Sexismus vs. Burka


Wer erfand den Sexismus?

Herr Brüderle, der Sexismus Top-Verdächtige der BRD, ist nicht nur ein Politiker.   Er ist auch
ein Mann.  Es kommt in vernünftigen Menschen der Verdacht auf,  dass Sexismus eine Erfind-
ung von Frauenzimmern ist, die auf sich aufmerksam machen wollen.
 
Denn  ganz  ehrlich –  wo sind denn die Grenzen eines solchen Begriffs?   Ist eine Frauenquote
nicht sexistisch?  Sind feminine Endungen für gewisse Substantive nicht sexistisch? Ist es nicht
sexistisch,  Jungen  und Mädchen gemeinsam in eine Lehreinrichtung  (Schule,  Kindergarten)
zu schicken?  Ist es nicht sexistisch, dass Frauen in der Werbung als scharfe süppchenschlürf-
ende  und  aufgegeilt  joghurtschleckende  Luder  dargestellt  werden,  welche  nicht  nur die
Erwartungen des Mannes erfüllen, sondern dabei gleichzeitig perfekte Hausfrauen und Mütter
sind?
 
Da  beklagten  sich  gerade  einige  Journalistinnen, dass sie von ihren Kollegen dumm ange-
macht  und  sexuell  belästigt wurden.   Ein Frauenzimmer wollte sich gar nicht beschweren,
weil sie dann vielleicht ihren Job verloren hätte.   Ich sage:  Die Lady (ies) hat (haben) ihren
Job auch aufgrund ihres Sex-Appeals und ihrer Ausstrahlung ergattert.
 
Und  eine  Beschwerde  hätte  dieses  ans Licht gebracht:   Dass es eine weniger sexistische
Fantasien  anregende  Bewerberin  gab,  die aber kein Dekolletee in der Redaktion ausfüllen
konnte.   Die  sexistisch  Verfolgte  wurde  also wahrscheinlich auch wegen ihres Aussehens
genommen.   Wenn ich das Sexismus-Gebrabbele von Psychologen (Amateuren, die zu blöd
und zu faul für ein Medizinstudium waren) höre, wird mir ganz anders.
 

Auffallen um jeden Preis

Denn  warum  ziehen  sich  heute etliche zwölfjährige Mädchen wie Straßenstrich-Huren an?
Wundert es einen da noch,  dass die Anzahl von Pädophilen steigt?   Und warum ziehen sich
manch  Frauenzimmer  im Arbeits- und Schulalltag an, als würde sie anschaffen gehen?  Es
ist  anzunehmen,  dass  diese  Narzissen  das nicht nur für sich machen,  sondern auch und
vor allem, um angeschaut und bewundert zu werden.
 
Nur- der Mensch/Mann hat eine Natur und die bewundert nicht (nur),  sondern erobert.  Das
war früher einfach ein Besteigen des ziemlich behaarten Affenzimmers und würde heute als
Vergewaltigung gelten.  Heute ist es eben eine Anmache. Es kann aber auch eine Handgreif-
lichkeit oder eine Vergewaltigung sein,  denn die Natur des Mannes beinhaltet gewisse Neig-
ungen, die er aufgrund einer Erziehung zu unterdrücken weiß. Meistens.
 
Wenn  man  aber  schon von Sexismus spricht (und man selbst ist ja auch kein unattraktiver
Mensch und kennt sich da aus),  dann sollte man einmal die Frauenzimmer zur Rede stellen-
die  Mütter  fragen,  wieso  ihre  vorpubertären  Mädchen wie Huren gestylt herumlaufen und
die  Frauenzimmer  fragen,  warum  sie  sich so scharf anziehen,  wenn sie doch nur wollen,
dass  ihr  “Charakter”  (nicht die Farbe des Lippenstifts) und ihr Intellekt  (nicht die Höhe der
Stöckelschuhe) bewundert werden.
 
Ich rate solchen bescheidenen Damen, sich eine Burka anzuziehen.  Denn genau das ist in
dem  sonst  so  irren Reglements jener Glaubensrichtung das primäre Ziel bei der Schleier-
Thematik gewesen:   Weil der Mann seine Natur hat,  sollen die Frauen ihn im Alltag nicht
unnötig aufgeilen.
 
