SPÖ-Wahlwerbeplakate zur NÖ-Wahl


Ich mache ihnen ein Angebot, das sie nicht ablehnen können

 

Am 28.Jänner finden in Niederösterreich Landtagswahlen statt.  Zum Zwecke des Wählerfangs, plakatieren die antretenden Parteien unzählige Wahlplakate.  Auf diesen sind mehr oder weniger, immer wieder die selben Slogans zu lesen.  Mit Ausnahme der SPÖ Niederösterreich, die ihre Plakate zwar mit ihrem Spitzenkandidaten, dem ehemaligen Wiener Polizeigeneral Franz Schnabl, schmückt – jedoch auf die üblichen Wahlversprechen verzichtet.  Möglicherweise hat man bei den Sozialisten schon erkannt, dass das Wahlvolk auf die Versprechungen ohnehin nicht mehr hält.

 

Der SPÖ-Kandidat Schnabl wird in verschiedenen Posen – mal lustig, mal ernst – jedoch ohne wirkliche politische Botschaft präsentiert.  Ein Plakat ist uns besonders ins Auge gestochen.  Bei diesem könnte man fast annehmen, dass Francis Ford Coppola „Pate“ gestanden hat.

 

 

*****

2018-01-15


Nationalratswahl 2013


Wachen die Bürger(innen) langsam auf?

Screen: orf.at
Nach  ersten Hochrechnungen zeichnet sich ab,  dass die FPÖ der eigentliche Wahlsieger der
Nationalratswahl  2013   ist.   Das  angepeilte  Ziel  von   20  Prozent  – plus –  wurde  eindeutig
erreicht. Die im Wahlkampf von der SPÖ und den Grünen geführte Schmutzkübel-Kampagne
gegen die Freiheitlichen hatte bei den Wähler(innen) ihre Wirkung verfehlt.
SPÖ  und ÖVP  haben  bei  der  Nationalratswahl 2013  trotz  deutlicher Verluste ihre gemein-
same Mandatsmehrheit halten können. Jedenfalls zählen sie – ohne wenn und aber – zu den
Verlierern  dieser  Wahl,  auch  wenn Darabos die Verluste der SPÖ schönzureden versucht.
Den  Grünen  wurde  von den Wählerinnen(innen) ebenfalls eine Abfuhr erteilt,  obwohl sie
0,8 Prozent zulegten.  Die angepeilten 15 Prozent wurden meilenweit verfehlt.  Die Gründe
hier anzuführen würde den Rahmen dieses Beitrags sprengen.
Konnte  das  Team Stronach  dem Wahlvolk noch bei Landtagswahlen Sand in die Augen
streuen  und  Süßholz  raspeln,  so  wurde  der  Austrokanadier nun offenbar enttarnt.  Der
Sprung ins Parlament ist zwar gelungen, aber mit 6 Prozent wurde das Wahlziel mehr als
verfehlt.
Überraschend ist das Ergebnis von NEOS. Im Wahlkampf kaum zu hören, schafften sie die
Vier-Prozent-Hürde und damit den Einzug ins Hohe Haus.  Dafür darf das BZÖ seine Koffer
packen  und  aus diesem ausziehen.   Jedenfalls hat es den Anschein, als wenn die Bürger
schön langsam aufwachen und Drüberfahrer-Parteien bei Wahlen abstrafen.
*****
2013-09-29

Gibt es ab Montag ein unsoziales Österreich?


Für wie dumm hält die SPÖ die Wähler(innen) eigentlich?

Heute  haben wir im Briefkasten der Redaktion nachfolgendes LUDWIG-Prospekt vorge-
funden.   Auf  diesem haftete ein sogenanntes  „Post-it“ der SPÖ (rot umrandet).   Ob das
Möbelhaus in Kenntnis ist, dass ihre Prospekte für schwachsinnige Mitteilungen – mittels
Aufklebezettel – verwendet werden?
Screen: © erstaunlich.at
Aber  nicht  nur wir erhielten diese völlig unsinnige Botschaft der SPÖ.   Ein Leser sendete
uns  nachfolgendes  Foto  zu.   Er teilte uns mit, dass in allen Stiegen des Wohnbaues, an
allen Postkästen dieses  „Post-it“  klebte.
Foto: © Privat
„Wenn  Sie  am  Montag  nicht  in  einem  unsozialen  Österreich aufwachen wollen,  wählen
Sie  am  Sonntag SPÖ.“ Sollte man bei der SPÖ wirklich annehmen, dass die Bürger(innen)
dies wirklich glauben, dann halten sie das Wahlvolk für komplett schwachsinnig. Alleine aus
diesem Grund wäre schon dieser Partei die Stimme zu verweigern.
*****
2013-09-26

Ein Mann ein Wort, ein Darabos ein ……?

