ORF diskriminiert Inländer(innen)


Wo bleibt der Aufschrei der Gutmenschen?

Die  Radioinformation  des ORF startet im Frühjahr 2014 wieder eine „Lehrredaktion für Radio-
Journalismus“.   Innerhalb von jeweils vier Monaten erhalten je zwei Lehrredakteur/innen eine
umfassende Radioausbildung (Recherche, Interview, Beiträge gestalten, Technik- und Sprech-
schulung)  und  werden  am  Newsdesk,  in  den   Ressorts   Chronik,  Innenpolitik,  Wirtschaft,
Außenpolitik und Sport sowie bei Ö3, Ö1, Online und den Regionalradios eingesetzt.
Obiger Absatz ist in nachfolgender ORF-Aussendung (Sreenshot) zu lesen.
Screen: jobs.orf.at
Gefordert  werden:  Matura, abgeschlossene Schulausbildung oder Studium, gute Allgemeinbild-
ung  breites  Interessenspektrum  und  hohes  Maß  an Allgemeinwissen,  sehr gute verbale Aus-
drucksfähigkeit Fähigkeit, komplexe Inhalte verständlich zu vermitteln, sehr gute Kenntnisse der
deutschen  Rechtschreibung und Grammatik,  Neugierde und Lernbereitschaft Kommunikations-
stärke, Teamfähigkeit,  Kreativität,  Stressresistenz  und  Belastbarkeit,  Bereitschaft  zu  flexibler
Arbeitszeit gute PC-Kenntnisse.
Journalistische Erfahrung ist nicht Bedingung, jedoch von Vorteil. Von Vorteil ist es jedenfalls,
kein  gebürtiger  Österreicher  zu  sein.   Denn der ORF kündigt wörtlich an, dass bei gleicher
Qualifikation Personen mit Migrationshintergrund bevorzugt werden.
Screen: jobs.orf.at (Textausschnitt)
Das  ist  Diskriminierung  im  Reinformat.   Der  öffentlich-rechtliche  Auftrag für den ORF bein-
haltet mit Sicherheit nicht die Verwirklichung einer multikulturellen Gesellschaft zu Lasten von
Inländer(innen) sowie deren Diskriminierung.
Welcher  Aufschrei  würde  wohl  durch die Reihen der Gutmensch(innen) gehen,  wenn ein Unter-
nehmen einer Stellenausschreibung folgenden Satz hinzufügen würde: „Bei gleicher Qualifikation
werden Personen ohne Migrationshintergrund bevorzugt!“
*****
2013-12-21

