Neue Ausstellung im Jüdischen Museum in Wien

„A Muslim, a Christian, and a Jew“ von Eran Shakine

Mit „A Muslim, a Christian, and a Jew“ präsentiert das Jüdische Museum Wien eine Einzelausstellung des israelischen Künstlers Eran Shakine in Wien. Seine Arbeiten zählen zu jenen künstlerischen Positionen der Gegenwart, die mit überraschender Leichtigkeit grundlegende Fragen von Religion, Identität und Zusammenleben verhandeln. Die Ausstellung ist bis 8. November 2026 im Jüdischen Museum Wien, einem Museum der Wien Holding, zu sehen.

Ein Witz, der keiner ist

Jedes Bild von Shakines Werkzyklus beginnt mit denselben Worten: ,,Ein Muslim, ein Christ und ein Jude … „, die an den Anfang eines Witzes erinnern. Doch statt Unterschiede zuzuspitzen, unterläuft Shakine genau diese Erwartung. Seine Figuren erscheinen als identisches Trio, oft im schwarzen Anzug und mit Zylinder, unterwegs durch unterschiedlichste Szenarien. Sie streifen durch die Welt auf der Suche nach gemeinsamen Ursprüngen, nach Antworten auf die großen Fragen der Menschheit oder nach der Liebe Gottes und erleben dabei alltägliche wie skurrile Situationen. Und in jeder Szene haben sie eine gemeinsame Erkenntnis.

Gemeinsamkeiten im Blick

Was auf den ersten Blick leicht und humorvoll wirkt, entfaltet bei näherer Betrachtung eine große inhaltliche Tiefe. Shakines Arbeiten wirken wie Anti-Karikaturen. Sie brechen mit Stereotypen und lenken den Blick weg vom Trennenden hin zum Verbindenden.

Die Figuren bewegen sich durch offene, nicht eindeutig zuzuordnende Räume, jenseits konkreter religiöser oder geografischer Zuschreibungen. Ihre Begegnungen erzählen von einer geteilten Geschichte und von Erfahrungen, die Menschen unabhängig von religiöser Zugehörigkeit verbinden. Es geht um Neugier, Zweifel, Hoffnung und den Wunsch, die Welt und den eigenen Platz in ihr zu verstehen.

Eine Ausstellung zum Verweilen

Die Ausstellungsgestaltung des Wiener Designbüros Vandasye übersetzt diesen künstlerischen Ansatz konsequent in den Ausstellungsraum und schafft mitten im Jüdischen Museum einen begrünten Ort der Begegnung.

Der interaktive Ansatz der Ausstellung wird im eigens kuratierten Kreativbereich fortgesetzt. Besucher*innen sind eingeladen, mit ihrer Kreativität die „Wall of Tolerance“ zu füllen und ihre eigenen Perspektiven einzubringen. Gemeinsam gestaltet wird die „Wall of Tolerance“ zu einem kollektiven Kunstwerk der Ausstellung, das Menschen verbindet.

Kunst in einer politisierten Gegenwart

Die Arbeiten entstehen vor dem Hintergrund einer Gegenwart, in der Weltanschauungen und religiöse Zugehörigkeiten zunehmend politisiert und gegeneinander in Stellung gebracht werden. Shakines Werkzyklus begegnet dieser Entwicklung mit einer präzisen und zugleich poetischen Bildsprache, die auf das Menschliche verweist. Seine Figuren treten nicht als Vertreter von Gegensätzen auf, sondern als Menschen, die nebeneinander existieren und durch ihre Verletzlichkeit miteinander verbunden sind. Darum sind „der Muslim, der Christ und der Jude“ auch keine Figuren eines Witzes, bei dessen Pointe einer am besten aussteigt, sondern drei unterschiedliche und doch sehr ähnliche Figuren, die sich in denselben Situationen wiederfinden.

Wien als Resonanzraum

Wien ist seit Jahrhunderten ein Ort der Koexistenz, Reibung und gegenseitigen Prägung der drei abrahamitischen Religionen. „A Muslim, a Christian, and a Jew“ knüpft an diese Geschichte an und übersetzt sie in eine universelle Gegenwart.

