Anhaltender Frost, Schneedecken und kurze Tage machen den Winter für viele heimische Vogelarten zu einer echten Bewährungsprobe. Meisen, Amseln, Rotkehlchen oder Sperlinge bleiben auch in Österreich über den Winter und geraten bei Kälteperioden rasch an ihre körperlichen Grenzen. Eine sachgerechte Winterfütterung in dieser Zeit kann einen wichtigen Beitrag zum Tier- und Artenschutz leisten kann – sofern sie richtig umgesetzt wird.
„Wenn natürliche Nahrungsquellen durch Frost und Schnee kaum mehr verfügbar sind, kann Fütterung über Leben und Tod entscheiden“, heißt es von Tierschutz Austria. Entscheidend seien dabei Verlässlichkeit, Hygiene und artgerechtes Futter. Wer mit dem Füttern beginnt, übernimmt Verantwortung: „Gerade während längerer Frostperioden darf das Futterangebot nicht plötzlich ausbleiben, da sich die Tiere darauf einstellen und alternative Nahrungsquellen oft fehlen“, so Leona Fux, Biologin und Artenschutzexpertin von Tierschutz Austria.
Verlässlichkeit zählt: kontinuierlich füttern
Nicht ein einzelner Schneetag ist ausschlaggebend, sondern die Kontinuität. Ein früher Start im Herbst ermöglicht es Vögeln, Futterstellen rechtzeitig zu entdecken und in ihre tägliche Nahrungssuche einzubeziehen. Mit dem Wiederauftreten natürlicher Nahrung im Frühjahr kann die Fütterung schrittweise reduziert werden. Ein abruptes Ende kann für geschwächte Tiere fatale Folgen haben, wenn es erneut zu Kälteeinbrüchen kommt.
Hygiene ist ein Muss
Unsachgemäße Fütterung kann mehr schaden als helfen. Offene Futterplätze, auf denen Vögel im Futter sitzen, begünstigen die Übertragung von Krankheiten. Empfehlenswert sind daher geschlossene Futterspender wie Silohäuschen oder Futtersäulen, die das Futter trocken und sauber halten. Auch bodennahe Futterstellen für Arten wie Amseln oder Rotkehlchen sind möglich – sie müssen jedoch regelmäßig gereinigt werden. Feuchtes oder verschimmeltes Futter ist hochgefährlich und konsequent zu entsorgen.
Was auf den Speiseplan gehört – und was nicht
Artgerechte Winterfütterung orientiert sich an den natürlichen Bedürfnissen der Vögel. Geeignet sind unter anderem:
° hochwertige Samen (z. B. Sonnenblumenkerne, Hanf, Hirse)
° Fettblöcke und ungesalzene Nüsse
° kleine Mengen Äpfel oder Rosinen
Nicht geeignet sind Brot, Essensreste oder stark verarbeitete Lebensmittel. Sie können Verdauungsprobleme verursachen, Mangelernährung fördern und langfristig schweren Schaden anrichten – auch wenn sie scheinbar gerne gefressen werden. Ebenso wichtig ist frisches, eisfreies Wasser: Trink- und Badegelegenheiten sollten täglich kontrolliert werden, da natürliche Wasserquellen im Winter oft zufrieren.
Langfristiger Schutz braucht Lebensräume
Winterfütterung kann helfen – sie ersetzt jedoch keinen nachhaltigen Vogelschutz. Langfristig brauchen Vögel naturnahe Gärten, heimische Sträucher, Wildpflanzen und Rückzugsräume, um das ganze Jahr über ausreichend Nahrung zu finden. Strukturreiche Lebensräume sind die Grundlage dafür, dass Populationen stabil bleiben.
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Im August auf der Suche nach Schnee
Nachfolgendes Foto wurde gestern auf der Südautobahn im Wechselabschnitt aufgenommen:
Scheint so, als hätte ein Burgenländer – in steter Ermangelung von Schnee im Burgenland –
eine befahrbare Schipiste gesucht. Also begab er sich augenscheinlich mit seinem alten
VW-Käfer, auf dem mindestens eben so alte Ski montiert waren, in die Steiermark. Vielleicht
hätte man den guten Mann informieren sollen, dass es auch in der Grünen Mark im August
keinen Schnee gibt.
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2016-08-07
Erlaubte Möglichkeit für Asylwerber Geld zu verdienen
WIFF – Wir für Floridsdorf schlägt vor: Saisonarbeit für Asylanten bei der Schneeräumung im
kommenden Winter. Die geltende Gesetzeslage erlaubt die Betätigung als Saisonarbeiter – nur
niemand weiß es.
