Kärntner Familie wehrt sich erfolgreich gegen Willkür einer Direktorin

 

10-Jährige wurde zu Unrecht von der Schule verwiesen

 


In Klagenfurt wurde ein 10-jähriges Mädchen der Schule verwiesen, weil sie nicht willens war, sich dem wahnwitzigen Testregime zu unterwerfen. Sie will sich nicht mit Teststäbchen in der Nase herumbohren, von denen nicht einmal gewährleistet ist, dass diese nicht gesundheitsgefährdend sind. Deshalb machte das tapfere Mädchen einen nichtinvasiven Spucktest beim Hausarzt.

 


Mit dem negativen Antigentest ging sie hoffnungsvoll zur Schule, wurde dort aber bitter enttäuscht und zurückgewiesen. Die Direktorin akzeptierte diesen vom Arzt durchgeführten Test nicht und stellte sich dabei willkürlich gegen die geltenden Bestimmungen. Erst nach der Drohung mit einer Anzeige gab die scheinbar überforderte Direktorin nach und ließ das Mädchen am Präsenz-Unterricht teilnehmen. Im Zuge des Widerstandes der Eltern kam dann zutage, dass die Direktorin anscheinend ein Email der Bildungsdirektion ignoriert hat, dass auf die Möglichkeiten eines nichtinvasiven Spucktest hinweist.

 


„Einmal mehr zeigt sich, welcher Unsinn und Wahnsinn mit den Massentests an den Schulen passiert. Wir fordern die Verantwortlichen noch einmal auf, diese Tests umgehend zu stoppen“, sagte in einer ersten Reaktion der BZÖ-Landesobmann Helmut Nikel, der dem betroffenen Mädchen zu seinem Mut gratuliert und andere auffordert, es ihr nachzutun. (Quelle: APA/OTS)

 


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06.05.2021

Unglaubliche Entgleisung der Klagenfurter SPÖ-Bürgermeisterin


Sie wünschte, dass grüne Gemeinderätin im Todesflugzeug von Äthiopien gesessen wäre

 

„Die Klagenfurter SPÖ-Bürgermeisterin Marialuise Mathiaschitz leistete sich bei der letzten Sitzung des Klagenfurter Stadtsenates am Dienstag eine unglaubliche verbale Entgleisung. Im Zuge einer Diskussion machte sie einen Witz über die grüne Gemeinderätin Evelyn Schmid-Tarmann. Man sollte sie mit der Äthiopien-Airline wegschicken, damit sie nicht mehr wiederkomme“, teilt FPÖ-Landesparteichef Klubobmann Mag. Gernot Darmann mit.

 

„Mathiaschitz hat sich mit dieser Äußerung disqualifiziert. Es markiert den Tiefpunkt politischer Kultur, wenn eine Bürgermeisterin in Ausübung ihres Amtes einer politischen Mitakteurin, mit der sie sich sogar in einer Koalition befindet, einen Platz in einem Todesflugzeug wünscht. Was geht in der Gedankenwelt dieser Politikerin vor, wenn sie sich gegenüber einer Gemeinderätin, die ihre Arbeit kritisch ausübt, derart niveaulos äußert“, fragt Darmann.

 

Das sei an Geschmacklosigkeit gegenüber den Opfern und Angehörigen der Äthiopien-Airline und gegenüber einer gewählten Gemeinderätin nicht zu überbieten. „Das ist letztklassig und erfordert den sofortigen Rücktritt von Mathiaschitz“, betont Darmann.

 

Diese Entgleisung von Mathiaschitz passe in das Bild, das die SPÖ Kärnten in den vergangenen Wochen abgebe. „Viele Funktionäre haben sich nicht mehr im Griff“, erinnert Darmann an ähnliche Tabubrüche von Luca Kaiser, SPÖ-NRAbg. Knes, SPÖ-Personalvertreter Hannes Köberl oder SPÖ-Landesgeschäftsführer Andreas Sucher.

