Mittwoch, 11.2., ist Tag des Euro-Notrufs 112

Wichtige Tipps zum Absetzen eines Notrufs / 112 wird von allen Netzen priorisiert

Anlässlich des Tages des Euro-Notrufs 112 am Mittwoch, dem 11. Februar, erinnert das Forum Mobilkommunikation an die europaweit gültige Notrufnummer 112. Der Euro-Notruf ist die zentrale Anlaufstelle für Notfälle in ganz Europa und sorgt für rasche Hilfe in kritischen Situationen. In Österreich werden Anrufe direkt an die Polizeileitstelle weitergeleitet.

Bei Netzauslastung oder Netzproblemen: 112 wählen
Auch wenn das eigene Mobilfunknetz nicht verfügbar ist, kann ein Notruf über 112 abgesetzt werden, sofern sich ein anderes Netz in Reichweite befindet. Das Mobiltelefon bucht sich automatisch in das nächstverfügbare Netz ein, der Notruf wird priorisiert. Bei Bedarf werden andere, nicht priorisierte Verbindungen, die über die selbe Mobilfunkstation laufen, verlangsamt oder unterbrochen.

Wichtige Regeln beim Absetzen eines Notrufs unter schlechten Bedingungen
Kann keine Verbindung hergestellt werden, sollte man es in kurzen Abständen erneut versuchen und – wenn möglich – den Standort leicht verändern. Schon wenige Meter Unterschied können den Empfang verbessern. Sobald die Verbindung steht, sollte der Standort nicht mehr gewechselt werden, da eventuell ein Handover von einer Mobilfunkstation zur nächsten technisch nicht möglich ist.

Grundsätzlich gilt: Immer den richtigen Notruf wählen

Wer beispielsweise als Ersthelfer die Rettung direkt unter 144 ruft, wird von erfahrenen Sanitäter schon am Telefon instruiert, Erste Hilfe zu leisten, während die Rettungskräfte auf dem Weg zum Einsatzort sind. Dies wäre bei einem Anruf via den Euro-Notruf 112 nicht der Fall, da man zur nächsten Polizeileitstelle verbunden wird.

eCall: Rund 21.000 Notrufe aus Fahrzeugen via 112
Seit 2018 ist das eCall-System in allen neu zugelassenen Pkw verpflichtend. Bei einem Unfall setzt es automatisch einen Notruf über 112 ab und verbindet zur nächstgelegenen Polizeileitstelle. In Österreich sind mittlerweile zwei Millionen Fahrzeuge – rund 40 % aller zugelassenen Pkw – mit eCall ausgestattet.

Im Jahr 2025 wurden über eCall rund 21.000 Notrufe abgesetzt, davon etwa 16.500 automatisch durch Unfallsensoren ausgelöst, was insbesondere dann lebensrettend sein kann, wenn Unfallbeteiligte selbst keinen Notruf absetzen können. Circa 4.500 Notrufe wurden manuell über die SOS-Taste im Fahrzeug ausgelöst.

Lebensrettende Daten aus dem Fahrzeug
eCalls werden von den neun Landesleitzentralen der Polizei entgegengenommen. Zusätzlich übermittelt eCall Daten wie den Standort und Fahrzeugtyp. Über die Freisprecheinrichtung kann sich der Disponent ein erstes Bild der Situation machen, weitere Informationen einholen und alle relevanten Daten an Rettung, Feuerwehr und Polizei weiterleiten.

Diese Notrufnummern sollte man auswendig kennen
Alle dreistelligen Notrufnummern sind kostenlos und können auch ohne Guthaben angerufen werden (ohne Vorwahl):

° Feuerwehr: 122
° Polizei: 133
° Rettung: 144
° Euro-Notruf: 112
° Gehörlosennotruf: 0800 / 133 133 (per SMS)

Weitere wichtige Notrufnummern

° Gasgebrechen: 128
° Bergrettung: 140
° Ärztenotdienst: 141
° Telefonseelsorge: 142
° Rat auf Draht: 147 (Notruf für Kinder, Jugendliche und Bezugspersonen)

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Austrian BoatShow – BOOT TULLN

Die größte und vielfältigste Boots- und Wassersportfachmesse in Österreich und CEE von 26. Februar bis 1. März 2026

Die Austrian BoatShow – BOOT TULLN ist die Messe exklusiver Innovationen im Bootsbau. Von 26. Februar bis 1. März heißt die bedeutendste nautische Fachmesse Österreichs sowie Zentral- und Osteuropas rund 40.000 Wassersportfans willkommen und wird erneut zum Treffpunkt für Wassersportbegeisterte. Unter dem Motto „Erlebnis Wassersport“ präsentieren 300 Aussteller ein einzigartiges Angebot: von Motor-, Elektro- und Segelbooten über Charter, Funsport und Traumdestinationen bis hin zu einem breit gefächerten Zubehörbereich.

Größtes Angebot an Elektrobooten auf der Austrian BoatShow

Die Austrian BoatShow – BOOT TULLN 2026 unterstreicht ihre Führungsrolle in der Elektromobilität am Wasser. Präsentiert wird eine der umfangreichsten Ausstellungen elektrischer Boote und innovativer Antriebstechnologien der maritimen Branche. Nationale und internationale Top-Hersteller wie Boesch, Frauscher, Marian, Niula, Stickl, Corsiva, Pehn, Lasai, Alfastreet und Kaiser zeigen hier die Zukunft des emissionsfreien Bootfahrens.

Motorboote, Motoryachten und RIBs

Niederösterreichs größte Messehalle (Halle 3) bietet Besuchern einen beeindruckenden Überblick über die Welt der Motorboote, Motoryachten, Sportboote, Wasserskiboote, Arbeitsboote und Verdränger. Renommierte Hersteller für Runabouts wie Frauscher, Marian und Kaiser sind vertreten. Unter den Cruisern präsentieren Parker, Ranieri und Quicksilver ihre neuesten Modelle. Auch Bayliner, Karel, Malibu, Mastercraft, Regal und Tigé begeistern mit einer attraktiven Auswahl an Sportbooten. Zudem sind zahlreiche RIBs namhafter Marken wie Highfield, Barracuda, Bura, Marlin und SuperRib zu bestaunen.

Segeln auf der Austrian BoatShow

Segelbegeisterte kommen auf der BOOT TULLN voll auf ihre Kosten. In diesem Jahr gibt es ein besonderes Programm für alle Neueinsteiger: Der Österreichische Segelverband sowie zahlreiche Klassenvereinigungen präsentieren ihre Boote und informieren über Segelausbildung, Nachwuchsförderung, Trainingsmöglichkeiten sowie nationales und internationales Regattasegeln.

Tourismus und Charter

Die Halle 4 steht ganz im Zeichen von Tourismus und Charterangeboten. Wer von der nächsten Reise träumt, findet auf der BOOT TULLN zudem ein großes Angebot an Charter- und Bootsurlauben sowie umfassende Informationen zu verschiedenen Revieren – ob mit dem Hausboot, Segelboot, Katamaran oder Motorboot. Neben Kroatien mit seinen zahlreichen Marinas und idyllischen Inseln präsentieren sich auch Italien, Griechenland und viele weitere traumhafte Destinationen.

Tauchen und Tauchreisen

Tauchen macht Spaß und wird immer beliebter. Besucher, die schon immer einmal Tauchen ausprobieren wollten und Lust auf ein neues Hobby haben, können im Schnuppertauchbecken selbst einmal abtauchen. Das Angebot auf Österreichs Tauchmesse Nr.1 kann sich sehen lassen und reicht von Tauchanzügen über Flossen, Tauchcomputer, Unterwasserkameras bis zu exklusiven Tauchreisen.

Funsport und vielfältiger Zubehörbereich für Wassersportler

Der umfangreich ausgestattete Zubehörbereich bietet alles, was Wassersportler und Bootseigner benötigen: Bootsausrüstungen, modernste Bootselektronik, Motoren, technisches Zubehör sowie hochwertige Funktionsbekleidung. Ein weiteres Highlight ist das breite Angebot an Trendsportarten – von Stand-Up-Paddling, Wasserski und Windsurfen über Wingfoilen bis hin zu Schlauchbooten, Kanus und Kajaks.

Abwechslungsreiches und informatives Rahmenprogramm

Volle Informationen rund um den Wassersport erwarten die Besucher mit über 160 Vorträgen und Workshops an allen Messetagen. Das Themenspektrum reicht von Sicherheit an Bord, Tipps für perfekte Hafenmanöver, Wissenswertes zum Gebrauchtbootkauf und der richtigen Versicherung über Wetterextreme im Mittelmeer bis hin zu Inspirationen für neue Reiseziele für den unvergesslichen Urlaub, Tauchsport und praktischen Spließkursen.
Specials auf der Austrian BoatShow – Boot Tulln:

Neu ist der Club Day am Freitag für alle Wassersportprofis mit Ausweis oder Lizenz und am Sonntag gibt es erstmals den Young Generation Day für alle 15-25 Jährigen. Mehr Details unter: www.boot-tulln.at.

Eintrittspreise:
Erwachsene: EUR 15,00
Senioren- und Studentenkarte: EUR 13,00
Kinder (6-15 Jahre): EUR 4,00
Kinder bis 6 Jahre: Eintritt frei
Gruppenkarte (ab 20 Pers.): EUR 13,00
Online Ticket:
Erwachsene: EUR 14,00
Kinder: EUR 3,00

Öffnungszeiten:
Donnerstag, 26. Februar bis Samstag, 28. Februar 2026
von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Sonntag, 1. März 2026 von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr

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FPÖ – Schnedlitz „Diese Politiker glauben, über den Körper der Österreicher bestimmen zu können!“

Eingriff in die persönliche Integrität und die freie Selbstbestimmung über den eigenen Körper der Österreicher – Impfpflicht bis heute ohne Entschuldigung

Anlässlich des Beschlusses zum Impfpflichtgesetz im Nationalrat und dessen Beurkundung und Inkraftsetzung vor rund vier Jahren übte FPÖ-Generalsekretär NAbg. Michael Schnedlitz vernichtende Kritik an 137 Abgeordneten sowie an den Regierungspolitikern von ÖVP und Grünen, die großteils bis heute auf Kosten der Steuerzahler im Amt sind. Für die Freiheitlichen markiert dieses Datum einen der dunkelsten Tage der Zweiten Republik.

„Rund vier Jahre ist es jetzt her, dass dieses Verbrechen an der Freiheit und der körperlichen Integrität sowie an der persönlichsten Selbstbestimmung der Österreicher begangen wurde. Und in all dieser Zeit hat keiner der über 140 Politiker aus Nationalrat und Regierung dafür um Entschuldigung gebeten“, so Schnedlitz, der daran erinnerte, dass viele der damaligen „Scharfmacher“ heute sogar immer noch oder wieder in Spitzenpositionen sitzen.

„Wir erinnern uns an die nunmehrige ÖVP-Landeshauptfrau von Salzburg und damalige Verfassungsministerin Karoline Edtstadler, die Ungeimpften eiskalt ausrichtete, dass sie sich eigentlich nicht mehr im Land aufhalten dürften. Oder an die heutige Außenministerin der Verlierer-Ampel, Beate Meinl-Reisinger, die aufrechte Patrioten und Freiheitskämpfer als Volksverräter beschimpfte, um es später feige zu leugnen“, ergänzt Schnedlitz.

Der FPÖ-Generalsekretär mit einer unmissverständlichen Ansage: „All das und noch viel mehr haben wir nicht vergessen. Die Herrschaften mögen sich sicher fühlen, aber die Zeit der gerechten Abrechnung wird kommen!“

Zur Erinnerung und damit sich niemand aus der Verantwortung stehlen kann, veröffentlicht die FPÖ die Namen jener, die vor rund 4 Jahren die Hand für die Spaltung der Gesellschaft erhoben haben. „Das ist die Liste jener 137 Abgeordneten von ÖVP, SPÖ, Grünen und NEOS, die für den Impfzwang gestimmt haben. Folgende Politiker sind der Meinung, sie könnten bestimmen, was mit dem Körper und der persönlichen Integrität einer jeden Österreicherin und eines jeden Österreichers zu geschehen hat“, so Schnedlitz.