„Umweltschutz“ hatten wir nicht


Wer über 35 Jahre alt ist, sollte das hier lesen

(Quelle: facebook.com – Account: Österreicher für Österreich)
Neulich  an  der  Supermarktkasse  machte  mir  die  junge Kassiererin den Vorschlag,  doch bitte
eigene Taschen mitzubringen, anstatt neue Plastiktüten zu kaufen.  Ich erwiderte entschuldigend
„Wir hatten das mit dem ‚Umweltschutz‘ früher nicht so.“    Sie entgegnete mir „Sehen Sie,  das ist
heute genau das Problem:  Ihre Generation hat zu wenig zum Schutze der Umwelt und künftiger
Generationen  getan!“   Sie hatte völlig recht damit.   „Umweltschutz“  gab es damals zu „unserer“
Zeit nicht.
Aber  was  hatten wir dann?  Nach einigem Sinnen und schwelgen in Erinnerungen an das, was
„unsere“ Zeit so bot,  habe ich hier die Dinge, an die ich mich erinnern kann:   Damals brachten
wir leere Milchflaschen, Bierflaschen, Colaflaschen und Selterflaschen als Pfandflaschen zurück.
Das  Geschäft  brachte  die  Flaschen zum Hersteller.   Der  hat  sie gereinigt und sie desinfiziert,
damit  sie  mehrmals  benutzt  werden konnten.   Die Flaschen wurden als richtig recycelt.  Aber
„Umweltschutz“ gab es damals nicht.
Wir  sind  Treppen  gelaufen,  weil  es nicht für jede einzelne Etage in jedem Bürogebäude und
Kaufhaus einen Aufzug oder Rolltreppen gab.   Wir sind zum Supermarkt gelaufen, anstatt uns
in eine Maschine mit 300 PS zu setzen, um zwei Minuten Fußweg zu sparen. Aber die Verkäuf-
erin hatte recht: „Umweltschutz“ gab es zu unserer Zeit nicht.
Anstatt  die   Wegwerf-Variante  zu  kaufen,  haben  wir  damals  die  Windeln  gewaschen.  Wir
haben Wäsche auf der Leine im Hof getrocknet, anstatt dafür eine energiefressende Apparatur
zu  benutzen,  die  230  Volt frisst –  Windkraft   und  Solarenergie  haben  das  für  uns erledigt.
Kinder bekamen die Kleidung der älteren Geschwister, und nicht bei jeder Gelegenheit brand-
neue Klamotten. Aber sie hatte trotzdem recht: „Umweltschutz“ gab es damals einfach nicht.
Früher,  zu „unserer Zeit“,  gab  es einen Fernseher oder ein Radio im Haus. Und nicht jeweils
beides  in  jedem Zimmer einschließlich der Toilette.   Der Fernseher hatte das handliche Bild
einer  Serviette  und  nicht  die  Größe von Manhattan.   In  der  Küche haben wir mit der Hand
gerührt und gemischt, weil es dafür einfach keine elektrischen Geräte hatte.   Zum Einpacken
von  zerbrechlichen  Geschenken  haben  wir alte Zeitungen zerknüllt und in das Paket getan,
und  nicht  diese Styro-Chips oder Blasenfolie.   Zu „unserer Zeit“ haben wir fürs Rasenmähen
der  20 Quadratmeter  hinter  dem Haus keinen 10PS Motormäher angeworfen sondern einen
menschbetriebenen  Handmäher  benutzt.   Das  war dann auch gleichzeit Sport,  für den wir
heute  in  ein  Fitnesscenter laufen,  wo  wir  auf  elektrisch  betriebenen Laufbändern joggen.
Und doch hatte die Kassiererin recht: „Umweltschutz“ hatten wir zu „unserer Zeit“ nicht.
Waren  wir durstig,  dann tranken wir Wasser aus dem Wasserhahn.   Wir haben nicht für jeden
Schluck einen neuen Plastikbecher benutzt und das Wasser in Plastikflaschen aus dem Super-
markt  geholt.  Wir  haben  Füllfederhalter  nachgefüllt und nicht gleich den ganzen Stift wegge-
worfen. Auch unsere Rasiermesserklingen haben wir getauscht, obwohl es doch viel einfacher
ist,  gleich den ganzen Rasierer wegzuwerfen,  bloß weil die Klinge stumpf geworden ist.  Aber
„Umweltschutz“ hatten wir nicht.
Damals  nahmen Leute den Bus und Kinder fuhren mit dem Fahrrad zur Schule (oder sie gingen
zu Fuß)   anstatt  ihre  Mütter  in  einen  24-Stunden Taxi-Service  zu  verwandeln.   Wir  hatten  in
jedem Raum eine Steckdose. EINE. Und nicht gleich eine ganze Batterie davon, um elektrischen
Schnickschnack  im Dutzend zu betreiben.  Und wir brauchten auch kein computerisiertes Spiel-
zeug,  was  seine  Signale  20.000km  ins  All  sendet,  nur  um  herauszufinden,  wo der nächste
Pizzaladen ist.
Aber ist es nicht traurig, dass die junge Generation herumlamentiert, wie verschwenderisch wir
mit  unseren  Ressourcen  umgegangen sind,  weil wir damals keinen „Umweltschutz“ hatten?
*****
2013-11-17

MBA 10 ruiniert Existenz eines Lokalbetreibers


Wenn der Amtsschimmel im Konjunktiv wiehert

Dass  Bürokrat(innen) in den Magistraten des Öfteren nicht nachvollziehbare Entscheidungen
treffen ist kein Geheimnis.   Denn wenn der Amtsschimmel wiehert,  dann haben die Bürger-
(innen)  meist  nichts  zu  lachen.   Besonders übel spielt man im MBA 10 dem Lokalbesitzer
Alfred Jäger mit.
 
{besps}neilreich{/besps}
                         Fotos: © erstaunlich.at
 
Das  Ehepaar  Jäger  betreibt  im  10. Wiener Gemeindebezirk,  in der  Neilreichgasse 76 ein
kleines Kaffeehaus.   Das Lokal (ca. 50 m2) befindet sich straßenseitig im Erdgeschoss eines
3-stöckigen  Wohnhauses.  Anzumerken wäre noch, dass Alfred Jäger nach einem erlittenen
Schlaganfall im Jahr 2009 im Rollstuhl sitzt und seine Gattin Inge den Laden alleine schupfen
muss.
 
