Ist ehrenamtliche Tätigkeit bei der NGO möglicherweise nicht gefragt?
Steht die Anti-Rassismus-Beratungsstelle ZARA vor dem Aus? Die laut dem Verein wichtigste und größte Förderung durch das Familienministerium von Claudia Bauer (ÖVP) wurde nicht mehr gewährt, bestätigte ZARA einen Bericht des „Standard“. 2025 lag die Förderung in etwa bei 330.000 Euro, hieß es zur APA. Auch im Büro von Bauer bestätigte man, dass die beantragte Förderung nicht gewährt werden könne, es müssten „in allen Bereichen Einsparungen vorgenommen werden“.
Man könne bereits jetzt bei ZARA nur mehr eingeschränkte Beratungsleistungen anbieten, ab Juni müsse man den Betrieb komplett einstellen, sagte eine ZARA-Sprecherin zur APA. Betroffen sind beide Beratungsstellen des Vereins, sowohl jene betreffend der Meldestelle „Hass im Netz“, für die die Förderungen bezogen wurden, als auch die dadurch mitbetroffene Beratungsstelle gegen Rassismus, hieß es. Durch den Förderstopp sei aber die gesamte Vereinsarbeit betroffen und müsse eingestellt werden, auch die Sensibilisierungsarbeit und Workshops. Zudem seien auch 18 Arbeitsplätze bedroht, welche bei einem Aus der Förderung verloren gingen.
Jedenfalls herrscht bei den Linken und deren NGOs im Internet helle Aufregung über den Förder-Stopp für ZARA. Wir finden es richtig, dass endlich begonnen wird den Förderdschungel einzudämmen.
Wie wäre es, wenn sich die Mitarbeiter(innen) von und auch von anderen NGO auf Freiwilligen-Arbeit besinnen würden? Wenn ihnen an ihrer Sache so viel liegt, was spricht gegen eine ehrenamtliche Tätigkeit? Beispiel gefällig? Da wären beispielsweise die Freiwilligen Feuerwehren in Österreich. In Sachen Leben retten oder Menschen vor Schäden zu bewahren, leben tausende freiwillige Feuerwehr-Männer(Frauen) tagtäglich vor, dass man auch helfen kann ohne abzukassieren.
Interessant ist eine heutige Presseaussendung der Plattform „Aufstehn.at“. In dieser wird verlautbart, dass über 40.000 Menschen den Erhalt von ZARA fordern. Damit wäre ja das finanzielle Problem von ZARA gelöst. Es bräuchten nur die Forderer je 8,25 Euro zu spenden (330.000/40.000 = 8,25) und schon wäre der Erhalt gewährleistet. Aber es ist halt leichter auf Kosten der Allgemeinheit Forderungen zu stellen, als selbst finanzielle Verantwortung zu übernehmen und sei diese noch so gering.
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