Eran Shakine setzt die drei Protagonisten für die Wiener Ausstellung gemeinsam auf das Riesenrad. Vom Dach einer Gondel aus blicken sie aus unterschiedlichen Perspektiven auf die Stadt, sind jedoch Teil eines gemeinsamen Erlebens.

Zum Künstler

Eran Shakine wurde 1962 in Israel als Sohn einer ungarischen und eines französischen Schoa-Überlebenden geboren und lebt und arbeitet in Tel Aviv. Seine Werke wurden international ausgestellt, unter anderem in New York, Paris, London und Berlin, und sind in bedeutenden Sammlungen vertreten. Mit der Präsentation im Jüdischen Museum Wien ist seine Arbeit erstmals in Österreich zu sehen.

Mit „A Muslim, a Christian, and a Jew“ setzt das Jüdische Museum Wien ein Zeichen für Dialog und Offenheit. Die Ausstellung lädt dazu ein, im Anderen nicht nur das Fremde, sondern das Gemeinsame sichtbar werden zu lassen.

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Offen zur Schau getragener Rassismus auf linker Facebook-Seite


Schwarzer Demo-Teilnehmer wird als „Quotenneger“ bezeichnet

Wenn den Linken etwas nicht in den Kram passt, dann schrecken sie auch nicht vor Anti-
semitismus  oder   Rassismus  zurück.   Ersteres  stellte  schon  die   Parade-Linke,  Steffi
Sargnagel,  unter Beweis,  als  sie  den Abgeordneten zum Wiener Landtag und Mitglied
des Wiener Gemeinderats, David Lasar, wörtlich als „der bekannte Quotenjude der FPÖ“
betitelte.   Scheinbar passt es nicht in das  Weltbild der Linken,  wenn ein jüdischer Mit-
bürger den Freiheitlichen angehört.  Hier der LINK zu damaligen Beitrag.
Auf  der  politisch linksorientierten Facebook-Seite  „AK DEUTSCH FÜR FPÖ-ANHÄNGER
(und Rinnen)“  geht  es  nicht  viel anders zu.   Zur Zeit ist die Bürgerbewegung „PEGIDA“
in aller Munde. Diese protestieren friedlich gegen radikale Islamisten und deren negativen
Begleiterscheinungen.
Und  wie könnte es anders sein, werden von gewissen Politiker(innen) – welche offenbar
ihren  Machtverlust  befürchten .–. und  auch  vom  linksextremen  Fußvolk,  die  Demo-
Teilnehmer als Nazi  (im günstigsten Fall als Rechte) bezeichnet.  Da passt natürlich ein
Schwarzer nicht so recht ins Bild.  Also wird dieser auf obig angeführter Facebook-Seite,
in  rassistischer  Weise  als  „Quotenneger“ bezeichnet.   Damit  haben sich diese Herr-
schaften wieder einmal selbst demaskiert.
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2014-12-17

Lehrbeitrag für Linke


Warum alle in einen Topf werfen?

Nachfolgende  kurze  Satire  ist  jenen  politisch linksorientierten Personen gewidmet, die
der Meinung sind,  dass alle Menschen die sich nicht mit linkem Gedankengut anfreunden
können  oder  wollen, automatisch Nazis sind.   Dies ist nämlich bei sehr vielen  Linken in
Mode  gekommen.  Unser Beitrag soll  auf den heutigen politisch  korrekten Umgang  mit
Fakten und der  ideo(logischen)-tischen  Bewertung so mancher Linken hinweisen.
Der  Flugkapitän ist Jude und  sein Co-Pilot ist Chinese.   Es ist ihr erster gemeinsamer
Flug  und  es  herrscht  eisige Stille im Cockpit einer US-Maschine.  Nach Erreichen der
Reisegeschwindigkeit  stellt der  Kapitän den Autopiloten ein,  legt sich in seinen Sessel
zurück und murmelt vor sich hin: „Die Chinesen gehen mir am Arsch vorbei!“

„Sie  keine Chinesen mögen?  Walum?“  fragt der Copilot.
 