In den Wiener Asylantenheimen – und in ganz Österreich – warten Tausende Asylwerber un-
freiwillig untätig auf die behördliche Erledigung ihrer Asylverfahren. Viele wären froh, sich
durch Arbeit ein wenig Geld zu verdienen, sind aber mangels ausreichender Aufklärung nicht
darüber informiert, dass bezahlte Saisonarbeit auch Asylwerbern offen steht.
WIFF-Parteiobmann und Bezirksrat Hans Jörg Schimanek erinnert dazu an das ORF-TV-
Magazin ‘Im Zentrum‘: ”Dort hat der Leiter der Bundesasylbehörde als Sendungsgast erklärt,
dass Asylwerber zwar keine Arbeitsgenehmigung erhalten, die Möglichkeit, sich als Saison-
arbeiter Geld zu verdienen, stehe aber jedem Asylwerber offen. Alljährlich in den Winter-
monaten würden beispielsweise der Magistrat oder Wiener Linien für die Schneeräumung
etwa an Bus- oder Straßenbahnhaltestellen und auf Gehsteigen Saisonkräfte suchen.”
„Alljährlich in den Wintermonaten würden beispielsweise der Magistrat oder Wiener Linien
für die Schneeräumung etwa an Bus- oder Straßenbahnhaltestellen und auf Gehsteigen
Saisonkräfte suchen“, so Schimanek.
Der Bezirkspolitker verweist dabei auf den vergangenen schneereichen Winter. Da wurden
bei uns in Floridsdorf ‘dank’ Vassilakou zwar viele Radwege vom Schnee gesäubert, wichtige
Gehsteige sind jedoch oft Tage lang verschneit und später vereist geblieben. Hier könnte man
jeden Asylbewerber als Saisonkraft dringend brauchen. Man würde diese Leute durch Arbeit
auch psychisch stützen und das von den Gutmenschen so oft strapazierte ‘Recht auf Arbeit’
nicht zu einem bedeutungslosen Stehsatz verkommen lassen.
Auch in den Frühjahrs- und Sommermonaten werden in der Landwirtschaft alljährlich Saison-
arbeiter etwa für die Spargel- oder Erdbeerernte dringend gesucht. “Mangels genügend
Arbeitskräften mußten im Sommer viele Landwirte sogar Erdbeerfelder verfaulen lassen”,
erinnert Schimanek.
Bildtext: Winter 2012/13 vor der U1-Endstelle “Leopoldau”: Nicht befahrene Radwege wurden
regelmäßig von Schnee und Eis geräumt, auf dem nicht geräumten Gehsteig hingegen herrschte
akute Rutsch- und Sturzgefahr.
WIFF – Wir für Floridsdorf fordert daher die Bundesasylbehörde auf, in allen Asylantenheimen
Flugblätter in verschiedenen Sprachen aufzulegen und die Asylbewerber auf die Möglichkeit
hinzuweisen, wie sie sich als Saisonarbeiter etwas Geld verdienen können. “Das bürokratische
Handling sollte von einer Anlaufstelle beim Bundesasylamt in Zusammenarbeit mit den jeweil-
igen Gemeindebehörden erfolgen”, so Schimanek abschließend.
Quelle: „wiff21.at“
2013-12-09
GASTAUTOREN – BEITRAG
In der Floridusgasse in Wien Floridsdorf, vor der Bezirksstelle der MA 48 hat man es zwei
Tage nach dem „großem“ Schneefall nicht geschafft zu Räumen. Man rutscht dahin, weil
besonders in der Nacht der Schnee gefriert und zu einer Eisfläche wird!

Heute Nacht schneit es wieder, wenn gleich wohl nicht ergiebig, aber für die MA 48 wird
es wohl wieder ein Schneechaos, so wie am Dienstag schon. Wie lange muss denn Schnee
angekündigt sein, damit die MA 48 ihn wegräumen kann ohne von einem Chaos zu sprechen.
Apropos Chaos, bei 3 – 5 cm Schnee und etwas Verwehungen spricht die MA 48 schon von
Chaos und kaum bewältig barer Arbeit!? Da können wir ja nur froh sein, dass es bei uns in
Wien kaum wirklich ergiebigern Schneefall gibt.
