Zuwenig Geld für den WWF-Präsidenten?
Aus aktuellen Anlass wollen wir uns zum Jahresausklang nochmals mit dem WWF befassen.Das ist jene Non-Profit-Organisation, deren Präsident jährlich 500.000,- US$ verdient. Wie wir aufdeckten und bereits ausführlich darüber berichteten, unterhält diese Natur- und Tier- schutzorganisation, vier Eigenjagden in österreichischen Nationalparks.
Damit wird auch die Motivation klar, warum sich diese Organisation seit einiger Zeit, für die
Errichtung des Nationalparks March-Thaya-Auen derart stark macht. Offenbar hat aber un- sere Berichterstattung über das erstaunliche Hobby der Naturschützer, etlichen Menschen die Augen geöffnet und so fanden wir nachfolgendes in der heutigen Krone (Print).(Quelle: Kronen Zeitung)
Der Krone-Beitrag befasste sich mit Spenden und deren Absetzbarkeit. Frau und Herr Ös-
terreicher sind an und für sich spendabel, lassen sich allerdings nicht für blöd verkaufen. Diese Tatsache dürfte der WWF-Österreich nun zu spüren bekommen haben, denn laut Krone ist nur der WWF von der Stagnation betroffen und dies dürfte mit der zur Zeit fehlen- den Absetzbarkeit von Spenden nichts zu tun haben .Unterstützung vom Kurier
Offenbar haben wir mit unseren Beiträgen über den WWF-Österreich, die Tageszeitung„Kurier“ inspiriert und so brachte dieser am 24.12.2010 nachfolgenden Beitrag.

Quelle: Kurier Printausgabe–zum Online-Beitrag geht es „hier“
Christian Filala, Obmann des Marchegger Fischereivereines meint, dass der WWF mit
seiner Kampagne übersieht, dass es sich bei den Fischern entlang March und Thaya zum
größten Teil um ältere Mitbürger mit durchwegs kleinen Einkünften und Pensionen handelt,
für die das Angeln und Daubeln oft das einzige und vor allem leistbare Freizeitvergnügen
in ihrer Heimatgemeinde darstellt.
Wir glauben nicht, dass der WWF von irgendwelchen sozialen Gedanken getragen wird.
Lässt sich doch mit betuchten Jagdgästen, welche in ihren dicken SUV anreisen, wesentlich mehr Profit erwirtschaften als mit Rentnern deren einziges Freizeitvergnügen das Angeln ist.Mit dem Erlös aus Angellizenzen wird sich kaum die Traumgage des WWF-Präsidenten fin- anzieren lassen.
Setzt der WWF-Mann auf Konfrontation?
Interessant ist auch ein Interview mit dem WWF-Mann Gerhard Egger, in der FachzeitschriftFisch&Wasser, welche die VÖAFV-Mitglieder dieser Tage zugesandt bekamen. Offenbar setzt Egger ganz unverblümt auf Konfrontation und meint: „Reibungspunkte könnten in Zu- kunft differierende Naturschutzinteressen, der Fischbesatz und die Gestaltung der Daubel- hütten sein.“

Quelle: Fisch&Wasser (Print)
Da sei diesem Herrn Egger ins Stammbuch geschrieben, dass Angler friedliche Zeitgenos-
sen und Naturschützer sind, die keine Reibungspunkte suchen. Sie haben ihre Hütten schonJahrzehnte, hegen und pflegen die Natur und besetzen auch seit diesem Zeitraum Fische in
die Gewässer. Aber wie heisst ein altes Sprichwort: „Es kann der Frömmste nicht in Frieden
leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt“.
Neue Führungsriege im VÖAFV?
Dachten wir bis dato, dass der Präsident des „Verband Österreichischer Arbeiter-Fischerei-Vereine“ Günter Kräuter und der Verbandssekräter Martin Genser heissen. Bei der Beant-
wortung der Frage: „Auf welche Art könnte die Fischerei betroffen sein?“ antwortet Egger
in einer Art bei der man zur Annahme kommen kann, dass er die beiden Herren bereits
überholt hat und ein maßgeblicher Entscheidungsträger im VÖAFV ist.
Da ist von „was die Fischer werden müssen“ udgl. die Rede. Im obigen Screen ist der ge-
samte Text seiner Antwort enthalten. Bei seiner Aussage stellt sich bei uns die Frage, wer glaubt dieser Herr Egger zu sein, dass er sich eines derartigen Kasernenhoftons bedient?Resteverkauf auf Märkte
Hat es der WWF wirklich schon so notwendig zu einem neuen Jagdrevier zu kommen, um
die Überreste von abgeschossenen Tieren, welche die betuchten Jagdgäste großzügig zu-
rücklassen, unter dem WWF-Gütesiegel auf Märkten zu verkaufen?

Der Rest vom Schützenfest
Wir stimmen mit Fiala überein
Christian Filala, Obmann des Marchegger Fischereivereines hat absolut recht wenn ermeint: „Wir brauchen keinen fremdbestimmten, aufgesetzten Naturschutz, der den Be-
wohnern der Grenzregion vorschreibt, was sie in ihrer Heimat machen dürfen und was
nicht.“
Unter den nachfolgenden Links können Sie die gesamte Serie der Berichterstattung über
die Non-Profit-Organisation WWF-Österreich und deren erstaunliche Freizeitbeschäftigung nachlesen. Beitrag 1 Beitrag 2 Beitrag 3 Beitrag 4 Beitrag 5 Beitrag 6 Beitrag 7*****
2010-12-27