Stefan Petzner will Ausstrahlungs-Verbot bekämpfen
Helle Aufregung herrscht beim BZÖ Kärnten. Die Cineplexx Kinobetriebe GmbH weigertsich nämlich, den Video-Spot „Wege zur Freiheit“ in ihren Kinos auszustrahlen. Dieser istein Werbe-Clip zur anstehenden Landtagswahl in Kärnten. Wahlkampfmanager StefanPetzner will in persönlichen Gesprächen gegen das Ausstrahlungs-Verbot kämpfen. Quelle: youtube.comIn einer ersten Stellungnahme meint Petzner unter anderem: „Wir haben bereits vor Wochenfür die Kärntner Kinos die Buchungen für unseren Werbespot vorgenommen und seitens der
Buchungsfirma auch bestätigt bekommen. Nun haben wir aber vom Kinobetreiber in Villach
und Spittal, dem Unternehmen Cineplexx, und vom Betreiber der Cinecity in Klagenfurt die
Mitteilung bekommen, dass sie die Ausstrahlung des BZÖ-Kinospots verbieten und unter-
sagen. Sachliche Begründung für das Verbot haben wir bisher übrigens keine erhalten.“
Die Cineplexx Kinobetriebe GmbH begründet ihr Verhalten damit, dass die Geschäftsleitung
der Kinogruppe den betreffenden Spot als verhetzend und menschenverachtend empfindet.
Weiteres hält sie dazu fest, dass die Nichtausstrahlung des Werbespots keinerlei politischen
Hintergrund hat.
Vermutlicher Auslöser dafür dürfte gewesen sein, dass die Konterfeis von verschiedenen
Landespolitikern anderer Parteien, zwischen Bildern diverser Diktatoren eingeblendet werden.
Dazu wird vom BZÖ angemerkt: „Interpretationen, wonach im Spot Landespolitiker von FPK,
ÖVP und SPÖ ganz direkt mit Diktatoren und mörderischen Regimen verglichen oder gar
gleichgestellt werden, sind falsch und werden zurückgewiesen.“ Da stellt sich jedoch für uns
die Frage, wozu dann dieser ganze Aufwand notwendig war?
Aber sei wie es sei, um sich ein Urteil bilden zu können, sollte man sich den Video-Clip an-
sehen. Wir haben dies getan und finden den Inhalt nicht verhetzend sondern meinen, dass
dieser lediglich ein Spiegelbild von Stefan Petzners Intellekt ist.
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2013-01-31