Ich mache ihnen ein Angebot, das sie nicht ablehnen können
Am 28.Jänner finden in Niederösterreich Landtagswahlen statt. Zum Zwecke des Wählerfangs, plakatieren die antretenden Parteien unzählige Wahlplakate. Auf diesen sind mehr oder weniger, immer wieder die selben Slogans zu lesen. Mit Ausnahme der SPÖ Niederösterreich, die ihre Plakate zwar mit ihrem Spitzenkandidaten, dem ehemaligen Wiener Polizeigeneral Franz Schnabl, schmückt – jedoch auf die üblichen Wahlversprechen verzichtet. Möglicherweise hat man bei den Sozialisten schon erkannt, dass das Wahlvolk auf die Versprechungen ohnehin nicht mehr hält.
Der SPÖ-Kandidat Schnabl wird in verschiedenen Posen – mal lustig, mal ernst – jedoch ohne wirkliche politische Botschaft präsentiert. Ein Plakat ist uns besonders ins Auge gestochen. Bei diesem könnte man fast annehmen, dass Francis Ford Coppola „Pate“ gestanden hat.

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2018-01-15
Retten Sie die Berggorillas! Als Pate
Welche Meinung wir über den WWF haben, können geneigte Leser(innen) in diver-
sen Beiträgen (WWF-Trailer) nachlesen. Diese entstanden nicht aus Jux und Tollerei,
sondern auf Grund sorgfältiger Recherchen über die selbsternannte Natur- und Tier-
schutztruppe, die in Wirklichkeit eine Lobbyisten-Vereinigung ist.
Unser heutiger Beitrag beschäftigt sich mit einer neuen Schnorr-Aktion des WWFs,
welche im Prinzip nicht erwähnenswert wäre, wenn es da nicht eine indirekte Ver-
bindung nach Österreich gäbe.
Wie immer versucht der WWF mit Tierbabys auf die Tränendrüse der Menschen zu
drücken, um diese zu animieren ihre Brieftasche zu zücken. Nachfolgenden Ein-
schaltung haben wir heute auf Facebook entdeckt.
Screen: facebook.com
Auf seiner Webseite führt der WWF an, dass der Urwald im Dreiländereck Kongo,
Ruanda und Uganda abgeholzt wird. Dies hat wiederum zur Folge, dass die dort
lebenden Gorillas gefährdet sind.
Screen: WWF
Bei WWF-Partnern sieht es anders aus
Vermutlich sind die Holzfäller in obig angeführter Region keine Geschäftspartner
des WWFs, denn wenn diese verbrannte Erde zurücklassen, sieht dies die Natur-
und Tierschutztruppe als optimale Synergie für Natur- und Umweltschutz. In
unserem Beitrag „Storchenstadt bald ohne Störche“ haben wir über die brutale
Mähmethode eines WWF-Pächters berichtet.
Der WWF-Geschäftspartner (ein Biogasanlagenbetreiber) mähte heuer, eine im
Naturschutzgebiet (Storchenregion) gelegene und unter Verantwortung des
WWFs stehende Wiese – inmitten des Nationalparks – bis zum letzten Grashalm
ab und ließ das Schnittgut in riesige Container saugen. Auf der ganzen Wiese
war kein einziger Käfer mehr zu entdecken. Das wiederum macht eine Nahrungs-
aufnahme der Störche unmöglich, was zum Verenden zahlreicher Storchenküken
führte.
WWF hat einen Plan „B“
Nun scheint die betroffene Storchenstadt Marchegg wirklich eine Stadt ohne
Störche zu werden, denn mit dieser vom WWF gebilligten Mähmethode werden
die Zugvögel vertrieben werden, falls man sie ohnehin nicht schon verjagt hat.
Das scheint aber der Natur- und Tierschutztruppe offenbar keine Kopfschmerzen
zu bereiten, denn diese haben bereits einen Plan „B“. Man fertigte einfach
Störche aus Pappkarton an. Nachfolgende Storchenständer haben wir erstmalig
vor einer Woche in Marchegg gesichtet.
Foto: © erstaunlich.at
Zusammenfassung
Also fassen wir zusammen. Die Holzfäller von Ruanda und Umgebung, die offenbar
keine WWF-Partner sind, vertreiben durch ihre Schlägerungen die in der Region
lebenden Berggorillas. Dieser Missstand kann vom WWF mit einer kostenpflichtigen
Patenschaft beendet werden. Der WWF schützt den Berggorilla direkt vor Ort, so
steht es nämlich auf deren Webseite. Allerdings wird verschwiegen wie dies in der
Praxis aussehen soll.