Nun  gibt  es  das alte Sprichwort:   „Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es
dem bösen Nachbarn nicht gefällt.“ Im Haus in dem das Lokal etabliert ist,  wohnt im dritten
Stock ein Pensionist  (Name ist der Redaktion bekannt),  der früher Gast im Kaffeehaus des
Herrn Jäger war.   Nach diversen Vorfällen bekam dieser Lokalverbot.
 
Seitdem hagelte es seitens des Pensionisten Anzeigen gegen den Lokalbetreiber.  So wurde
diesem zum Beispiel untersagt  (Antrag auf alte Bescheidaufhebung des Vorbesitzers) einen
Radio,  einen  Fernseher oder gar einen Dartautomaten im Lokal zu betreiben.   Dazu ist zu
vermerken, dass es bis zum Bescheiderlass seitens des MBA 10, im Lokal des Herrn Jägers
keine Lärmbelästigung gegeben hat.
 
Interessant  ist  auch die Tatsache,  dass der anzeigende Pensionist aus dem dritten Stock,
dem  Amtssachverständigen den Zutritt in seine Wohnung zwecks Lärmpegelmessung ver-
weigerte.
 
Anstatt einen Limiter (um eine eventuelle Lärmbelästigung zu unterbinden) vorzuschreiben,
untersagte das MBA 10 den Betrieb eines Radios und drohte sogar mit einer   „behördliche
Stilllegung  der  Musikanlage  mitsamt  aller  dazugehöriger Komponenten durch allpoliges
Abklemmen  und  Demotage  der Stecker der Elektrogeräte,  die die Stromzufuhr gewähr-
leisten.“  (Originaltext des MBA 10)
 
Herr  Jäger  bot dem MBA 10 sogar an,  beim Betrieb eines Fernsehers oder Dartautomaten
den Ton der Geräte abzuschalten. Aber auch das interessierte den Amtsschimmel nicht und
begründete ein Verbot damit:   „Zu rechnen ist jedoch, dass bei Wettspielen der Gäste eine
entsprechende  Geräuschkulisse  und  Beifallskundgebungen  durch  die Gäste im Gastraum
gegeben  sind,  sodass es zu einem erhöhten Lärmpegel kommen kann.“  (Originaltext des
MBA 10)
 
Das  Fernseherverbot  (tonlos) wurde damit begründet,  dass  „unter Umständen eine laut-
starke Kommentierung des dargebotenen Fernsehbildes durch die Gäste stattfinden könnte,
sodass eine Belästigung der Nachbarn möglich ist.“  (Originaltext des MBA 10)
 
Für uns lesen sich die im Konjunktiv geschriebenen Begründungen wie: „Wenn meine Tante
Hoden hätte, dann wäre sie mein Onkel“.  Dazu kommt noch, dass das Lokal an einer stark
frequentierten Straße mit Schienenverkehr liegt.   Auch die Betriebszeiten des Lokals (Mon-
tag-Samstag  von  08:00 bis 22:00 Uhr) lassen nicht darauf schließen,  dass die Nachtruhe
der Nachbarschaft gestört werden könnte.
 

Angebliches Naheverhältnis des Beschwerdeführers

Aus  den  obig  angeführten  Gründen  und  der Tatsache,  dass  es sich beim Beschwerde-
führer  immer  nur  um  ein  und  dieselben  Person (der Pensionist aus dem dritten Stock)
handelt,  orten  wir  in  diesem  Fall  eine  Schikane  des MBA 10 gegen den Lokalbetreiber.
Dieses  Gefühl wird noch dadurch bestärkt,  da sich das hartnäckige Gerücht hält,  dass der
Beschwerdeführer  zumindest einen sehr guten Kontakt zu  einem/einer  Beamten/Beamtin
im MBA 10 unterhält.
 
Auf Grund aller Tatsachen haben  wir  den  zuständigen  Beamten des MBA 10, Hrn. Mag. P.,
telefonisch  kontaktiert.   Dieser  wollte  sich  zum  Fall nicht äußern und begründete dies mit
dem Datenschutz. Frau Jäger teilte uns auch mit, dass ihr Mag. P. im Zuge eines Gespräches
mit  folgenden  Worten gedroht hätte:   „Ich kann auch ganz anders und das Lokal zusperren
lassen“.   Dies  stellte der der Magistratsjurist in Abrede und meinte, er habe ein ausgezeich-
netes Verhältnis zum Ehepaar Jäger.   Angesichts des Verlaufs des Falles, stellen wir dies in
Zweifel.
 
