vom Aussterben bedroht, die österreichischen Würstelbuden
 
Die  auf  nachfolgender  Preisliste angeführten Speisen werden ohnehin nicht mehr lange
erhältlich sein.  Daher ist es unserer Meinung völlig egal, ob das Patent für die Käsekrainer
den Slowenen oder den Österreichern zugeordnet wird.
 
Foto: © erstaunlich.at
 

Der Döner-Stand wird die „Würstelbude“ der Zukunft

Was Berlakovich und Co.  sowie zahlreiche Zeitungen,  die fleißig mit Regierungs-Inseraten
gefüttert  werden nicht erwähnen,  dokumentiert das nächste Bild.   Das werden nämlich
die „Würstelbuden“ der nahen Zukunft werden.   Bei diesen Imbissbuden gibt es ohnehin
keine Käsekrainer.
 
Foto: © erstaunlich.at
 
Während  die  traditionell  österreichische  Würstelbuden  nach  und  nach  verschwinden,
wachsen  die  Kebap-Buden  wie  Schwammerln  aus dem Boden.  Es gibt in Wien Bezirke,
da  befindet  sich  schon an jeder mittleren bis größeren  Kreuzung ein  Döner-Stand.  Ein
„Wiener Würstelstandl“  zu finden grenzt in diesen Bezirken bereits an eine Rätsel-Rallye.
 
Also was soll die Augenauswischerei-Diskussion um die Käsekrainer? Österreichische Politiker
verkaufen  einerseits  nach  und nach das Land an  Zuwander(innen) und deren Traditionen,
während sie sich andererseits scheinheilheilig an einer Würstel-Diskussion beteiligen.  Unser
Beispiel  mit  den Dönerbuden ist nur ein kleines Beispiel für den Ausverkauf der österreich-
ischen Traditionen.   Sind die Österreicher(innen) wirklich so naiv, dass sie das nicht mitbe-
kommen?
 
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2012-04-14
 

Schock für DDr. Schock

 

Gammelfleischalarm bei Dönerbuden

Wie sat1.at berichtet, wurden bei Lebensmittelkontrollen in den vergangen 14 Tagen,
bei Dönerbuden verdorbenes Fleisch entdeckt. Fleischgroßhändler sollen an diese
Betriebe verdorbene Ware verkauft haben, welches die hungrige Kundschaft zum
Großteil bereits verzehrt hat.

DDr. Schock wittert Skandal

Aber kein Grund zur Sorge für unsere heimischen Dönerliebhaber, dieser Vorfall ereig-
nete sich bei unseren deutschen Nachbarn. Das hindert jedoch den FPÖ-Klubobmann
DDr. Eduard Schock nicht daran, auch bei uns einen eventuellen Fleischskandal zu orten.

Da laut seiner Aussage in Wien die Dönerbuden wie die Schwammerln aus den Boden

wachsen, fordert er Schwerpunktkontrollen des Marktamtes, um den Verkauf von Gammel
-fleisch zu unterbinden.

Die Forderung zur Unterbindung des Verkaufes von Gammelfleisch ist deshalb erstaunlich,
da es in der Bundeshauptstadt nicht den geringsten Anhaltspunkt dafür gibt, dass verdorb-

ene Ware im Umlauf ist.

Falsche Verkäufer?

Vielleicht liegt es daran, das Döner von Türken verkauft wird und nicht von blauäugigen,
blonden und großgewachsenen Männern. Aber wir fragen uns allen Ernstes, was will die
FPÖ eigentlich wirklich.

Einerseits bekritelt sie teilweise zu Recht das Asylantentum in Österreich, während auf
der anderen Seite arbeitsame Ausländer (in diesem Fall Türken) die ihr Geld selbst ver-

dienen und nicht der Allgemeinheit auf der Tasche liegen, offensichtlich ein Dorn im
Auge sind.

 

Big Mac statt Döner

Sollte Herr DDr. Schock wirklich so ein Liebhaber von Fastfood sein und sich dabei um
seine Gesundheit beim Verzehr eines Döners sorgen, können wir ihm nur empfehlen zu
Mac Donald auszuweichen.

Allerdings gibt es auch dort einen Wertmuthstropfen für den wackeren FPÖ-Mann. Hinter
der Verkaufstheke des US-Konzern stehen meistens kleine Verkäufer indischer Herkunft.

Stauni

  
2009-10-20
  

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