Baumgartner Angela

Bayr Petra

Becher Ruth

Berlakovich Nikolaus

Bernhard Michael

Blimlinger Eva

Brandstätter Helmut

Brandstötter Henrike

Brandweiner Lukas

Bures Doris

Bürstmayr Georg

Deckenbacher Romana

Diesner-Wais Martina

Disoski Meri

Doppelbauer Karin

Drobits Christian

Ecker Cornelia

Egger Kurt

Einwallner Reinhold

El-Nagashi Faika

Engelberg Martin

Erasim Melanie

Eßl Franz Leonhard

Feichtinger Elisabeth

Fürlinger Klaus

Gahr Hermann

Gerstl Wolfgang

Gödl Ernst

Götze Elisabeth

Graf Tanja

Grebien Heike

Greiner Karin

Großbauer Maria

Hamann Sibylle

Hammer Lukas

Hammer Michael

Hanger Andreas

Haubner Peter

Hechenberger Josef

Heinisch-Hosek Gabriele

Herr Julia

Himmelbauer Eva-Maria

Hintner Hans Stefan

Hofinger Manfred

Höfinger Johann

Holzleitner Eva-Maria

Holzner Andrea

Hörl Franz

Hoyos-Trauttmansdorff Douglas

Jachs Johanna

Jeitler-Cincelli Carmen

Kaufmann Martina

Keck Dietmar

Kirchbaumer Rebecca

Köchl Klaus

Köllner Maximilian

Kollross Andreas

Kopf Karlheinz

Koza Markus

Krainer Kai Jan

Kucharowits Katharina

Kucher Philip

Kühberger Andreas

Künsberg Sarre Martina

Kuntzl Andrea

Leichtfried Jörg

Lindner Mario

Lindinger Klaus

Lopatka Reinhold

Marchetti Nico

Matznetter Christoph

Maurer Sigrid

Meinl-Reisinger Beate

Melchior Alexander

Minnich Andreas

Neßler Barbara

Neumann-Hartberger Irene

Niss Maria Theresia

Nussbaum Verena

Obernosterer Gabriel

Oberrauner Petra

Ofenauer Friedrich

Ottenschläger Andreas

Pfurtscheller Elisabeth

Pöttinger Laurenz

Prammer Agnes Sirkka

Prinz Nikolaus

Rausch Bettina

Reimon Michel

Rendi-Wagner Pamela

Ribo Bedrana

Rössler Astrid

Salzmann Gertraud

Saxinger Werner

Schallmeiner Ralph

Scharzenberger Corinna

Schatz Sabine

Scherak Nikolaus

Scheucher-Pichler Elisabeth

Schmuckenschlager Johannes

Schnabel Joachim

Schroll Alois

Schwarz Gabriela

Schwarz Jakob

Seemayer Michael

Seidl Julia

Shetty Yannick

Sieber Norbert

Smodics-Neumann Maria

Smolle Josef

Sobotka Wolfgang

Stammler Clemens

Stark Christoph

Steinacker Michaela

Stocker Christian

Stöger Alois

Stögmüller David

Strache Philippa

Strasser Georg

Tanda Alexandra

Taschner Rudolf

Tomaselli Nina

Totter Agnes

Troch Harald

Voglauer Olga

Weber Johann

Weidinger Peter

Weratschnig Hermann

Werner Katharina

Wimmer Petra

Wimmer Rainer

Wöginger August

Yildirim Selma

Yilmaz Nurten

Zarits Christoph

Zopf Bettina

Zorba Süleyman

Schnedlitz: „Schämt euch in Grund und Boden! Wer glaubt, so über Menschen bestimmen zu können, hat in der Politik nichts verloren. Österreich vergisst nicht – niemals!“

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Razzia auf Wachtelfarm

Finanzpolizei deckt illegales Glücksspiel auf

Die Finanzpolizei im Amt für Betrugsbekämpfung deckte einen besonders skurrilen Fall von illegalem Glücksspiel in Wien auf: Im Rahmen der Kontrolle einer Wachtelfarm ohne Gewerbeberechtigung wurden fünf Glücksspielgeräte entdeckt, die sofort aus dem Verkehr gezogen wurden.

„Illegales Glücksspiel wird fernab jeglichen Spielerschutzes betrieben und kann Existenzen zerstören. Daher ist jeder sichergestellte illegal aufgestellte Automat ein wichtiger Schritt in diesem Kampf und die Finanzpolizei wird weiterhin konsequent vorgehen. Wir gratulieren allen beteiligten Behörden zur guten Zusammenarbeit und diesen wichtigen Erfolg gegen das illegale Glücksspiel“, so Finanzminister Markus Marterbauer und Finanzstaatsekretärin Barbara Eibinger-Miedl unisono.

Wie die Pressestelle des Finanzministeriums nun berichtete, kontrollierten die Polizei und das Büro für Sofortmaßnahmen Ende Jänner eine Wachtelfarm im 14. Wiener Gemeindebezirk, da der Verdacht der illegalen Gewerbeausübung bestand. Dabei machten sie eine erstaunliche Entdeckung: In dem Mehrparteienhaus fanden sie fünf betriebsbereite Glücksspielautomaten vor und alarmierten daher umgehend die zuständige Finanzpolizei. Die Automaten wurden durch eine Videokamera überwacht und laut den anwesenden Spielern dürfte die Auszahlung von Gewinnen durch den beobachtenden Hintermann erfolgt sein.

Die Finanzpolizisten überprüften die fünf Glücksspielgeräte, nahmen die Aussagen der Spieler auf und beschlagnahmten schließlich die illegalen Automaten. Die Ermittlungen gegen die Betreiber laufen derzeit auf Hochtouren, es drohen Strafen nach dem Glücksspielgesetz von bis zu 150.000 Euro.

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Quester-Insolvenz: Filialen und Firmenzentrale unter dem Hammer

Im November 2025 meldete der österreichische Baustoffhändler Insolvenz an, nun werden im Auftrag des Insolvenzverwalters Waren und Ausstattung an 18 Standorten versteigert

Das 1934 in Wien gegründete traditionsreiche Unternehmen musste im Vorjahr Insolvenz anmelden, es folgte ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung, mehrere Standorte wurden geschlossen. Nun werden im Auftrag des Insolvenzverwalters die Ware und Ausstattung an 18 Quester-Standorten in Wien, Niederösterreich, der Steiermark und Kärnten versteigert, darunter auch die Ausstattung der Firmenzentrale in der Heiligenstädterstraße in Wien. Insgesamt ist mit mehr als 15.000 Positionen zu rechnen, die Versteigerung soll innerhalb von elf Wochen abgeschlossen und die Filialen bis Ende April 2026 geräumt sein. Die ersten Zuschläge erfolgen bereits heute, 6. Februar 2026 ab 10:00 Uhr. Einen Überblick zu den laufenden Auktionen erhalten Sie unter: https://www.aurena.at/s?keywords=quester%20baustoffhandel

Vom Zementsack bis zum Fahnenmast

Unter den Hammer kommt sämtliche verbliebene Ware an den Verkaufsstandorten sowie die Lagerbestände, darunter große Mengen an Baumaterialien wie Dämmstoffe oder Ziegel, Fliesen, Sanitärausstattung und Werkzeuge. Aber auch die Ausstattung der Standorte, wie Regalanlagen, Hubameisen, Büromöbel oder ein Lagerzelt werden versteigert. Nicht zuletzt kommen auch Quester-Firmenlogos und Beschriftungen, Fahnenmasten sowie Werbemittel unter den Hammer.

Erste Versteigerungen: Mödling, Villach, Schwechat, Krieglach und Leoben

Durchgeführt wird die Versteigerung vom Auktionshaus AURENA, die ersten Standorte wurden bereits inventarisiert: Die Filialen Mödling, Villach (Zauchen), Schwechat, Krieglach und Leoben sind bereits online, demnächst sollen die Standorte Krems, Graz und Filialen in Wien folgen. Die ersten Zuschläge erfolgen bereits heute, 6. Februar 2026, laufend kommen weitere Auktionen hinzu.

Nach einmaliger Registrierung kann jeder – ob Firma oder Privatperson – mitbieten. Alle Details zu den Zuschlagsterminen, Besichtigungsmöglichkeiten und Abholterminen finden Sie auf aurena.at.

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Das Marktamt veranlasst Rückruf von Kindernahrung

Betrifft bestimmte Produktionschargen von Aptamil und Milumil

Im Rahmen schwerpunktmäßiger Lebensmittelkontrollen hat das Marktamt Wien heute das Verbot des Inverkehrbringens von großen Mengen an Kindernährmitteln ausgesprochen. In den letzten Tagen wurden wieder positiv auf Bacillus Cereus-Toxin getestete Produkte gefunden, die eine umgehende behördliche Maßnahme erforderlich machten.

Das Marktamt hat daher einen Rückruf mehrerer betroffener Produkte veranlasst, die betreffenden Waren dürfen bis auf Weiteres nicht mehr verkauft oder verteilt werden. Die Hersteller wurden aufgefordert, einen vollständigen Nachweis der Unbedenklichkeit zu erbringen, bevor eine erneute Freigabe erfolgen kann.

Wiens Vizebürgermeisterin und Konsumentenschutzstadträtin Bettina Emmerling unterstreicht die Verantwortung der Behörden: „Eltern müssen sich darauf verlassen können, dass Kindernahrung höchsten Sicherheitsstandards entspricht. Das Marktamt der Stadt Wien setzt hier auf strenge Kontrollen und klare Maßnahmen zum Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher.“

Auch Marktamtsdirektor Andreas Kutheil betont die Bedeutung rascher Vorsorgemaßnahmen: „Der Schutz der Gesundheit, insbesondere von Kindern, hat oberste Priorität. Sobald es auch nur den geringsten Zweifel an der Lebensmittelsicherheit gibt, handeln wir konsequent und unverzüglich.“

Der Rückruf betrifft nicht nur Österreich: Auch in Deutschland, der Schweiz und Frankreich wurden Rückrufaktionen bezüglich verschiedener Kindernahrungsmittel eingeleitet. Das Marktamt empfiehlt Konsumentinnen und Konsumenten, die betroffenen Produkte keinesfalls weiter zu verwenden.

Weitere Informationen gibt es beim Marktamts-Telefon unter der Wiener Telefonnummer 4000 – 8090. Das Marktamts-Telefon ist Montag bis Freitag zwischen 7:30 und 21 Uhr, Samstag zwischen 8 und 18 Uhr und Sonntag zwischen 9 und 15 Uhr besetzt.

Dazu die Firma DANONE

In Abstimmung mit der Lebensmittelaufsichtsbehörde ruft Danone bestimmte Produktionschargen von Aptamil und Milumil in Österreich zurück – vor dem Hintergrund der aktualisierten Empfehlungen zum Cereulid-Schwellenwert.

Von dem in Österreich durchgeführten Rückruf sind die im Anhang genannten Produkte mit den jeweils aufgeführten Chargennummern und Mindesthaltbarkeitsdaten betroffen. Aufgrund eines möglichen grenzüberschreitenden Handels von Deutschland nach Österreich rufen wir auch in Deutschland verkaufte Produktionschargen zurück.

Über einem bestimmten Gehalt kann Cereulid Symptome wie Erbrechen und Durchfall verursachen. Die Symptome treten in der Regel zwischen 30 Minuten und sechs Stunden nach dem Verzehr auf. Sollten Eltern sich Sorgen um die Gesundheit ihres Kindes machen, empfehlen wir ihnen, sich an ihre Kinderärztin oder ihren Kinderarzt zu wenden.

Produkte der betroffenen Produktionschargen sollen nicht weiter gefüttert und dort zurückzugeben werden, wo diese gekauft wurden. Der Kaufpreis wird auch ohne Vorlage des Kassenbons erstattet.

Auf den jeweiligen Markenwebsites aptaclub.at und milupa.at haben Eltern die Möglichkeit zu überprüfen, ob ihr Mindesthaltbarkeitsdatum betroffen ist.

Darüber hinaus kann man sich jederzeit an den Verbraucherservice wenden:

– Aptamil: Telefon: 0800 311 512 | www.aptaclub.at

– Milumil: Telefon: 0800 311 756 | www.milupa.at

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Sicherer Ferialjob: Post sucht österreichweit mehr als 1.300 Sommerkräfte

Arbeit an der frischen Luft statt Schreibtisch-Alltag

Wer den Sommer aktiv im Freien verbringen möchte und gleichzeitig ein sicheres Einkommen sucht, kann heuer bei der Österreichischen Post einsteigen. Für die Monate Juni bis September werden österreichweit mehr als 1.300 junge Mitarbeiter gesucht, die die Zusteller während der Haupturlaubszeit unterstützen. Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten, ist ein Ferialjob bei einer sicheren Arbeitgeberin ein Pluspunkt für eine stabile Sommerplanung.

Sommerpostler übernehmen im Wesentlichen die Versorgung eines Zustellgebiets mit Briefen, Prospekten, Zeitungen, Zeitschriften und manchmal auch Paketen, dabei erledigen sie auch kleinere organisatorische Aufgaben. Gearbeitet wird von Montag bis Freitag ab ungefähr 06:00 Uhr, mit klar geregelten Arbeitszeiten. Nach einer gründlichen Einschulung erfolgt die Zustellung eigenständig im zugeteilten Gebiet – bei Fragen steht jederzeit ein erfahrener Ansprechpartner als Buddy bereit.

1.740 Euro Verdienst, Bonus für Wiederkehrer

Das monatliche Gehalt beträgt rund 1.740 Euro, inklusive Überstundenpauschale, Prämien und Taggelder. Wer länger als vier Wochen arbeitet, erhält zusätzliche Prämien. Wer bereits im Vorjahr für die Post gearbeitet hat, erhält 200 Euro zusätzlich. Die Österreichische Post bietet stabile Arbeitsbedingungen und ein sicheres Einkommen – ideal für alle, die ihren Sommer finanziell gut planen möchten.

Einsatzort: Flexibel und nah

Die Post wählt für Bewerber jene Zustellbasis aus, die ihrem Wohnort am nächsten liegt. Gibt es einen bevorzugten Einsatzort, wird dieser Wunsch nach Möglichkeit berücksichtigt. Für einen Sommerjob bei der Post muss man mindestens 18 Jahre alt sein, über gute Deutschkenntnisse verfügen und – je nach Region – einen Führerschein der Klasse B besitzen. Wer zuverlässig, selbstständig und gerne mit Menschen arbeitet, findet bei der Post den idealen Ferienjob!

Bewerbungen sind ab sofort möglich auf: Sommerpostler – PostAG

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Wenn die Realität die Satire Überholt

Das kannst nicht erfinden: „Welches Geschlecht hatte die leibliche Mutter, die das Kind geboren hat?“

Um zu wissen, dass es beim Menschen lediglich zwei biologische Geschlechter gibt, bedarf keiner Ausbildung als Mediziner. Auch dass die Frau (also das weibliche Geschlecht) die Kinder gebärt, sollte eigentlich einem jeden Menschen mit Hausverstand klar sein. Scheinbar jedoch nicht in unserem Nachbarland Deutschland. Da gibt es beispielsweise ein Formular für den „Antrag auf Beurkundung einer Auslandsgeburt im Geburtenregister (§ 36 PStG)“

Im obig gezeigten Formular ist allen Ernstes anzugeben, ob die leibliche Mutter (welche das Kind geboren hat), bezogen auf den Zeitpunkt der Geburt, weiblich oder männlich war/ist. Augenscheinlich hat es sich noch nicht bis in allen deutschen Amtsstuben herumgesprochen, dass nur eine Frau – also ein weiblicher Mensch – Kinder gebären kann. Mit diesem amtlichen Formular überholt die Realität die Satire.

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Willhaben-Mietpreisspiegel

Angebotspreise haben auch 2025 spürbar zugelegt

Die durchschnittliche Miet-Angebotspreise pro Quadratmeter sind 2025 in zahlreichen heimischen Bezirken erneut gestiegen. Die stärksten Zuwächse bei den Preisen wurden in Brigittenau (W), Mariahilf (W) und Neubau (W) registriert. In Mattersburg (B), Deutschlandsberg (STMK), Eisenstadt-Umgebung (B) und Steyr-Land (OÖ) sanken die Preise geringfügig.