Erich Weber
2012-02-09
Straßenräumung und Öffis suboptimal unterwegs
Eine Reaktion der Politik auf unseren heutigen Beitrag „Winterimpressionen“ ließ nicht
lange auf sich warten. Die FPÖ-Wien verfasste eine Presseaussendung, die wir anschließ-
end im Originalwortlaut wiedergeben.
Presseaussendung:
So lange können tiefe Temperaturen und Schneefälle gar nicht vorhergesagt sein, als
dass die Wiener Stadtregierung nicht völlig unvorbereitet auf derartige Wetterbeding-
ungen wirken und agieren würde. Wenn Hauptverkehrsadern wie Rennweg, Ring und
zahlreiche andere wichtige Straßenzüge um neun Uhr noch immer nicht einmal an-
nähernd vom Schnee befreit sind und sich die Fahrgäste der Wiener Linien bei Straßen-
bahnstationen den Hintern abfrieren, kann etwas bei der Organisation nicht ganz stim-
men, meint FPÖ-Verkehrssprecher LAbg. Toni Mahdalik.
Trotz hervorragenden Einsatzes der Bediensteten von MA-48 und Wiener Linien könnte
man wieder einmal annehmen, dass die – keineswegs ergiebigen – Schneefälle die ersten
in unseren Breitengraden seit Menschengedenken sein dürften. Eingefrorene Weichen
sorgten nicht nur auf der Linie 2 für elendslange Wartezeiten, die bei relativ frischen
minus 11 Grad nicht durchgehend für ausgelassene Stimmung bei den mit steigender
Unterkühlung kämpfenden Fahrgästen sorgten.
Nachdem der Fisch stets vom Kopf beginnend strenge Gerüche verbreitet, muss man
das Management von Wiener Linien bzw. MA-48 einmal mehr hinterfragen. Jede
kleinste Chance zu nutzen, bei keineswegs unüblichen Wetterbedingungen nach allen
Regeln der Kunst zu versagen, ist auf Dauer nicht akzeptabel, hält Mahdalik fest.
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Der Witz der Woche: Winterdienst funktionierte
Das konnte die SPÖ-Wien natürlich nicht auf sich sitzen lassen und ließ durch die Person
des – von uns liebevoll Zauberlehrling genannten – Erich Valentin ebenfalls eine Presse-
aussendung verfassen.
Screen: APA/OTS
Offenbar verweilt Valentin irgendwo in der Karibik wenn er meint, dass alle Straßen gut
geräumt wären. Vielleicht meint er die Verkehrswege in Puerto Plata. In Wien war und
ist der Straßenzustand jedenfalls eine Katastrophe.
Schneeglatte Fahrbahnen und pausenlose Verkehrsdurchsagen im Radio über Staus
und Unfälle, waren das Ergebnis des Versagens der Gemeinde-Verantwortlichen für
die Schneeräumung.
Peinlich ist, dass Valentin offenbar auf dem Rücken der von ihm angegebenen 1.200
Mitarbeiter(innen) der MA 48, Mitleid für das Versagen der Verantwortlichen der MA 48
schinden will. Interessant ist noch seine Aussage: „Der Winterdienst der Stadt Wien
funktioniert bestens, die MA 48 war perfekt vorbereitet.“ Da fragen wir uns wie es
wohl aussehen könnte, wenn der Winterdienst der Stadt Wien nicht funktioniert.
Der Ordnung halber möchten wir festhalten, dass den „kleinen“ Mitarbeiter(innen)
keine Schuld an diesem Chaos trifft. Es sind die Schreibtischtäter im Wiener Rathaus,
die dieses Desaster zu verantworten haben.
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2012-02-07
Es gibt keine Helden mehr
Möglicherweise haben wir dem selbsternannten Drogenexperten Gebi Mair, Unrecht getan
als wir ihm im Beitrag „ Gebi Mair gibt klein bei“ , quasi als Prototyp eines Politikers hinstell-
ten, der beim ersten drohenden Fingerzeig klein beigibt.
Da hätten wir noch den sozialdemokratische Nachwuchspolitiker, Peko Baxant, welcher
vom gleichen Heldenmut geprägt ist. Erinnern Sie sich noch an dieses schwachsinnige
Gewaltvideo, welches zuerst auf der Webseite des „Marko Zlousic“ aufgetaucht ist?