Bezüglich  eines  angeblichen  Naheverhältnisses des Beschwerdeführers zu einem/einer Be-
amten/Beamtin  im MBA 10 meinte Mag. P.,  dass er  keines  habe, aber  für  seine Kollegen
nicht die Hand ins Feuer legen könne.  Jedenfalls ist das Ehepaar Jäger verzweifelt und weiß
nicht wie es weitergehen soll. Im Lokal herrscht Grabesstille und die Gäste bleiben aus. „Das
MBA 10 ruiniert unsere Existenz“, so Inge Jäger.  Aber das scheint die beamteten Bürokraten
– aus welchen Gründen auch immer –  nicht zu interessieren.
 
*****

2013-01-12
 

Rollentausch


GASTAUTOREN – BEITRAG

Zum Erstaunlich-Beitrag „Der 5-Sterne Knast“ fällt mit nur folgendes ein. Setzen wir doch
ältere Menschen  in die Gefängnisse  und die Verbrecher  in Heime für ältere Menschen.
Auf diese Art und Weise hätten unsere alten Leute täglich Zugang zu einer Dusche, Frei-
zeit, Spaziergänge, Arzneimittel, regelmäßige Zahn- und medizinische Untersuchungen.

Sie  würden  Anspruch auf  Rollstühle usw.  haben.  Sie würden  Geld erhalten,  anstatt für
ihre Unterbringung  zu zahlen.  Dazu hätten  sie Anspruch  auf eine  konstante  Überwach-

ung  durch Video,  würden also im Notfall sofort Hilfe bekommen.  Ihre Betten würden zwei
Mal pro Woche und ihre eigene Wäsche regelmäßig gewaschen und gebügelt bekommen.

Sie hätten regelmäßigen Besuch von  Wärtern und würden  Ihre Mahlzeiten  direkt im Zim-

mer bekommen. Sie hätten  einen speziellen Raum,  um ihre  Familie zu  empfangen.  Sie
hätten Zugang  zu einer Bibliothek,  zum Gymnastikraum,  physischer und geistiger Thera-
pie sowie Zugang zum Schwimmbad und sogar das Anrecht auf kostenlose Weiterbildung.

Auf Antrag wären Schlafanzüge, Schuhe, Pantoffeln und sonstige Hilfsmittel legal kosten-

los zu bekommen.  Private Zimmer  für alle  mit einer eigene Aussenfläche, umgeben von
einem großartigen Garten.

So hätte  jede alte  Person Anspruch  auf einen  eigenen Rechner,  einen Fernseher, ein

Radio sowie auf unbeschränktes Telefonieren. Es gäbe einen Direktorenrat, um die Kla-
gen anzuhören, und die Bewachung hätte einen Verhaltenskodex zu respektieren!

Die  Verbrecher  würden meist kalte,  bestenfalls lauwarme  Mahlzeiten bekommen, sie

wären einsam  und ohne  Überwachung gelassen.  Die Lichte r würden um 20 Uhr aus-
gehen.  Sie hätten  Anspruch auf  ein Bad pro  Woche (wenn überhaupt!), sie würden in
einem kleinen Zimmer leben und wenigstens 2000 € pro Monat zahlen, ohne Hoffnung,
lebend wieder heraus zu kommen!

Und damit schließlich gäbe es eine gerechte Justiz für alle
meint Ihr
Daniel Kreuzer
*****

2011-07-01
 

Alle Jahre wieder


Verwunderung über Schnee im Dezember

Als es vorgestern (Mittwoch)  nachmittags in der  Bundeshauptstadt  heftig zu  schneien be-
gann, war das Chaos wieder einmal perfekt. In und rund um Wien ging gar nichts mehr. Die
MA 48 war wie jedes Jahr überrascht, dass es im Dezember schneit.
Aber lassen wir den Mittwoch noch als Überraschungseffekt für die Verantwortlichen bei der
MA 48 gelten. Spätestens am Folgetag, hätten diese gewarnt und für den Wintereinsatz ge-
wappnet sein müssen.  Doch das Wetter am  Donnerstag (tagsüber)  erwies sich als gnädig
und ein leichter Temperaturanstieg ließ die weiße Pracht dahinschmelzen.

Unsichtbare Räumfahrzeuge

Also verfiel man bei der MA 48 wieder in den Winterschlaf.  Denn als es am Donnerstag ab-
ends, bis heute (Freitag) vormittags wieder kräftig zu schneien begann,  gab es  das näch-
ste Chaos. Schneemassen auf den Strassen und kein Räumdienst weit und breit.  Obwohl
die Stadt Wien immer wieder über diverse Radiosender verlautbaren ließ, dass 400 Räum-
fahrzeuge im Einsatz wären, sah es auf Wiens Strassen wie folgt aus.
Auf der Laxenburgerstrasse in Wien 10.,  blieben sogar die Lastwägen hängen.
Diese Fotos wurden heute zwischen 9 und 11 Uhr, auf Hauptverkehrsstrassen in den Be-
zirken 2.,  3.,  4., und 10., geschossen.  Sie dokumentieren eine  weiße Winterlandschaft,
unberührt von jeglicher Schneeräumung.  Aber dies ist nicht das  Erstaunlichste  am Ver-
halten der Verantwortlichen für die Schneeräumung.