 

Darmann sieht akuten Handlungsbedarf bei LH Peter Kaiser, der ja sonst immer wieder, politische Kultur einmahnt. „Wenn er das ernst nimmt, muss er Bürgermeisterin Mathiaschitz zum Rücktritt auffordern“, so Darmann. Auch SPÖ-Vorsitzende Rendi Wagner müsse für Ordnung bei ihren Genossen in Kärnten sorgen. „Sie kann nicht zusehen, wie eine SPÖ-Bürgermeisterin sich derart geschmacklos über eine politische Mitbewerberin äußert,“ so Darmann. Ein solcher verbaler Untergriff einer hohen SPÖ-Repräsentantin gegenüber einer grünen Gemeinderätin, sei einzigartig. „Wenn die SPÖ diesen toleriert, hätte sie wohl jede Glaubwürdigkeit verloren!“

 

In einer seltsamen Rolle sieht Darmann in dieser Causa auch den Chef der Klagenfurter Grünen Frank Frey. „Er sitzt im Stadtsenat und nimmt den üblen Witz von Mathiaschitz gegenüber seiner eigenen Parteikollegin kommentarlos zur Kenntnis, ohne sich schützend vor Gemeinderätin Schmid-Tarmann zu stellen“, wundert sich Darmann. Vor lauter Koalitionstreue nimmt Frey auch jede Niveaulosigkeit hin, so Darmann abschließend. (Quelle: APA/OTS)

 

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2019-03-13


Somalischer Asylwerber fiel über Frauen her


Versuchte Vergewaltigung und räuberischer Diebstahl in Klagenfurt

 


 


Ein 19-jähriger Asylwerber aus Somalia ist verdächtig am 24. Dezember 2016 gegen 05:00 Uhr in einem Lokal in der Klagenfurter Innenstadt die Türe zu einer Damentoilette geöffnet und eine 23-jährige Frau aus dem Bezirk Klagenfurt-Land unter Anwendung körperlicher Gewalt sexuell bedrängt zu haben. Erst als eine weitere Person die Toilette betrat, ließ der Beschuldigte vom Opfer ab und flüchtete.

 

Unmittelbar nach diesem Vorfall verwickelte er vor einem anderen Lokal eine 22-jährige Frau aus dem Bezirk Klagenfurt Land in ein Gespräch und stahl ihr vorerst unbemerkt eine Brieftasche aus ihrer Handtasche. Die Frau bemerkte den Diebstahl und wollte den Beschuldigten die Brieftasche wieder entreißen. Daraufhin packte der 19-jährige die Frau an der Kehle, drückte sie an die Wand und flüchtete mit der Brieftasche. Die Brieftasche wurde anschließend vom Opfer gefunden, jedoch fehlte das Bargeld.

 

Bei der nach der Anzeigeerstattung eingeleiteten Fahndung konnte der Beschuldigte im Schillerpark angehalten und festgenommen werden. Aus medizinischen Gründen musste der 19-jährige jedoch in das Klinikum Klagenfurt eingeliefert werden.  Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen, Einvernahmen haben noch zu erfolgen. Nach Abschluss der Ermittlungen wird der Asylwerber der Staatsanwaltschaft Klagenfurt angezeigt.  (Quelle: polizei.gv.at)

 

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2016-12-25

Grüne in Klagenfurt schaffen die Frauenquote ab


Wenn das kein Faschingsscherz ist,  dann ist es

nicht zum Lachen, sondern einfach nur lächerlich

Allerdings hat dieser obskure Schritt der Grünen auch eine gute Seite.  Denn damit wurde
de facto  die Frauenquote – zumindest bei den Grünen in Klagenfurt – abgeschafft.   Diese
führt sich ab sofort  ad absurdum und daher braucht man auch auf diese in Zukunft keine
Rücksicht mehr zu nehmen,  da ohnehin alle Menschen weiblich sind.
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2016-02-10

Ausstrahlungsverbot für BZÖ-Video

Stefan Petzner will Ausstrahlungs-Verbot bekämpfen

Helle  Aufregung  herrscht  beim  BZÖ Kärnten.   Die  Cineplexx  Kinobetriebe  GmbH weigert
sich nämlich,  den Video-Spot  „Wege zur Freiheit“  in ihren Kinos auszustrahlen.   Dieser ist
ein  Werbe-Clip  zur  anstehenden  Landtagswahl  in  Kärnten.   Wahlkampfmanager  Stefan
Petzner will in persönlichen Gesprächen gegen das Ausstrahlungs-Verbot kämpfen.
 
Quelle: youtube.com

In einer ersten Stellungnahme meint Petzner unter anderem: „Wir haben bereits vor Wochenfür  die  Kärntner Kinos die Buchungen für unseren Werbespot vorgenommen und seitens der

Buchungsfirma  auch bestätigt bekommen.   Nun haben wir aber vom Kinobetreiber in Villach

und  Spittal,  dem  Unternehmen Cineplexx,  und vom Betreiber der Cinecity in Klagenfurt die

Mitteilung  bekommen,  dass  sie  die  Ausstrahlung  des BZÖ-Kinospots verbieten und unter-

sagen. Sachliche Begründung für das Verbot haben wir bisher übrigens keine erhalten.“

 

Die  Cineplexx Kinobetriebe GmbH  begründet ihr Verhalten damit, dass die Geschäftsleitung

der  Kinogruppe  den betreffenden Spot als verhetzend und menschenverachtend empfindet.