Kapitän: „Sie haben Pearl Harbour bombardiert!“ 
 
Copilot: “ Nein, Chinesen nicht bombaldielt Pearl Halboul, die Japanel walen es!“
 
Kapitän: „Japaner, Chinesen, Vietnamesen, was macht das schon? Ihr seid doch alle
gleich…..“

Erneut  eisige  Stille  im  Cockpit.   „Ich  keine  Juden mögen“  murmelt  nunmehr  der
Chinese  vor sich hin.
 
Kapitän:  “ Ach ja? Und warum denn das?“ 
 
Copilot:  “ Juden velsenken Titanic!“
 
“ Was, bist Du krank: Die Juden haben niemals die Titanic versenkt!“  schrie der Kapi-
tän auf,  „das war ein Eisberg!!“
 
Copilot:  “ Eisberg,  Goldberg, Rosenberg, Steinberg…….allel gleich!“

Sehen  Sie,  so  einfach  kann  man  es  sich mit der Geschichte und dem Vergleichen
machen!

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2012-02-06
 

Meinungs-Terroristen


GASTAUTOREN-BEITRAG

 
Mein gestrig emotionaler Ausbruch in der Kommentarfunktion zum Beitrag „Perverses
Kinderschnitzel TEIL2“ 
hat mich zu meinem heutigen Gastautoren-Beitrag veranlasst.
Mag sein dass  diese Emotionsäußerungen  unprofessionell waren, aber ich hoffe dass
diese unter dem menschlichen Aspekt verstanden wurden.

Den Erfolg  eines investigativen  Webmagazines kann man einerseits daran ablesen ob
und wie oft  einzelne Artikel von den  herkömmlichen Medien (Print+TV) übernommen
werden! Dies geschah in der jüngsten Vergangenheit beinahe wöchentlich! Bestes Bei-
spiel dafür  war der vom Herausgeber  veröffentlichte Artikel über die „geplante biolog-
ische Heiztechnik  des  Wiener Zentralfriedhofes“,  der von  allen Tageszeitungen  und
Fernsehstationen des Landes übernommen und zur Megaschlagzeile wurde!

Andererseits  messt  sich der  Erfolg  auch  an der  Anzahl und  Qualität  der  politischen
Kritiker, insbesondere der der Regierenden! Und hier hat sich ERSTAUNLICH als heimat-
liebendes,  nationales Magazin natürlich die linke und linkslinke  JAGDGESELLSCHAFT
zum Feind gemacht!
 
Nach  entlarvenden  Berichten,  die die  wahre Einstellung  dieser Community  zum Thema
Meinungsfreiheit und  Wahrheitsliebe für  den aufgeklärten  Leser unseres  Magazines sicht-
und  greifbar  machten,  schwangen  diese  vermeintlichen  „Gutmenschen“  weidlich  die
NAZIKEULE !!!  Zu diesem  ultimativen „Totschlagargument“  jeder Diskussion  mussten Sie
ja zwangsläufig greifen da unsere Artikel immer seriös und wahrheitsgemäß ausrecherchiert
sind !!!
 
Um aber nun diesem  degutanten  Nonsens  entgegen zu treten,  möchte ich  Ihnen einen
kleinen Einblick  in die Vita  des Herausgebers,  zu einem Kommentator  und meiner Person
geben:
 
Der Herausgeber dieses Online-Magazins, Erich Reder, war einst einige Jahre im Staatsdienst
und kennt daher  die Gepflogenheiten und  Denkweisen der Behördenvertreter ziemlich gut.
Diese Kenntnisse  erweisen sich  bei der Berichterstattung über Behörden und deren Vertre-
ter als Vorteil.

Anschließend war  er über 20 Jahre   lang Wiens größter Peepshow-Betreiber. Diese  Karriere
beendete er im vorigen Jahr, da ihm die Doppelmoral der Gesellschaft zum Halse heraushing.
Die größten Moralaposteln und Kritiker des Rotlichtmilieus waren meist die besten Kunden.