Strafandrohungen für Hausbesitzer

Bei den bereits erwähnten Radio-Lobeshymnen über die 400 eingesetzten Räumfahrzeuge,
die offensichtlich über dass eigene Versagen hinwegtäuschen sollten, vergaß man nicht via
Äther den Hausbesitzern in Wien auszurichten, dass diese die Gehsteige zu räumen hätten.
Sollten  Grundstücks- oder  Hauseigentümer ihrer Pflicht zur  Schneeräumung  nicht nach-
kommen,  würden empfindliche  Geldstrafen drohen.  Allerdings  waren diese  Herrschaften
weitaus pflichtbewusster als die Verantwortlichen der Schneeräumung bei der Stadt Wien.
Die meisten Gehsteige in Wien waren vorbildlich von den Schneemassen geräumt

Schneeschaufeln für  Arbeitslose

Bevor die Verantwortlichen der Stadt Wien per Radio mit Strafen drohen, sollte diese lieber
vor der  eigenen Haustüre,  sprich öffentliche Strassen,  den Schnee wegkehren.  Vielleicht
würde es auch helfen,  diese Herrschaften mit Strafen zu bedrohen  um sie von der Devise
„Der nächste Frühling kommt bestimmt“ abzubringen.
Und eines wäre nicht zu vergessen.  Haben wir doch in  Wien eine große  Anzahl von kräft-
igen  und gesunden  Arbeitslosen.  Vielleicht wäre  es  nun an der Zeit,  diesem  Klientel eine
Schneeschaufel  in  die  Hand zu drücken,  so dass  sich diese, an der  Gesellschaft von der
sie leben, erkenntlich zeigen können.
*****

2010-12-03
 

Alte Menschen in den Knast


LESERBRIEF

Liebes Erstaunlich-Team, werter Herr Reder!

Ich bin ein begeisterter  Leser Eurer  Webseite.  Was  mir an Erstaunlich so gefällt ist,  dass
hier Themen direkt auf den Punkt gebracht werden. Und zwar mit einem Schuss Sarkasmus,

jedoch ohne beleidigend zu werden.

Der Beitrag Wucherpreise in Altersheimen hat mich persönlich betroffen, da innernhalb mei-
ner Verwandtschaft ein Fall vorliegt. Ich habe mir einige Gedanken gemacht und einige Zei-
len verfasst, um deren Veröffentlichung ich ersuchen würde.

Welche schöne Idee!!!

Untertitel: Setzen wir doch ältere Menschen in die Gefängnisse und die Verbrecher in
                    Heime für ältere Menschen. Auf diese Art und Weise:

Hätten unsere alten Leute täglich Zugang zu einer Dusche, Freizeit, Spaziergänge, Arznei-
mittel, regelmäßige  Zahn- und  medizinische Untersuchungen.  Sie würden Anspruch auf

Rollstühle usw. haben…

Sie würden  Geld erhalten,  anstatt  für ihre Unterbringung zu zahlen.  Dazu hätten  sie An-
spruch auf eine konstante  Überwachung durch Video;  würden also  im Notfall sofort Hilfe
bekommen. Ihre Betten würden 2 Mal pro Woche gewaschen und ihre eigene Wäsche re-

gelmäßig gewaschen und gebügelt bekommen.

Sie hätten alle  20 Minuten Besuch vom Wärter ,  und würden Ihre Mahlzeiten direkt im Zim-
mer bekommen. Sie hätten eine speziellen Raum , um ihre Familie zu empfangen. Sie hät-

ten Zugang zu einer Bibliothek, zum Gymnastikraum, physischer und geistiger Therapie so
wie Zugang zum Schwimmbad und sogar kostenlose Weiterbildung.

Auf Antrag wären  Schlafanzüge,  Schuhe,  Pantoffeln und sonst.  Hilfsmittel legal kostenlos

zu bekommen. Privates Zimmer für alle mit einer eigene Außenfläche , umgeben von einem
großartigen Garten.

