Kultur scheint ein Fremdwort zu sein
So manche Linke in Österreich, scheinen sich nicht in kultivierter Form mit einem politisch-
en Gegner auseinandersetzen zu können. Ein ernsthafter „Gegner“ ist unbestritten der FPÖ-
Chef H.C. Strache. Dieser eilt bereits seit einiger Zeit von Wahlsieg zu Wahlsieg.
Mit der Absicht diese Erfolge zu stoppen, wird in die unterste Schublade gegriffen. Da gab
es einen selbsternannten Drogenexperten, der bei Strache Kokainkosum ortete und dies in seinem Blog veröffentlichte. Nach einem entsprechenden ERSTAUNLICH-Beitrag, wurde dieser allerdings wieder sofort gelöscht.Primitive Rap-Videos als Kunst
Auch Videos sind groß in Mode. Im primitiven Rap-Stil wird dem FPÖ-Chef eine Pistole indie Hand gedrückt und dieser zum Selbstmord aufgefordert. Ein anderer Rapper, welcher
von einem SPÖ-Mandatar promotet wird, beabsichtigte sogar die Mutter von H.C. Strache,
gegen deren Willen zu ficken.
Das Erstaunliche an dieser ganzen Sache ist jedoch, dass diese primitven Anmachungen
unter der Freiheit der Kunst gehandelt werden. Der Grund dafür liegt ganz offensichtlich auf der Hand. Würde man es nicht als Kunst bezeichnen, wobei dies eine Beleidigung für diese ist, hätte schon mancher Interpret eine Begegnung mit dem Staatsanwalt gehabt.Mordaufruf als neue Kunstart
Eine neue Art der Kunst gab es kürzlich im Theater „GARAGE X“. Dort fand die Premiere des
Stückes „Good News“ statt. Mit dem Aufruf „Tötet H.C. Strache“ versuchte man auf besagterBühne, welche mit öffentlichen Geldern subventioniert wird, auf sich aufmerksam zu machen.
Wir wollen unseren Leser(innen) jene Passage wiedergeben, welche die Verantwortlichen
der „GARAGE X“ als Kunst bezeichnen.

Screen: www.ots.at
Fehlendes Geschichtswissen
Nachdem man sich über den Aufruf „Tötet H.C. Strache“ innerhalb der FPÖ berechtigter Wei-
se aufgeregt hatte und dies als Aufruf zum Mord wertete, meinte der Pressesprecher des
Theaters, Olaf Hahn, in einer APA-OTS Aussendung folgendes:
„Die FPÖ und ihre legendär gewordene kunstfeindliche Haltung schadet wieder einmal dem
internationalen Ruf und stellt Österreich , wie schon vor 75 Jahren als Intellektuellen-feind-liches Land in der Staatengemeinschaft dar.“
Offenbar hat Hahn nicht nur ein Defizit was wirkliche Kunst betrifft, sondern auch einen er-
heblichen Wissensmangel der jüngsten Geschichte Österreichs. Die FPÖ wurde am 7.März1956, also vor 54 Jahren in Wien gegründet. Wie der Mann auf 75 Jahre kommt wird ver- mutlich sein Geheimnis bleiben.
Über die Folgen nicht im Klaren
Dass sich die Schauspielerin, welcher zur Tötung von H.C. Strache aufruft, auf sehr dünnenEis bewegt, dürfte dieser offenbar nicht bewußt sein. Sollte sich ein Irrer (und davon gibt es genug) vom Tötungsaufruf inspiriert fühlen und diesen in die Tat umsetzen, wird aus die- ser erstaunlichen Kunst, ganz schnell ein Fall für den Staatsanwalt.



Screen: www.jusline.at
Dabei genügt der Versuch, eines durch dieses Theaterstückes inspirierten Attentäters. Es
wäre sicher angebracht, sich vorher im Strafgesetzbuch einzulesen, bevor man derart bil-
manchen Linken in Österreich der notwendige Intellekt, sich mit einem politischen Gegner
in gesitteter Art und Weise auseinander zu setzen.
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2010-11-21