Nächsten Sonntag ist es soweit

Die  Volksbefragung  zum  Thema Wehrpflicht  oder  Berufsheer  rückt  immer  näher.  Am 

kommenden  Sonntag ist es soweit.   Das gemeine Wahlvolk darf dann entscheiden,  ob es

an der allgemeinen  Wehrpflicht festhalten oder lieber eine Berufsarmee haben will.  Diese

Entscheidung  wird  sicher  nicht einfach werden,  denn nicht einmal Politiker(innen) in den

verschiedenen politischen Lagern sind sich darüber einig.

 

Zwei  namhafte  Experten zum Thema Bundesheer haben sich vor die Kamera von FPÖ-TV

begeben  und  haben  ihre Standpunkte klar dargelegt.   In  einem  fiktiven  Streitgespräch

diskutieren  der  ehemalige  Zivildiener  Norbert Darabos  und  der  Wehrdienstverweigerer

Norbert Darabos mit- bzw. gegeneinander.  Damit bleibt uns nur mehr  – frei nach Farkas –

zu sagen: „Schauen Sie sich das an!“

 

Video: FPÖ-TV-Magazin

Angesichts der im Video unterschiedlich dargelegten Ansichten stellt sich für uns die Frage,

was ist das Wort von Norbert Darabos eigentlich wert?

Screen:  : FPÖ-TV-Magazin

 

***** 

 

 

 

2013-01-13

Stimmviehzucht unter den Zuwanderern?


Deutsche Sprache für die besten Köpfe

Die Rot-Weiß-Rot-Card soll die Zuwanderungs- und Integrationspolitik Österreichs auf die
Schienen  der Zukunft bringen.  Mit  diesem  neuen System  ist es angeblich  möglich, die
besten Köpfe zielgerichtet aussuchen zu können und Zuwanderung besser zu steuern.
Dass die deutsche Sprache unentbehrlich für eine gute Integration ist,  ist jedem bekannt.
Allerdings ist dies graue Theorie, denn wie die wirkliche Praxis aussieht weiß auch ein jeder.
Jede Menge an integrationsunwilligen Personen tummeln sich in unserem Lande.
Für diesen Personenkreis ging ein namhaftes Unternehmen sogar so weit, das Grundnahr-
ungsmittel  Milch ins türkische  zu übersetzen.  Aber solchen  Erstaunlichkeiten soll  nun
mit der Rot-Weiß-Rot-Card ein Ende gesetzt werden. Denn man will in Zukunft nur mehr
qualifizierte Kräfte ins Land holen.

Verpflichtende Deutschkurse

Dass dies auch  nicht so sein wird,  ist schon jetzt absehbar und  deswegen hat es sich die
Stadt Wien zur Aufgabe gemacht, flächendeckend zielgruppenspezifische Sprachkurse be-
reit zu  stellen.  Jeder Zuwanderer hat die Pflicht,  innerhalb von fünf  Jahren einen solchen
Kurs zu besuchen und diesen mit einem positiven Ergebnis abzuschließen.
Zuwanderer die keinen  Deutschkurs besuchen oder diesen negativ  abschließen,  können
verwaltungsrechtlich bestraft,  ja sogar  abgeschoben werden.  Dass weder das eine noch
das andere eintreten wird, dem werden Linkslinke Chaoten mit Sicherheit Sorge tragen.
Im schlimmsten Fall wird am Flughafen Wien-Schwechat Krawall gemacht und das Flugzeug
gestürmt.  Die abgebrochene Abschiebung  des illegal in Österreich aufhältigen Schwarzafri-
kaners Ousmane Camara hat einwandfrei bewiesen,  welchen Stellenwert die Durchsetzung
von österreichischen Fremdenrecht hat.

Heizkostenzuschüsse halbiert, dafür Geld für Zuwanderer

Aber zurück zu Thema. Die Kosten für einen Deutschkurs belaufen in etwa auf 300,- Euro.
Während der  Heizkostenzuschuss für die bedürftigen Wiener halbiert wurde, werden den
Zuwanderer ab 1. Jänner 2011, 50 Prozent der Kurskosten refundiert. Einzige Bedingung
ist ein positiver Abschluss.
Wer nun glaubt das war´s schon, der irrt gewaltig. Nachdem die Sexismus-Storys der SPÖ
-Multifunktionärin Sandra Frauenberger niemand mehr hinter dem Ofen hervorlocken, ver-
sucht sie sich in ihrer Eigenschaft als Zuwanderungsstadträtin.