So hätte jede alte Person Anspruch auf einen Rechner,  einen Fernseher,  ein Radio sowie
auf unbeschränktes Telefonieren. Es gäbe einen „Direktorenrat“, um die Klagen anzuhören,
und die Bewachung hätte einen Verhaltenskodex zu respektieren!

Die Verbrecher würden kalte Mahlzeiten bekommen, sie wären einsam und ohne Überwach-

ung gelassen. Die Lichter würden um 20 Uhr ausgehen. So hätten sie Anspruch auf ein Bad
pro Woche  (wenn überhaupt!),  sie würden in einem  kleinen Zimmer  leben und würden we-
nigstens 2000€ pro Monat zahlen, ohne Hoffnung lebend da raus zu kommen!

Und damit, schließlich gäbe es eine gerechte Justiz für alle!

Mit freundlichen Grüßen
Franz Hofmeister

*****

2010-10-17
 

Der Motherfucker und der SPÖ-Jugendsprecher


Erstaunlicher Musikgeschmack

Wir haben uns schon im Beitrag „Der SPÖ-Politiker und das Gewaltvideo“ über den eigenart-
igen  Musikgeschmack  des  Wiener Landtagsabgeordneten  und  Jugendsprecher der  SPÖ-
Wien,  Peko Baxant  gewundert.  Der 33-jährige Sozialist  (nicht Sozialdemokrat)  scheint ein
glühender Fan von „Gangster-Rap“ zu sein.


(Screen: www.pekobaxant.at)

Baxant sieht in Nazars Songs gar Bildung

Baxant kreidet dem ORF an, dass die Musik des Wiener Rapper Nazar noch nie im österreich-
ischen Radio gespielt gespielt wurde.  Zitat: „Das ist einfach nicht verständlich, der Anteil hei-
mischer Musik muß im österreichischen Radio – vor allem im öffentlich rechtlichen Rundfunk
(ORF) mit seinem verfassungsrechtlichen Bildungsauftrag – hörbar erhöht werden.“

Dieser Vorwurf hat uns dazu veranlasst, die Musik des Rappers Nazar etwas genauer unter die
Lupe zu nehmen. Wir sind auch sehr schnell fündig geworden, warum der ORF in diesem Fall
nicht seinem verfassungsrechtlichen Bildungsauftrag nachkommt.

Textauszug aus Nazars Song „Präsidentenwahl“


(Screen: www.songtextemania.com)

Feier weiterhin den 11.September

Wir gehen davon aus,  dass jederman weiß was an einem 11.September geschah. Am Diens-
tag den 11.September 2001, fanden  Terroranschläge  von islamistischen  Fundamentalisten
auf das World Trade Center statt. Bei diesem terroristischen Massenmord kamen mindestens
2.993 Menschen ums Leben.

Da aus dem gesamten Liedwerk, falls man dieses als solches bezeichnen kann, hervorgeht
dass Nazar offensichtlich nicht den 254. Tag des gregorianischen Kalenders und auch nicht

des koptischen oder des äthiopischen Kalenders,  bei denen der  11.September den Jahres-
beginn darstellt, als Festtag betrachtet,   ist der Schluß zu  ziehen  dass er den  Massenmord
an rund 3.000 unschuldigen Menschen als Feiertag sieht.

Und f**k ich deine Mutter…

Da wird es einem doch richtig warm ums Herz wenn man weiß, dass ein  Wiener Landtagsab-
geordneter und Jugendsprecher der SPÖ-Wien, die Lieder des Rappers Nazar qualitativ gut
und künstlerisch wertvoll findet.
 
Wie sich die Jugend bei einem solchen Vorbild entwickeln  wird,  bleibt abzuwarten.  Aber es
geht noch weiter im Karussell der Erstaunlichkeiten.

Textauszug aus Nazars Song „HC (HC Strache Diss)“


(Screen: www.magistrix.de)

Wann schreitet die Staatsanwaltschaft ein?

Wen oder was Nazar,  der mit bürgerlichem  Namen  Ardalan Afshar heißt und aus  dem Iran
stammt, als Bereicherung für unser Land sieht, kommt bei dem Song nicht klar heraus. Seine
Person ist es sicherlich nicht. Diese dient eher als Musterbeispiel für misslungene Integration.

Dass die Mutter von H.C. Strache  mit dem Rapper Nazar  geschlechtlich verkehren will,  kann
mit Sicherheit verneint werden. Daher kann aus der Ankündigung „Und f**k ich deine Mutter..“
auf ein eventuelles Vorhaben einer strafbaren Handlung geschlossen werden. Es wäre höchst
an der Zeit,  dass sich die Staatsanwaltschaft  mit der Person  Ardalan Afshar, alias „Nazar“ be-

schäftigt.