Als Privatier hatte er nun die Zeit und Gelegenheit den Traumberuf seiner Jugend, den eines
investigativen Journalisten zu verwirklichen!
 
Ihn jetzt  als Nazi oder  Rechtsextremisten zu  verunglimpfen ist  lächerlich vor allem wenn
man  weiß,  dass er  seine  jüdischen Wurzeln  zwar nicht  in der  Synagoge  auslebt diese
aber tief in seinem Herzen pflegt!!!
 
Hier allein zeigt sich schon wie perfide diese MEINUNGSTERRORISTEN gegen Menschen vor-
gehen die sich erlauben unangenehme Wahrheiten aus zu sprechen und zu veröffentlichen!
 
Kommentator  Freddy  Rabak  (Unautorisiertes Amt)  war einst ein schillerndes schlagzeilen-
trächtiges Mitglied der Wiener Rotlichtszene.

Nach seinem  Ausstieg Anfang der  1990er Jahre  machte er es  sich zur Lebensaufgabe die
Bevölkerung vor der Drogengefahr und des massiven Impacts der Ostöffnung auf die freie
westeuropäische Kultur aufzuklären und zu warnen!!!
 
Ich kenne Ihn seit 1986 und habe Ihn immer als glühenden, lautstarken Antifaschisten erlebt
und geschätzt, der als Hardcore Hetero eine vorbildliche Toleranz gegenüber der Homosex-
uellen Gemeinde lebt!!!
 
Zu meiner  Person möchte ich  erwähnen,  dass ich einer  der erfolgreichsten  Nachrichten-
dienstler der 2. Republik war!
 
Durch meine Fernsehauftritte  (ZIB, Tatsachen, Am Schauplatz) und Printrecherchen- und
veröffentlichungen (vormals Österreich,  jetzt Krone und Spiegel) kann  ich ruhigen Gewis-
sens behaupten, dass ich ein linksliberal denkender Mensch und Antifaschist bin!
 
Wie Sie lieber Leser nun erkennen können ist es mehr als nur lächerlich uns Nazis zu schim-
pfen nur weil wir die Wahrheit ergründen und kommunizieren  😉
 
Den Meinungsterroristen innerhalb der tiefroten Sozialisten, der „kommunistischen“ Grünen
und der moslemischen Zuwanderern sei folgendes ins Stammbuch geschrieben:
 
Das was uns bei ERSTAUNLICH verbindet ist unsere Heimat- und Wahrheitsliebe!!!
 
Nobody living can ever Stop us
as we go walking our Freedom Highway
Nobody living can make us turn back
 
This Land was made for you and me
 
This Land is your Land
This Land is my Land
 
from California to the Danube Island
from the Redwood Forrest to the Black Sea Waters
 
mit herzlichen Grüßen

Chris Lorre

2011-03-30

 

Ein Lindwurm räumt auf


Rassistische und fäkale Ausdrücke

Der sich selbst als „linksliberal“ bezeichnende Herausgeber des Weblogs „Der Lindwurm“,
Bernhard Torsch,  schlägt virtuell  wieder einmal zu.  Wobei wir  voerst anmerken  wollen,
dass Torsch  unserer Meinung  nach sicher „links“ aber keineswegs „liberal“  ist.  Unsere
Feststellung bestätigt sich auch in etlichen seiner Blogeinträge.

An und für sich ist Torsch keinen eigenen Beitrag wert,  aber einem  Linksliberalen der sich

rassistisch gegen schwarze Südafrikaner äussert oder sich deftiger Fäkalausdrücke wegen
eines Insekts bedient,  wollen wir doch einige Zeilen widmen. Noch dazu bittet er in seinem
heutigen Blogeintrag  indirekt darum,  fünf Minuten Ruhm auf  ESTAUNLICH  zu erhaschen
und wir wollen ihm diesen Wunsch gewähren.

