Volle Aufklärung über 1,5 Millionen aus VP-Ministerien an Langthaler
„Die massiven Beauftragungen der ehemaligen grünen Kampfgenossin Monika Langthaler
durch ÖVP-Ministerien bringen einigen Aufklärungsbedarf mit sich“, kommentierte der
freiheitliche Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl die rund 1,5 Millionen Euro Honorare
an Brainbows. Wie eine Anfragenserie der Freiheitlichen nun ans Tageslicht gebracht habe,
sei die Langthaler-Firma Brainbows mit gut dotierten Aufträgen aus mehreren Ministerien
bedacht worden, wobei der Zweck diese Aufträge für Außenstehende nicht immer ganz
nachvollziehbar und schlüssig sei, betonte Kickl.
Aufträge an Langthaler:Landwirtschafts- und Umweltministerium: Euro 977.000,- Wirtschaftsministerium: Euro 370.000,- Finanzministerium: Euro 152.000,- Hier stelle sich die Frage, nach welchen konkreten Vergabekriterien die Aufträge im Ein- zelnen erfolgt seien und ob Brainsbows aus Sicht der ÖVP-Minister eine Art Monopolstatus im Bereich der so genannten Nachhaltigkeit habe, so Kickl. „Ich verlange hier genaue Auf- klärung und Informationen zur Entscheidungsfindung seitens der Ministerien. Dies müßte auch im Interesse der zuständigen Minister sein, damit in der Öffentlich- keit nicht der Eindruck entstehe, ÖVP-Regierungsmitglieder hätten Aufträge möglicher- weise als eine Art steuergeldfinanziertes Investment in die Pflege von ÖVP-Koalitions- optionen getätigt. Dies, zumal die finanzierten Projekte eher skurril klingende Titel tragen würden, so Kickl. So sei etwa für die „Umsetzung und Begleitung des Nachhaltigkeitskonzeptes für die UEFA Euro 2008″ ein Honorar in der Höhe von Euro 68.100,- bezahlt worden. „Ich könnte mir unter dieser Bezeichnung vorstellen, dass Wert darauf gelegt worden sei, dass die Gras- halme auf dem Fußballfeld auch nach der Euro noch wachsen“, mutmaßt Kickl über den Hintergrund dieses Auftrages. Fakt sei, dass mehrere ÖVP-Ministerien derart eigenartige Projekte an Langthaler ver- geben hätten, so Kickl. Es sei daher dringend notwendig die Hintergründe dieser aus Sicht der Freiheitlichen unnötigen Projekte genauer zu beleuchten, betonte Kickl. *****
2012-09-13