Einigung für Verbot von Einwegplastik-Artikeln auf EU-Ebene


Verbote und Reduktion von Einwegplastik sollen Plastikverschmutzung in Europa eindämmen

 

In den frühen Morgenstunden haben sich die Verhandler von EU-Kommission, EU-Parlament und der österreichischen Ratspräsidentschaft in Trilog-Verhandlungen auf die Details zum Verbot von Einwegplastik-Artikeln vorläufig geeinigt. „Mit der heutigen Einigung treten wir der Verschmutzung unserer Naturlandschaften und Lebensräume durch steigenden Plastikmüll entschlossen entgegen“, so Umweltministerin Elisabeth Köstinger, die das Dossier für die EU-Mitgliedsstaaten verhandelt hatte.

 

Insgesamt geht man davon aus, dass der Anteil des Plastikmülls 80-85% des „maritime littering“ beträgt. 50% des Plastikmülls an Europäischen Stränden besteht aus „Einwegplastik“ (davon entfallen wieder 86% auf die zehn häufigsten Produktgruppen).

 

„Der Kampf gegen die Plastikplage ist eine der größten Aufgaben, die wir derzeit haben“, sagt Köstinger. Österreich hatte daher vor wenigen Wochen – als drittes EU-Land – ein Verbot von Kunststoff-Tragetaschen ab 2020 angekündigt.  Die nun erzielte Einigung auf EU-Ebene war seit Monaten verhandelt worden und wurde heute früh positiv abgeschlossen.

 

*****

2018-12-19


Ärzte brauchen geregelte Dienstzeiten


EU-Kommission will Österreich klagen

Gemäß  der  EU-Arbeitszeitrichtlinie haben Arbeitnehmer aus Gesundheits- und Sicherheits-
gründen Anspruch auf eine Beschränkung ihrer Arbeitszeit.  Diese darf pro Siebentageszeit-
raum  48 Stunden  (einschließlich  Überstunden)  nicht  überschreiten.   Des  Weiteren steht
jedem  Arbeitnehmer pro Tag  eine Mindestruhezeit von 11 zusammenhängenden Stunden
sowie  zusätzlich  pro  Siebentageszeitraum eine ununterbrochene Mindestruhezeit von 24
Stunden zu.
„In den Österreichischen Spitälern ist die Realität allerdings eine andere. 97 Wochenstunden,
wie  etwa  ein Prüfbericht  vergangenes  Jahr  für das Wiener Donauspital aufdeckte,  sind für
das  medizinische  Personal  keine Seltenheit“,  zeigt die freiheitliche Gesundheitssprecherin
NAbg.  Dr. Dagmar  Belakowitsch-Jenewein  auf,  „auch  die  Ruhezeiten  können  von  dem
medizinischen Personal nicht eingehalten werden.“
Nun  steht  Österreich  eine  Klage  durch  die  EU-Kommission  ins  Haus.   In  einem Mahn-
schreiben der Kommission wird darauf hingewiesen, dass diese Dienstzeitüberschreitungen
nicht sein dürfen. Österreich hat jetzt ein Monat Zeit darauf zu reagieren.
„Wir wären nicht das erste Land,  das mit einer Klage zu rechnen hätte.  Irland,  Griechenland
und Italien wurden von der Kommission diesbezüglich bereits abgestraft“, sagt Belakowitsch-
Jenewein.
„Es  ist  längst  kein  Geheimnis  mehr,  dass unsere Ärzte zu viel arbeiten.   Für die Patienten
bedeutet das, dass sie sich in die Hände übermüdeter, nicht ausgeruhter und dadurch fehler-
anfälliger  Mediziner  begeben müssen.   Das kann zu einer echten Gefahr werden“,  sagt die
Freiheitliche  und  fordert  abschließend:  „Minister  Hundstorfer muss endlich einsehen, dass
weitere Einsparungen im Gesundheitswesen auf dem Rücken der Patienten verantwortungs-
los ist und schwere Folgen haben kann!“
*****
2014-03-20