Weiteres hält sie dazu fest, dass die Nichtausstrahlung des Werbespots keinerlei politischen

Hintergrund hat.

 

Vermutlicher  Auslöser  dafür  dürfte  gewesen  sein,  dass die Konterfeis  von verschiedenen

Landespolitikern anderer Parteien, zwischen Bildern diverser Diktatoren eingeblendet werden.

Dazu  wird vom BZÖ angemerkt:  „Interpretationen, wonach im Spot Landespolitiker von FPK,

ÖVP  und  SPÖ  ganz  direkt  mit  Diktatoren  und mörderischen Regimen verglichen oder gar

gleichgestellt werden, sind falsch und werden zurückgewiesen.“  Da stellt sich jedoch für uns

die Frage,  wozu dann dieser ganze Aufwand notwendig war?

 

Aber  sei wie es sei,  um sich ein Urteil bilden zu können,  sollte man sich den Video-Clip an-

sehen.   Wir haben dies getan und finden den Inhalt nicht verhetzend sondern meinen, dass

dieser lediglich ein Spiegelbild von Stefan Petzners Intellekt ist.

 

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2013-01-31

 

 

Follow your leader


Ist der Heroinvorrat zu Ende?

Der Grüne Nachwuchs scheint  immer für Überraschungen gut zu sein.  Wenn sie nicht
gerade die Freigabe von  „Heroin“  fordern, betätigen sie sich offenbar künstlerisch mit
dem Aufhängen von geschmacklosen Bildern.

Folge deinem Führer

In  Kärntens Landeshauptstadt  Klagenfurt wurden  Bilder  aufgehängt, die das Unfall-
wrack des im Jahre 2008,  tödlich  verunglückten Dr. Jörg Haider zeigen.  Diese pietät-
losen Kunstwerke wurden noch zusätzlich mit der Aufschrift „Follow your leader“ und
den Namen von H.C.  Strache und Gerhard Dörfler,  samt fiktiven Sterbedaten verziert.


Der Unfallwagen ist nun Gegenstand geschmackloser Plakate

Grüne dementieren

Laut Dienstagsausgabe der Kronen Zeitung  stammt das Plakat von der Grünalternativen
Jugend.  Dies wird von den Kärntner Grünen vehement in  Abrede gestellt.   Als Mitglied
der grünalternativen  Jugend meldet sich heute  Bernhard Kratzwald per  APA-OTS  Aus-
sendung zu Wort.

Wir zitieren aus dieser Aussendung:   „Als  Mitglied der  grünalternativen Jugend kann ich
feststellen,  dass das angesprochene  Plakat weder von  irgendjemanden  in meinem Um-
kreis erstellt oder beauftragt wurde.  Auf keinen Fall wurde das Plakat durch öffentliche
Gelder oder aus Geldern der Grünen Kärnten finanziert!“

Warum Aufregung um veraltetes Plakat?

Wenn der Grüne Nachwuchs  mit den geschmacklosen Bildern tatsächlich nichts  zu tun
hat, stellt sich  allerdings  die  berechtigte Frage  warum  Kratzwald seiner   „Presseaus-
sendung“
  folgenden  Titel gab::   „Aufregung um veraltetes Plakat völlig übertrieben.“
Ein Schelm ist nun wer Böses dabei denkt.

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2010-08-03
 

Dorsch oder Lindwurm?


Natur oder Städtetourismus

Gott sei Dank ist das Wetter wieder schön geworden und die Petrijünger können wieder
ihrem geliebten Hobby nachgehen. Als Schuppentier des Monats, haben wir einen ganz
besonderen Fisch gewählt.