Zusätzliche Belohung fürs Durchfallen

Wegen der angeblich hohen Durchfallsquote, erhalten Zuwanderer welche keinen positiven
Deutschkurs-Nachweis erbringen können,  300,- Euro  von der Stadt Wien.  Nun kann sich
jeder ausrechnen, wie viele positive Abschlüsse es in Zukunft geben wird.
Es war schon immer Credo der Linken, Faule zu belohnen aber dafür Tüchtige zu bestrafen.
Möglicherweise  dient eine Belohnung der  Integrationsunwilligen auch dafür,  Menschen ab-
sichtlich dumm zu halten.
Denn diese ungebildeten Personen werden in naher  Zukunft sicher wahlberechtigt sein. Und
was gibt es für eine im  Sturzflug befindliche Partei schöneres, als über ein dummes Wahlvolk
verfügen zu können.  Diesen unkritischen Menschen kann man dann jede Geschichte erzäh-
len, denn sie kapieren diese ohnehin nicht, weil sie weder Deutsch verstehen noch sprechen. 
*****

2010-12-17
 

Pantherjagd vor der Voves-Villa


Inspektor Sherlock jagt den „Grünen Panther“

Ob der Versuch einen  Slapstick-Film über die Entführung des  „Grünen Panther“  vor der
Prachtvilla des steirischen Landeshauptmannes Voves zu drehen ein besonders intelligen-
tes Vorhaben war, darüber läßt sich streiten.

Bitte hier klicken:


Pantherjagd vor der Prachtvilla des Sozialdemokraten Franz Voves

Die Handlung

Eine als „Grüner Panther“ verkleidete und gefesselte Person, welche noch einen Jutesack
über den Kopf gestülpt hatte, wurde von einem schwarz gekleideten Mann hinterher gezerrt.
Bevor der  „Entführte“  noch die Klingel beim Eingang der Millionenvilla betätigen konnte,
suchten die Verdächtigen samt „Geisel“, die das Ganze auch noch selbst mitgefilmt hatten,
das Weite.

Soviel zum Inhalt des Slapstick-Films, der so einiges über die Geisteshaltung des politischen

Nachwuchses in Österreich aussagt. Eines muß man jedoch den Kreativen der Jungen ÖVP
zu Gute halten, die Handlung des Filmes ist  unter harmlos einzustufen.

Der Sozialdemokrat und die Millionenvilla

Warum nun die SPÖ einen derartigen Wirbel um die Angelegenheit veranstaltet ist nicht nach-
vollziehbar.  Möglicherweise  wollte der  sozialdemokratische Landeshauptmann und eherne
Verfechter der einstigen SPÖ-Privatstiftung, Franz Voves, vermeiden dass die breite Bevölker-
ung in Kenntnis gelangt, in welcher millionenschweren Villa er sein Dasein fristen muß.

Bei diesem Video keine SPÖ-Bedenken

Erstaunlicherweise haben die Damen und Herren der „SPÖ“ bei nachfolgendem „Videofilm“
keinen derartigen  Zirkus veranstaltet.  Auch wurde seitens der SPÖ keine  Herausgabe des
gesamten Filmmaterials und auch keine lücklose Aufklärung durch die Sicherheitsbehörden
gefordert.

Bitte hier klicken:


Morddrohung gegen den FPÖ-Chef  H.C. Strache

Folgen Denkzettelwahlen?

Es wäre höchst interessant gewesen was die SPÖ alles veranstaltet hätte, wenn ein der-
artiges Video aufgetaucht wäre, wo die bedrohte Person nicht H.C. Strache sonder Franz
Voves gewesen wäre?

Für uns wird die SPÖ von Tag zu Tag unglaubwürdiger und hat in Sachen Populismus der

FPÖ schon längstens den Rang abgelaufen. Die kommenden Wahlen in Wien und in der
Steiermark werden möglicherweise beweisen, dass auch das Wahlvolk bereits so denkt.

*****

2010-08-15
 

Der Multi-Gusi


Nicht alle Politiker sind EU-tauglich

Im vorgestrigen Beitrag „Naht das Ende der EU?“ haben wir unter Anderen über die Verwend-
ung von abgehalfterten Politikern geschrieben. Diese sind im EU-Parlament gerne gesehen,
da sie an diesem Ort, den Lobbysten von Wirtschaft und Industrie dienlich sein können.