Lindwurm kündigt Freundschaften

Gestern wurden  wir aus gut informierter Quelle unterrichtet,  dass der  Lindwurm-Heraus-
geber zur Zeit seine Freunde ausmustert,  obwohl wir bezweifeln das  dieser jemals echte
Freunde hatte. Heute bestätigte  sich die gestrige Information durch einen Beitrag auf dem
Blog „Lindwurm“.


Screen: Lindwurm

Gegenteilige Meinungen nicht erwünscht

Da hatte es doch ein gewisser Aron Sperber gewagt eine Verlinkung durchzuführen, ohne
vorher den allmächtigen Berhard Torsch um Erlaubnis zu fragen. Wir haben uns die Blog-
Verlinkungen auf Sperbers Webseite angesehen und festgestellt, dass diese quer durchs
Gemüsebeet gehen.  Offenbar legt Sperber  auf Meinungsfreiheit mehr Wert, als auf linke
Doktrine.

Auf die Anschuldigungen von Torsch gegen www.erstaunlich.at wollen wir gar nicht ein-
gehen,  da der Mann  offenbar nicht  in der  Lage ist zwischen  Hetze und Kritik zu unter-
scheiden. Der Herausgeber von ERSTAUNLICH  kennt  Aron Sperber  nicht und es gibt

auch keine Kooperation der beiden Webseiten. Einzig virtueller Berührungspunkt waren
gegenseitige Kommentare  zu Beiträgen über den Auftritt von Lugners Gast „Ruby“  auf
dem Wiener Opernball.

Torsch bezeichnet Sperber als Dummkopf

Der im Pfeffer liegende Hase dürfte woanders zu suchen sein,  nämlich dass sowohl der
ERSTAUNLICH-Herausgeber,  als auch Aron Sperber  jüdische Wurzeln haben.  Diese
Tatsache scheint Berhard Torsch zu irretieren, wenn nicht gar zu stören. Wie können es
sich Personen mit jüdischer Herkunft erlauben ihre Meinung frei zu äußern?  Dafür darf
sich Sperber von Torsch folgenden beleidigenden Vorwurf machen lassen.


Screen: Lindwurm

Die meisten Antisemiten befinden sich unter den Linken

Wir haben  schon in einigen Beiträgen festgehalten,  dass die meisten Antisemiten unter
den Linken zu finden sind. Bestes Beispiel dafür ist, dass sich in der Rot/Grünen Wiener
Stadtregierung Leute wie ein Omar Al Rawi befinden.

Zwar ist  B. Torsch politisch völlig unwichtig,  hat aber  mit seinem  heutigen Blogeintrag
Tacheles geredet.  Wer sich nicht seiner links-linken Meinung anschließt ist ein Dumm-
kopf.  Im schlimmsten Fall  werden Personen  auch als  Nazi tituliert,  wenn sie politisch
konträrer Meinung mit Torsch sind.

*****

2011-03-13
 

Der Jud ist tot, es lebe der Moslem


BZÖ blüht auf

Das Schweizer Minarettverbot ist Wasser auf die Mühlen des BZÖ. Vertreter der im
Sinkflug befindlichen Minipartei, die sich nur mehr in Kärnten mit der Vermarktung
des toten Jörg Haider hält, sehen durch den Bau von islamischen Gotteshäusern die
Demokratie, Menschrechte und Freiheit in Österreich gefährdet.
„Solange fanatische Islamisten ihre eigenen Moscheen als Kasernen, die Minarette als
Bajonette und die Kuppeln als Helme der Glaubenssoldaten bezeichnen, werden wir den
Bau solcher Einrichtungen zum Schutz unserer Demokratie, unserer Menschenrechte und
unserer Freiheit verhindern“, meint der steirische BZÖ-Chef und Nationalratsabgeordnete
Gerald Grosz in einer heutigen APA-Aussendung.