Der Dorsch

Als Dorsch bezeichnet man den noch nicht geschlechtsreifen Kabeljau. Sie werden sehr selten
über 130 cm und 40 kg schwer. Dorsche kommen von Küstennähe bis in Tiefen von 600 m
vor, und dort fast immer in Grundnähe. Einige der großen 15 – 25 jährigen Kabeljaue ziehen
anscheinend weit hinaus ins offene Meer, um dort Heringe, Makrelen und andere Schwarm-
fische zu erbeuten. Der Dorsch – in Skandinavien nennt man ihn „Torsk“ – scheint wohl der
Nationalfisch der Norweger zu sein.
Text und Bildquelle: http://www.heringloh.de/

So sieht ein Dorsch aus

Der Lindwurm

Natürlich ist das Angeln nicht jedermanns Sache und viele Menschen bevorzugen es, sich
Sehenswürdigkeiten in Städten anzusehen. Auch dazu lädt das herrliche Wetter ein. Als
Sehenswürdigkeit des Monats, haben wir ein besonderes Wahrzeichen gewählt.
Der Lindwurm ist das Wahrzeichen und Wappentier von Klagenfurt. Das älteste, noch
erhaltene Stadtsiegel aus dem Jahr 1287 zeigt schon den geflügelten Drachen. Seit mehr
als 400 Jahren steht der Lindwurm – aus Kreuzberglschiefer gehauen – im Herzen von
Klagenfurt, auf dem Neuen Platz direkt vor dem Rathaus und ist eines der begehrtesten
Fotomotive der Besucher.
Text und Bildquelle: http://www.klagenfurt.at

Das ist der sagenumwobene Lindwurm
Wir wünschen unseren Leser(innen) ein kräftiges Petri Heil oder eine angenehme Rund-
reise durch das schöne Klagenfurt.
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2010-06-14
  

Staatliche Peepshow


Kritiken und Bedenken werden ignoriert

Trotz aller Kritik und ernsthaften gesundheitlichen Bedenken, lässt die Innenministerin
den Einsatz von Nacktscannern für die österreichischen Flughäfen Wien Schwechat,
Graz, Linz, Klagenfurt, Innsbruck und Salzburg  prüfen.
Der Sinn und Zweck dieser Geräte ist ohnehin zweifelhaft und erhöht auf keinen Fall die
Sicherheit für den Flugbetrieb. Dies demonstrierte erst kürzlich der Wiener Physiker Werner
Gruber in der ZDF-Show „Markus Lanz“ vor laufender Kamera.

Scanner ausgetrickst

Trotz Ganzkörper-Scan mit einem Passivscanner des Herstellers ThruVision, konnte Gruber
ein Schweizermesser, drei kleine Flaschen Thermit, ein kleines Reagenzglas, das unter
einem Pflaster versteckt war , ein Zünder und ein Feuerzeug  durch den Scanner schmuggeln.
Thermit ist chemische Substanz, die  für wenige Cent in jedem Drogeriemarkt erhältlich ist.
Mit dem notwendigen Fachwissen, das Terroristen sicherlich während ihrer Ausbildung er-
lernen, ist es möglich mit diesen Gegenständen ein Flugzeug zum Absturz zu bringen.

Teuer und wertlos

Der besagte Scanner ist bereits am Flughafen Schiphol in Amsterdam im Testbetrieb. Be-
denkt man, dass dieses Gerät zirka 150.000,- Euro gekostet hat und eigentlich wertlos ist,
stellt sich die Frage, warum Fekter noch immer auf den Einsatz der Scanner versessen ist.

Die geistige Elite

Auch ist weiters zu bedenken, dass das Sicherheitspersonal auf den Flughäfen nicht
unbedingt zur geistigen Elite unseres Landes zählt.  Unqualifizierte Bemerkungen über
die Anatomie mancher Fluggäste werden sicherlich nicht ausbleiben. Aber immerhin ein
gutes Gesprächsthema, während der Kaffeepause im Aufenthaltsraum.

Unfreiwilliger Striptease

Warum sollen sich also Personen, die keinen finanziellen oder sexuellen Vorteil daraus
ziehen, vor wildfremden Personen ihre intimsten Geheimnisse preisgeben. Immer wieder
werden Betreiber von Peepshows ins moralisch bedenkliche Eck gestellt.
Hier gibt’s für die Akteure wenigstens Geld
Ein derartiger Scanner ist eigentlich nichts anderes als eine Peepshow, bei der die Akteure
allerdings nicht freiwillig auftreten. Es sei denn, dass der Erwerb eines Flugtickets als Frei-
willigkeit zum Nacktauftritt angesehen wird.

