Österreichische Traditionen verschwinden schön langsam


Geschäfte in der Fußgängerzone Wien-Favoriten

sind überwiegend fest in türkischer Hand

In  Wien  ist es Tradition,  dass Einkaufsstraßen in der Weihnachtszeit mit stimmungsvoller
Straßenbeleuchtung  geschmückt  werden.   Die  Kosten  für  die Montage und Demontage
teilen  sich  die   Kaufleute  und  die  Stadt  Wien.   Das  bedeutet  im   Klartext,  dass  jeder
Geschäftsinhaber  einen  Obolus  zu  entrichten  hat,  um  die  jeweilige Einkaufsstraße im
weihnachtlichen Glanz erstrahlen lassen zu können. Das Ganze basiert natürlich auf Frei-
willigkeit.
Nachfolgende  Fotos  wurden  heute im 10. Wiener Gemeindebezirk  Favoriten (im Volksmund
bereits Klein Istanbul genannt) aufgenommen. Sie zeigen die Fußgängerzone Favoritenstraße.
{besps}fuzofav{/besps}
Wie  man  zweifelsfrei erkennen kann,  fehlt  jegliche weihnachtliche Straßenbeleuchtung in
der beliebten Einkaufsmeile in Wien-Favoriten.   Das weckte unsere Neugier und wir recher-
chierten.
Dabei stellten wir fest,  dass die überwiegende Anzahl der Geschäftslokale fest in türkischer
Hand  sind.   Wir  wollten  eigentlich  ein  Video zu diesem Beitrag veröffentlichen,  doch vor
laufender Kamera war leider niemand zu einem Statement bereit.
Ohne  Kamera  war  man  weitaus  gesprächiger.   Der  überwiegende Teil  der  von  uns  befragten
türkischen Geschäftslokalinhaber antwortete dahingehend, dass Weihnachten ein christliches und
kein  muslimisches  Fest  sei.   Aus  diesem  Grund  sehe  man  keine   Veranlassung,  sich an den
Kosten einer weihnachtlichen Straßenbeleuchtung zu beteiligen.
Damit war das Projekt gestorben, denn die zu erbringende Mindestsumme für besagte Beleucht-
ung  bewegt  sich  im  höheren  fünfstelligen  Eurobereich.   Tja,  auch  eine  Methode eine öster-
reichische Tradition verschwinden zu lassen.
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2013-12-20

WK-Wien agiert wirtschaftsfeindlich


Weihnachtsbeleuchtung – Bürokratieabbau schaut anders aus

Zugegeben, das Thema unseres heutigen Beitrag ist zeitmäßig etwas verfrüht.  Aber nach-
dem wir die  Weihnachtsbeleuchtung  schon gestern angesprochen haben,  wollen wir die
Sache zu einem Ende bringen.
Die  Wiener Wirtschaftskammer  irrt,  wenn  sie  davon spricht,  dass sich die Auflagen für die
Weihnachtsbeleuchtung  in  den  Geschäftsstraßen  nicht  geändert  hätten und nur in einem
Pflichtenheft  zusammengefasst  wurden.    „Es gibt nämlich bereits zwei umfangreiche Vor-
schriftensammlungen  (MA-33 u. MA-46)  aus dem Ressort Vassilakou, jene von den Wiener
Linien  soll  den Geschäftsleuten auch noch ins Haus stehen“,  macht FPÖ-Verkehrssprecher
LAbg. Toni Mahdalik  aufmerksam.  Zudem sind manche Auflagen dermaßen abstrus,  dass
man sich in Schilda dafür genieren würde.
Die Wirtschaftskammer sollte statt Beschwichtigungsparolen, die auch aus dem Rathaus stam-
men könnten,  besser Erklärungen für die betroffenen Wirtschaftstreibenden liefern.  Wer legt
fest,  ob die Festbeleuchtung eine verbotene „Zwangsfixation“ (Blickzuwendung) auslöst oder
nicht? Zudem ist eine Weihnachtsbeleuchtung ja dafür gedacht, dass die Kunden hinschauen,
oder hat sich da auch etwas in der Zielsetzung geändert?
Dürfen  die großen,  rot leuchtenden Kugeln in der Rotenturmstraße heuer nicht mehr aufge-
hängt werden, weil sie eine Blickzuwendung(!) auslösen könnten?   Welche Vorgangsweise
die WK-Wien vor, um „die Festbeleuchtung von Eiszapfen freizuhalten“?
Warum  macht  die Wirtschaftskammer beim weiteren Aufforsten des Bürokratie-Dschungels
mit  dem  Verkehrsressort  gemeinsame  Sache statt durch die notwendigen Auslichtung im
Interesse ihrer Zwangsmitglieder zu agieren?
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2013-07-19
 

Mariahilfer Straße wird systematisch kaputtgemacht


Weihnachtsbeleuchtung soll offenbar nicht mehr stattfinden

Das  18 Millionen  Euro  teure  Projekt  zur Umgestaltung der Mariahilfer Straße soll gegen den
Willen  der Geschäftsleute durchgezogen werden.  Geschäftsstörende Demos werden wöchent-
lich durch die Einkaufsmeile geschleust, die Umsatzrückgänge scheren weder Stadtregierung
noch Wirtschaftskammer.
„Der  jüngste  Anschlag besteht aus zwei Pflichtenheften aus dem Ressort Vassilakou (MA-33
und MA-46),  welche die Anbringung einer  Weihnachtsbeleuchtung massiv erschweren wenn
nicht  verunmöglichen“,  warnen  FPÖ-Landtagspräsident  Johann Herzog,  Verkehrssprecher
LAbg. Toni Mahdalik  sowie  KR Walter Bachofner  und  Dir. Erich Kremlicka vom  „Verein der
Kaufleute der Mariahilfer Straße“ in einem heutigen Pressegespräch.
Nicht einmal der Verein selbst wurde über diese Neuerungen informiert,  sondern jene Firma,
welche  die  Arbeiten  im  Vorjahr  durchgeführt  hatte.   Bei  einem Firmenwechsel wären die
Geschäftsleut e also  „deppat g’storben“.  Die neuen Vorschriften selbst dürften eher für einen
Kabarett-Abend gedacht gewesen sein. Betroffen wären übrigens alle Einkaufsstraßen Wiens.

Die Highlights des Programms

– Die Festbeleuchtung darf keine Zwangsfixation (Blickzuwendung) auslösen (Merke: Augen
zu Boden richten, ja nicht hinschauen!)
– Die Festbeleuchtung darf keine Texte enthalten, welche zu langen Lesezeiten führen („Die
Bürgschaft“ und „Die Glocke“ sind tabu! Diese Gedichte würden vermutlich heutzutage
ohnehin nur mehr „Eingeborene“ verstehen?! )
– Die Festbeleuchtung ist von Eiszapfen freizuhalten (Entweder großen Föhn besorgen oder
kälteunempfindlichen Hochseilartisten engagieren!)
Dazu  sind  noch statische Gutachten,  Prüfberichte der Zuglasttest der Verankerungshaken,
elektrotechnische  Vereinbarungen  (wer mit wem genau?)  und  technische(?)  Beschreib-
ungen der Motive vorgeschrieben.
Angesichts  dieses bürokratischen Amoklaufs ist es kein Wunder,  dass die Mariahilfer Straße
heuer vielleicht ohne Weihnachtsbeleuchtung auskommen muss. Kaufleute und FPÖ fordern
die zuständige Stadträtin Vassilakou daher auf,  den Schwachsinn zu stoppen und den Kauf-
leuten nicht länger Prügel vor die Beine zu werfen.
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2013-07-18
 

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