Werbung für schwachsinniges Video
Nachdem wir über diesen „Beitrag samt Video“ berichteten, veranstaltete Zlousic eine Lösch-
orgie auf seiner Webseite. Ist auch sein gutes Recht, ist er doch kein Politiker der Heldenmut
beweisen muss, sondern nur Kommunikationsexperte der Bundesgeschäftsstelle der SPÖ.
Dafür sprang dann der SPÖ-Jugendsprecher Peko Baxant in die Presche und veröffentlichte
das Video, samt dazugehörender Werbung, auf seinem Blog. Den erstaunlichen Rückzieher,
den er machte als der Wind etwas schärfer zu wehen begann, können Sie diesem „Beitrag“
entnehmen.
Was ist aus dem Künstler geworden?
Sätze wie „Big DnC nimmt sich kein Blatt vor den Mund: Na C.-Strache“ und „Von diesem
jungen Künstler werden wir alle wohl noch zu hören bekommen“ sprechen nicht unbedingt
für eine Abneigung gegen das schwachsinnige Video.
Natürlich wollten wir nun einmal sehen, wie sich die Karriere des jungen Rappers entwickelt
und welche Zugriffszahlen sein „künstlerisches“ Werk hat. Also klickten wir den „Link“ an,
der zum besagten Video führt und erhielten diese Auskunft.
Das Internet vergisst nie
Ach du liebe Güte, wieder eine hoffnungsvolle Rapper-Karriere beim Teufel. Aber das Inter-
net vergisst bekanntlich ja nie und wir konnten das Video wieder ausfindig machen. Und
weil es dem SPÖ-Jugendsprecher Peko Baxant offenbar so gut gefallen hat, veröffent-
lichen wir dieses auf ERSTAUNLICH.
{mp4-flv img=“videos/clown.jpg“ showstop=“true“}clown{/mp4-flv}
Na hoffentlich haben wir nun den selbsternannten Drogenexperten Gebi Mair nicht zu ir-
gendetwas inspiriert? Aber das glauben wir nicht, hat doch der Grünpolitiker schriftlich folg-
endes versprochen:
Screen: http://www.gebimair.at/
Und wie heißt es schon in einem Kinderreim: „Versprochen ist versprochen und wird auch
nicht gebrochen.“
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2011-01-03
Verwunderung über Schnee im Dezember
Als es vorgestern (Mittwoch) nachmittags in der Bundeshauptstadt heftig zu schneien be-
gann, war das Chaos wieder einmal perfekt. In und rund um Wien ging gar nichts mehr. Die
MA 48 war wie jedes Jahr überrascht, dass es im Dezember schneit.
Aber lassen wir den Mittwoch noch als Überraschungseffekt für die Verantwortlichen bei der
MA 48 gelten. Spätestens am Folgetag, hätten diese gewarnt und für den Wintereinsatz ge-
wappnet sein müssen. Doch das Wetter am Donnerstag (tagsüber) erwies sich als gnädig
und ein leichter Temperaturanstieg ließ die weiße Pracht dahinschmelzen.
Unsichtbare Räumfahrzeuge
Also verfiel man bei der MA 48 wieder in den Winterschlaf. Denn als es am Donnerstag ab-
ends, bis heute (Freitag) vormittags wieder kräftig zu schneien begann, gab es das näch-
ste Chaos. Schneemassen auf den Strassen und kein Räumdienst weit und breit. Obwohl
die Stadt Wien immer wieder über diverse Radiosender verlautbaren ließ, dass 400 Räum-
fahrzeuge im Einsatz wären, sah es auf Wiens Strassen wie folgt aus.
Auf der Laxenburgerstrasse in Wien 10., blieben sogar die Lastwägen hängen.
Diese Fotos wurden heute zwischen 9 und 11 Uhr, auf Hauptverkehrsstrassen in den Be-
zirken 2., 3., 4., und 10., geschossen. Sie dokumentieren eine weiße Winterlandschaft,
unberührt von jeglicher Schneeräumung. Aber dies ist nicht das Erstaunlichste am Ver-
halten der Verantwortlichen für die Schneeräumung.
Strafandrohungen für Hausbesitzer
Bei den bereits erwähnten Radio-Lobeshymnen über die 400 eingesetzten Räumfahrzeuge,
die offensichtlich über dass eigene Versagen hinwegtäuschen sollten, vergaß man nicht via
Äther den Hausbesitzern in Wien auszurichten, dass diese die Gehsteige zu räumen hätten.