Tiefer geht’s wirklich nicht mehr

Vielleicht wird nun dem Wiener Landtagsabgeordneten Peko Baxant langsam klar, warum Lie-
der dieses Mannes nicht im ORF-Radio gespielt werden. Warum der SPÖ-Jugendsprecher mit
einer derartigen Person sympathisiert, ist bereits mehr als erstaunlich.

An dieser Stelle  wollen wir einen Teil,  eines erst kürzlich getätigten  Ausspruchs des Bundes-

kanzlers Werner Faymann zitieren: „Das ist so tief, tiefer geht’s nicht mehr.“

*****

2010-08-25
 

Mir ist so fad


Nervtötender Werbespot

1. Kind: „Mir ist so fad.“
2. Kind: „Mir war schon einmal fader.“
1. Kind: „Wann denn?“
2. Kind: „Vorige Woche.“
1. Kind: „Das gilt nicht.“
2. Kind: „Na gut, dann ist mir jetzt am fadesten.“

Schluss mit fad. Das grosse McDonald’s Ferienspiel. Für grenzenlosen Ferienspaß mit der
ganzen Familie. Mit täglich neuen Spielen und buntem Bastelspaß.

So oder so ähnlich tönt es nervtötend in regelmäßigen Abständen aus dem Radio. Allerdings
hat der McDonald’s-Ferienspaß auch seine gute Seite. Die Kids sind unter Kontrolle und wer-

den zeitgerecht an Fast Food gewöhnt. Das wiederum garantiert dem Burgerriesen gute Um-
sätze und sichert Arbeitsplätze.

Wem war da wohl fader?

Kein  Radio hatten offenbar zwei  Jugendliche im Alter von  13 und 14 Jahren in  Oberöster-
reich. Möglicherweise war auch der Empfang gestört und so erfuhren die beiden Kids nichts
von der McDonald’s-Aktion gegen „Fadität“.

Da den beiden Burschen so fad war, kamen sie auf die glorreiche Idee eine Hauptschule in
Mauerkirchen in ihre  Bestandteile zu  zerlegen.  Hat ja im entferntesten  Sinne  auch etwas
mit Basteln zu tun.

Sie verwüsteten etliche Klassenzimmer, entzündeten Toilettepapier mit Teelichter, das wie-

derum  die Schule Brand setzte  und überfluteten  diese anschließend  bei ihren  hilflosen
Löschversuchen.

Putzfrau verhinderte Totalschaden

Dass die Schule nicht zum Totalschaden wurde konnte nur dadurch verhindert werden, dass
die Putzfrau  zufälligerweise  vorbeikam und sofort die  Feuerwehr verständigte,   als sie den
Rauch bemerkte der aus dem Gebäude drang.

Laut Polizei beträgt der Schaden am Schulgebäude zwischen 300.000,- und 400.000,- Euro.

Man hofft,  dass die  Sanierungsarbeiten bis zum Schulbeginn  abgeschlossen  sein werden
und einem pünktlichen Schulstart nichts mehr im Wege steht.

Für die Schadenssumme hätten sich die beiden Kids bis in die dritte Generation bei McDonald’s
versorgen können. Daher die Moral aus der Geschicht`, vernichte deine Schule nicht, sondern
eile lieber in einen Fast Food-Tempel.

*****

2010-08-10
 

Panikmache ?


Wundercremes zu stolzen Preisen

Einer heutigen APA-Aussendung des Vereins für Konsumenteninformation/Testmagazin
„Konsument“  ist zu entnehmen, dass dieser Skepsis gegen die Produktlinie Botarin hegt.
Laut Werbung erhält man bei Anwendung der Präparate glatte Haut, volles Haar und eine
Traumfigur.
Nun, man braucht kein Spezialist zu sein um zu erkennen, dass sich dies vermutlich nicht
erfüllen wird.  Auf jeden Fall konstatiert die Apothekerkammer in den Versprechen des
Produktherstellers eine überzogene Werbeaussage.
Trotzdem wird  das Produkt in den Apotheken zu einem stolzen Preis verkauft.  Das große
Botarin-Weihnachts-Set enthält vier kleine Döschen Kosmetika und kostet rund 240,- Euro.

Hilft´s nix, schad´s nix

Tja, Geschäft ist eben Geschäft.  Wahrscheinlich wissen ohnehin die meisten Interessenten,
dass die Mittelchen nicht wirken werden.  Aber wie heißt es so schön,  die Hoffnung stirbt
zuletzt. Und wenn das ganze Zeug nicht hilft, schadet es wenigstens nicht.