Ruth Witt

2013-02-09
 

Leihopa unerwünscht

 

Unabhängig

Wir sind ein Parteiunabhängiges Online-Magazin und nehmen uns daher kein Blatt vor dem
Mund. Wir kritisieren alle Parteien ohne Rücksicht auf Couleur, wenn wir der Meinung sind,
dass Kritik angebracht ist.
Die Freiheitlichen kommen bei uns nicht immer gut weg, da uns die aggressive Stimmungs-
mache einiger FPÖ-Politiker sauer aufstoßt. 
Das man jedoch nicht alle in einen Topf werfen kann, beweist uns jetzt die Haltung des FPÖ
Vizeparteiobmann Norbert Hofer. Er ist auf unsere Beiträge bezüglich der Sexinserate in einer
kleinformatigen Tageszeitung aufmerksam geworden.
Allerdings  hat er noch etwas viel erstaunlicheres entdeckt und zwar eine Beschwerde  aus
dem Gleichbehandlungsbericht.

Leihopa unerwünscht

Ein kinderliebender, rüstiger Senior will in seinem Ruhestand nicht untätig herumsitzen und
entschloss sich aus diesem Grund, als Leihopa zu fungieren.
Da der Mangel an Kinderbetreuung ohnehin sehr groß ist, ist dies ein lobenswertes Vorhaben.
Er wollte in einer Tageszeitung ein dementsprechendes Inserat schalten, indem er seine
„Leihopadienste“ zur Verfügung stellt.
  
Das Inserat wurde von der Tageszeitung mit der Begründung: „Es könnte sich ja um je-
manden handeln, der Kinder missbraucht“,  schlichtweg abgelehnt.

Skandal 1

Völlig berechtigt hat der FPÖ Vizeparteiobmann Norbert Hofer für Derartiges kein Verständnis.
Wir orten hier zwei Skandale in einem. Bietet ein Mann Kinderbetreuungsdienste an, wird er
sofort mit Pädophilen auf eine Stufe gestellt.
   
Hätte eine Frau dieses Inserat schalten wollen, wäre niemand bei dieser Zeitung auf die Idee
gekommen, dass es sich um einen eventuellen Kindesmissbrauch handeln könnte.
Wir sind nicht unbedingt Verfechter der Geschlechtsneutralität, aber so kann es auch nicht
funktionieren. Wenn jedoch so etwas kommentarlos hingenommen wird, bedeutet dies eine
Diffamierung eines ganzen Berufsstandes, nämlich der Männer die in der Kinderbetreuung
tätig sind.
Wir fragen uns wo hier die GRÜNEN sind, die ja auf die Geschlechtsneutralität sehr großen   
Wert legen. Und diesmal ist unsere Frage weder sarkastisch noch satirisch gemeint.

Skandal 2

Es nimmt zwar niemand Anstoß daran, dass in Tageszeitungen Sexinserate mit perversen
Texten geschaltet werden und dazu noch teils vulgäre Fotos von den Seiten prangen, aber
bei einem Leihopa ortet man sofort einen eventuellen Kindesmissbrauch.
Offensichtlich geht Geschäftemacherei vor Kindeswohl, den wie viel Leihopas werden schon
ein Inserat schalten, gemessen an der Zahl der gewerblichen Prostitutionsanzeigen.
Da spielt auch die Formulierung der Texte nur eine untergeordnete Rolle.

Welche Tageszeitung ?

Wir waren natürlich sehr neugierig welche Zeitung eine derartige Vorverurteilung vornimmt
und haben bei der Pressestelle der FPÖ nachgefragt.
Per E-Mail wurde uns mitgeteilt,  dass es derzeit leider nicht bekannt ist, um welche Zeitung
es sich handelt. Die Beschwerde stammt aus dem Gleichbehandlungsbericht ohne konkreten
Hinweis auf das Medium. Die FPÖ wird daher eine parlamentarische Anfrage starten, um eine
Antwort zu bekommen.
Wir bedanken uns vorerst bei Herrn Norbert Hofer, sowie bei der FPÖ-Mitarbeiterin Frau Heike
Nepras und werden an dieser Sache dranbleiben.
Wie wir etwas Neues erfahren, werden wir sofort davon berichten.
Stauni
  
2009-04-22 
  

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