Aber es gibt auch Politiker, die nicht einmal für diese Position Verwendung finden. Zu die-

sen Personenkreis zählt der ehemalige Bundeskanzler Dr. Alfred Gusenbauer. Als Kanzler
dieser Republik hatte er versagt und für seine Genossen in der SPÖ war er für die EU offen-
sichtlich nicht representativ genug. Werner Faymann hatte da wohl andere Pläne.

Genossen halten trotzdem zusammen

Trotzdem wurde und wird ein Genosse nicht dem Hungertod überlassen und so wurde Gusen-
bauer nach dem mehr oder weniger unrühmlichen Ende als Regierungsschef, zum wahren
Jobsammler. Nach seinem Ausscheiden aus dem Bundeskanzleramt Ende 2008, kehrte er
auf seinen alten Arbeitsplatz in die AK zurück. Nebenbei probierte er sich als Gastprofessor
in den USA, im Watson Institut, einen international tätigen Forschungsarm der Brown Univer-
sität.

Nach knapp einem halben Jahr kehrte er der AK den Rücken und wechselte in die Medien-

gruppe WAZ, wo er einen Job als Berater annahm. Nebenbei fungiert er als Aufsichtsrat in
der Signa-Recap-Holding des Immobilieninvestors Rene Benko.

Gusenbauer, ein echter Workaholiker

Und weil der Tag bekanntlich 24 Stunden hat und Gusenbauer offenbar nicht ausgelastet war,
nahm er noch den Job des Europa-Direktor des Investmentfonds Equitas European Funds an.
So ganz nebenbei betreibt er noch eine eigene Firma, die „Gusenbauer Entwicklungs und Be-
teiligungs-GmbH“.

Und nicht zu vergessen, hatte er auch noch ein Aufsichtsratsmandat beim Baukonzern Alpine.
Dieses legte er am vergangenen Mittwoch zurück. Nicht weil er etwa überlastet war, sondern
weil ein neuer Job ins Haus stand, der wesentlich lukrativer erschien.

Er übernimmt den Vorsitz der Haselsteiner-Familienstiftung sowie im Aufsichtsrat des Bau-
konzerns Strabag. Interessant ist der neue Posten deshalb, da er in seiner politischen Lauf-

bahn ständig gegen Privatstiftungen gewettert hatte.

Fundierte Qualifikation und zufällige Aufträge

Das die Firma Strabag in jener Zeit, als Gusenbauer Bundeskanzler war ständig öffentliche
Aufträge erhielt und in Zukunft diese auch weiterhin erhalten wird, ist natürlich reiner Zufall.

Seiner neuen Berufung im Baukonzern liegen natürlich fundierte Qualifikationen zugrunde.
Hatte er doch bei ausgiebigen Sandkastenspielen, bei denen er nebenbei schon vom Job

der Bundeskanzlers geträumt hatte, sicherlich einschlägige Erfahrung für das Baugewerbe
sammeln können.

Vom Sozialismus zum Kapitalismus

Hatte man seinerzeit Klima und Vranitzky, Nadelstreifanzug-Sozialismus vorgeworfen, so
nehmen sich diese beiden Herren neben Gusenbauer wie Waisenknaben aus. Alfred Gu-
senbauer ist das lebende Beispiel dafür, dass die Spitzenleute der SPÖ Wasser predigen
und Wein trinken.

Erstaunlich ist der Gesinnungswandel von Gusenbauer. Aus dem einstigen Bodenküsser

von Mütterchen Russland und Verfechter von Marx und Lenin, wurde ein Vertreter des
Großkapitalismus.

Erstaunlich ist es auch, wie Gusenbauer seine Arbeit zur Zufriedenheit seiner Arbeitgeber

erledigen will. Berechnet man die Anzahl seiner Jobs und die dazu nötige Zeit diese ge-
wissenhaft zu erledigen, sowie die Wegzeit zu den Arbeitsplätzen, kann er seine Aufgaben
unmöglich in 24 Stunden erledigen.

SPÖ ist keine Arbeiterpartei mehr

Dass die SPÖ längst keine Arbeiterpartei mehr ist, beweist die erstaunliche Karriere des
ehemaligen Juso-Linksaußen und SPÖ-Vorsitzenden Alfred Gusenbauer. Diese Tatsache
ist typisch für den Zustand der österreichischen Sozialdemokratie. Linke Propaganda ver-
schleiert dort den Hang zu großkapitalistischem Privilegienrittertum.

Das Wahlvolk hat dies offenbar schon bemerkt und bedankt sich richtigerweise laufend mit

Stimmentzug. Dass die SPÖ auch aus diesem Grund von einer Wahl zur anderen ständig
verliert, scheinen die Bonzen der einstigen Arbeiterpartei nicht wahrhaben zu wollen.

