Multikulturelles Zusammenleben


Problemloses multikulturelles Zusammenleben?

Permanent  versuchen  die  rotgrünen Wiener Stadtväter(mütter) der Bevölkerung klar zu
machen,  wie positiv und problemfrei das  multikulturelle  Zusammenleben in der Bundes-
hauptstadt  funktioniert.   Dabei werden diese Politiker(innen) auch nicht müde,  die zahl-
reichen Märkte in Wien zu erwähnen, die zum Großteil von ausländischen Marktstandlern
beherrscht werden.
 
Wie  Multikultur in der Realität aussieht,  wurde nun gestern durch einen weiteren multi-
kulturellen Vorfall bewiesen. Dieser Vorfall spielte sich nicht in der Halb- oder Unterwelt
–  sondern unter ganz normalen Geschäftsleuten ab.
 
Schauplatz  war  der  Viktor Adler Markt  im  10. Wiener Gemeindebezirk.  Ein Tunesier
schuldete  einem  pakistanischen  Marktstandbetreiber 200,- Euro.   Dieser Betrag  (der
für den Pakistani sicher nicht existenzgefährdend  ist)  hätte schon vor einigen Monaten
bezahlt werden sollen.
 
Aus welchen Gründen auch immer (wir wissen diese nicht) bezahlte der Tunesier seine
Schulden  nicht.   Normalerweise  ist  es  in Österreich unter gesitteten Geschäftsleuten
üblich, aushaftende Schulden einzumahnen bzw. einzuklagen.
 
 
Möglicherweise herrscht in Pakistan eine andere Rechtskultur. Denn der pakistanische
Marktstandbetreiber  löste  das  Problem  unter  dem  Motto  „mir  wern  kan  Richter
brauchen“.  Er holte von seinem Geschäftsstand eine Schere und stach damit auf den
säumigen Tunesier ein.  Der Mann erlag heute seinen Verletzungen.
 
Wie bereits im Beitrag erwähnt, spielte sich dieser Vorfall nicht etwa in der Halb- oder
Unterwelt – sondern unter ganz normalen Geschäftsleuten ab.  Unter diesem Gesichts-
punkt ist es ungeheuer beruhigend,  wenn rotgrüne Politiker immer wieder behaupten,
wie  positiv  und  problemfrei das multikulturelle Zusammenleben in Wien funktioniert.
 
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2012-09-13