Fanatiker wird es immer geben

Es wird immer fanatische Fundamentalisten geben, egal welcher Religion sie angehören.
Sich nun auf den Islam zu fixieren ist mehr als erstaunlich. Der Grund könnte sich vielleicht
in der Ermangelung jüdischer Mitbürger begründen, welche in Österreich während dem
„Dritten Reich“ stark dezimiert wurden, indem man sie ermordete.

Integration „Ja“, Religionsfreiheit „Nein“

Wie immer in Krisenzeiten versuchen Kleinparteien aus der Diskriminierung von rassischen
oder religiösen Minderheiten, politisches Kapital zu schlagen. Es fragt sich nur wie mündig
die Bürger von heute sind, um den rassistischen Brei zu fressen der ihnen da vorgesetzt
wird.
Einerseits fordern die „Orangen“ das sich Fremde bei uns zu integrieren haben und wollen
ihnen aber die Ausübung ihrer Religion verbieten, indem sie ernsthaft ein Bauverbot für
Gotteshäuser verlangen. Im konkreten Fall betrifft es islamische Moscheen.
„Ich glaube, dass gerade Kärnten hier einen sehr erfolgreichen und sachlichen Weg be-
schritten hat. Ohne Hysterie wurden die Raumordnungsgesetze geändert, der Bau von
Minaretten unterbunden und damit eine emotionale Diskussion verhindert“, so Grosz weiter
und dürfte auf diese Ausführung noch stolz sein.

Statt Diskussion lieber Gesetzesänderung

Ob das Unterbinden von Diskussionen durch die Änderung eines Gesetzes einer Demokratie
würdig ist, sei dahingestellt. Warum hat sich das BZÖ nicht einer Volksbefragung gestellt um
zu erfahren, ob die Kärntner(innen) ebenso engstirnig denken wie die Schweizer(innen).

Das Judenproblem

Antisemitismus ist ein hausgemachtes Problem, so ist es zumindest einem Aufsatz von Jean-
Paul Sartres zu entnehmen. Religiöse, orthodoxe Juden wurden als nicht angepasst ver-
dammt.
  
Juden die aber hingegen angepasst lebten wurden verdächtigt, die Gesellschaft zu täuschen,
um mit ihrer vorgetäuschten Anpassung nur ein Ziel zu verfolgen, nämlich die Gesellschaft
und ihre Institutionen zu okkupieren.
Dieser perversen Logik der Antisemiten dürften nun die Islamisten zum Opfer fallen.  Da es
nicht mehr genügend Juden gibt, wären verbale Angriffe auf orthodoxe Juden und deren
Synagogen zwecklos. Außerdem könnte man ja in den Verdacht kommen ein „Nazi“ zu
sein.

Völkerwanderung der Jetztzeit

Da kommt doch die moderne Völkerwanderung etlichen Damen und Herren der Parteien
BZÖ  und FPÖ sehr entgegen. Muslime soweit das Auge reicht. Dunklere Hautfarbe und
fremde kulturelle Verhaltensweisen, schlagen sich in Hetzreden gut zu Buche.
In Zeiten einer Hochkonjunktur würden die Hetzreden solcher Herrschaften ungehört ver-
hallen. In Krisenzeiten ist dies schon etwas anders. War früher der „Jud“ an allem Schuld,
ist nun der „Moslem“ am besten Weg dazu, dem Juden seinen Rang abzulaufen.

Extreme Bildungslücken

Vielleicht sollten jene Herrschaften die Hetzreden über irgendeine Religions- oder Völker-
gruppe halten, sich vorher über die Lebensgewohnheiten von diesen Menschen infor-
mieren, um nicht einen derartigen Schwachsinn zu verzapfen.

Komplizierter Satz

Es hat schon seine Richtigkeit, dass sich unter den Moslems auch etliche Verbrecher befin-
den. Diese sind aber keine Verbrecher weil sie Moslems sind, sondern sind  nur Verbrecher
weil sie eben Verbrecher sind. Haben Sie diesen Satz verstanden Herr Grosz?
 