Die Marktentwicklung 2025 gegenüber 2024

Der Anstieg der Mietpreise setzt sich schon seit mehreren Jahren fort und zeigte sich im Jahr 2025 landesweit, besonders jedoch in der Hauptstadt Wien, wie Judith Kössner hervorhebt: „Von den 15 Bezirken mit den stärksten Anstiegen der Mietpreise zählten elf zu den Wiener Gemeindebezirken, während jeweils zwei Bezirke aus dem Burgenland und aus Tirol vertreten waren.“

In Wien, im Bezirk Brigittenau, legte der Angebotspreis pro Quadratmeter im Miet-Segment dabei am stärksten zu, um 20,6 Prozent. Spürbar höher wurden neue Mietverträge 2025 auch in Wien Mariahilf (+ 19,9 Prozent), Wien Neubau (+ 17,9 Prozent), Wien Margareten (+ 15,0 Prozent) und Wien Josefstadt (+ 14,2 Prozent) abgeschlossen.

Wie schon 2024, sanken nur in wenigen Bezirken des Landes die Angebotspreise pro Miet-Quadratmeter: Von sämtlichen ausgewerteten Gegenden verzeichnete Mattersburg das spürbarste Minus, in der Höhe von 3,3 Prozent. Statt 10,75 Euro pro Quadratmeter (2024) durfte man dort 2025 mit einer Miete von im Schnitt 10,40 Euro rechnen.

„Leichte Rückgänge gab es beispielsweise ebenso in Deutschlandsberg in der Steiermark, mit 2,8 Prozent oder in Eisenstadt-Umgebung im Burgenland, mit 2,4 Prozent. Auch in Steyr-Land in Oberösterreich sanken die durchschnittlichen Angebotspreise bei Neuvermietung, hier um rund 2 Prozent“, so Judith Kössner.

Höchste Quadratmeterpreise 2025

Wien Innere Stadt führte auch 2025 die Liste jener Bezirke an, in denen MieterInnen die höchsten Mieten pro Quadratmeter investieren mussten. „25,58 Euro pro Quadratmeter kostete 2025 durchschnittlich eine neu vermietete Wohnung im ersten Bezirk, das bedeutet gegenüber 2024 eine Steigerung von knapp 9,7 Prozent“, berichtet Kössner. Es folgten Innsbruck (24,9 Euro pro Quadratmeter), die beiden Wiener Bezirke Neubau (22,08 Euro pro Quadratmeter) sowie Mariahilf (ebenso 22,08 Euro pro Quadratmeter) und die Stadt Salzburg mit 21,86 Euro pro Quadratmeter.

Die geringsten Angebotspreise pro Quadratmeter im Jahr 2025

Im Jahr 2025 befanden sich in den 10 Bezirken mit den niedrigsten Angebotspreisen pro Quadratmeter zur Miete vier Bezirke im Burgenland, ebenso vier in der Steiermark und zwei in Niederösterreich.

Mit einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 8,76 Euro waren die Angebotspreise von Mietwohnungen im südburgenländischen Güssing im Österreich-Vergleich 2025 neuerlich am niedrigsten. Darauf folgte der Bezirk Murtal in der Steiermark (9,00) Euro pro Quadratmeter, Gmünd (9,19 Euro pro Quadratmeter) und Lilienfeld (9,26 Euro pro Quadratmeter) in Niederösterreich sowie Jennersdorf (9,33 Euro pro Quadratmeter) im Burgenland.

Die Auswertung als interaktive Karte:

 Hier sind die Auswertungs-Ergebnisse als interaktive Karte zu finden

Methodik

Für die Auswertung wurden die Angebotspreise von Mietwohnungen für das Jahr 2025 mit jenen von 2024 verglichen. Dazu wurden hunderttausende Anzeigen von willhaben herangezogen, die im Betrachtungszeitraum von 1.1.2024 bis 31.12.2024 bzw. von 1.1.2025 bis 31.12.2025 online waren. Diese Rohdaten wurden um Dubletten bereinigt und Ausreißer mit statistisch-mathematischen Methoden eliminiert. Danach wurden mehr als 250.000 Anzeigen für die Detail-Analyse herangezogen. In der Grafik oder der Tabelle fehlende Bezirke bzw. Statutarstädte sind durch zu stark schwankende bzw. zu geringe Datenmengen aus den Jahren 2024 bzw. 2025 bedingt.

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Will die SVS, dass man ausschließlich mit Krankenkassa-Brillen herumläuft?

Wer keine Krankenkassa-Brille nimmt, erhält beim Kauf einer anderen Brille keinen Kostenanteil

Die Kleinunternehmerin Frau M. bekam von ihrer Augenärztin eine Brille verordnet. Da Krankenkassa-Brillen – um es sehr höflich auszudrücken – schon immer optisch etwas gewöhnungsbedürftig waren und noch immer sind, beschloss Frau M. sich die Brille ihrer Wahl in einem Fachgeschäft zu kaufen. Der Preis betrug 505,- Euro.

Als Selbständige ist Frau M. bei der SVS zwangsversichert. Also reichte sie die Rechnung – in der Hoffnung zumindest den Kostenanteil für eine Krankenkassen-Brille zurückzubekommen – bei dieser ein.  Geld kam zwar keines, dafür aber eine Ablehnung mit folgender Begründung:

Wenn Sie die im obigen Screenshot gezeigten kryptisch verfassten Worte nicht verstehen, sind Sie nicht alleine. Denn man muss wohl in der SVS-Ablehnungsabteilung sitzen, um diese ausdeutschen zu können. Eine Mitarbeiterin der Zwangsversicherungsanstalt tat dies auch bei einem Telefonat mit Frau M.  Auf gut Deutsch heißt dieser Abatz: Wen man sich eine sogenannte Krankenkassa-Brille nimmt, wird diese bezahlt. Wer sich eine optisch ansprechende Brille im Fachhandel kauft erhält nichts, nicht einmal den Kostenanteil einer Krankenkassa-Brille.

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Selenskyj verteilte Orden an österreichische Politiker(innen)

Verwunderung über geheimen Selenskyj-Orden für Sobotka

Quelle zur Ordensverleihung an ÖVP-Sobotka:
https://www.president.gov.ua/documents/5762024-51873

Wie der Chefredakteur des Online-Magazins „Report 24“, Florian Machl, aufdeckte, erhielt nicht nur die Außenministerin Beate Mein-Reisinger (NEOS) einen hohen Orden (für was auch immer) vom Autokraten der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, sondern auch Wolfgang Sobotka (ÖVP), noch während er Nationalratspräsident in Österreich war.

Jedenfalls nahm der freiheitliche Generalsekretär NAbg. Michael Schnedlitz in einer Pressaussendung zu dem Vorfall wie folgt Stellung:

Nach der skandalösen Verleihung eines Ordens an NEOS-Außenministerin Meinl-Reisinger durch den Präsidenten der Ukraine Selenskyj, sickerte nun durch, dass anscheinend auch der ehemalige ÖVP-Nationalratspräsident Sobotka eine solche Auszeichnung erlangte, und zwar den „Verdienstorden III. Klasse“. „Während die Außenministerin ihren ‚Verdienst‘ selbstverliebt wie gewohnt an die große Glocke hing, empfing Sobotka offenbar seinen Orden still und heimlich. Dieses Ereignis fand und findet in keinem Medium einen Niederschlag. Die Frage lautet: Warum nicht? Und: was hat Sobotka da genau bekommen? Welchen Wert hatte es? Und ging es über den bloßen Orden hinaus? Diese und weitere Fragen muss die ÖVP umgehend beantworten. Die Fragezeichen drängen sich auf, weil es durchaus unüblich ist, dass bisher nahezu niemand von dem Ordens-Geschenk des kriegführenden Landes an Sobotka wusste. Wofür hat er ihn bekommen und hat er dazu in seiner Amtszeit auch die Ressourcen des Parlaments genutzt? Was gibt es hier zu vertuschen, liebe ÖVP?“, so heute der freiheitliche Generalsekretär NAbg. Michael Schnedlitz.

„Das ist ein Skandal im Quadrat. Nicht nur, dass es absolut unüblich ist, so etwas zu verheimlichen, gleichzeitig handelt es sich dabei auch um einen fragwürdigen Verrat an unserer immerwährenden Neutralität. Sobotka beging hier mutmaßlich denselben dummen Fehler wie Meinl-Reisinger, indem sich beide in ihrer öffentlichen Funktion von einer Kriegspartei einspannen ließen. Man stelle sich vor, was los wäre, würden der Nationalratspräsident und eine Außenministerin gegenwärtig einen Orden Russlands annehmen. Der Punkt ist, dass es sich für echte Vertreter eines neutralen Landes gegenwärtig weder in Richtung Russland noch in Richtung Ukraine ausgeht. Beide Länder sind Kriegsparteien, und Vertreter eines neutralen Landes dürfen sich hier nicht wie billige Gehilfen von Selenskyj missbrauchen lassen, auch nicht, wenn sie dafür Orden angehängt bekommen. Hinsichtlich der Ukraine hoppeln unsere Politiker absurderweise aber nahezu täglich in die Neutralitäts-Beschädigungs-Falle“, ärgert sich Schnedlitz.

Für den freiheitlichen Generalsekretär sei der Orden „Für Verdienste“ nichts anderes als ein „Neutralitätsverrat mit Anlauf“. „Sowohl Sobotka, als auch die ÖVP müssen hier umgehend für komplette Offenlegung und Transparenz sorgen. Was ist hier abseits der Öffentlichkeit gelaufen?“, so Schnedlitz abschließend.

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Ab Sonntag sind nur noch Autobahnvignetten für 2026 gültig

Mit 1. Februar beginnt das neue Vignettenjahr: Ein letztes Mal heißt es „picken oder klicken"

Mit Samstag, 31. Jänner 2026, endet das Vignettenjahr 2025 endgültig. Wer ab Sonntag mit dem Pkw, Motorrad oder leichtem Wohnmobil (bis 3,5 t) unterwegs ist, braucht daher eine gültige Vignette 2026, entweder digital oder ein letztes Mal analog. Der Tarif für die Jahresvignette beträgt 106,80 Ꞓ (Pkw) beziehungsweise 42,70 Ꞓ (Motorrad). Ebenfalls erhältlich sind die 2-Monatsvignette, die 10-Tagesvignette sowie die seit 2024 erhältliche Tagesvignette. Diese gibt es nur digital zu kaufen und sie kostet 2026 für Pkw 9,60 Ꞓ und für Motorräder 3,80 Ꞓ.

Wer den Kauf der digitalen Vignette vergessen hat und dennoch deren Vorteile nutzen will, fährt einfach ins nächste ARBÖ-Prüfzentrum und kann dort die sofort gültige Digitalvignette beziehen, denn die 18-tägige Wartefrist entfällt bei Kauf in einem der österreichweit 89 ARBÖ-Prüfzentrum. Die Öffnungszeiten der Prüfzentren sind unter www.arboe.at abrufbar. Bei der digitalen Vignette muss die Bestellbestätigung, auf der unter anderem das Kennzeichen angeführt ist, bis zum Ende des Verwendungszeitraums aufbewahrt werden, Mitführpflicht im Kraftfahrzeug besteht allerdings nicht.

Ebenso verhält es sich mit dem Kaufnachweis der Klebevignette: Der Nachweis sollte unbedingt aufbewahrt werden. Im Fall eines Totalschadens oder bei Bruch der Windschutzscheibe dient er als Beleg, mit dem eine Ersatzvignette beantragt werden kann. Aufgeklebt werden muss die Vignette am linken Windschutzscheibenrand oder hinter dem Rückspiegel. Der ARBÖ empfiehlt heimischen Lenkerinnen und Lenkern, nicht mehr als zwei Vignetten auf der Windschutzscheibe zu haben. Solange die Sicht nicht beeinträchtigt wird, gibt es jedoch keine gesetzliche Begrenzung der Anzahl.

Wer ohne gültige Vignette erwischt wird, hat in Österreich eine Ersatzmautzahlung zu leisten. Für einspurige Fahrzeuge beträgt diese 100 Ꞓ, für mehrspurige 200 Ꞓ. Wird der Betrag weiterhin nicht beglichen kommt es zu einer Verwaltungsstrafe, die von 300 Ꞓ bis zu 3.000 Ꞓ reichen kann. Die neue Jahresvignette ist bis 31. Jänner 2027 gültig.

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FPÖ – Hafenecker: „Zu viele Zufälle und massive Druckausübung von Polizisten auf Gemeindeärztin im Pilnacek-U-Ausschuss!“

Zerstochene Reifen von Familienmitgliedern und Einschüchterungsversuche gegenüber der Gemeindeärztin werfen weitere Fragen auf

„Die heutigen Aussagen der Gemeindeärztin im Pilnacek-Untersuchungsausschuss sprengen alle Dimensionen des bisher Bekannten und zeigen, wie tief der schwarze Sumpf wirklich ist“, kommentierte der FPÖ-Fraktionsführer im Untersuchungsausschuss, Mediensprecher NAbg. Christian Hafenecker, MA, die heutige Befragung. Für ihn sei klar: „Wenn eine erfahrene Ärztin 15 Minuten lang von Polizisten bedrängt wird aufgrund ihrer Forderung nach einer Obduktion, ist das bereits besorgniserregend. Wenn dieselben Beamten dann aber im Nachhinein behaupten, es hätte nie Druck gegeben, dann wirft das nur noch mehr Fragen auf und bestärkt den Verdacht, dass hier etwas vertuscht werden soll.“

Weiters hielt der freiheitliche Fraktionsführer fest: „Wenn darüber hinaus im Umfeld einer kritischen Auskunftsperson plötzlich Reifen aufgeschlitzt, Scheiben eingeschlagen werden, und sogar ihre Homepage am Tag der Befragung offline geht, dann sind das zu viele Zufälle auf einmal.“

Für Hafenecker zeige sich die Widersprüchlichkeit des ÖVP-Systems auch an anderer Stelle: „Einerseits ist man nicht fähig, die Polizei mit einfachsten Mitteln wie Thermometern auszustatten, andererseits werden aber selektiv Polizisten und Feuerwehrmänner, die als Auskunftspersonen geladen sind, zu ‚Schulungen‘ vom ÖVP-geführten Innenministerium eingeladen. Die aufklärende Ärztin, die auch Feuerwehrärztin ist, wird jedoch nicht eingeladen. Hier sieht man, wie weit die Arme des schwarzen tiefen Staates reichen.“

Abschließend betonte der FPÖ-Generalsekretär: „Der heutige Tag hat erneut eindrucksvoll bewiesen, wie notwendig dieser Untersuchungsausschuss ist. Mit jeder Befragung tauchen neue Fragen und Widersprüche auf, die nach lückenloser Aufklärung verlangen!“

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Bitte nicht stören – Experten auf vier Pfoten

Blindenführhunde: Hochqualifiziert, gesetzlich geschützt, oft missverstanden

Anlässlich des Tags des Blindenführhundes am 29. Jänner 2026 richtet die Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen Österreichs einen Appell gegen falsch verstandene Hundeliebe. Blindenführhunde sind hochqualifizierte Hilfsmittel zur sicheren Orientierung und Mobilität. Wer sie ablenkt, kann einen Menschen gefährden.