Jetzt wird Aliyev sogar ein Fall für die EU


Um den mutmaßlichen Mafioso,  den die SPÖ-Regierung

zum Geschäftspartner der Stadt gemacht hat, wird es eng

Mord, Entführung, Erpressung, Dokumentenfälschung und Geldwäsche – die Medien berichteten
bereits  im  Jahr 2007  ausführlich  über die Vorwürfe gegen den ehemaligen kasachischen Bot-
schafter  in  Wien Rakhat Aliyev.  Anfang 2008 wurde er in Abwesenheit in seiner Heimat wegen
Bildung einer kriminellen Vereinigung und Mordes zu 20 Jahren Haft verurteilt.
Die  damals  rein  rote  Wiener Stadtregierung hinderte das nicht daran,  den Mann, nach dem von
Kasachstan international gefahndet wird,  als Geschäftspartner für das PPP-Projekt Media Quarter
Marx  ins Boot zu holen – wissentlich,  wie Aliyev in seinem im vergangenen Jahr erschienen Buch
betont.
In Österreich laufen seit vielen Jahren wie auch in Deutschland und Malta Ermittlungen gegen
den mutmaßlichen Mafioso – bislang ohne Ergebnis. Das soll sich nun ändern. „Die portugies-
ische  EU-Abgeordneten  Ana Gomes will die EU-Kommission einschalten,  weil die Vorwürfe
extrem  schwerwiegend  sind  und  mehrere  Mitgliedstaaten betreffen“,  berichtet Wiens FPÖ-
Klubchef und stellvertretender Bundesparteiobmann Mag. Johann Gudenus.
Konkret  sollen  sich  die  EU-Kommission,  die  europäische  Justiz-Koordinierungsstelle Euro just
und  die  Polizeiagentur  Europol  mit dem Fall Aliyev befassen.   „Gomes scheint das Vertrauen in
die  nationalen  Behörden  verloren  zu  haben.   Sie  ist  davon  überzeugt,  dass  die  jahrelangen
Ermittlungen  in  den  einzelnen  Ländern  schon  längst  abgeschlossen  und vor Gericht gebracht
werden  könnten.   Die  Frage,  wieso das nicht geschieht, lässt sie offen“, so Gudenus, „dabei weiß
die  Dame  offenbar  noch  gar nicht,  dass Aliyev für die Wiener Stadtregierung ein gerngesehener
Geschäftspartner  ist.   Details  über  die  Deals  mit  ihm  werden freilich bewusst geheim gehalten.
Prüfern  des  Rechnungshofes  etwa  wurde die Tür gewiesen.   Sie müssen sich jetzt vor dem Ver-
fassungsgerichtshof ihr Kontrollrecht erstreiten.“
Die  Art  und Weise,  wirtschaftlich  tätig  zu sein,  scheint bei den Sozialisten ohnedies regelmäßig
hoch dubios.   Gudenus:  „Wie  auch  im Skandal der Wiener SPÖ rund um die Häupl-Stiftung AVZ,
die  Bank Austria  und  den  US-amerikanischen  Milliarden-Betrüger  Bernard  Madoff  gibt  es von
den  verantwortlichen  Politikern  auch  zum  Fall  Aliyev  keinen  Kommentar.   Sogar die Vorwürfe
der  Mittäterschaft  und  der  illegalen  Parteienfinanzierung  werden nicht  einmal  dementiert.  Wir
fordern eine lückenlose Aufklärung der roten Skandale und eine massive Stärkung der Kontrolle!“
(Quelle: APA/OTS)
*****
2014-01-07