Stauni
2009-11-30 

Der Klerus und die Singlesbörse

 

Ein lukratives Geschäft

Ein gutes Geschäft dürfte die Online-Partnerschaftsvermittlung sein, denn in Österreich haben
rund 900.000 Personen, einen solchen Dienst bereits in Anspruch genommen. Warum eine
derart hohe Anzahl von Partnerschaftssuchenden im Web ihr Glück suchen, hat mannigfaltige
Gründe.

Das Internet und seine Vorteile

Viele Suchende haben keine Lust oder keine Zeit am Wochenende durch diverse Discos zu
tingeln, um die Liebe ihres Lebens zu finden. Für ältere Semester bieten sich diese Tanz-
schuppen ohnehin nicht mehr als geeignetes „Jagdrevier“ an.
Auch für Schüchterne ist es schwierig, in aller Öffentlichkeit zu Flirten. Da ist es doch gut,
dass es das Internet gibt. Man kann gemütlich von Zuhause, im Schlafrock und Schlappen
im Web herumsurfen und auf einem einschlägigen Portal, den geeigneten Partner suchen.
So lange es nicht zum Treffen kommt kann man auch „ungestraft“ flunkern, was Körper-
größe, Gewicht, Beruf udgl. betrifft. Und wenn man einen „Korb“ bekommt, lässt sich
dieser mit einem Mausklick bereinigen.

Die Branche boomt

Einige findige Geschäftsleute haben aus der Online-Partnersuche kräftig Kapital ge-
schlagen und Plattformen für die Suchenden eingerichtet. Durch die Bezahlung eines
Mitgliedbeitrags, ist es möglich sich virtuell auf Freiersfüßen zu bewegen.
Über Umsatzzahlen der Singlesbörsen gibt es keine konkreten Zahlen, jedoch dürfte es
kein schlechtes Geschäft sein und vor allem boomt die Branche. Da ist es doch nicht
erstaunlich, dass auch die Kirche mitmischen will.

Der Klerus geht online

Mit einer Online-Partnerschaftvermittlung https://www.kathtreff.org/  hat sich der Klerus,
am Markt zu etablieren versucht um am großen Kuchen der einsamen Herzen mitnaschen
zu können.
Weil der liebe Gott oder der Papst, wir wissen es leider nicht so genau, gegen „wilde“
Beziehungen ist, legt der Betreiber dieser Plattform Wert darauf, nicht als Singlesbörse
oder so ähnlich, sondern als „Heiratsportal für Katholiken“ bezeichnet zu werden.

Nur exklusiv-katholische Mitglieder

Auf dieser  Plattform dürfen jedoch nicht alle Partner- pardon Heiratssuchende mitspielen.
Abgesehen vom Mindestalter von 18 Jahren, dass für uns auch verständlich ist, muss der
Suchende dem katholischen Glauben angehören, bzw. in Vorbereitung sein ein Katholik
zu werden.
Die Rechtfertigung für die Glaubensbedingung ist mehr als erstaunlich und deshalb geben
wie diese wortwörtlich wieder:
Warum ist dieser Heiratsdienst katholisch?
Es gibt folgende Gründe für eine exklusiv-katholische Vermittlung: Die Erfahrung zeigt, dass
sich das gemeinsame religiöse Leben der Ehepartner (ein wichtiger Bestandteil der Ehe!)
leichter verwirklichen lässt, wenn zu dem immer bestehenden unterschiedlichen Vorlieben
und Charakteristiken nicht auch noch konfessionelle Schranken hinzukommen. Zweitens,
die in unserer Gesellschaft ohnehin sehr anspruchsvolle religiöse Erziehung wird bei Kindern
gemischt-konfessioneller Eltern oft noch schwieriger. Ciceros Beschreibung der Freundschaft
als „Übereinstimmung in göttlichen und menschlichen Dingen“ kann in einer weitgehend
nicht-christlichen Umgebung leichter unter Katholiken gelingen: Durch die spezifisch
katholische Lehre über den Menschen, die Familie und die Welt ist ein starker gemeinsamer
Nenner gegeben, der in vielen übrigen Fragen um so mehr Toleranz und Verständnis für den
anderen ermöglicht.
Hier wird ein Zitat von Cicero auf eine erstaunliche Weise interpretiert. Dann wollen wir
ebenfalls eine Interpretation zu Besten geben und zwar dem obigen Text betreffend.