Assistenzhunde zu streicheln, füttern oder gar zu hänseln verursacht ein hohes Risiko. Blindenführhunde tragen große Verantwortung. Sie müssen Hindernisse erkennen, sichere Wege finden, Gefahren einschätzen und im Ernstfall sogar Kommandos verweigern, um ihre Halter zu schützen. Um dieser Verantwortung gerecht zu werden, durchlaufen sie eine kostspielige Ausbildung in der Höhe von knapp 40.000 Euro. Zudem müssen sie bestimmte Eigenschaften wie Konzentrationsvermögen, Wesensfestigkeit und Ruhe mitbringen. Sie sind Profis auf vier Pfoten.

Rechtlich ist die Stellung von Blindenführhunden klar geregelt: Gemäß § 39a Bundesbehindertengesetz (BBG) zählen Blindenführhunde zu den Assistenzhunden. Als solche sind sie anerkannte Hilfsmittel. Daraus ergibt sich auch ein umfassendes Zutrittsrecht: Blindenführhunde müssen nach Artikel 7 der Bundesverfassung überall dort Zutritt haben, wo auch ihre Halterinnen und Halter Zutritt haben – etwa zu Geschäften, Restaurants, öffentlichen Verkehrsmitteln, Behörden oder medizinischen Einrichtungen.

Die Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen Österreichs begleitet blinde und sehschwache Menschen beim Thema Führhunde. Über die Beratung vorab hinaus, wurde beispielsweise jüngst ein Vortrag zum Thema „Erste-Hilfe beim Blindenführhund“ mit Mag. Karl Weissenbacher, Leiter der Prüf- und Koordinierungsstelle Assistenzhunde und Therapiebegleithunde vom Messerli Forschungsinstitut, durchgeführt. Denn Blindenführhunde sorgen für Sicherheit, Selbstbestimmung und Unabhängigkeit. Und ja: für ganz viel Liebe.

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ERSTAUNLICH wirkt

Unser Beitrag rief Sicherheitsdienst auf den Plan

Unser gestriger Beitrag „Einbruch in Wien Favoriten dürfte scheinbar niemanden interessieren“ hat Wirkung gezeigt. Nachdem sich augenscheinlich keine Verantwortlichen für einen Bankomat-Einbruch in Wien-Favoriten am Reumannplatz interessierten, erschienen heute am frühen Vormittag gleich drei Mann des Sicherheitsdienstes der Wiener Linien und walteten ihres Amtes.

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Sind es politische Widersacher oder „nur“ Irre, die den FPÖ-Chef verleumden und diskriminieren?

Auf Facebook kann man gegen Bezahlung augenscheinlich alles posten

Irgendwer legt es darauf an, den FPÖ-Chef Herbert Kickl bewusst zu diskriminieren und zu verleumden.  Und zwar tat er das heute auf Facebook, obwohl diese Plattform immer wieder vorgibt hohe Gemeinschaftsstandards zu haben.  Aber Bezahlung – der Beitrag ist als Anzeige gekennzeichnet – senkt wohl jede Kontrolle der bezahlten Einschaltungen und auch die Gemeinschaftsstandards.  Im betreffenden Beitrag wird ein gefaktes ORF-Interview gebracht, nach dessen Ende – Kickl angeblich nicht bemerkt haben will – dass die Kameras noch eingeschaltet waren und er angeblich diverse Straftaten zum Besten gab.

Ob der besagte diskriminierende und verlogene Beitrag von politischen Widersachern oder „nur“ von Irren verfasst wurde, entzieht sich leider unserer Kenntnis.

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Einbruch in Wien Favoriten dürfte scheinbar niemanden interessieren

Bankomat beim Abgang U-Bahn U1 aufgebrochen

In Wien – besonders in Favoriten – scheinen Einbrüche zur Tagesordnung zu gehören. Dies dürfte bereits so weit fortgeschritten sein, dass diese nicht einmal mehr die Polizei oder sonstige Sicherheitsdienste hinter dem Ofen hervorlocken. So entdeckte heute Vormittag ein aufmerksamer ERSTAUNLICH-Leser beim Abgang U-Bahn U1 / Reumannplatz, einen aufgebrochenen Bankomaten. Polizei oder Bank-Sicherheitsdienst waren weit und breit nicht in Sicht.

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Refurbished statt neu

Drei von vier Österreichern würden generalüberholte Elektronik kaufen

Eine neue Studie im Auftrag von Back Market zeigt: Refurbished (generalüberholt) ist in Österreich kein Spartrend mehr – sondern Ausdruck eines veränderten Konsumverständnisses. Qualität und Preis-Leistungs-Verhältnis zählen mehr als der billigste Preis.

Professionell erneuerte Elektronikprodukte sind in Österreich im Mainstream angekommen. Laut einer aktuellen, repräsentativen Konsumentenumfrage vom österreichischen Meinungsforschungsinstitut Reppublika im Auftrag des Refurbished-Marktplatzes Back Market würden rund drei von vier Österreichern (72,5 %) generalüberholte Elektrogeräte kaufen oder ziehen einen Kauf in Betracht. 33,5 % haben bereits refurbished gekauft und würden dies wieder tun, weitere 39 % sind offen für einen Erstkauf. Die Motive für refurbished unterscheiden sich je nach Generation, Geschlecht und Region.

Generationenfrage statt Technikfrage

Junge Erwachsene treiben den Trend maßgeblich voran: Bereits rund 40 % der 18- bis 29-Jährigen haben schon generalüberholte Elektronik gekauft und würden dies wieder tun. Für sie ist Refurbished vor allem ein Weg, aktuelle Premium-Geräte zu einem leistbaren Preis zu nutzen. Nachhaltigkeit spielt zwar eine Rolle, ist für diese Altersgruppe aber nicht der zentrale Kaufgrund.

Ganz anders bei älteren Konsumenten. Ab 50 Jahren wird Refurbished deutlich stärker mit Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung und Verantwortung verbunden. Gleichzeitig steigen in dieser Altersgruppe die Erwartungen an Qualität, Garantie und Service. Refurbished wird akzeptiert, wenn es Sicherheit bietet.

Frauen denken nachhaltiger, Männer technischer

Auch zwischen den Geschlechtern zeigen sich klare Unterschiede. Mehr Männer (58 %) als Frauen (42 %) zählen zur Gruppe der Käufer bzw. den potenziellen Käufern von refurbished Elektronik. Männer haben häufiger bereits refurbished gekauft und nähern sich dem Thema stärker über Technik, Erfahrung und Performance. Frauen hingegen zeigen eine besonders hohe Offenheit für den Erstkauf und verbinden Refurbished deutlich stärker mit Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein.

Fair statt billig: Was Konsumenten wirklich wollen

Entgegen gängiger Annahmen suchen Käufer von erneuerter Elektronik nicht den billigsten Preis, sondern ein überzeugendes Gesamtpaket. Die Studie zeigt:

° Preis-Leistungs-Verhältnis und Qualität sind die wichtigsten Kaufkriterien
° Mehr als die Hälfte der potenziellen Käufern plant für das nächste Smartphone zwischen 200 und 600 Euro ein
° Nur 5,3 % wären bereit, mehr als 1.000 Euro auszugeben

Diese Haltung passt zu den Ergebnissen einer zusätzlichen Preisbeobachtung mittels Web-Crawler: Back Market setzt in Österreich auf stabile, transparente Preise, ohne dynamische Preisschwankungen oder Unterschiede je nach Endgerät oder Browser. Statt kurzfristiger Lockangebote stehen Fairness und Vergleichbarkeit im Vordergrund.

Regionale Unterschiede: Stadt denkt anders als Land

Auch regional zeigen sich feine Unterschiede. In urbanen Räumen wie Wien ist die Offenheit für aktuelle Premium-Modelle besonders hoch, während in ländlicheren Regionen Langlebigkeit, Service und ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis stärker im Fokus stehen. Die grundsätzliche Akzeptanz von refurbished Elektronik ist jedoch bundesweit hoch – der Unterschied liegt im „Warum“, nicht im „Ob“.

Back Market wächst im österreichischen Markt

Dass diese Haltung kein theoretisches Stimmungsbild ist, zeigt auch die Entwicklung von Back Market in Österreich: Von April bis Juni 2025 hat sich die Zahl der Kund:innen verdreifacht. Besonders gefragt sind generalüberholte Apple-Produkte. Allein im ersten Halbjahr 2025 wurden über 70 % mehr MacBooks verkauft als im Vorjahreszeitraum.

„Bei den Österreichern kommt refurbished extrem gut an. Sie erkennen die vielen Vorteile von professionell erneuerten Geräten – neben dem Nachhaltigkeitsgedanken vor allem das sehr gute Preis-Leistungs-Verhältnis. Wir freuen uns sehr, dass immer mehr Menschen in Österreich Back Market als Alternative zum Neukauf entdecken“, so Thibaud Hug de Larauze,  Mitgründer von Back Market.

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FPÖ fordert Rücktritt von Meinl-Reisinger

Fürst: „Orden aus Kiew – Meinl-Reisinger ist als Außenministerin untragbar und muss sofort zurücktreten!“

„Die Verleihung eines ukrainischen Verdienstordens an NEOS-Außenministerin Beate Meinl-Reisinger durch Präsident Selenskyj ist ein politischer Skandal ersten Ranges und macht endgültig klar, dass diese Ministerin nicht mehr die Interessen Österreichs vertritt, sondern als Handlangerin ausländischer Interessen agiert“, so kommentierte heute FPÖ-Außenpolitik-, Neutralitäts- und EU-Sprecherin NAbg. Dr. Susanne Fürst entsprechende Informationen der österreichischen Botschaft in Kiew.

„Wer sich von einem kriegsführenden Staat für die ‚Unterstützung der Souveränität und territorialen Integrität‘ auszeichnen lässt, stellt sich offen auf eine Seite – und verlässt damit endgültig den Boden der immerwährenden Neutralität, die Meinl-Reisinger ohnehin seit Amtsantritt mit Füßen tritt. Ständige Angriffe auf die Neutralität, verfassungswidrige Fantasien von einer EU-Armee, Träumereien von den ‚Vereinigten Staaten von Europa‘ und nun auch noch eine Ordensverleihung durch Präsident Selenskyj, das alles zeigt ein klares Muster. Diese Außenministerin versteht ihr Amt nicht als Verpflichtung gegenüber der österreichischen Bevölkerung, sondern als Karrieresprungbrett in den Diensten fremder Machtinteressen“, so Fürst, die volle Aufklärung durch die Bundesregierung in dieser Causa verlangt. Besonders brisant ist für Fürst, dass die Ordensverleihung nicht öffentlich kommuniziert, sondern erst im Nachhinein bekannt wurde. Das werfe eine Reihe drängender Fragen auf.

„Eine Außenministerin, die sich derart auszeichnen lässt, während Milliarden an Steuergeldern Richtung Ukraine fließen, ist politisch nicht mehr tragbar. Auch die Heuchelei der NEOS ist dabei kaum mehr zu überbieten. Während sie sich seit Jahren hysterisch über eine angebliche ‚Russlandnähe‘ der FPÖ echauffieren, haben sie sich selbst längst zur politischen Zweigstelle der Ukraine, ihres Präsidenten und seiner Netzwerke gemacht“, so Fürst. Bezeichnend sei auch, dass Karl Habsburg am selben Tag und durch dasselbe Dekret ebenfalls einen ukrainischen Orden erhalten hat. Hier zeigt sich deutlich, welche Netzwerke aktiv sind und welche Seilschaften voneinander profitieren und das fernab demokratischer Kontrolle und ohne jede Rücksicht auf österreichische Interessen.

„Angesichts dieser Vorgänge muss Bundeskanzler Christian Stocker unverzüglich die Reißleine ziehen. Meinl-Reisinger ist als Außenministerin unhaltbar und muss sofort zurücktreten. Darüber hinaus braucht es einen sofortigen Stopp aller österreichischen Geldflüsse in die Ukraine, eine vollständige Offenlegung bisheriger Zahlungen und eine Rückkehr zu einer Politik der Neutralität, Rechtsstaatlichkeit und Transparenz. Österreich ist kein Selbstbedienungsladen für internationale Netzwerke – und das Außenministerium kein Außenposten fremder Interessen.“, betont Fürst abschließend.