Werbung ist nicht gleich Werbung

Die Apothekerkammer erwägt aber trotzdem rechtliche Schritte gegen die Firma, da es ihrer
Ansicht nach, mit der Bewerbung des Produktes nicht korrekt abläuft.
Da verhält es sich mit den Werbemaßnahmen für das Impfserum gegen den H1N1-Virus
schon etwas anders. Hier braucht niemand zu erwähnen, wie sinnvoll es wäre sich impfen
zu lassen.

Erkrankungen immer zu Impfbeginn

Da erkrankten in „Tirol“ ein erheblicher Teil der Schüler einer Lehranstalt gerade rechtzeitig
zum Beginn  der Impfaktion, nachdem die mediale Vermarktung der Erkrankung eines ein-
zelnen Mädchens nicht den gewünschten Erfolg erbracht hatte.
Das Schicksal des inzwischen verstorbenen Mädchens, sowie der erkrankten Schüler aus
Lienz ist bedauernswert. Die Bevölkerung ließ sich dadurch aber nicht in Panik versetzen
und folgte ihrem gesunden Hausverstand.

Auch Mauzi und Bello gefährdet

Der Großteil der Tiroler und Tirolerinnen lies sich nicht ins Bockshorn jagen und verweigerte
sich. Selbst die erstaunliche Meldung die daraufhin durch die Medien jagte, dass der Mensch
seine Katze oder Hund mit dem Virus anstecken könne, konnte keinen Run auf das Serum
auslösen.

Wieder ein erstaunlicher Zufall

Die Pharmaindustrie steht in diesem Fall offensichtlich vor einem Dilemma. Sie produziert
massenhaft ein Serum, das keiner haben will. Also hilft der Zufall auch wieder heute nach.
Gerade rechtzeitig zum Impfbeginn in der Bundeshauptstadt, wird die „Privatvolksschule“
der Piaristen St. Thekla in Wien-Wieden gesperrt.

Grund dafür ist, dass angeblich vermehrte Fälle von A(H1N1)-Infektionen aufgetreten sind.
Also versucht man nach den Tirolern, das goldene Wienerherz mit erkrankten Kindern zu
erweichen.

Zahlen Sie Eins und erhalten sie Zwei

Als Draufgabe zur Impfung, gibt’s noch eine Schutzmaske, die eigentlich für die Vogelgrippe
gedacht war. Aber egal, Viecherl ist Viecherl, werden sich die Werbestrategen gedacht haben.

Schließlich könnte man diese Schutzmaske ja auch als Staubschutz bei Heimwerkerarbeiten
einsetzen. Das nennt man Werbung für ein Produkt das eigentlich niemand haben will, weil
nicht einmal die Nebenwirkungen bekannt sind.

Politiker hüllen sich in Schweigen

Was machen eigentlich die Politiker in dieser Situation. Sie lehnen sich entspannt zurück und
machen gar nichts. Den „dirty Job“  der Werbung erledigen ohnehin die Medien. Egal in
welche Richtung das Pendel ausschlagen wird, die Politik ist aus dem Schneider.
Sollte diese Impfung tatsächlich lebensnotwendig sein und es kommt zu Massenerkrank-
ungen, werden die Damen und Herren Volksvertreter sagen: „Stand ja eh in den Zeitungen
und im Hör- und Sehfunk wurde auch auf die Notwendigkeit der Impfung aufmerksam
gemacht.“
Ist das Gegenteil der Fall und es kommt zu den noch nicht bekannten Nebenwirkungen,
wobei sich vielleicht noch herausstellt, dass die Impfung gar nicht notwendig war, wird
dieses Argument angeführt werden: „Na ja wenn die Leute alles glauben was sie in der
Zeitung lesen, im Radio hören oder im Fernsehen sehen, sind sie halt selbst schuld.“

Harmlose Botarin-Werbung

Da ist ja die laut Apothekerkammer überzogene Werbung der Produktlinie Botarin harm-
los, gegen die Werbeaktion für das Serum gegen das H1N1-Virus, dass fast schon einer
Panikmache gleichkommt.
Allerdings haben die Wundercremes von Botarin einen entscheidenden Vorteil, denn auch
wenn sie nutzlos sind, schaden sie wenigstens nicht. Ober der Spruch „Wenn es nicht
hilft, dann schadet es auch nicht“ beim Impfserum zutrifft, wagen wir zu bezweifeln.
Stauni 
  
2009-11-09
 

Inhalts-Ende

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