Das Märchen über die Milchknappheit – TEIL 2


Extreme Überproduktion bei Milch

Im  Beitrag  „Das Märchen über die Milchknappheit“ vom   11.08.2013  haben  wir  über eine
angekündigte  Preiserhöhung  bei  diesem  Grundnahrungsmittel berichtet.   Die Molkereien
kündigten Preiserhöhungen bei der Milch an. Als Grund gaben sie einen angeblichen Futter-
mangel  auf  Grund einer herrschenden Trockenheit an.  Dadurch gaben die Kühe angeblich
weniger Milch.
Auf Grund dessen,  dass zur selben Zeit Haltbar-Milch als Exportschlager in großen Mengen
nach  Ostasien  geliefert  wurde,  zweifelten wir an der Begründung der Molkereien für diese
Preiserhöhung.   Uns erschien und erscheint es eher,  dass diese zur Auffüllung der Kassen
der Molkereien dient.
Wie  Recht  wir  gehabt  haben  wird  nun bestätigt.   Aus einem heutigen Artikel der Internet-
plattform „agrarheute.com“ geht hervor, dass sich deutsche und österreichische Milchbauern
darauf einstellen müssen,  für das Milchquotenjahr 2012/13 Superabgaben – sprich Strafe –
zu zahlen.
Die  deutschen  Erzeuger  überlieferten  ihre  verfügbare Gesamtquote von annähernd 30 Mil-
lionen Tonnen um 0,1 Prozent, während Österreichs Milchbauern ihre Obergrenze von knapp
drei Millionen Tonnen sogar um 3,6 Prozent übertrafen.
Laut  EU-Kommission  sind EU-weit 163.700 Tonnen mehr Milch als erlaubt hergestellt worden.
Um eine Milchüberproduktion zu verhindern, setzt die Europäische Union jährliche Quoten für
die  Milcherzeugung  fest.   Diese  Beschränkung  soll  aber im April 2015 aufgehoben werden.
Für  ihre  Quotenüberschreitung  bittet  die  EU-Kommission  die österreichischen Milchbauern
mit  29 Millionen  Euro  Strafe  zur  Kasse.  Jetzt wird uns auch ein weiterer Sinn der angekünd-
igten Preiserhöhung  klar.   Mit  dieser  soll  wohl  auch  die Strafzahlung auf Kosten der Konsu-
menten kompensiert werden.
*****
2013-10-01

Der Euro schafft sich selbst ab


Nicht nur den Cent- sondern auch den Euro-Münzen droht das Aus

 
Wie  bereits  seit einigen Tagen in etlichen Medien berichtet wird, könnte den Ein- und Zwei-
Cent-Münzen das Aus drohen. Die EU-Kommission kam nämlich zu dem Schluss,  dass die
Herstellung  dieser  Münzen  seit  2002  zu einem Verlust von insgesamt 1,4 Milliarden Euro
geführt habe.
Gut, dass der Euro ohnehin in seiner Gesamtheit eine Verlustwährung ist, haben auch Frau
und  Herr Österreicher bereits  leidvoll zu spüren bekommen.   Das könnte möglicherweise
auch  zur  Folge  haben,  dass die EU nun prüft  ob auch keine neuen  Ein- und Zwei-Euro-
Münzen  mehr  ausgegeben  werden ,  oder ob  diese als  Zahlungsmittel verboten werden
sollen.
Ja, werte Leser(innen), Sie haben richtig gelesen. Möglicherweise ein Verbot der Ein- und
Zwei-Euro-Münzen.   Diese Meldung ist nämlich in der heutigen  Printausgabe der Kronen
Zeitung wortwörtlich zu lesen.
Screen: Kronen Zeitung vom 16.05.2013 (Seite 5)
Eines würde uns aber brennend interessieren: Von wo hat der Krone Redakteur, Christian
Hauenstein,  diese  Information  her.  Trotz  intensivster  Recherche  konnte  wir außer  im
Krone-Beitrag,  keinen  Hinweis  auf  ein nahendes Ende der Ein- und Zwei-Euro-Münzen
finden.   Dass  die  Krone-Meldung nicht stimmen kann,  ist wohl klar. Möglicherweise war
Hauenstein  mit  seinen  Gedanken  schon  im Pfingstwochenende und hat daher diesen
Bock geschossen. Das schließt aber nicht aus, dass es in Bälde nicht so kommen könnte.
*****
2013-05-16
 

Inhalts-Ende

Es existieren keine weiteren Seiten