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ASFINAG-Mitarbeiter stoppten Sonntagfrüh Geisterfahrer im Bosrucktunnel auf A 9 Pyhrnautobahn

Deutscher Staatsbürger drehte bei Mautstelle einfach um und fuhr Richtung Oberösterreich zurück

Aufmerksamkeit und einer beherzten Reaktion der beiden ASFINAG-Mitarbeiter Herta Turdo und Stefan Neudorfer ist es zu verdanken, dass es heute früh im Bosrucktunnel auf der A 9 Pyhrnautobahn nicht zu einem schweren Unfall gekommen ist. Die beiden Mautaufsichtsorgane fuhren um 5 Uhr von Ardning in Richtung Bosrucktunnel, als ihnen auf der Gegenfahrbahn ein Pkw auffiel, der mit eingeschalteter Warnblinkanlage in die falsche Richtung zum Tunnel fuhr. Sofort verständigten sie die Operatoren in der Verkehrsmanagementzentrale Ardning, die den Tunnel auf Rot schalteten und somit für alle weiteren Fahrzeuge sperrten. Neudorfer und Turdo hingegen fuhren rasch durch den Tunnel und gelangten über die Betriebsumkehr beim Nordportal in die zweite Tunnelröhre.

„Da haben wir das Licht des Geisterfahrers schon gesehen, wir sind am rechten Fahrbahnrand stehengeblieben, hatten Blaulicht und Folgetonhorn eingeschalten und zusätzlich den Lenker mit der Lichthupe gewarnt“, erzählt Neudorfer. Der Geisterfahrer fuhr an den ASFINAG-Mitarbeitern noch vorbei, hielt aber gleich danach doch noch an. Neudorfer und Turdo nahmen dem Mann, einem 57-jährigen deutschen Staatsbürger, daraufhin den Autoschlüssel ab, fuhren seinen Pkw mit seinem Einverständnis aus dem Tunnel und warteten dort auf die bereits alarmierte Autobahnpolizei aus Klaus.

Neudorfer: „Wir hatten natürlich ein mulmiges Gefühl dabei, aber wir werden auf solche Situationen ja auch gut vorbereitet und dann funktioniert man eben einfach und tut das Richtige.“

Als Grund für seine Geisterfahrt gab der Mann übrigens an, dass er mit seiner Bankomatkarte bei der Mautstation hätte zahlen wollen, diese aber nicht funktionierte und er daher zurückfahren wollte.

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Ungarn übernimmt Verantwortung für ganz Europa

FPÖ-Delegation besichtigte ungarische Grenzsicherungsanlage

Eine hochrangige Delegation der Freiheitlichen Partei Österreichs hat im ungarischen Grenzkomitat Bács-Kiskun das dortige Grenzsicherungssystem besichtigt. Der FPÖ-Delegation gehörten FPÖ-Generalsekretär NAbg. Christian Hafenecker, FPÖ-Sicherheitssprecher NAbg. Gernot Darmann, FPÖ-Wirtschaftssprecherin NAbg. Barbara Kolm, der freiheitliche Fraktionsvorsitzende im Bundesrat Andreas Spanring sowie der Sicherheitssprecher der FPÖ Wien Stadtrat Stefan Berger an. Eingeladen wurde die Delegation von der Ungarischen Stiftung für Grundrechte unter Leitung von Miklós Szántó.

Am Donnerstag stand auch ein Besuch beim Zentrum für Grundrechte in Budapest auf dem Programm, bei dem es zu einem intensiven und sachlichen Gedankenaustausch mit dem Generaldirektor des Zentrums für Grundrechte, Miklós Szánthó, kam. Im Mittelpunkt standen dabei die aktuelle politische Situation in Österreich und Ungarn sowie grundlegende Entwicklungen in Europa, insbesondere in den Bereichen Migration, der Ukraine-Krieg und geplante Vorhaben auf EU-Ebene in Brüssel.

Am Freitag folgte ein Besuch an der EU-Außengrenze zu Serbien In einer nahegelegenen Polizeistation wurde zunächst ein aktuelles Lagebild zum betreffenden Grenzabschnitt präsentiert.

Im Rahmen des Besuchs wurde deutlich, dass Ungarn beim Schutz der EU-Außengrenze eine Verantwortung übernimmt, die viele andere Mitgliedsstaaten bewusst verweigern. Das ungarische Grenzsicherungssystem basiert auf einem integrierten, mehrschichtigen Ansatz aus physischer Grenzsicherung, moderner Überwachungstechnik, permanenter Polizeipräsenz und klaren staatlichen Zuständigkeiten. Grenzschutz ist in Ungarn keine kurzfristige Maßnahme, sondern dauerhafte sicherheitspolitische Staatsaufgabe.

Besonders aufschlussreich ist die langfristige statistische Entwicklung: Nach dem massiven Migrationsdruck im Jahr 2015 führten die entschlossenen Maßnahmen der ungarischen Regierung zu einem drastischen und nachhaltigen Rückgang illegaler Grenzübertritte. Seither blieben die Zahlen stabil auf niedrigem Niveau. Damit wird eindrucksvoll belegt, dass konsequenter Grenzschutz wirkt – nicht nur national, sondern im gesamteuropäischen Interesse.

Die präsentierten Lagebilder zeigen zudem, dass illegale Migration hochgradig organisiert, international vernetzt und strategisch gesteuert ist. Ungarn reagiert darauf nicht mit politischen Ausreden oder ideologischer Verharmlosung, sondern mit klarer staatlicher Autorität. Während andere EU-Staaten die Folgen unkontrollierter Migration weiterverteilen oder ignorieren, schützt Ungarn aktiv die Außengrenze Europas – und damit auch die innere Sicherheit der Mitgliedsstaaten im Schengen-Raum.

FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker betonte nach dem Besuch, dass insbesondere Viktor Orbán und seine Regierung seit Jahren jene Verantwortung wahrnehmen, die eigentlich eine gemeinsame europäische Aufgabe wäre. „Ungarn sichert nicht nur seine nationale Grenze, sondern handelt im Interesse ganz Europas. Wer heute illegale Migration eindämmen will, kommt an diesem Modell nicht vorbei“, so Hafenecker und weiter: „Durch den konsequenten Ausbau der Grenzanlagen konnte die Zahl der illegalen Grenzübertritte von über 30.000 pro Jahr auf unter 200 reduziert werden. Ungarn hat die Sicherungsmaßnahmen entlang der rund 170 Kilometer langen Grenze in den vergangenen Jahren äußerst effektiv verstärkt. Anstatt diese Leistung anzuerkennen, wird Ungarn politisch attackiert, und Brüssel verhängt sogar Strafzahlungen, obwohl das Land seiner Verpflichtung zum Schutz der EU-Außengrenzen nachkommt. Selbstverständlich ist der – ohnehin noch unzureichende – Rückgang der illegalen Migration in Österreich auch darauf zurückzuführen, dass Ungarn seine Grenzen konsequent gesichert hat. Mit irgendwelchen Maßnahmen von ÖVP-Innenminister Karner hat diese Entwicklung jedoch nichts zu tun, weshalb er aufhören sollte, sich mit fremden Federn zu schmücken.“

Die FPÖ sieht sich durch den Besuch einmal mehr bestätigt: Illegale Migration ist kein Naturereignis, sondern eine Folge politischer Entscheidungen. Ungarn beweist, dass staatliche Kontrolle, Ordnung und Sicherheit an den EU-Außengrenzen möglich sind, wenn der politische Wille vorhanden ist. Österreich und die Europäische Union wären gut beraten, diesen Weg endlich konsequent mitzugehen, statt weiterhin Verantwortung abzuschieben.

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Asbest-Gefahr im Burgenland?

Land Burgenland richtet "Taskforce Vorsorgeabklärung Luftqualität" ein

Nachdem Greenpeace im Burgenland massive Asbest-Belastungen aufgedeckt haben will – die Klinik Oberwart, der Skatepark in Rechnitz und Einfamilienhäuser in Neumarkt im Tauchental sollen betroffen sein – gibt es eine heftige Diskussion.

Nach der Veröffentlichung der eigenen Asbest-Untersuchungen in Gesteinsmaterialien von Greenpeace betont das Land Burgenland: Auf Basis der bisherigen fachlichen und medizinischen Einschätzungen besteht keine akute Gesundheitsgefährdung für die Bevölkerung. Für die Beurteilung ist ausschließlich eine mögliche Belastung der Luft relevant, nicht der Nachweis von Asbest im Material.

Greenpeace hat eigene Untersuchungsergebnisse zum Asbestgehalt von Gesteinsmaterialien in ausgewählten burgenländischen Standorten veröffentlicht. Das Land Burgenland fordert Greenpeace auf, diese Ergebnisse vollständig zur Verfügung zu stellen, um eine fachliche Prüfung und Einordnung nach behördlichen Standards zu ermöglichen.

Landeshauptmann Hans Peter Doskozil betont, dass mögliche Gesundheitsfragen mit höchster Verantwortung behandelt und wissenschaftlich geprüft werden: „Wir nehmen jede Information, die eine potenzielle Gesundheitsgefährdung betreffen könnte, sehr ernst. Gleichzeitig ist es wichtig, sachlich zu bleiben: Relevant für die Gesundheit ist die Belastung in der Luft. Genau dort setzen wir jetzt an.“ Das Land wird daher vorsorglich Luftmessungen an ausgewählten, sensiblen Standorten durchführen lassen. Parallel dazu wird eine interdisziplinäre Taskforce eingerichtet, die die Vorgangsweise fachlich begleitet und weitere Schritte vorbereitet.

Konkret sei laut Experten für die gesundheitliche Bewertung nicht der bloße Nachweis von Asbest im Material ausschlaggebend, sondern, ob Asbestfasern in die Atemluft gelangen. „Vom bloßen Vorhandensein von asbesthaltigem Gestein oder Split geht keine Gesundheitsgefährdung aus. Gesundheitsrelevant ist ausschließlich, ob Asbestfasern in die Luft freigesetzt und eingeatmet werden. Maßgeblich sind daher Messungen der Luftbelastung, nicht der Asbestanteil im Material“, stellt Umweltmediziner Assoz. Prof. DI Dr. Hans-Peter Hutter, MedUni Wien, fest. „Auch auf die Größe und Art der Fasern kommt es an. Nicht zuletzt gibt es aus Verwitterung natürlicher und künstlicher asbesthaltiger Quellen immer eine gewisse Hintergrundbelastung.“

Der burgenländische Amtsarzt und Vertreter der burgenländischen Landessanitätsdirektion, Dr. Markus Schreier, verweist darauf, dass die vorliegenden medizinischen Daten keine Auffälligkeiten erkennen lassen: „Den Gesundheitsämtern im Burgenland sind aktuell keine Hinweise auf erhöhte regionale Erkrankungsraten bezüglich asbestassoziierten Erkrankungen bekannt.“

Ungeachtet dessen setzt das Land Burgenland weitere Schritte im Sinne der Vorsorge. „Wir klären sachlich, transparent und auf Basis wissenschaftlicher Kriterien den Gehalt von Asbest-Fasern in der Luft ab“, betont Landeshauptmann Doskozil abschließend. Eine der ersten Aufgaben der “Taskforce Vorsorgeabklärung Luftqualität” wird es sein, jene Standorte, die von Greenpeace untersucht wurden, fachlich sauber und nach behördlichen Standards auf eine mögliche Asbestbelastung der Luft zu überprüfen.

Details zur Zusammensetzung der Taskforce sowie zum weiteren Vorgehen werden in der nächsten Woche im Rahmen einer Pressekonferenz mit Landeshauptmann Hans Peter Doskozil, Landeshauptmann-Stellvertreterin Anja Haider-Wallner sowie Gesundheits- und Umweltexperten bekanntgegeben.

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Tageseltern unter Druck

Eine neue Studie im Auftrag der AK offenbart Belastungen, mit denen Tageseltern konfrontiert sind

Tageseltern sind ein wichtiger Faktor, wenn es um Kinderbetreuung geht: Rund 2.000 Kinder werden in der Steiermark von Tageseltern betreut. Doch die beruflichen Rahmenbedingungen sind schwierig, die Zahl der Tageseltern geht stetig zurück. Eine neue Studie im Auftrag der AK beleuchtet Belastungen und Herausforderungen, mit denen Tageseltern konfrontiert sind.

Für die Studie, die vom Grazer Forschungsinstitut “Interdisziplinäre Gesellschaft für Sozialtechnologie und Forschung – IGSF” durchgeführt wurde, wurden 422 Tageseltern kontaktiert, 300 davon nahmen an der Befragung teil. Die größte Belastung stellt für die Befragten die finanzielle Unsicherheit dar: Ihr Einkommen ist direkt an die Zahl der betreuten Kinder gekoppelt, es gibt kein fixes Gehalt und viele notwendige Ausgaben – von Verpflegung über Bastelmaterialien bis hin zu Sicherheitsattesten – müssen aus eigener Tasche bezahlt werden. Fast 60 Prozent der Tageseltern geben an, dass die Verpflegungspauschale nicht ausreicht, mehr als 85 Prozent erhalten keine vollständige Erstattung für Bastel- und Spielmaterialien. Auch die Überbrückungshilfe wird kritisiert, da sie zu gering, zu kurz und nicht für alle zugänglich ist. Zudem fehlt es an sozialer Absicherung: Mehr als 90 Prozent der Tageseltern erhalten keine Bezahlung, wenn Kinder zu spät abgeholt werden, es gibt keine garantierte Fortzahlung im Krankheitsfall oder während des Urlaubs. Vertretungsregelungen sind unzureichend, wodurch viele Tageseltern bei Ausfällen finanzielle Einbußen hinnehmen müssen. In Summe leisten Tageseltern jährlich unbezahlte Mehrarbeit im Wert von 638.000 Euro.

Bürokratie

Gleichzeitig nimmt die bürokratische Belastung stetig zu: 60 Prozent der Tageseltern empfinden die Anforderungen der Fachaufsicht heute als strenger als noch vor fünf Jahren. Auch die Belastung im Berufsalltag hat zugenommen: 57 Prozent der Befragten sagen, dass der Beruf heute schwerer ist als vor fünf Jahren, und beinahe die Hälfte kann sich nicht vorstellen, diesen Beruf bis zur Pension auszuüben. Viele Tageseltern fühlen sich in ihrer Arbeit von der Gesellschaft nicht ausreichend wertgeschätzt und haben das Gefühl, dass ihr Beitrag zur Kinderbetreuung unterschätzt wird.

Appell

“Tageseltern spielen eine enorm wichtige Rolle in der Kinderbetreuung und leisten wertvolle Arbeit”, sagt AK-Präsident Josef Pesserl.