Sollten Grundstücks- oder Hauseigentümer ihrer Pflicht zur Schneeräumung nicht nach-
kommen, würden empfindliche Geldstrafen drohen. Allerdings waren diese Herrschaften
weitaus pflichtbewusster als die Verantwortlichen der Schneeräumung bei der Stadt Wien.
Die meisten Gehsteige in Wien waren vorbildlich von den Schneemassen geräumt
Schneeschaufeln für Arbeitslose
Bevor die Verantwortlichen der Stadt Wien per Radio mit Strafen drohen, sollte diese lieber
vor der eigenen Haustüre, sprich öffentliche Strassen, den Schnee wegkehren. Vielleicht
würde es auch helfen, diese Herrschaften mit Strafen zu bedrohen um sie von der Devise
„Der nächste Frühling kommt bestimmt“ abzubringen.
Und eines wäre nicht zu vergessen. Haben wir doch in Wien eine große Anzahl von kräft-
igen und gesunden Arbeitslosen. Vielleicht wäre es nun an der Zeit, diesem Klientel eine
Schneeschaufel in die Hand zu drücken, so dass sich diese, an der Gesellschaft von der
sie leben, erkenntlich zeigen können.
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2010-12-03
Es wird wärmer
Nachdem die halbe Welt in Eis und Schnee versunken ist, scheint zumindest in unseren
Breiten ein strenger Winter zu Ende zu gehen. Jedenfalls verspricht dies ein heutiger
Blick aus dem Fenster.
Allerdings ist die Natur unberechenbar und könnte nochmals mit Eiseskälte zuschlagen.
Jedenfalls hat sie alle Ökofreaks und Pseudowissenschaftler der Lüge gestraft, die dem
Otto Normalverbraucher das Ende der Welt prophezeiten, da uns eine angebliche Erd-
erwärmung bevorstünde.
Der Mensch und die Kuh sind schuld
Schuld an diesem Desaster sei natürlich der Mensch, mit seinen Autos und seiner Indus-
trie. Ja sogar Rinderexkremente sollen an der Erderwärmung schuld sein. Pseudowissen-
schaftliche Expertisen wurden erstellt, die den nahenden Kollaps belegten.
Auch die herzzereissenden Fotos von zwei Eisbären die auf einer Eisscholle verloren im
Meer herumtreiben, sowie Filmdokumentationen von schmelzenden Eisgletschern sollten
den herannahenden Weltuntergang belegen.
Abzockgipfel
Das rief natürlich etliche pfiffige Finanzminister verschiedener Länder auf den Plan, welche
nachdachten wie man aus diesem Horrorszenario Kapital schlagen könnte. Sitzungen und
Konferenzen wurden einberufen um zu beraten und zu bestimmen, wer welche Summe an
wen oder was zu bezahlen habe, um die Welt vor der Erderwärmung zu retten.
Beim letzten großen Klimagipfel in Kopenhagen, begann die Natur bereits ihre frostige
Seite zu zeigen und so war dem einen oder anderen Politiker bereits klar, dass man die
Klimalüge nicht so ohneweiters verkaufen könne.
Gottseidank gingen die Staatenvertreter in Kopenhagen uneinig auseinander. Seitdem hat
die Natur so richtig zugeschlagen und begrub die halbe Welt unter Eis und Schnee. Da
müssen jene die schon mit kräftigen Einnahmen aus der Klimalüge gerechnet haben, wohl
richtig enttäuscht gewesen sein.
Im Laufe der Evolution
Erwärmungen, sowie Erkältungen des Erdklimas gibt es bereits seitdem es diesen Planeten
gibt. Es gab Eiszeiten und Hitzeperioden lange bevor es den Menschen überhaupt gab. Im
Zuge der Evolution verschwanden ganze Tier- und Pflanzengattungen von der Erde, währ-
end andere neu entstanden.
Wie gesagt, all dies passierte schon lange bevor es den Menschen überhaupt gab. Offen-
sichtlich halten Ökofreaks und Pseudowissenschaftler den Menschen für den Nabel der Welt.
Dem ist nicht so. Der Mensch ist auf diesen Planeten so unbedeutend und hat daher keinen
Einfluss auf das Klima.
Kühlschränke verbieten?
Vielleicht geben diese sonderbaren Ökokäuze jetzt wiederum den Menschen die Schuld,
weil ein strenger Winter herrschte. Möglicherweise wurden die Kühlschranktüren nicht
schnell genug geschlossen und diese Vermutung dient nun als wissenschaftliche Begründ-
ung für Frost und Schnee.