(Fotoquelle www.bildblog.de)
Diese Waffe wäre mit einem Metalldetektor auch zu orten
Die einzigen Unterschiede zwischen einem Peepshow- und Nacktscannerbetrieb sind,
dass in den Scanner keine Münze eingeworfen wird, der Flughafen keine Vergnügungs
-steuer abführen muss und Peepshowtänzerinnen für ihre Auftritte von den Kunden
Geld kassieren.
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2010-01-22
  

Vor der eigenen Türe kehren


Tscharnutters Sparpläne

Ernsthafte Sorgen um Wiens Steuergelder, macht sich BZÖ-Landesobmann Michael
Tscharnutter. Er kritisiert das die Bundeshauptstadt 1.112 Bezirksräte hat. „Man braucht
kein Einstein sein, um zu erkennen, dass hier das Steuergeld der Bürger nur so bei den
Rathausfenstern hinausgeschmissen wird“, so Tscharnutter in einer APA-Ausssendung.

Kein Einstein

Da geben wir dem BZÖ-Mann recht, denn Einstein braucht man wirklich keiner zu sein,
sondern ein wenig recherchieren genügt da schon. Denn Tscharnutter meint das neben dem
normalen Bezirksrats-Gehalt, noch mehrere Tausend Euro an Steuergeld in die Parteikassen
fließen.
Na da wollen wir Tscharnutter ein wenig auf die Sprünge helfen. Ein Bezirksrat erhält monat-
lich 300,- Euro, die er selbst zu versteuern hat. Multipliziert man nun die Anzahl der Bezirks-
räte mit dem monatlichen Gehalt, ergibt dies 333.600,- Euro. Und das war es auch schon.

Wie viel Politiker verträgt Wien?

Aber der wackere Verteidiger von Steuergelder hat noch weitere Pläne. Er findet das der
Gemeinderat mit 100 Abgeordneten ebenfalls weit überbesetzt ist und fordert eine Halb-
ierung.
Nun, über Sinn oder Unsinn eines doch etwas aufgeblähten Politapparates lässt sich streiten.
Wie viele Bezirkspolitiker eine 2 Millionenmetropole wirklich benötigt, wird wohl niemand
mit Sicherheit sagen können. Wie viele Protegekinder solche Funktionen innehaben, darüber
wird ebenfalls geschwiegen.

Nicht selbstlos

Aber warum regt das den BZÖ-Mann Tscharnutter so auf? Ganz einfach, weil das BZÖ im
Wiener Landtag nicht vertreten ist und sich so an der Postenverteilung nicht beteiligen kann.
Wären die Orangen im Stadtparlament vertreten, würde man wohl kaum solche Töne hören.

In der politischen Heimat beginnen

Wir wollen aber Tscharnutter einen kleinen Tipp geben, in welchem Bundesland er seine
heroischen Absichten in die Tat umsetzen könnte. Nämlich in Kärnten, dass unmittelbar
vor dem Bankrott steht. In Klagenfurt leistet man sich nämlich 45 Gemeinderäte und das
bei einer Einwohnerzahl von exakt 93.558 Personen.
Allerdings wird es in unserem südlichsten Bundesland einige Probleme mit der Durchsetzung
von Tscharnutters Plänen geben. Denn die meisten Stellen sind dort vom BZÖ besetzt.
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2009-12-03
  

Ein Mythos verblasst


Mythos im Sinkflug

Nachdem die, von einer Privatperson durchgeführte „Versteigerung“ des Porsche von Jörg
Haider mächtig flopte, versuchte nun das unter Besuchermangel leidende Bergbaumuseum
in Klagenfurt, in welcher die Haider-Ausstellung untergebracht ist, durch die Aufstellung
einer Skulptur, dass Interesse am „Mythos Haider“ wieder zu wecken.

Reichende Hände

Die Skulptur besteht aus zwei Granitblöcke, welche durch Hände verbunden sind. Unter
dem Motto „Hand mit Hand fürs Heimatland“, würdigte Landeshauptmann  Gerhard
Dörfler (BZÖ), das politische Wirken von Jörg Haider.

Interesse eher gering

Großes Interesse bestand an diesem Festakt offensichtlich keines, da lediglich nur etwa
150 Besucher zur Enthüllung der Skulptur vor dem Bergbaumuseum gekommen waren.
Bedenkt man wie Jörg Haider ums Leben gekommen ist, wäre es wohl sinnvoller gewesen
nachfolgendes Plakat in überdimensionaler Größe aufzustellen.


Vielleicht würde diese Mahntafel den einen oder anderen davon abhalten, sich betrunken
hinter das Steuer seines Wagens zu setzen.
 
Stauni
 
2009-11-30 

Inhalts-Ende

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