Gemeinsam mit AK-Vorstandsmitglied Beatrix Eiletz, AK-Sozialbereichsleiterin Bernadette Pöcheim und Karin Fechter (Betriebsratsvorsitzende Tagesmütter Graz-Steiermark) appelliert Pesserl an die Politik, für eine bessere finanzielle Absicherung und bessere Arbeitsbedingungen für Tageseltern zu sorgen.

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Kassenpatienten warten bis zu 13-mal länger auf Facharzttermin als Privatpatienten

Analyse von 3.182 Terminrückmeldungen zeigt Unterschied: Während im Kassensektor oft Monatsfristen gelten, liegt die Wartezeit privat in allen 14 Fachrichtungen unter zwei Wochen

Nachdem eine Analyse von krankenversichern.at im September bereits die langen Wartezeiten im öffentlichen Gesundheitsbereich aufzeigte, liegt nun das datenbasierte Gegenstück für den privaten Sektor vor.

Die neue österreichweite Studie vervollständigt das Bild mit 1.591 neu evaluierten Wahlarzt-Terminen und offenbart eine massive Kluft zwischen den Systemen. Basis der Ergebnisse ist eine umfassende Erhebung zwischen Ende November 2025 und Mitte Jänner 2026.

Kassenarzt: bis zu 13-mal längere Wartezeit

Die Analyse der Terminverfügbarkeit zeigt signifikante Unterschiede zwischen den beiden Systemen:

° Augenheilkunde: Die größte Differenz weist die Augenheilkunde auf. Hier stehen 52 Tage Wartezeit im Kassensystem einer Verfügbarkeit von 4 Tagen beim Wahlarzt gegenüber (13x mal schneller als beim Kassenarzt).

° Orthopädie und Schmerzbehandlung: Ein deutlicher Kontrast zeigt sich in der Orthopädie. Während Patienten im Kassensystem im Median rund 24 Tage auf einen Termin warten, liegt die Wartezeit bei Wahlärzten bei lediglich 2 Tagen.

° Bildgebende Diagnostik: In der Radiologie (z.B. für MRT/CT-Termine) reduziert sich die Wartezeit von 14 Tagen im öffentlichen Bereich auf 3 Tage im privaten Sektor.

° Fachübergreifende Verfügbarkeit: Selbst in stark frequentierten Fachbereichen wie der Gynäkologie oder Urologie, die im Kassenbereich Wartezeiten von knapp 7 Wochen aufweisen (46 bzw. 48 Tage), liegt der Median im Wahlarztbereich stabil unter der 2-Wochen-Marke (13 Tage).

Sebastian Arthofer, COO von krankenversichern.at, fasst die Entwicklung zusammen:
„Die Daten zeigen eine klare Zweiteilung der Geschwindigkeit. Das bewegt die Menschen: Für 7 von 10 ist die Vermeidung von Wartezeiten heute das Hauptmotiv für eine private Krankenversicherung.“

Fazit zur Versorgungslage

Mit dieser Erhebung schließt sich die Datenlücke zur Analyse vom September. Das Gesamtbild bestätigt nun quantitativ, was viele Versicherten im Alltag erleben: Der Zugang zu medizinischer Versorgung erfolgt in Österreich in zwei unterschiedlichen Geschwindigkeiten.

„Unsere Analyse schafft volle Transparenz: Während das öffentliche System mit Kapazitätsgrenzen kämpft, fungiert der Wahlarztsektor als Alternative für Patienten“, resümiert Sebastian Arthofer, COO von krankenversichern.at.

Methodik der Studie

Die Ergebnisse basieren auf 1.591 standardisierten Mystery-Anfragen bei Wahlärzten in ganz Österreich (Erhebungszeitraum: 25.11.2025 – 16.01.2026, bereinigt um Urlaube). Abgefragt wurde stets der nächstmögliche Routine-Termin in 14 Fachrichtungen, gewichtet nach der Bevölkerungszahl der Bundesländer. Die statistische Auswertung erfolgte auf Basis des Medians, um Verzerrungen durch Ausreißer auszuschließen.

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Kalter Jänner bringt auch Vögel an ihre Grenzen

Sachgerechte Winterfütterung kann für viele heimische Arten überlebenswichtig sein

Anhaltender Frost, Schneedecken und kurze Tage machen den Winter für viele heimische Vogelarten zu einer echten Bewährungsprobe. Meisen, Amseln, Rotkehlchen oder Sperlinge bleiben auch in Österreich über den Winter und geraten bei Kälteperioden rasch an ihre körperlichen Grenzen. Eine sachgerechte Winterfütterung in dieser Zeit kann einen wichtigen Beitrag zum Tier- und Artenschutz leisten kann – sofern sie richtig umgesetzt wird.

„Wenn natürliche Nahrungsquellen durch Frost und Schnee kaum mehr verfügbar sind, kann Fütterung über Leben und Tod entscheiden“, heißt es von Tierschutz Austria. Entscheidend seien dabei Verlässlichkeit, Hygiene und artgerechtes Futter. Wer mit dem Füttern beginnt, übernimmt Verantwortung: „Gerade während längerer Frostperioden darf das Futterangebot nicht plötzlich ausbleiben, da sich die Tiere darauf einstellen und alternative Nahrungsquellen oft fehlen“, so Leona Fux, Biologin und Artenschutzexpertin von Tierschutz Austria.

Verlässlichkeit zählt: kontinuierlich füttern

Nicht ein einzelner Schneetag ist ausschlaggebend, sondern die Kontinuität. Ein früher Start im Herbst ermöglicht es Vögeln, Futterstellen rechtzeitig zu entdecken und in ihre tägliche Nahrungssuche einzubeziehen. Mit dem Wiederauftreten natürlicher Nahrung im Frühjahr kann die Fütterung schrittweise reduziert werden. Ein abruptes Ende kann für geschwächte Tiere fatale Folgen haben, wenn es erneut zu Kälteeinbrüchen kommt.

Hygiene ist ein Muss

Unsachgemäße Fütterung kann mehr schaden als helfen. Offene Futterplätze, auf denen Vögel im Futter sitzen, begünstigen die Übertragung von Krankheiten. Empfehlenswert sind daher geschlossene Futterspender wie Silohäuschen oder Futtersäulen, die das Futter trocken und sauber halten. Auch bodennahe Futterstellen für Arten wie Amseln oder Rotkehlchen sind möglich – sie müssen jedoch regelmäßig gereinigt werden. Feuchtes oder verschimmeltes Futter ist hochgefährlich und konsequent zu entsorgen.

Was auf den Speiseplan gehört – und was nicht

Artgerechte Winterfütterung orientiert sich an den natürlichen Bedürfnissen der Vögel. Geeignet sind unter anderem:

° hochwertige Samen (z. B. Sonnenblumenkerne, Hanf, Hirse)
° Fettblöcke und ungesalzene Nüsse
° kleine Mengen Äpfel oder Rosinen

Nicht geeignet sind Brot, Essensreste oder stark verarbeitete Lebensmittel. Sie können Verdauungsprobleme verursachen, Mangelernährung fördern und langfristig schweren Schaden anrichten – auch wenn sie scheinbar gerne gefressen werden. Ebenso wichtig ist frisches, eisfreies Wasser: Trink- und Badegelegenheiten sollten täglich kontrolliert werden, da natürliche Wasserquellen im Winter oft zufrieren.

Langfristiger Schutz braucht Lebensräume

Winterfütterung kann helfen – sie ersetzt jedoch keinen nachhaltigen Vogelschutz. Langfristig brauchen Vögel naturnahe Gärten, heimische Sträucher, Wildpflanzen und Rückzugsräume, um das ganze Jahr über ausreichend Nahrung zu finden. Strukturreiche Lebensräume sind die Grundlage dafür, dass Populationen stabil bleiben.

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FPÖ – Hauser „Amtlich angeordnete Fälschung der COVID-19-Sterbestatistik in Südtirol“

Fragen betreffend Covid-Todesfälle-Statistik betreffen die ganze EU

Der freiheitliche EU-Abgeordnete Gerald Hauser zeigt sich über ein Schreiben des Südtiroler Sanitätsbetriebs vom 22.03.2020 fassungslos, das ihm vom Südtiroler Landtagsabgeordneten Jürgen Wirth Anderlan übermittelt wurde. Darin wurden Hausärzte in Südtirol von Amts wegen angewiesen, Todesfälle zu Hause während der COVID-19-Pandemie aufgrund von Grippe- und Bronchialerkrankungen automatisch als COVID-19-Infektionstodesfälle einzustufen.

„Damit liegt erstmals in der EU ein amtliches Dokument vor, das belegt, dass die COVID-19-Sterbestatistik bewusst nach oben manipuliert wurde“, so Hauser. Das Schreiben sei auch an die Spitze der Sanitätseinheit sowie an die Landesnotrufzentrale in Südtirol ergangen. Der Freiheitliche betont, dass Ärzte damit faktisch angewiesen worden seien, medizinische Diagnosen zu verfälschen. „Die Statistik der COVID-19-Toten in Südtirol – und damit in Italien und der EU – wurde auf amtliche Anweisung von Anfang an verfälscht. Das ist ein unerhörter Vorgang.“

Auch aus anderen Ländern seien ähnliche Berichte bekannt, bisher jedoch ohne schriftliche Belege. „Dieses Dokument ändert alles“, erklärt Hauser. Es sei bereits Gegenstand von Anfragen im Südtiroler Landtag und in der Corona-Untersuchungskommission. Nun werde er den Fall auch in der EU-Kommission thematisieren.

Besonders brisant sei laut Hauser der Zusammenhang mit dem European Health Data Space (EHDS): „Gesundheitsdaten und -statistiken sind wertlos, wenn sie politisch manipuliert werden können. Dieser Skandal zeigt, dass während der COVID-19-Pandemie mit falschen Daten, Panikmache und massivem Druck auf Ärzte eine faktenwidrige Politik betrieben wurde.“

Hauser fordert die EU-Kommission auf, mögliche EU-weite Anweisungen offenzulegen und die Manipulation der COVID-19-Sterbestatistik umfassend zu untersuchen, zu ahnden und künftig zu verhindern.

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Zollamt Österreich griff Elfenbein, Papageienfedern und eine Schildkröte im Kampf gegen Wildtierkriminalität auf

Weltweite Aktion von Interpol und Weltzollorganisation: 30.000 lebende Tiere sichergestellt

Im Rahmen der internationalen Operation „Thunder 2025“ beteiligte sich das Zollamt Österreich (ZAÖ) an koordinierten Maßnahmen zur Bekämpfung des illegalen Handels mit artengeschützten Tieren, Pflanzen und daraus hergestellten Waren. Die von Interpol mit Unterstützung der Weltzollorganisation organisierte Kooperation fand in den letzten Wochen des Jahres 2025 zum neunten Mal statt.

In Österreich wurden im Rahmen der Operation sechs Elfenbeinfiguren festgestellt, die über eine Onlineplattform zum Verkauf angeboten wurden, sowie 55 Ohrringe mit Papageienfedern aus Peru, die auf einem Flohmarkt in Wien angeboten waren. Im Reiseverkehr wurde eine griechische Landschildkröte aufgegriffen, die von Reisenden aus Bosnien und Herzegowina über Wien in die USA verbracht werden sollte.

Darüber hinaus entdeckten die Zöllnerinnen und Zöllner im Postverteilzentrum Wien 540 Kapseln eines Nahrungsergänzungsmittels mit dem Inhaltsstoff Rosenholz sowie 230 Gramm Beluga-Kaviar in Postsendungen. Ein weiterer Aufgriff betraf ein Armband aus Alligatorenleder, das im Zuge einer Zollabfertigung in einer Kuriersendung aus der Türkei festgestellt wurde.

In allen Fällen wurden Anzeigen gegen insgesamt 7 Personen an die jeweils zuständigen Finanzstrafbehörden des Zollamtes Österreich erstattet. Diese haben die weiteren finanzstrafrechtlichen Ermittlungen übernommen.

30.000 lebende Tiere weltweit sichergestellt

Auf internationaler Ebene führte die Operation weltweit zu 4.640 Sicherstellungen und zur Identifizierung von rund 1.100 Tatverdächtigen. Insgesamt wurden nahezu 30.000 lebende Tiere beschlagnahmt, dazu kamen zehntausende geschützte Tier- und Pflanzenprodukte und illegal geschlagenes Holz. Schätzungen gehen von einem jährlichen Umsatz der Wildtierkriminalität von rund 20 Milliarden US-Dollar aus. Aufgrund der Illegalität und der damit verbundenen Dunkelziffer dürfte der tatsächliche Umfang jedoch deutlich höher sein. Inhaltlich zeigte die Operation deutliche Verschiebungen in den Deliktsmustern, berichtet Interpol. Besonders stark nahm der Handel mit lebenden Tieren für den Markt exotischer Haustiere zu.

Global wurden 5,8 Tonnen an Buschfleisch sichergestellt, vor allem bei Transporten aus Afrika nach Europa. Auch der illegale Handel mit Meeresarten erreichte ein neues Ausmaß, mit 245 Tonnen beschlagnahmter geschützter Meeresarten, darunter 4.000 Haiflossen. Zunehmend betroffen waren zudem kleinere, häufig artengeschützte Tierarten wie Insekten und Spinnentiere, von denen rund 10.500 weltweit aufgegriffen wurden. Ein Rekordhoch erreichten auch die Aufgriffe von über 10 Tonnen lebender Pflanzen und Pflanzenerzeugnisse, deren Nachfrage von Sammler- und Gartenmärkten hochgetrieben wird.

Die teilnehmenden Staaten meldeten die Sicherstellung von über 32.000 Kubikmetern Holz sowie rund 14.000 einzelnen Holzprodukten. Illegaler Holzeinschlag verursacht erhebliche wirtschaftliche, soziale und ökologische Schäden und dürfte Schätzungen zufolge zwischen 15 und 30 Prozent des weltweiten Holzhandels ausmachen.