*****

2010-05-03
  

Volks(un)nahe Politiker

 

Keine Wahlen, kein Interesse am Volk

Ein interessantes Experiment veranstaltete die „Wiener Bezirkszeitung“. Sie versendete
im heurigen Sommer insgesamt 110 E-Mails an verschiedene Politiker aller Parteien in
Wien.
 
Sinn der Aktion war, die Bürgernähe der Damen und Herren zu testen. Das Ergebnis war
erschütternd, den lediglich 47 E-Mails wurden auch tatsächlich beantwortet.

Wahrscheinlich lag es daran, dass es unmittelbar keine Wahlen gibt und daher die viel
propagierte Bürgenähe wie ein Eis im Sommer geschmolzen ist. Folgende Inhalte wurden

unter fiktiven Absender an die Wiener Stadtpolitiker(innen) versendet.

E-Mail Nr: 1

Sehr geehrte/r Herr/Frau ……
Ich habe irgendwo gelesen, dass die Stadt Wien für die Errichtung von Sicherheitstüren
einen finanziellen Zuschuss gewährt. Ich hoffe, dass Sie mir weiterhelfen können.

E-Mail Nr: 2

Sehr geehrte/r Herr/Frau ……
Ich finde es eine Frechheit und Zumutung, dass die Wiener Linien wieder einmal die
Tarife erhöht haben. Warum unterstützen Sie, als gewählter Vertreter des Volkes,
nicht die Wiener und verhindern dies. Ich ersuche höflichst um eine Antwort.

Als Wartezeit für die Anworten, gab man sich bei der „Wiener Bezirkszeitung“ eine
Frist von 10 Tagen vor. Wie bereits eingangs erwähnt, waren die Reaktionen spärlich.
Antwortübermittlung in Prozenten: ÖVP 55% , FPÖ 50% , Grüne 43,8 %  und SPÖ 36,6%.

TOP 6 (haben geantwortet)

SPÖ   Kathrin Gaal (Gemeinderätin) umgehende Antwort
GRÜNE Rüdiger Maresch (Gemeinderat) umgehende Antwort
SPÖ   Susanne Bluma (Gemeinderätin) umgehende Antwort
ÖVP   Alexander Neuhuber (Gemeinderat) Antwortdauer 25 Minuten
SPÖ   Siegi Lindenmayr (Gemeinderat) Anwortdauer 28 Minuten
Grüne Waltraud Antonov (Gemeinderätin) Antwortdauer 1 Stunde/23 Minuten

FLOP 6 (keine Antwort)

SPÖ   Michael Häupl (Bürgermeister) verweilte möglicherweise im Urlaub oder nimmt
bereits das nahende Ende seiner Ära zur Kenntnis. Also für was noch anstrengen.

SPÖ   Renate Brauner (Vizebürgermeisterin) fand es nicht notwendig zu antworten,

wenn dies ihr Chef auch nicht tut. Ja, wenn die Katze aus dem Haus ist, haben die
Mäuse bekanntlicherweise Kirtag.

SPÖ   Christian Oxonitsch (Stadtrat f. Bildung, Jugend, Information und Sport) fühlte
sich offensichtlich für Sicherheitstüren und Fahrpreiserhöhungen nicht zuständig.
 
SPÖ   Sonja Wehsely (Stadträtin f. Gesundheit und Soziales) wäre zumindest aus sozialen
Gründen zu einer Antwort verpflichtet gewesen. Sie zog es aber ebenfalls vor zu schweigen.
 
GRÜNE David Ellensohn (Stadtrat) antwortet wahrscheinlich nur auf Mails von Superreichen,
die ihm eine freiwillige Vermögenssteuer anbieten. Mit arme Schlucker, für die eine Fahr-
preiserhöhung der „Öffis“ ein Problem darstellt,  will er nichts zu tun haben.

GRÜNE Monika Vana (Stadträtin und Frauensprecherin) tauscht sich offensichtlich nur

mit Bewerberinnen für den Job als „Rathausfrau“ aus. Aber auch Arbeitslose die das
AMS verklagen wollen, haben Chancen von ihr eine Antwort zu erhalten. Am „Otto Nor-
malverbraucher“ mit seinen Sorgen, hat Frau Vana vermutlich kein Interesse.

Unser Fazit: Jene Politiker die am meisten ihre Volksnähe propagieren, wollen mit dem

Wahlvolk nichts zu tun haben, wenn nicht gerade eine Wahl ins Haus steht.

Stauni

  
2009-09-05
  

Inhalts-Ende

Es existieren keine weiteren Seiten