Der Frühling
Liebe Ökofreaks und Pseudowissenschaftler. Wenn ihr heute aus dem Fenster schaut
oder Euren Astralkörper in die Natur bewegt und dabei feststellt es ist heute wärmer als
gestern, dann habt keine Bange.
Es ist keine neuerliche Erderwärmung, sondern ein ganz natürliches Phänomen das sich
„Frühling“ nennt. Und wenn Euch der kommende Sommer zu heiss erscheint, dann wan-
dert doch einfach zum Südpol aus, aber vermeidet bitte in Zukunft Eure geistigen Ergüsse,
die ausschließlich zur Abzocke des Otto Normalverbrauchers dienen.
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2010-02-21
Polizei ermittelt gegen Winterdienste
Während die Polizei in Neunkirchen/NÖ gegen eine Winterdienstfirma ermittelt, die
zwar reichlich Vorauszahlungen kassierte, aber keine Schneeräumung durchführte, ist
jetzt auch ein renommiertes Wiener Schneeräumungsunternehmen in die Schlagzeilen geraten.
Laut Polizei ist ein 27-jähriger Serbe, der sich in Österreich illegal aufhält, mit einem
Streuwagen der Firma ATTENSAM in einen tödlichen Verkehrsunfall verwickelt.
Der Mann überfuhr im alkoholisierten Zustand in der Prater Hauptallee einen Joger, der
noch am Unfallort verstarb.
Laut Chef der Hausbetreuungsfirma, war der Mann nicht im Betrieb tätig, sondern wurde ihm
das Fahrzeug von einem Verwandten überlassen, um die Schneeräumung durchzuführen.
Qualifiziertes Personal und kein Schnee
Da ist es doch erstaunlich, daß man auf der Website von Attensam, sein so hoch qualifi-
ziertes Personal hervorhebt, denn dort steht wortwörtlich:
Dafür garantieren wir mit unserem Namen, gemeinsam mit unseren mehr als 1.500 bestens
qualifizierten Mitarbeitern.
Von den letzten schneefreien Wintern in Wien verwöhnt, dürften wohl einige qualifizierte
Mitarbeiter abgewandert sein und man hat vielleicht auf Grund des überraschenden
Schneefalls Leute aufgenommen, die dem Firmencredo nicht so entsprechen.
Wie ist es sonst möglich, daß ein Angestellter dieser Firma, einem völlig Unberechtigten
ein Dienstfahrzeug zur Aufgabenerfüllung übergibt ?
In den vergangenen Jahren mußte man den Schnee in Wien suchen.
Aufklärer in eigener Sache
Auch wenn der Chef dieses Unternehmens, der so ganz nebenbei erwähnt sehr viele Auf-
träge von der Gemeinde Wien erhält, gegenüber der „Krone Zeitung“ erklärt: “ Wir werden
den Hergang des Unfalles lückenlos aufklären“ , wird das wohl nicht sein Job sein.
Ja was gibt es denn schöneres, wenn man in behördliche Ermittlungen gerät, diese selbst
aufzuklären. Es wird in diesem Fall viel mehr, als nur der Unfallhergang aufzuklären sein und
das wird in den Aufgabenbereich der zuständigen Ermittlungsbehörden fallen.
Attensam erhält viele Gemeindeaufträge
Wir haben die Firma etwas genauer unter die Lupe genommen und Recherchen angestellt.
Uns liegen Rechnungen einer Wiener Hausverwaltung vor, welche die Winterbetreuung betreffen.
Da hat doch die Firma Attensam in den letzten schneearmen bis schneefreien Wintern in der
Bundeshauptstadt, eine Preissteigerung von von knappe 22 Prozent geschafft.
Warum weiß kein Mensch, an den gestiegenen Einsätzen kann es wohl nicht gelegen sein, weil
es fast keinen Schnee gab, der zu räumen war.
Aber das ist noch nicht genug, wir haben uns auch Vergleichsrechnungen einer gleichwertig
renommierten Hausbetreuungsfirma besorgt und siehe da, diese sind für das gleiche Objekt
fast um die Hälfte billiger.
Es entzieht sich unserer Kenntnis, ob die Firma ATTENSAM ausschließlich im Hochpreis-
segment tätig ist.
Doch im Sinne des Steuerzahlers, sollten sich die Verantwortlichen bei der
Gemeinde Wien eventuell auch andere Anbote gleichwertiger Firmen einholen.
Stauni
2009-02-24