Die Operation stützte sich maßgeblich auf eine enge grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Strafverfolgungsbehörden und Finanzplattformen, um illegale Geldströme nachzuvollziehen – ein Aspekt, der angesichts der zunehmenden Nutzung von Kryptowährungen durch kriminelle Netzwerke immer wichtiger wird. Die geringe Transparenz digitaler Vermögenswerte macht dabei einen kontinuierlichen Austausch von Informationen erforderlich. Über die unmittelbaren Ermittlungserfolge hinaus liefern die gewonnenen Erkenntnisse wichtige Einblicke in internationale kriminelle Strukturen und ermöglichen es Behörden weltweit, ihre Strategien anzupassen, neue Vorgehensweisen frühzeitig zu erkennen und illegale Lieferketten nachhaltig zu unterbrechen.

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Freiheitliches Neujahrstreffen in Klagenfurt

Kickl: „2026 wird unser Jahr, weil wir den Systemwechsel und die Volkskanzlerschaft für die Bevölkerung durchziehen!“

In der bis auf den letzten Platz gefüllten Messehalle in Klagenfurt startete heute die FPÖ mit ihrem traditionellen Neujahrstreffen ins politische Jahr 2026. Gleich eingangs seiner Rede zeigte sich FPÖ-Bundesparteiobmann Herbert Kickl davon überzeugt: „Dieses Jahr 2026 wird unser Jahr werden! Weil wir ziehen unsere Sache durch – den Systemwechsel und die Volkskanzlerschaft. Das erwarten sich die Menschen und das können nur wir Freiheitliche erfüllen!“ Es gebe viel zu tun in diesem Jahr, aber auch einiges zu feiern, sprach Kickl den 70. „Geburtstag“ der FPÖ heuer an: „Das werden wir gemeinsam ordentlich feiern, aber nicht im Elfenbeinturm oder hinter verschlossenen Türen, sondern Seite an Seite mit unserer Bevölkerung, die uns so stark gemacht hat! Es wird ein großes Volksfest werden.“

Zum 40. Mal jährt sich heuer auch der FPÖ-Bundesparteitag von 1986, bei dem Jörg Haider zum freiheitlichen Bundesparteiobmann gewählt wurde und den Kickl als „Initialzündung“ bezeichnete, mit dem aus einer „kleinen Partei eine große Freiheitsbewegung und ein Gegengewicht zum System“ geworden sei. „Jetzt geht es darum, die nächste Stufe zu zünden und aus der Position des Gegenpols zum System herauszutreten, um es zu überwinden und das ist die Volkskanzlerschaft im Schulterschuss mit der Bevölkerung!“, so Kickl weiter. Ganz in diesem Sinne wolle die FPÖ der Verlierer-Ampel, die von Anfang an eine „unglaubliche Fehlkonstruktion“ gewesen sei, „die Lichter ausgehen“ lassen.

Kickl zeigte sich auch stolz auf seine Kärntner Wurzeln, die er nie aufgegeben habe, und kündigte an, die Kärntner Freiheitlichen mit voller Kraft zu unterstützen, sei es bei Gemeinderatswahlen oder den Landtagswahlen. Dem Landesparteiobmann der FPÖ Kärnten, Erwin Angerer, komme die „große, ehrenvolle Aufgabe zu, das schöne Land Kärnten wieder in freiheitliche Hände zu legen und die rote Zwischenphase wieder zu beenden“. Der freiheitliche Bundesparteiobmann würdigte auch den Landeshauptmann der Steiermark, Mario Kunasek, mit dem es dort bereits einen „Volks-Landeshauptmann“ gebe. „Und ich bin stolz auf unsere gesamte freiheitliche Familie, auf jeden und jede, egal wo sie ihren Beitrag leisten“, führte der FPÖ-Bundesparteiobmann weiter aus.

Das heutige Neujahrstreffen sei eine „riesige freiheitliche Machtdemonstration unserer Stärke, Zuversicht und unserer Liebe zur Heimat“, betonte Kickl: „Und ich habe kein Problem, dieses Wort ‚Machtdemonstration‘ auszusprechen. Denn die Macht, die wir haben, ist die Macht des Volkes und mit ihr veranstalten wir dieses patriotische Leuchtfeuer! Unsere einzige Aufgabe ist es, die Macht dem Volk wieder zurückzugeben, damit es den Österreichern wieder besser geht. Nur wenn wir es so machen, machen wir es richtig. Gemeinsam schaffen wir wieder ein Land der Freiheit, der Chancen, des Wohlstands, der Gerechtigkeit, der Sicherheit, der Geborgenheit und ein Land des Friedens!“

Gerade die Sorge um den Frieden, betonte Kickl, treibe ihn besonders an. Denn das große Bedürfnis der Menschen nach Frieden werde von den Regierenden in Wahrheit nicht nur ignoriert, sondern verhöhnt. „Es schreien diejenigen am lautesten nach Krieg und nach Aufrüstung, die selbst nicht hingehen müssen, die ‚fette‘ Geschäfte und Profite machen. Es schreien jene am lautesten nach Kriegstüchtigkeit, die alles verbockt haben und jetzt die Bevölkerung in Angst und Schrecken versetzen wollen, um dann den Retter zu spielen. Das ist ein Spiel mit dem Feuer!“, brachte es der freiheitliche Bundesparteiobmann auf den Punkt.

Für den Frieden einzutreten, heiße nicht, dass man sich alles gefallen lassen müsse. Die FPÖ sei immer für ein starkes Bundesheer gewesen. „Aber wir dürfen uns nicht in Kriege hineinziehen lassen, die nicht die unseren sind. ‚Unsere Söhne und Töchter geben wir nicht!‘“, so Kickl weiter, der die freiheitliche Friedenspolitik als Neutralitätspolitik definierte. Österreichs Aufgabe seien die Diplomatie und Verhandlungen, und nicht als „Beitragstäter bei der Eskalationsspirale“ dabei zu sein, wie es NEOS-Außenministerin Meinl-Reisinger mache: „Diese Außenministerin ist brandgefährlich, ihr werden wir genauso wie der gesamten Verlierer-Ampel das Handwerk legen!“

Kickl verglich die Regierung insgesamt mit einem „dicken Nebel“, der sich vor einem Jahr über das Land gelegt und „alles niedergedrückt“ habe. „Dieses sauteure Regierungsmonstrum, diese dreifarbige Hydra mit 21 Köpfen haben wir jetzt seit einem Jahr. Wenn wir uns die dicke Nebelwand anschauen, dann ist sie ein einziges Belastungspaket, das auf die Bevölkerung, auf die Pensionisten, auf die Familien und auf alle Leistungsträger drückt – nicht aber auf Asylanten!“, rechnete der FPÖ-Bundesparteiobmann mit der Bundesregierung ab. Obwohl der Staat so viel einnehme wie nie zuvor, würden die Schulden weiter steigen. Es gebe keinen Sparkurs, sondern es komme eine Herabstufung der Kreditwürdigkeit auf das Land zu, wodurch noch höhere Zinsen für die Schulden bezahlt werden müssten.

„Durch den Kurs dieser Truppe in Wien werden wir bald sieben Milliarden Euro pro Jahr für Zinsen bezahlen müssen. Deswegen wird es auch neue Steuern geben, das nächste ,Gift‘ für Österreich. Und bei alledem gelingt ihnen keine einzige echte Entlastungsmaßnahme, weil sie dafür keine Spielräume geschaffen haben“, führte Kickl weiter aus. Nach vier Jahren sei die Regierung draufgekommen, dass die Industrie billigen Strom brauche, lasse sie aber noch ein Jahr warten. Ähnlich verhalte es sich bei der Mehrwertsteuer, die „ein paar mickrige Cent“ Entlastung bringe und bei der die Regierung ebenso keine Ahnung habe, wie sie dies finanzieren soll: „Dann reden sie auch noch vom Aufschwung. In ÖVP-Kanzler Stockers ‚2-1-0‘-Formel steht der Einser ja für ein Prozent Wirtschaftswachstum. Bei einem Prozent reden wir aber von keiner Trendwende, keinem Aufschwung oder gar einem Raketenstart – das ist Schneckentempo!“ Mit einem Prozent Wirtschaftswachstum würde Österreich in Rankings auch nur auf Platz 185 von 191 Ländern liegen. Die Firmenpleiten und die Arbeitslosigkeit würden aufgrund der leeren Ankündigungen der Regierung immer weiter ansteigen. „Da nutzt uns auch der ganze Freihandel nichts, die Geschäfte werden andere machen und unsere Bauern um ihre Existenz gebracht. Das ist der Wahnsinn mit Mercosur, den sie uns einbrocken!“, so der FPÖ-Bundesparteiobmann.

Die Skandale rund um Harald Mahrer und „die schwarzen Bonzen“ sowie das „Personalvermittlungsbüro Wöginger“ seien ein schwerer Schlag für die Gerechtigkeit im Land: „Das alles bedrückt die Menschen, die wirtschaftliche Stimmung lähmt unser Land und verbreitet ein Gefühl der Hoffnungslosigkeit. Wenn sie allesamt nur einen Funken des Anstandes hätten, dann müssten sie sofort zurücktreten, doch sogar dafür reicht es nicht!“ Der Ansatz der FPÖ sei ein anderer: „Wir wollen heraus aus der drückenden Regierungsnebelsuppe. Hinauf in neue Höhen. Die Österreicher sehnen sich nach einem blauen Himmel und strahlender Sonne, die ihnen diese Regierung nicht geben kann!“ Den politischen Gegnern der FPÖ richtete Kickl aus, dass die Zeit der FPÖ jetzt gekommen sei. „Unsere Zeit ist jetzt! Die Zeit einer Regierung, in der endlich die Österreicher anschaffen steht kurz bevor – eine neue Ära des Aufschwungs, ein Sonnenaufgang für Österreich!“

Die Neujahrsrede des Bundespräsidenten habe Kickl schwer irritiert: „Ich habe mir erstmals die Neujahrsrede des Bundespräsidenten angehört, aus Neugierde. Diese Neugierde hat sich schnell in Schock umgewandelt. Der Präsident, das Sprachrohr des Systems, hat unser Land in seiner Ansprache zum Beiwagerl der EU degradiert. Ich frage mich, wie man überhaupt auf die Idee kommt, einen ‚Europapatriotismus‘ zu beschwören. Wie soll man patriotische Gefühle für eine bürokratische, friedensfeindliche und kriegstreibende Union entwickeln, die uns erst in diese katastrophale Lage, in der wir uns jetzt befinden, gebracht hat?“ Von der Masseneinwanderung, dem Corona-Regime über die Eingriffe in die Nationalstaaten, bis hin zu den Russlandsanktionen, der Kriegstreiberei und der Zensur und Überwachung gebe nichts Anlass dazu, patriotische Gefühle zu entwickeln. „Da entwickelt sich mein österreichischer Beschützerinstinkt!“, so Kickl.

Vielmehr sei es der österreichische Patriotismus, den man aufleben lassen solle: „Das ist der Patriotismus, den wir nicht neu erfinden müssen, den tragen wir bereits im Herzen! Das ist nicht böse oder rechtsextrem, sondern das Normalste auf der ganzen Welt, dass man sein Volk und seine Heimat liebt! Und genau das sollte das oberste Gebot für einen österreichischen Politiker sein!“, erklärte Kickl.

Der politische Kompromiss, der vom Bundespräsidenten gelobt wurde, sei das Grundübel des Landes: „Dieser schwarz-rote Proporz, dieser faule Kompromiss zum Machterhalt, schadet dem Land und der Bevölkerung. Das ist ein politischer Kuhhandel, ein Tauschbasar, ein schmutziger Deal. Hinter diesen Deals steht nämliche nur ein Ziel: Der Machterhalt für die Dealer der Systemparteien. Das ist genau dieses falsche Betriebssystem des Staates, mit dem sofort schlussgemacht werden muss!“

Dem System gehe es nur mehr darum, die FPÖ und damit große Veränderungen und den Wählerwillen zu verhindern. „Wenn wir das Land nach vorne bringen wollen, dann brauchen wir keine Kompromisse, sondern klare Verhältnisse und mutige Entscheidungen!“, so Kickl. Der faule Kompromiss zeige sich in allen Politikbereichen: „Wie geht sich ein Kompromiss zwischen Neutralität und Kriegstreiberei aus? Die Neutralität ist der Garant für unsere Sicherheit, das dürfen wir um keinen Preis aufgeben!“, sagte Kickl. Auch Kompromisse zwischen Souveränität und Fremdbestimmung seien nicht gangbar: „Wir dürfen nicht noch mehr unserer Entscheidungsfähigkeit nach Brüssel abgeben. Deshalb sage ich ganz klar: Zurück mit den Kompetenzen, die wir an internationale Organisationen und die EU abgegeben haben. Das Recht geht vom Volk aus und nicht von Brüssel oder sonst wo!“

Kickl unterstrich auch die freiheitlichen Forderungen nach einem Verbotsgesetz gegen den politischen Islam und einen Asylstopp: „Wir müssen verhindern, dass Gewalttäter und Terroristen in unser Land kommen, denn wer erst gar nicht bei uns ist, der kann auch nicht gewalttätig werden! Unsere oberste Verantwortung ist die eigene Bevölkerung und sollten wir noch Kapazitäten haben, unsere Nachbarn. Nicht aber müssen wir uns um Menschen aus aller Herren Länder kümmern. Wir brauchen eine ‚Festung Österreich‘ und Remigration, um endlich die Sicherheit in unserem Land wiederherzustellen“ Auch in der Staatsstruktur müsse man einen radikalen Verschlankungskurs einschlagen: „Wir können es uns gar nicht leisten, die Steuern nicht zu senken und keine neuen Anreize für Leistung zu schaffen. Wir brauchen Motivation und Aufschwung im Land, denn die Menschen sollen von ihrer Arbeit gut leben können und nicht einen aufgeblähten Verwaltungsapparat am Leben erhalten. Dafür braucht es einen eisernen Besen und nicht einen archäologischen Pinsel, wie ihn Schellhorn ausgepackt hat!“

„Wir müssen auch leistbare und sichere Energie sicherstellen. Dafür braucht es auch fossile Energieträger – wer etwas anderes sagt, der hat keine Ahnung! Weg mit diesem Klimakommunismus und den CO2-Steuern. Damit packen wir die Teuerung bei der Wurzel!“ Auch gesellschaftspolitisch müsse man sich wieder der Vernunft zuwenden: „Wir brauchen keine 27 Geschlechter, sondern genau zwei: Mann und Frau. Alles andere zersetzt unsere Gesellschaft!“ „Man muss den Mut haben, Entscheidungen zu treffen, denn in Gefahr und Not ist der Mittelweg der Tod! Und wenn Österreich jetzt nicht in Not ist, dann weiß ich auch nicht“, sagte Kickl. Deshalb brauche es eine starke FPÖ im Land, denn „es muss aussortiert und entschieden werden, unabhängig davon, was sich jemand im Ausland wünscht oder erwartet. Verantwortung bedeutet Entscheidungen zu treffen, einen Kurs einzuschlagen und diesen durchzuziehen und nicht, einen Ministersessel zu wärmen!“

Die ÖVP habe ihre Werte verraten: „Das sind Globalisten in Lederhosen und Globalisten sind auch immer Kommunisten. Deshalb machen sie gemeinsame Sache mit den Sozialisten – ohne sie hätte es einen Babler oder einen Kogler nie in einer Regierungsverantwortung gegeben!“ Die Machtgier der ÖVP führe das Land in den Untergang, deshalb müsse die FPÖ jeden sammeln, dem die Heimat am Herzen liege. Bei der ÖVP und der SPÖ bekomme man nämlich immer etwas anderes geliefert, als man bestellt habe: „Man bekommt faule Ausreden und ein Paket voller Enttäuschung!“, so Kickl. Die FPÖ müsse deshalb alle Kräfte des Hausverstands bündeln.