Wir interpretieren

Ganz nüchtern heißt dies für uns, dass eine Ehe zwischen verschieden gläubigen Partnern
nicht funktionieren kann. Daraus schließen wir weiter, dass z.B. ein schwarzer Moslem nicht
das Zeug hat, eine weiße Christin in einer Ehe glücklich zu machen.
Auch Juden, Buddhisten, Hindus und alle Andersgläubigen, sind ebenfalls nicht in der Lage
mit einer Person christlichen Glaubens, eine glückliche Beziehung zu führen. Deshalb ist
diese Partnerschaftsvermittlung nur rein exklusiv-katholischen Personen vorbehalten.

Rassistische Aussage

Diese Einstellung ist wohl von christlicher Nächstenliebe meilenweit entfernt und ist für
uns eine rassistische Aussage. Außerdem wäre es interessant, wie „Kathtreff“ in Er-
fahrung bringen will, dass der/die Suchende auch wirklich katholisch ist.

Die Finanzierung

Erstaunlich, ja fast erheiternd ist die Rechtfertigung warum das Service der Webseite
kostenpflichtig ist. Dazu meint „Kathtreff“ folgendes wörtwörtlich:
KathTreff.org finanziert sich über einen geringen Mitgliedsbeitrag. Dadurch werden die
Kosten für die Einrichtung, die Werbung und die ständige Betreuung der Webseite gedeckt.
Die Kostenpflicht bietet darüber hinaus einen gewissen Schutz vor oberflächlichen Flirtern.
Als wenn ein Kostenbeitrag „oberflächliche Flirter“ davon abhalten würde, auf einer
klerikalen Singlesbörse auf „Jagd“ zu gehen.  Das sich „Kathtreff“ durch die geringen
Mitgliedsbeiträge selbst finanziert, ist etwas verharmlost ausgedrückt.

Satter Jahresgewinn

Wir haben da einmal überschlagsmäßig kurz nachgerechnet. Es werden 3 verschiedene
Varianten der Mitgliedschaft angeboten. 3 Monate für 30,- Euro, 6 Monate für 50,- Euro
und 12 Monate für 85,- Euro.
„Kathtreff“ gibt an 4.500 registrierte Mitglieder zu haben. Da wahrscheinlich nicht alle
Personen ein Jahresabo haben, berechnen wir einen Durchschnitt. Wir addieren die drei
einzelnen Angebotspreise und dividieren diese Summe dann durch drei.
So ergibt sich eine Durchschnittszahlung von 55,- Euro pro Mitglied. Wenn man diese
Summe dann mit 4.500 multipliziert, erhält man den stolzen Betrag von 247.500,- Euro.
Für die Betreuung dieser Webseite ist ein Mitarbeiter erforderlich. Werbung muss natürlich
auch gemacht werden, wobei für diese auch die Pfarrer bei ihren Predigten zur Verfügung
stehen.

Aufrichtigkeit wäre doch eine christliche Tugend

Als Personalkosten, Werbeausgaben und Sonstiges veranschlagen wir 50.000,- Euro. Bringt
man diese von den 247.500,- Euro in Abzug, ergibt sich ein Jahresgewinn von 197.500,-
Euro. Also von einer reinen Selbstfinanzierung kann da wohl nicht mehr gesprochen werden.
Da wäre doch die ehrliche christliche Antwort, „Wir wollen Geld verdienen“ aufrichtiger
gewesen.
Wenn Sie nun noch Ihr Lieblingsgebet und Ihren Lieblingsheiligen, neben den 08/15-Fragen
bei der Registrierung angeben, sind Sie Mitglied in einer „exklusiv-katholischen“ Heirats-
dienstbörse.
Stauni
  
2009-10-02
  

Inhalts-Ende

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