Ein Biogasanlagen-Betreiber (WWF-Pächter) vernichtet mit seiner Mähmethode die
Existenzgrundlage der Storchenkolonie von Marchegg. Das sieht der WWF wieder-
um als optimale Synergie für Natur- und Umweltschutz. Es ist schon erstaunlich,
dass der WWF ein und denselben Naturfrevel derart unterschiedlich bewertet.
Gut, in Marchegg ist der Verursacher ein WWF-Geschäftspartner. Da will man
möglicherweise nicht so kleinlich sein.
Wir fragen uns wie lange es noch dauern wird, dass man eine Storchen-Paten-
schaft für die gefährdeten Zugvögel in Marchegg erwerben kann, um diese vor
dem WWF und seinem Geschäftspartner beschützen zu können.
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2011-08-07
Tierquäler haben es besser
Während die Justiz mit Tierschützern nicht gerade zimperlich umgeht, scheinen Tier-
quäler die besseren Karten zu haben. Gut vielleicht ist es nicht die feine englische Art,
Buttersäure zu versprühen oder Tierquälstationen zu besetzen, um auf unsägliches
Tierleid aufmerksam zu machen.
Aber wie in vielen Fällen, heiligt der Zweck die Mitteln. Dafür hat sich die heimische
Justiz im letzten allgemein hinlänglich bekannten Fall, bei Tierschutzaktivisten mit dem
„Mafiaparagrafen“ bedankt.
Der Pate lässt grüßen
Aus einer gewöhnlichen Sachbeschädigung und Besitzstörung, wurde auf einmal eine
„Kriminelle Organisation“. Tja, was liegt denn näher, als mit Kanonen auf Spatzen zu
schießen, wenn man verhindern will, dass Tierschützer auf etwas aufmerksam machen
wollen, wo die Justiz partout nicht hinsieht oder nicht hinsehen will.
Tatort Goschenreith
Aber nun zum gegeben Anlassfall unseres Beitrages. In Goschenreith am Taxenbache
(Waldviertel/NÖ) unterhält ein niederösterreichischer Bürgermeister eine Legebatterie
mit zirka 50.000 Hühnern. In einem Käfig dieser Tierfabrik, befinden sich jeweils 5 Hühner.
Diese Art der Tierhaltung ist seit Jänner 2005, mit einer 4-jährigen Übergangsfrist gesetzlich
verboten. Das hat den Bgmst. Karl Latschenberger, der seine Legebatterie in Goschenreith
betreibt, bislang offensichtlich sehr wenig interessiert.
Viele Eier machen, mit den Eiern
Dafür wurde er im März dieses Jahres, vom Verein Gegen Tierfabriken VGT angezeigt.
Da Ostern vor der Tür stand und er das Eiergeschäft nicht verpassen wollte, versprach er
den ungesetzlichen Zustand seines Betriebes, bis spätestens Ende April abzustellen.
Diese Information wurde uns vom Obmann des VGT DDr. Martin Balluch mitgeteilt.
Anfertigung von Beweismaterial
In den vergangenen zwei Tagen filmten und fotografierten Tierschützer den Betrieb, um
ausreichend Beweismaterial zu haben. Heute gegen 10:00 Uhr, begannen dann ca. 30
Aktivisten das Gelände der „Eierfabrik“ zu besetzten und mit Transparente auf das Tierleid
aufmerksam zu machen.
Wir waren mit Herrn DDr. Balluch während der „Besetzung“ zeitweise telefonisch verbunden
und konnten sich akustisch ein Bild über die Geschehnisse vor Ort machen. Ein Mann, ver-
mutlich ein Mitarbeiter des Betriebes, attackierte einen Tierschützer und riss ihm ein
Transparent aus der Hand.
Auch wurde versucht, die Aktivisten mit Jauche zu besprühen. Die vor Ort anwesende
Polizei konnte aufkeimende Handgreiflichkeiten sofort schlichten. Gegen zirka 16:30 Uhr
wurde die „Besetzung“ beendet, nachdem Behördenvertreter zugesagt hatten, sich um
die Angelegenheit kümmern zu wollen.
Daten für den Mafiaparagrafen
Die Polizei war sehr bemüht, die Identität aller Tierschutzaktivisten festzuhalten. Vielleicht
gibt es ja wieder den „Mafiaparagrafen“ als Dankeschön für den Tierschutz und das
Aufmerksammachen eines ungesetzlichen Zustandes.
Das Gesetz bin ich!
Es ist schon erstaunlich, welcher Lobby der „Eierfabrikant“ angehören muss, dass er sich
als Politiker, der eigentlich eine Vorbildfunktion ausüben sollte, über bestehende Gesetze hin-
weg setzen zu kann.
Dieser Lobby dürften Tierschützer auf keinen Fall angehören, wie man es bei der Straf-
verfolgung deutlich sieht. Sie werden als lästige Aufdecker schwerstens kriminalisiert.
Stauni
2009-11-02