„Wir brauchen klare Verhältnisse, eine FPÖ als große Österreich-Bewegung, die ein Motto hat: Alles für Österreich. Das ist möglich und wir sind knapp davor! Es fehlt noch die eine entscheidende Wahl, dann kann unser Österreich wie ein Phönix in neue Höhen aufsteigen!“, sagte Kickl. Ein moderner Staat sei kein Museum, sondern ein dynamischer Prozess. „Das bedeutet man muss den Menschen das sichern, was sie brauchen: Ein leistbares Leben, Sicherheit, Frieden, Eigentum, die Möglichkeit eine Familie zu gründen und Gerechtigkeit.“ Früher sei Österreich ein Zufluchtsort für die Fleißigen aus dem Ausland gewesen, die sich diesen Traum erfüllen wollten. Heute sei Österreich ein Ort, an dem sich nicht einmal mehr die Österreicher diesen Traum erfüllen können.

„Es ist das erste Mal nach dem Krieg, dass es der kommenden Generation schlechter gehen wird als der vorangegangenen. Das ist eine traurige Entwicklung“, so Kickl, der abschließend festhielt: „Wir kämpfen aber für eine Perspektive für diese Menschen, für die Erreichbarkeit des kleinen Glücks! Und ich verspreche: Wir werden gemeinsam erfolgreich sein. Österreich braucht keine aufgewärmten Altkanzler, sondern etwas Neues, Frisches: Einen Volkskanzler, der die Seele des Landes versteht!“ Der Weg, den die FPÖ gemeinsam mit der Bevölkerung beschreiten will, sei kein leichter, aber „all die schwierigen Phasen, die auch kommen mögen, tragen etwas ganz Entscheidendes in sich: Einen Sinn! Denn am Ende dieses Weges steht ein Haus für die Familie Österreich. Unser Phönix-Plan wird uns zu diesem Haus führen und ab dem ersten Tag, an dem die FPÖ die Regierung führt, werden wir mit Vollgas diesen Weg verfolgen!“

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Immun-Schmäh gestoppt: Mautner Markhof akzeptiert Unterlassungsaufforderung von Foodwatch

Nach Abmahnung wegen irreführender Gesundheitswerbung verpflichtet sich der Hersteller, den Produktnamen „Sirup+ Immunbooster“ künftig nicht zu nutzen

Erfolg für den Konsumentenschutz: Der Lebensmittelhersteller Mautner Markhof hat die Unterlassungsaufforderung von foodwatch akzeptiert und sich verpflichtet, die irreführende Bezeichnung „Sirup+ Immunbooster“ künftig nicht mehr zu verwenden.


foodwatch hatte Mautner Markhof wegen eines Verstoßes gegen die europäische Health-Claims-Verordnung (HCVO) abgemahnt. Die Bezeichnung „Immunbooster“ erweckt den Eindruck, das Produkt als Ganzes habe eine positive Wirkung auf das Immunsystem – ein unspezifisches Gesundheitsversprechen, das nach EU-Recht nicht zulässig ist.

Der Produktname wird geändert, nachdem das Produkt im Dezember zudem von tausenden Konsumenten zum „Werbeschmäh des Jahres 2025“ gewählt worden war.

Mit der Annahme der Unterlassungsaufforderung verpflichtet sich Mautner Markhof konkret dazu, den Sirup nicht mehr in der aktuellen Produktaufmachung zu bewerben. Das Unternehmen hat mitgeteilt, dass der Produktname geändert wird. Nach dem Abverkauf der bereits etikettierten Flaschen wird der Immun-Schmäh in dieser Form aus den Supermarktregalen in Österreich und Deutschland verschwinden.

„Das ist ein wichtiger Erfolg für Konsumenten. Bezeichnungen wie Immunbooster sind kein harmloser Marketing-Gag, sondern klare Irreführung“, sagt Indra Kley-Schöneich von foodwatch. „Lebensmittelhersteller dürfen keine Wirkungen versprechen, die sie nicht belegen können – und schon gar nicht mit Fantasienamen den Eindruck erwecken, ein zuckerreicher Sirup stärke das Immunsystem.“

„Werbeschmäh des Jahres” zeigt Wirkung

Der Fall belegt, dass der Negativpreis „Werbeschmäh des Jahres“ mehr ist als eine symbolische Abstimmung. foodwatch nutzt das klare Votum der Konsumenten, um Unternehmen mit den Fakten zu konfrontieren, öffentlichen Druck aufzubauen und – wenn nötig – auch juristisch gegen irreführendes Marketing vorzugehen.

„Die Wahl zum ‚Werbeschmäh des Jahres‘ ist kein Selbstzweck. Der Negativpreis macht Täuschungen und dreiste Marketingtricks sichtbar – und setzt Hersteller unter Druck, diese auch tatsächlich zu korrigieren. Dieser Erfolg ist ein klares Signal an die gesamte Branche: Irreführende Werbung ist kein Kavaliersdelikt – und wir schauen ganz genau hin“, betont Kley-Schöneich.

Über die Website dasregtmichauf.at können Konsumenten jederzeit verdächtige Produkte an foodwatch melden.

Irreführende Gesundheitsversprechen bleiben Branchenproblem

foodwatch geht seit Jahren gegen täuschende „Immun“-Werbung vor. Mehrere Gerichtsurteile zeigen: Namen wie „Immun Smoothie“ oder „Immun Water“ wurden als irreführend eingestuft, weil sie eine umfassende Wirkung suggerieren, obwohl gesundheitsbezogene Aussagen nur für einzelne Inhaltsstoffe wie etwa Vitamin C erlaubt sind und die beschriebenen Wirkungen nach der HCVO nicht zugelassen sind. foodwatch fordert eine konsequentere Durchsetzung bestehender Gesetze und ein Ende unzulässiger Gesundheitswerbung, besonders auf unausgewogenen Produkten.

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ÖAMTC-Pannenhilfe war 2025 mehr als 700.000-mal österreichweit im Einsatz

Durchschnittlich 1.920 Einsätze täglich, Dezember war Spitzenmonat

Die „Gelben Engel“ des ÖAMTC waren auch im Jahr 2025 fast ununterbrochen im Einsatz: Insgesamt rückten die Pannenhelfer des Mobilitätsclubs in ganz Österreich 700.881-mal aus, um den Mitgliedern schnell und zuverlässig zu helfen. Das entspricht durchschnittlich 1.920 Einsätzen pro Tag, was eine leichte Steigerung im Vergleich zum Vorjahr darstellt.

Der Dezember 2025 erwies sich als besonders herausfordernd für die ÖAMTC-Pannenhilfe: Insgesamt 65.040 Einsätze machten ihn zum einsatzstärksten Monat des Jahres, dicht gefolgt vom Jänner mit 63.200 und August mit 63.098 Einsätzen. Oliver Danninger, Leiter des Bereichs Technik beim Mobilitätsclub, fasst zusammen: “Das Jahr 2025 endete mit einem besonders einsatzreichen Dezember – und das neue Jahr hat aufgrund der Kälte ebenso intensiv begonnen. Die Kombination aus frostiger Kälte und erhöhter Anfälligkeit von Autobatterien sorgte dafür, dass unsere Pannenhelfer alle Hände voll zu tun haben.”

Zu den Tagen mit den meisten Einsätzen im Jahr 2025 gehörten der 2. Jänner, der 24. November sowie der 29. Dezember, an denen der ÖAMTC jeweils rund 3.500 Einsätze verzeichnete. Der ÖAMTC-Experte erklärt: “Extreme Temperaturen, sei es die klirrende Kälte im Winter oder die große Hitze im Sommer, führen in Verbindung mit dem starken Urlaubsverkehr zu erhöhtem Pannenaufkommen.”

Auch der Abschleppdienst war im Jahr 2025 stark gefordert: Insgesamt 271.323-mal wurde er österreichweit gerufen, was eine Steigerung von 3.557 Einsätzen im Vergleich zu 2024 bedeutet. Wenn eine Panne nicht direkt vor Ort behoben werden kann, wird das Fahrzeug in die nächstgelegene Werkstatt abgeschleppt. Darüber hinaus leistet der Abschleppdienst auch bei geplanten Nothilfen Unterstützung, beispielsweise nach Falschbetankungen oder ähnlichen Schadensfällen.

Die häufigste Ursache für Pannen im Jahr 2025 war erneut die Starterbatterie. „Batterieprobleme sind ein ganzjähriges Thema und waren auch 2025 die häufigste Ursache für Pannen“, erklärt Oliver Danninger. Etwa ein Drittel aller Einsätze war auf schwache, leere oder defekte Batterien zurückzuführen. Besonders an sehr kalten Wintertagen zeigt sich deren Anfälligkeit. Danninger empfiehlt: “Vor längeren Fahrten, wie zum Beispiel in den Winterurlaub, ist ein Fahrzeug-Check besonders wichtig.”

Im Jahr 2025 zählten neben Batterieproblemen auch Schwierigkeiten mit dem Motor und Reifenschäden zu den häufigsten Pannenursachen. Motorprobleme führten zu 22 Prozent der Einsätze, während zehn Prozent der Pannen auf defekte Reifen zurückzuführen waren.

Die Einsatzzahlen der ÖAMTC-Pannenhilfe von 1. Jänner bis 31. Dezember 2025 im Bundesländervergleich

Bundesland             Anzahl Tagesschnitt (gerundet)
Wien                         162.649        446
Niederösterreich    140.249         384
Oberösterreich        109.242        299
Steiermark                  88.359        242
Tirol                             63.430        174
Kärnten                       50.495        138
Salzburg                      41.624       114
Vorarlberg                   23.265         64
Burgenland                 21.568         59
Österreich                 700.881   1.920

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LESERBRIEF!

Der "große Wurf" der Verlierer Ampel Koalition

Das fällt mir zu der Senkung um 5% MwSt. auf ausgewählte Lebensmittel ein? Gültig ab Juli 2026. Wenn man sieht was diese Verliererampel alles erhöht hat, zB. das Anmelden eines Kfz kostet jetzt mit Zulassungsschein im Scheckkartenformat 299,50€ statt vorher 180€.  Reisepass vorher 72,90€ jetzt 120€. Führerschein, usw. – also alle staatlichen Dienstleistungen sind extrem gestiegen. Inflation seit 2015, bis zu 12%. Mieten fast verdoppelt. Betriebskosten, Fernwärme, Müll und Wasser sind gestiegen.
Energiekosten mehr als verdoppelt. Gemeindeabgaben massiv erhöht. Kraftstoffe fast verdoppelt.

Öffentliche Verkehrsmittel, Fahrscheine massiv erhöht. Sozialversicherungsbeiträge erhöht. E- Card Gebühr erhöht, bzw. für Pensionisten eingeführt. 25€ im Jahr.  Löhne und Pensionen immer unter der Inflation erhöht, also jedes Jahr ein realer Einkommensverlust.

Was ich auch toll finde, dass die Verliererkoalition die Strompreise für die Industrie auf 5 Cent senken. Im Jänner 2027. Bis dahin werden noch viele weitere Betriebe den Bach runter gehen. Die Senkung tut zwar der Industrie gut, davon wird aber die Wohnung einer Mindestpensionistin nicht warm.

Und die Bundesregierung erzählt der Staunenden Bevölkerung, dass jetzt auf ein paar Lebensmittel die Steuern von 10% auf 5% gesenkt werden. Das bedeutet zum Beispiel für ein Kilogramm Brot, dass sagen wir 2€ kostet, senkt sich der Preis um 10 Cent. Voraussetzung der Bäcker gibt die Senkung weiter.

Wenn ich jetzt die Gebührenerhöhung der Kfz Zulassung her nehme die von 180 auf fast 300€ gestiegen ist, muss ich 1.200 kg Brot kaufen um die Erhöhung mit der Senkung auszugleichen.😂😂😂

Bei der Einführung der E-Card Gebühr für Pensionisten (25€) muss ich 250kg Brot kaufen um mir die Einsparung zu holen. Dabei habe ich aber noch nichts gespart. Bei der Milch, oder sonstigen Lebensmitteln des täglichen Bedarfs sind es noch weniger. Eier, Beispiel 0,30€, Ersparnis 1,5 Cent! Wobei ich gelesen habe, dass die Eierpreise um 23% steigen werden ( Vogelgrippe).

Verarschen kann ich mich selber, dazu brauche ich keine Überbezahlte Verliererregierung.
Mir fällt zu Eurer neuerlichen Verarschung nur noch eines ein, TRETEST ENDLICH ZURÜCK!

Gerhard Bauer

Inhalts-Ende

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